Unser Azubi-Wochenende 2025

28 November, 2025

Nataliia Skvortsova
Nataliia Skvortsova
Junior Developer

Nataliia verstärkt das Icinga Team als Junior Developer seit 01.09.2025. Sie absolviert gerade ihre Ausbildung als Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung. Ihre bisherigen Aufgaben bestehen darin, die Grundlagen des Umgangs mit Linux-Systemen zu erlernen, um Icinga später besser unterstützen zu können. In ihrer Freizeit zockt sie gerne, zeichnet und liest zufällige Artikel bei Wikipedia.

von | Nov. 28, 2025

This entry is part 3 of 46 in the series Ausbildung bei NETWAYS - Unsere Azubis berichten

Bei NETWAYS gibt es eine schöne Tradition: Jedes Jahr treffen sich die Azubis eines Lehrjahres und fahren gemeinsam in ein Hotel hoch oben auf einen Berg. Dort werden uns mysteriöse Geheimnisse der IT-Zauberei offenbart… na ja, vielleicht nicht ganz – aber etwas Wertvolles nimmt man trotzdem mit: Quality Time mit dem eigenen Team. Spannende Teambuilding-Aufgaben, Freizeitaktivitäten und tiefe Gespräche mitten in der Nacht. Also stelle ich euch gleich vor, wie unser Azubi-Wochenende 2025 aussah.

Tag 1: Exposition

Unser Treffpunkt war Treuchtlingen, eine kleine, aber feine Stadt, etwa eine Stunde mit dem Zug von Nürnberg entfernt. Vom Bahnhof bis zum Hotel läuft man ungefähr eine halbe Stunde – aber niemand von uns hatte erwartet, dass es so steil den Berg hinaufgeht. Keine leichte Aufgabe für typische IT-Nerds, was die meisten von uns nun mal sind. Dafür wurden wir mit einem wunderschönen Blick über die Landschaft belohnt, und das Wochenende konnte beginnen.

Tag 1: Los Geht’s

Als erstes hatten wir eine Feedback-Runde. Natürlich kann man auch spontan unter der Woche seinem Ausbilder schreiben oder im Konferenzraum etwas besprechen. Aber ein fest geplanter Zeitpunkt, um seine Gedanken strukturiert zu äußern, ist dennoch hilfreich und angenehm. Unser Feedback war in drei Kategorien aufgeteilt: Was war genug? Wovon hätten wir gern mehr? Und was war zu wenig? Fast alle beschrieben sämtliche Aspekte der Ausbildung – Schulungen, Projektaufgaben, Betreuung und Kaffeemaschine – als „mehr als genug“, was das Herz unserer Ausbilder sichtlich zum Schmelzen brachte.

Danach folgte ein Persönlichkeitstest. Wir hatten die Möglichkeit, unsere Teamrollen anhand eines echten professionellen psychologischen Tests herauszufinden – nicht irgendein Online-Selbsttest. Es dauerte deutlich länger als geplant, wegen der vielen Mathe- und Aufmerksamkeitsaufgaben. Trotzdem waren die Ergebnisse spannend zu analysieren, auch wenn der Kopf am Ende ein wenig schmerzte.

Tag 1: Partyabend

Und dann begann der schönste Teil des Wochenendes: Outdoor-Cooking!
Moment… warum stehen wir dafür in der Hotelküche?

Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Teambuilding-Aufgabe als gemeinsames Kochen – und das sage ich, die selbst ernannte „Kochhasserin“. Am Anfang waren wir nicht besonders begeistert, doch dank des freundlichen Hotelkochs wurde die Arbeit schnell aufgeteilt. Vier Gruppen, jeweils zwei Gerichte – divide and conquer. Nach nur einer Stunde waren wir mit den Vorbereitungen fertig, und es konnte richtig losgehen!

Draußen an der frischen Luft das Essen zu genießen, dazu ein gutes Getränk in der Hand – eine großartige Belohnung für die Arbeit davor. Gemüse über dem Feuer zu grillen oder Brot zu backen war für viele von uns völlig neu, fast wie eine Outdoor-Cooking-Schulung. Und die zweitbeste Teambuilding-Aktivität (nach dem Kochen selbst) ist definitiv das gemeinsame Essen. Der Abend war ein voller Erfolg!


Danach wartete im Haus ein bunter Spieleabend auf uns: Darts, Billard, Tischtennis und gute Musik im Hintergrund – was könnte besser sein?

Tag 2: Etwas Sport

Am zweiten Tag standen wir recht früh auf, denn das Hotel hatte für uns ein weiteres Teambuilding-Programm vorbereitet – diesmal draußen. Auf dem Gelände standen verschiedene seltsame Holzkonstruktionen, zu denen jeweils eine Aufgabe gehörte, die viel Kommunikation und gegenseitige Unterstützung erforderte. Schon in den ersten zwei Ausbildungsmonaten hatten wir gelernt, dass „richtige Kommunikation“ ein Skill ist, den man wirklich trainieren muss – und dieser Morgen hat das noch einmal deutlich gezeigt.


Es war außerdem ein gutes körperliches Training. Mir war nie bewusst, wie anstrengend es sein kann, auf einem einzigen langen Holzbalken zu stehen. Aber es hat riesigen Spaß gemacht, gemeinsam Strategien zu entwickeln und sich gegenseitig bei den Aufgaben zu helfen.


Schade nur, dass wir nicht mehr Zeit hatten. Unser Wochenende näherte sich bereits dem Ende, und nach den Teambuilding-Aufgaben packten wir unsere Sachen. Als letzten gemeinsamen Programmpunkt besuchten wir noch ein schönes italienisches Restaurant – perfekt, um sich nach der ganzen Bewegung wieder aufzuladen.

Kurz gesagt

Es war eines der schönsten Wochenenden der Welt.
Vielen Dank, NETWAYS!

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