Unsere Azubiprojektwoche 2026 – Das NETboard

10 März, 2026

Nataliia Skvortsova
Nataliia Skvortsova
Junior Developer

Nataliia verstärkt das Icinga Team als Junior Developer seit 01.09.2025. Sie absolviert gerade ihre Ausbildung als Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung. Ihre bisherigen Aufgaben bestehen darin, die Grundlagen des Umgangs mit Linux-Systemen zu erlernen, um Icinga später besser unterstützen zu können. In ihrer Freizeit zockt sie gerne, zeichnet und liest zufällige Artikel bei Wikipedia.

von | März 10, 2026

This entry is Teil 48 von 48 in the series Ausbildung bei NETWAYS - Unsere Azubis berichten

Neben vielen anderen Vorteilen einer Ausbildung bei NETWAYS gibt es die Azubiprojektwoche. Azubis aus allen Lehrjahren kommen zusammen, um irgendein nützliches – oder einfach lustiges – Ding zusammenzubasteln. Lasst mich euch kurz vorstellen, was und wie wir das in dieser Woche gemacht haben.

Tag 1: Erste Schritte

Ohne große Überlegungen wurde bei uns Justin zum Projektleiter gewählt. Er hat alles organisiert, während wir uns entspannt auf die Arbeit konzentrieren konnten!

Die erste Aufgabe war es, überhaupt Ideen für ein Projekt zu sammeln und gemeinsam eine Entscheidung zu treffen. Es gab die unterschiedlichsten Vorschläge – von einem System, das erkennt, ob man sich nach dem Klogang die Hände gewaschen hat (und falls nicht, lautstark Alarm schlägt), bis hin zu einem Zen-Garten mit kleinen Robotern.

Schnell wurde uns aber klar: Mit unseren Kompetenzen und der Anzahl der Teilnehmer (17 Leute!) sollten wir lieber in Richtung Software gehen, damit sich auch wirklich alle beschäftigen können.

Heureka!

Dann ist uns aufgefallen: Hey, neben unserer allerliebsten Kaffeemaschine gibt es einen traurigen, ausgeschalteten Fernseher! Die Idee war schnell geboren: Da die Kaffeemaschine bei allen superbeliebt und stark frequentiert ist, bietet sie eine wunderbare Gelegenheit, den Mitarbeitern Infos über anstehende Events, das Wetter und aktuelle Nachrichten zu zeigen. Also haben wir uns entschieden, ein Dashboard mit jeder Menge Widgets auf einem Raspberry Pi laufen zu lassen. Die Widgets waren auch eine perfekte Möglichkeit, die Aufgaben auf mehrere Leute mit unterschiedlicher Erfahrung zu verteilen.

Los geht’s!

Die Erfahreneren haben die Leitung für einzelne Projektteile übernommen:

  • Ridwan und Mentor waren für die Webentwicklung zuständig
  • die Konfiguration des Raspberry Pi lag in den Händen von Justin
  • das Containerisieren hat Fabian gemacht
  • Alex hat sich – obwohl nicht offiziell – liebevoll um unser Git-Repository gekümmert, damit ja keine unfertigen Features auf der main branch landen.
  • Der Rest hat untereinander die restlichen Widgets aufgeteilt.

Die Liste der Features war ziemlich umfangreich… Ins Release hat es natürlich nicht alles geschafft. Aber die Hauptsachen – Wetter, Verkehr, Katzenbilder, Kaffeekonsumstatistiken – sind alle vorhanden.

Tag 2

Das Skelett des Dashboards wurde schon am zweiten Tag fertig. Rid und Mentor haben sich für NextJS als Framework entschieden, mit dem man ganz einfach und bequem seine Widgets hinzufügen kann. Sie haben auch eine ausführliche Dokumentation dafür in unserem Repo hinterlassen, sodass wirklich jeder seine Widgets schnell selbst erstellen und anpassen konnte.

Dank Express-Lieferung waren auch alle Sensoren und der Raspberry selbst schon da, und das Löten konnte beginnen. Das Team Kaffeestatistiken hat sich tief in die Dokumentation unserer Kaffeemaschine eingegraben und versucht zu verstehen, wie man die Daten über die gekochten Kaffees rauskriegt, während alle anderen schon konzentriert an ihren Widgets arbeiten.

Tag 3

Die ersten Widgets bereits am Laufen! Das Wetter, die Katzenbilder und die „Quote of the Day“ waren praktisch fertig. Wir hatten jetzt auch einen Head of Design: Sascha hat die Styling-Guidelines für unser Projekt erstellt.

Alles wäre schön und nett gewesen, wenn nur unser Raspberry Pi mit uns kooperiert hätte… Im Nachhinein betrachtet ist der Raspberry Pi 5 wohl noch zu frisch, und es hätte mehr Sinn gemacht, einen Pi 4 zu kaufen. Die Einrichtung des Pi 5 hat uns nämlich jede Menge Nerven und Zeit gekostet. Die Sensoren, die eigentlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen sollten, sind aus ähnlichen Gründen leider rausgefallen – aber wir hatten von Anfang an so eine lange Widget-Liste, dass diese Verluste nicht wirklich wehgetan haben. Bis unser Pi endlich bereit war und wir alles testen konnten…

Tag 4

…Neuer Tag, frische Köpfe, und ein Wunder! Der Raspberry Pi war endlich an, und wir konnten unsere fast fertigen Widgets endlich auf dem Fernseher testen. Wir haben die Früchte unserer Arbeit gesehen, und die Stimmung war großartig.

Die Kaffeestatistiken wurden per USB aus der Maschine gezogen – zugegeben, alle zwei Wochen müssen wir das Kabel manuell neu ziehen, aber als ob uns das aufhalten könnte!

Wir bekommen unsere Konsumstatistiken für einen ganzen Monat!

Jetzt war es Zeit für die letzten Style-Anpassungen, den Code auf den Raspberry Pi zu laden und in Container zu packen. Die Webentwickler konnten durchatmen, während die Backend-Zauberer so richtig gefordert waren. Am Ende des Tages war dann aber alles okay, und fast alle Widgets waren vorhanden und funktionierten ganz gut.

Tag 5

Am Freitag, dem Tag der Präsentation, sind natürlich noch ein paar kleine Fehler und Ungereimtheiten aufgetaucht. Ach ja, das typische Morgen-Gefrickel vor der Präsentation! Es war etwas stressig, aber im Großen und Ganzen war unsere Arbeit getan, und wir träumten nur noch vom Mittagessen. Irene hatte eine schöne Präsentation vorbereitet, und Justin als Projektleiter hat sich die Mühe gemacht und unsere ganze Arbeit der Firma vorgestellt.

Ein Erfolg!

Als Belohnung gab es viele „Ooh!“s und „Wow!“s von unseren Kollegen. Das ist sogar mehr wert als die anschließende kostenlose Pizza, denn wir haben gesehen und gespürt, dass unsere gemeinsame Arbeit – auch wenn ein paar Dinge nicht geklappt haben – unseren Kollegen Spaß gemacht hat. Teamarbeitserfahrungen haben wir alle in dieser Woche gesammelt, und auch technisch konnte jeder etwas mitnehmen: Gitlab, PHP, JS, Python und Scripting – jeder hat für sich etwas Neues gelernt.

Kurz gesagt

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Azubiprojektwoche hat uns allen eine Menge Spaß gemacht. Ein riesiges persönliches Dankeschön von mir an das ganze Team für die tolle Zusammenarbeit!

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