Auch wenn der Microsoft Internet Explorer sich gerade eher auf dem absteigenden Ast befindet und auf immer mehr Rechnern durch Firefox oder vielleicht bald durch Google Chrome ersetzt wird, ist er natürlich trotzdem immer noch sehr weit verbreitet. Aus diesem Grund ist es für jeden Webentwickler wichtig seine Webanwendungen auch unter IE zu testen. Aber wie, wenn man selbst Linux oder Mac OS X auf dem Rechner hat? Eine Möglichkeit wäre eine Virtualisierungslösung wie XEN, VmWare oder VirtualBox einzusetzen. Das bedeutet aber, dass man gleich wieder ein komplettes Windows installieren und auch administrieren muss. Und natürlich braucht man auch eine entsprechende Windows Lizenz dazu.
Eine einfachere Alternative ist es, denn Internet Explorer mittels WINE direkt unter OS X oder Linux zu installieren. Das klingt komplizierter als es ist, denn es gibt für beides fertige Pakete: ies4osx für dem Mac und ies4Linux. Gegenüber der Virtualisierungslösung haben die beiden Projekte sogar noch zwei weitere Vorteile: Die beiden liefern gleich mehrere Versionen des IE in einem Paket, so dass man seine Applikationen gleich in mehreren Browserversionen testen kann. Und im Gegensatz zu Windows kann man den IE auch ganz einfach wieder deinstallieren.
Das Problem kennt vermutlich jeder: Festplatten haben einen eingebauten Mechanismus, der sie voll werden lässt. Jede neue Festplatte, egal ob in Arbeitsplatzrechner oder Notebook, platzt nach ca. 3 Monaten aus allen Nähten - und zwar unabhängig von der Ausgangsgröße. Zwar bekommt man mit jedem neuen Rechner eine Harddisk, die mindestens doppelt so groß ist, wie die des alten Rechners, aber trotzdem ist es besser den alten Schrott nicht einfach rüberzukopieren.
Aber so einfach ist das konsequente Aufräumen gar nicht, denn die Daten verteilen sich in der Regel ja schön gleichmäßig über die Harddisk und so nehmen auch viele kleine Dateien zusammen eine ganze Menge Platz weg. Oder besonders große Dateien verstecken sich in Ordnern in denen man sie gar nicht vermuten würde. Aber die findet man in den Standardtools wie Windows Explorer oder Mac Finder kaum.
Die beiden Tool WinDirStat (für Windows) oder Disk Inventory X (für den Mac) erledigen den Job wesentlich besser. Denn sie stellen den Platzverbrauch auch visuell dar. Die Größe der Blöcke symbolisiert den Platzverbrauch und durch die Farben werden gleichartige Dateien zusammengefasst. Also obwohl die private Fotosammlung aus lauter einzelnen Dateien besteht, ergibt sie doch einen großen, gleichfarbigen Block, den man sofort identifizieren kann. Am besten einfach mal ausprobieren. Beide Programme sind Open Source unter der GNU Lizenz. (via imgriff.com)


Ist jetzt schon nicht mehr ganz neu, aber vielleicht kennt es ja jemand noch nicht. Bei YouTube ist vor einiger Zeit ein internes Salesvideo von Microsoft aufgetaucht. In dem Musikvideo besingt “Bruce Servicepack and the Vista Street Band” die bisherige Geschichte von Windows Vista, von den Schwierigkeiten beim Verkauf an Firmenkunden und verspricht Besserung durch das neue Service Pack. Angeblich ist das Video nur als interne Belustigung entstanden und wurde versehentlich veröffentlicht. Da dem ganzen ein gewisser viraler Effekt nicht abzusprechen ist, könnte man auch vermuten das ganze wurde absichtlich lanciert.
Wenn Sie gerade überlegen von Windows auf Linux umzusteigen, lohnt sich vielleicht ein Blick auf Vixta. Die Linux Distribution richtet sich besonders an ehemalige Windows User, denn das Design und auch der Name ist sehr stark an Windows Vista angelehnt. Im Kern basiert das System auf Fedora und soll sehr einfach zu installieren und zu konfigurieren sein.
Das passiert hin- und wieder jedem: Man schließt ein Programm und vergisst, dass man noch nicht alle Daten abgespeichert hat. Oder schließt das Programm und braucht es einige Sekunden später wieder. Die wichtigsten Programme fragen meistens sicherheitshalber, ob man nicht doch lieber speichern will, aber es gibt einige Ausnahmen. Oder man muss sich wieder umständlich durch viele Menüs oder Einstellungen klicken, bis man wieder dort ist wo man vorher war.
Das Programm GoneIn60s löst genau dieses Problem. Wenn man ein Programm schließt, dann wird es in Wiklichkeit nur versteckt und erst nach 60 Sekunden wirklich geschlossen. Innerhalb dieses 60 Sekunden hat man immer die Möglichkeit mit einem Klick den letzten Stand wiederherzustellen.
Via imgriff.com
Für Linux und OS X gibt es ja schon sehr lange virtuelle Desktops und die entsprechenden Tools mit denen man dazwischen hin und her schalten kann, aber für Windows ist mir bisher noch nichts vergleichbares untergekommen. In den Microsoft PowerToys gab es zwar ein kleines Tool namens Virtual Desktop Manager, das versucht hat den Effekt nachzubauen, aber leider war das viel zu langsam. Im Prinzip hat sich das Programm nur Zustand und Position von Fenstern gemerkt und dann zwischen vier verschiedenen Zuständen umgeschaltet. In Codeplex, Microsofts Antwort auf SourceForge, gibt es aber jetzt ein neues Tool namens Vista/XP Virtual Desktop Manager. Das funktioniert gut und ist auch ausreichend schnell.
Zumindest in den Werbeunterlagen behauptet Microsoft, dass Windows Vista voller neuer Features wäre. Persönlich habe ich aber noch keines gefunden, das ich wirklich vermissen würden, wenn ich wieder XP auf dem Laptop hätte - oder zumindest nicht über eine günstige Shareware nachrüsten könnte. Aber selbst bei den kleinen Verbesserungen, kann man sich fragen, wo denn all die Ideen dazu hergekommen sind und böse Zungen behaupten längst, dass sich Microsoft da gehörig bei Apples OS X bedient hat. Das wurde jetzt aber entgültig und gründlich widerlegt. Sehen Sie selbst:
Ein Bekannter hat mir das Tool Launchy empfohlen. Es nennt sich Open Source Keystroke Launcher. Es indiziert regelmäßig das Startmenü, aber auch Dokumente oder Bookmarks, die man dann mit wenigen Tastendrücken starten kann. Das Bedienungskonzept ist für Mausbenutzer etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit ein paar Tagen Übung wird man den Geschwindigkeitsvorteil kaum mehr hergeben wollen. Das Programm ist Open Source und kostet nix. Zusätzliche Plugins integrieren einen Taschenrechner oder die Command Shell in das Tool.
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