OSDC 2017 – Update

From 16.-18. May 2017, the Open Source Data Center Conference will take place in Berlin.
After fixing the hands-on workshops on the first day of the conference, our program is beginning to take shape. Most of our speakers are fixed, so take a look, what awaits you this year.
There will be some great talks on the topics CONTAINERS, INFRASTRUCTURE AS CODE, INTEGRATION and DEPLOYMENT.

The program will be completed within the next few days.

As usual, there will be a relaxed evening event to meet each other in a casual setting.

As always, we are especially grateful to our sponsors, without whose continued support this conference would not be possible.

There’s the Thomas.Krenn AG who supported our conferences for many years now, and we’re happy to know, that they’re sponsoring this year’s OSDC again.

Furthermore we thank the Admin Magazine as well as the Linux Magazin for our media partnership.

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia ist seit 2015 bei NETWAYS. Sie hat im September ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gestartet. Etwas zu organisieren macht ihr großen Spaß und sie freut sich auf vielseitige Herausforderungen. In ihrer Freizeit spielt Handball eine große Rolle: Julia steht selbst aktiv auf dem Feld, übernimmt aber auch gerne den Part als Schiedsrichterin.

Wie politisch darf, soll oder muss eine Firma sein?

Das ist eine Frage die mich seit einigen Wochen beschäftigt und mich nicht mehr loslässt. Der politische Umbruch den wir derzeit erleben, ist auch bei uns jeden Tag Gegenstand von Diskussionen und dafür bin ich auch dankbar. Bereits zweimal habe ich deshalb versucht meine Gedanken in Worte zu fassen, den Entwurf aber dann jedes Mal wieder verworfen.

Natürlich verzichten Firmen in der Regel nicht ohne Grund auf jede Art von politischer Positionierung. Geht es doch bei jeglicher Außendarstellung grundsätzlich darum, das Produkt, die Marke oder schlicht sich selbst in das richtige Licht zu setzen. Die Angst, dass jede noch so feine politische Nuance oder Aussage einen potentiellen Käufer vergrault ist viel zu groß. Und einen Kunden zu verlieren ist das Letzte was ein Unternehmen im Schilde führen kann. Wäre es dann eigentlich nicht viel einfacher und schlauer das Thema auszublenden, wenn es viel zu verlieren, aber kaum etwas zu gewinnen gibt?

Vielleicht. Aber jetzt wird es dennoch politisch. Warum?

Eigentlich kann ich es auf einen bestimmten Artikel von Sascha Lobo zurückführen, der mich vor einigen Wochen, aufgrund des nachfolgenden Gedankenexperiments, fasziniert hat. Er schreibt:

Wenn sich einhundert Menschen versammeln, und ein paar sind darunter, die murmeln Nazi-Zeug – das macht die restlichen 95 nicht zu Nazis. Aber wenn diese paar zum Beispiel anfangen würden, sichtbar Hakenkreuz-Fahnen zu hissen, dann kommt ein essenzieller Moment: Wie gehen die 95 mit den fünfen um? Akzeptiert die große Mehrheit diese Symbole unwidersprochen? Bleiben die fünf Teil der Gruppe? Ab einem bestimmten Punkt steht eine gehisste Fahne nicht mehr nur für die fünf, sondern kann oder muss als Absichtserklärung der gesamten Gruppe verstanden werden. So funktioniert politische Gruppendynamik: über Zustimmung, Schweigen und Abgrenzung. Und es gibt einen Moment, da wird Schweigen zur Zustimmung. Als würde man ohne Protest einer Fahne hinterherlaufen.

Genau die angesprochenen 95 Prozent machen mich nachdenklich und beantworten die anfangs des Kapitels gestellte Frage. Daß ein Schweigen in einer so wichtigen Angelegenheit zur Zustimmung wird, kann nicht in meinem, aber auch nicht unserem (NETWAYS) Interesse sein. Unsere Wertevorstellung zu verteidigen ist es mit Sicherheit wert, und somit sind wir letztendlich mindestens uns selbst schuldig die Komfortzone zu verlassen.

Eine Meinung haben reicht nicht aus

Jetzt nehmen wir digitalen Menschen ja immer für uns in Anspruch bestens aufgeklärt zu sein und natürlich beteiligen wir uns auch rege an der politischen Diskussion. Auch die Annahme, dass wir alle politikfaul geworden sind, stimmt nachgewiesenermaßen nicht.

Aber ist ein “Like“, “Fav“, “Retweet“ oder “Comment“ wirklich genug? Natürlich nicht, aber es ist eben unglaublich bequem. Warum auch nicht seinen politischen Gerechtigkeitssinn mit einem Facebook-Kommentar beruhigen. Macht schließlich nicht viel Arbeit, das eigene Gewissen ist beruhigt und die Zustimmung meiner Freunde tut letztendlich auch gut.

Problem dabei ist nur, dass wir uns in einer digitalen Blase befinden. Rekapituliere ich meine eigene Twitter-und Facebook-Timeline bin ich von Sozis, Freunden und ausschließlich lieben Menschen umgeben. Logisch eigentlich, denn alles was mich nicht interessiert blende ich bewußt oder unterbewußt aus und dann wird es in Summe eigentlich ganz erträglich. Und mal ehrlich, von Zustimmung umgeben zu sein ist einfach schlichtweg angenehmer als im Kreise permanenter Konfrontation.

Habt ihr Euch schon einmal dabei erwischt, wir ihr einen, sagen wir mal streitbaren Kommentar eines Bekannten oder Freundes gelesen habt? Der innere moralische Kompass fordert einen eigentlich wieder dazu auf, eine bestimmte Aussage nicht stehen zu lassen. Die Furcht, dass Fakten sowieso ignoriert werden und am Ende eine Partei beleidigt zurück bleibt hält uns dann am Ende von der eigenen Meinungsäußerung ab. Fazit: Eine wirkliche Auseinandersetzung findet kaum noch statt.

Orte wie einen Stammtisch, der Plattform für Streit und am Ende des Abends vielleicht sogar Konsens war, gibt es heute so kaum mehr. So schweigen wir, schalten das Smartphone ab, klappen den Computer zu oder knipsen den Fernseher aus. Irgendjemand wird es schon richten. Bloß keinen Ärger heraufbeschwören.

Was hat das mit NETWAYS zu tun

Wir haben jeden Tag mit Kunden, Kollegen, Lieferanten und somit hunderten von Menschen zu tun. Das ist ein Privileg für das wir sehr dankbar sind und mit diesem Blog haben wir zudem einen Kanal der es möglich macht öffentlich Stellung zu nehmen. Auch wenn Schweigen sicher einfacher wäre, bin ich – genau wie Lobo – fest davon überzeugt, dass es nicht richtig ist.

Wenn ich sehe, dass eine Partei wie die AfD nur schwer in der Lage ist, Herrn Höcke nach seiner Rede in Dresden am 17.01.2017 aus der Partei zu werfen, jedoch bei der aktuellen Sonntagsfrage 9% der Wähler für sich verbuchen kann; ja dann haben die restlichen 91%, also wir alle, das erst möglich gemacht.

Genau dann wird Schweigen zur Zustimmung und das kann, will und darf ich nicht zulassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass mir der Post negativ auf die Füße fällt ist zwar wesentlich größer als die Chance den Umsatz zu steigern, aber das ist es mir wert.

Denn ein menschenverachtendes Weltbild ist das, für das wir als NETWAYS nicht stehen können und wollen. Hier arbeiten Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur jeden Tag zusammen und genau diese Unterschiede spielen in der täglichen Arbeit überhaupt keine Rolle. Wir arbeiten, feiern, trinken und manchmal streiten wir auch, aber die gemeinsame Leidenschaft für das was wir tun verbindet uns.

In kleinen und großen Gruppen sind wir auf der ganzen Welt und in unterschiedlichsten Kulturkreisen unterwegs. Die Vorbehaltlosigkeit und das Interesse, welches uns überall entgegengebracht wird, hat auch jeder andere verdient. Und dafür stehen wir als Open Source Company in besonderem Maße.

Was hat das mit Euch zu tun?

Ich möchte jeden animieren sich aktiv für das einzusetzen woran er glaubt und was ihm am Herzen liegt. Vielleicht ist es manchmal schwierig, aber wir müssen auch im realen Leben wieder mehr für das einstehen was uns wichtig ist. Genauso wichtig ist es uns, daß ihr wisst für was wir stehen und was uns wichtig ist. Vielleicht kann nicht jeder unsere Meinung teilen oder das Bedürfnis sie mitzuteilen nachvollziehen, aber wenn sie jemanden inspiriert, so freut uns das.

Fazit

Wir akzeptieren nahezu bei jeder Veranstaltung einen “Code of Conduct“ und widersprechen somit jeglicher Diffamierung, Ausgrenzung und Beleidigung. Das ist wichtig und richtig, muss aber auch außerhalb der heilen Konferenzwelt Bestand haben. Nur jammern zählt nicht und gerade deshalb liegt es an uns allen, die behagliche Ecke hinter dem Computer zu verlassen und auch im echten Leben wieder aktiver zu werden. Meinungen wie die von Herrn Höcke dürfen nicht toleriert und durch Schweigen salonfähig gemacht werden.

Gerade in Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger dies auch klar zu stellen. Und darum muss auch eine Firma manchmal politisch sein.

Bernd Erk

Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen fränkischen Schaschlik-Kultur.

Open Source Hosting und Managed Services mit NETWAYS

Managed Open Source Hosting mit NETWAYS – von Containern mit Docker über VMs und Mietserver bis hin zur privaten Cloud mit OpenNebula können wir das komplette Hostingspektrum mit Open Source Lösungen anbieten. Unsere Rechenzentren am Standort Nürnberg bieten höchste Sicherheit und Performance für Ihre Open Source Anwendungen.

An wen richtet sich unser Angebot?

Wir sind der perfekte Partner im Hosting für Unternehmen, die entweder keine eigene Kollegen für das Operating haben oder dem Massenhoster langsam entwachsen. Wir können bis zu Ihrer Anwendung die komplette Betreuung übernehmen und Sie können sich voll auf Ihr Business konzentrieren. Damit sind wir der perfekte Partner für Start-Ups und Webagenturen, die Ihr Geschäftsmodell im Focus haben und sich nicht (mehr) um das Hosting kümmern wollen oder können. Gerne arbeiten wir mit mehreren Parteien (Agenturen und Endkunden) zusammen und kümmern uns um die komplette Kommunikation mit Ihrem Kunden in Hostingfragen.

Architekturberatung

Wir handeln nicht nur mit (Hardware-)Ressourcen, sondern vor allem mit Know-How. Unsere Kundenbeziehungen beginnen immer mit einer ausführlichen Beratung rund um alle Architekturfragen für genau die Open Source Hostingumgebung, die Sie für Ihre Anwendungen benötigen. Wir sind technologisch immer vorne mit dabei und können neben den klassischen Cloud- und Serverthemen auch Umgebungen mit Containertechnologien (Mesos, Marathon, Docker) aufbauen und betreiben.

NETWAYS Cloud

Wir setzen bei unserem Cloudangebot voll auf Open Source Technologien und stellen unser Setup in unseren beiden Standorten in Nürnberg hochverfügbar mit OpenNebula als Cloud-Framework und Ceph als Storagelösung zur Verfügung. Wir haben VM-Modelle für jeden Anwendungszweck und Storagespace in jeder gewünschten Größenordung im Angebot – sei es als NFS-Share, Blockdevice oder als S3-Storage. Alle VMs werden bis zum Betriebssystem komplett von gemanagt – wir kümmern uns um Sicherheitsupdates, Monitoring (natürlich mit Icinga 2) und das Backup der Systeme. Dazu können wir mit Puppet Ihre Umgebung in Modulen definieren, so dass wir eine Vielzahl von gleichartigen Systemen auf Knopfdruck ausrollen können. Und Ansible machen wir natürlich auch!

Mietserver

Natürlich können wir auch voll gemanagte Mietserver anbieten und das in jeder Größenordnung. Wir haben keine Systeme von der Stange, sondern suchen für Sie genau den Server aus, den Sie z.B. für Ihr MySQL HA-Setup oder Ihre Imageserver benötigen.

Und warum will ich zu NETWAYS?

Weil wir uns kümmern und uns auskennen, eigentlich ganz einfach. Wir sind seit über 10 Jahren im Open Source Hosting Geschäft und haben von der kleinen LAMP-Umgebung auf einer VM bis hin zum großen Setup mit zig Servern, Storage, Datenbanken etc. schon alles aufgebaut und im Betrieb begleitet. Und wir können eben nicht nur Infrastruktur, sondern vor allem bei Open Source Technologien und Architekturen beraten und bei uns in Nürnberg dann auch gleich umsetzen.

Noch Fragen?

Dann melden Sie sich bei uns – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Martin Krodel

Autor: Martin Krodel

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

Running RedHat SCL PostgreSQL with Puppet

On a test system for a customer I wanted to bring up a newer PostgreSQL version on CentOS 7 (same for RHEL 7). Software Collections (also for RedHat) gives you a neat distribution method that is not very invasive into your existing distribution. So you can install a PostgreSQL 9.4 under RHEL 7 without replacing any of the existing packages. This is a bit tricky in terms of paths, but just works.

I found a relatively simple way to install, configure and run such a SCL with Puppet, with just using the existing PostgreSQL module.

Have fun trying it out and let me know what you think.

Markus Frosch

Autor: Markus Frosch

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Im Partybus zum Skiseminar

Am 03.Februar war es endlich soweit: Das heiß ersehnte, jährliche Skiseminar stand vor der Tür.

Zum ersten Mal wurde ein eigener Bus gemietet, so dass wir alle gemeinsam losfahren konnten. Mit Lunchpaketen und Kaltgetränken war für unser Wohl bestens gesorgt. Zusätzlich hielt unser Busfahrer Mario „kleine Fläschchen“ für zwischendurch in der Board-Minibar bereit.
Und weil alle gemeinsam im Bus waren, stieg die Stimmungskurve schon auf der Fahrt enorm an. In Österreich (Mittelberg) angekommen wurde als aller erstes unsere NETWAYS-Fahne aufgestellt, damit sich im Dunkeln niemand verläuft und jeder Eindringling sofort weiß, mit wem er es hier zu tun hat.

Nachdem jeder sein Zimmer gefunden hat (oder auch nicht), machten wir uns auf nach Oberstdorf. Nach der Fahrt mit der Nebelhornbahn, konnten sich alle auf der Berghütte mit leckeren Apfelstrudel stärken. Mit einem Erkennungs-Leuchtstab versehen, schlidderten wir vergnügt und ausgelassen ins Tal. Am Abend gab es leckere Spaghetti, – Großer Dank an die Köche – ehe die erste Nacht in einem gemütlichen Beisammensein, mit Kicker und Tischtennis endete.

Am nächsten Tag ging es dann für die Skifahrer auf die Kanzelwand zur Pistengaudi, während die Nicht- Skifahrer durch die schöne Schneelandschaft wanderten. Nach Gulasch mit Spätzle oder Nudeln, dazu Gurkensalat und Pfannkuchen zum Nachtisch, wurden die Gesellschaftsspiele ausgepackt und der Abend nahm fröhlich seinen Lauf.

Am Sonntagmorgen wurde die Hütte mit vereinten Kräften aufgeräumt und saubergemacht. Nachdem es letztlich jeder geschafft hat, seine „Allgäu Walser Card“ abzugeben und alles Sonstige im Bus verstaut war, konnten wir die Heimreise antreten.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im MC Donald‘s setzte Mario uns am NETWAYS Hauptquartier ab, ehe jeder sichtlich geschafft, aber glücklich Richtung Heimat fuhr, um dem Körper noch die nötige Entspannung für die anstehende Arbeitswoche zu gönnen.

 

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Lukas Stegmeier

Autor: Lukas Stegmeier

Lukas hat im September 2016 seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei NETWAYS gestartet. Er freut sich auf eine spannende Ausbildung und ist schon ganz gespannt auf unsere Firmenfeste. Zuhause hebt er den Geräuschpegel durch regelmäßiges Schlagzeugspielen enorm an und sportlich verausgabt sich Lukas seit 12 Jahren intensiv beim Fußball.