Archives For Windows

Wer kennt das nicht, man installiert ein neues Programm, die Kinder ein Spiel oder im Hintergrund laufen zig Tools oder Apps, welche alle mit Updates und Patches mehr oder weniger unkontrolliert die Bandbreite der Internet Anbindung ausnutzen. Dann möchte man einfach mal seine Mails checken oder Remote etwas unternehmen und wundert sich, was mit der Leitung los ist. In der heutigen Zeit scheint eine Standleitung zum nächsten Knotenpunkt wohl schon als Grundgegebenheit gesehen zu werden icon smile Traffic Shaping direkt unter Windows

Als mich dieser Fall letztens traf und die meisten, schlanken Provider-Router kein Shaping mitbringen, habe ich mich nach einer softwareseitigen Lösung für Windows einmal umgeschaut. Aus früheren Zeiten kennt man noch den Traffic Shaper XP, welcher auch kostenlos ist, aber nicht immer unter jeden Setup von aktuellen Windows 7 oder gar 8 läuft. Als freie Alternative wäre noch die unregistrierte Version des NetBalancers von seriousbit, welcher einem zumindest pro Lauf 3 Regeln und Limitierungen setzen lässt. Ansonsten kann man aber auch gut sehen, wo der Übeltäter so herkommt.

Im Endeffekt aber muss man sagen, dass sich das Feld von einfachen und dazu noch kostenlosen Tools zur Bändigung der Internet-Flut doch sehr ausgedünnt hat. Fast alle Tools sind kostenpflichtig, was je nach Tool evtl. sogar gerechtfertigt wäre, wenn man sich NetLimiter oder cFosSpeed anschaut. Aber nicht immer will man z.B. auf einen eigenen Router umstellen, welcher Shaping anhand von globalen Regeln mitbringt – denn auf einem Client macht die Unterscheidung pro Programm auch sehr viel Sinn. Man kann nur hoffen, dass sich das ganze bald wieder bessert – oder träumen wir einmal und Microsoft baut das mit Windows 10 einfach fest ein icon smile Traffic Shaping direkt unter Windows

Soviel dazu für Heute

47.thumbnail Traffic Shaping direkt unter Windows

Autor: Ronny Biering

Vor NETWAYS arbeitete Ronny bei einem der großen deutschen Internet- und Hosting Provider. Hier betreut er zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bereich Managed Services die Plattformen unserer Kunden. Im Gegensatz zu dem üblichen Admin-Cliche, gehört Fitness zu einer seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung.

This entry is part 10 of 10 in the series NSClient++

Da der letzte Teil der Serie NSClient++ schon etwas länger her ist und ich diese Woche größtenteils mit diesem kleinen Stück Software verbracht habe, möchte ich heute mal aktuelle Erfahrungen und Verbesserungen kund tun.

magical WMI module

Bei der Überwachung von Windows Maschinen hat man, wie schon mal hier im Blog geschrieben, die Auswahl zwischen dem sogenannten “agentenlosen Monitoring”, wie WMI oder SNMP oder man benutzt einen Tool wie den NSClient++. Oft liegt die Sache aber nicht so klar auf der Hand und man entscheidet sich im Nachhinein, dass man, obwohl man im Prinzip auf den Agenten setzt, doch noch WMI Abfragen machen möchte. – Und da der Agent ja schon mal drauf ist möchte man diesen auch benutzen.
NSClient++ bietet hierfür das CheckWMI Modul und hat seit Version 0.4 mächtig dazugelernt.
Mit dem folgenden Command kann man auf der CLI z.B. die vorhandenen WMI namespaces abfragen.

C:\Program Files\NSClient++> nscp.exe WMI --list-all-ns -n root
 
# Hilfe: 
C:\Program Files\NSClient++> nscp.exe WMI -- --help

Was vorher im Prinzip auch schon funktionieren sollte, es jedoch leider nicht tat, ist diese nicht Standard-Namespaces über check_nrpe abzufragen. Als Beispiel eine Abfrage auf ClusterRessourcen in einem Windows Failover-Cluster.

# check_nrpe -H <RemoteHost> -c checkwmi -a namespace=root/MSCluster "Query=Select * from MSCluster_NodeToActiveResource"

Real-Time Eventlog-/Logfilemonitoring

Eine weitere Neuerung seit 0.4 ist das Realtime Monitoring. Man kann logfiles und eventlog aktiv auf Änderungen Überwachen. NSClient++ nutzt hierfür den notify-Mechanismus des Kernels und bekommt einen Write so innerhalb von Null,Nix mit.

Als Targets können ein NSCA oder ein File sowie der neue NSClient-SimpleCache dienen.

Michael Medin hat die Einrichtung in seinem Blog gut beschrieben daher verzichte ich hier mal auf eine genaue Beschreibung.

Security Security

NSClient kann jetzt auch SSL mit CA und allem drum und dran. Allerdings hat Michael auch hierzu schon was viel besseres geschrieben, so dass es nicht nötig ist das hier nochmal abzuschreiben.

38.thumbnail Serie NSClient++ – Teil 10: Neues vom NSClient++

Autor: Christoph Niemann

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinander gesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

Wie der Zauberlehrling kam ich mir vor als ich beim Kunden AutoIT für End2End-Monitoring nutzen wollte. AutoIT hatte ich davor nur für kleine Automatisierungen genutzt, war mir der Macht dieses Werkzeugs aber durchaus bewusst. Wie schick es ist diese auch für Monitoring zu nutzen liegt auf der Hand. Auch Kollegen haben davon schon berichtet und es wurden sogar ganze Vorträge darüber gehalten.

Die Automatisierung hat auch schnell geklappt und wenn die Programme ausgeführt wurden bewegte sich alles wie von Geisterhand. Die Ausgabe hat auch gefallen. Damit kommt der Punkt, alles so einzubinden wie es am Ende laufen soll und nun fingen meine Probleme an.

Diese will ich im folgenden einfach auflisten, vielleicht hilft es dem ein oder anderen, vielleicht hat ja noch jemand eine schlauere Lösung über die ich mich natürlich auch freue.

Mein erstes Problem waren die Möglichkeiten die WindowsXP einem Dienst zugesteht. Hier kann ich nur einem Dienst erlauben mit dem Desktop zu interagieren wenn er als lokaler System-Account läuft. Aber wenn das Programm aufgrund des SingleSignOn als ein anderer Benutzer laufen muss und die Meldung in einem Fenster auf dem Desktop erkennen soll? Alle Versuche mit RunAs scheiterten. Die Funktion in AutoIT hatte ein etwas anderes Verhalten der Anwendung zur Folge, ein Wrapperscript mit dem Windows-Kommando benötigt ein Passwort und alternative Werkzeuge verhinderten die Konsolen-Ausgabe.

Ein weiteres war das unterschiedliche Verhalten des NSClient (oder auch wieder von WindowsXP), ob nun das Programm direkt als .exe aufgerufen wurde oder ob eine .bat um den Aufruf des Programms herumgestrickt wurde. Zusätzlich änderte sich dieses Verhalten auch damit als welcher Benutzer der Dienst gestartet wurde und ob der NSClient zum Debugging im Vordergrund gestartet wurde.

Ein seltsames Phänomen, welches ich so nebenbei entdeckt hatte, war die Namensauflösung. Ohne Eintrag in der hosts-Datei war der Verbindungsaufbau extrem langsam wie ich schon beim Entwickeln festgestellt hatte. Lief der Check des Weblogins mittels Internet Explorer nun als System-Benutzer wurde wohl dieser Eintrag ignoriert, weshalb dieser regelmäßig in einen Timeout lief.

Diese Probleme hab ich dann im Kollektiv dadurch gelöst, dass ich meinen Benutzer für das End2End-Monitoring automatisch anmelde und den NSClient mit /test im Vordergrund starte.

Dazu kam dann noch das Problem, bei dem ich kurz davor war mit dem Lösungsweg des Zauberlehring zu liebäugeln. Ich mein damit “Mit dem scharfen Beile spalten”, höhere Mächte um Hilfe anflehen soweit war ich dann doch nicht. Da mir keine Konsole zur Verfügung stand, hatte ich mich mittels Remotedesktop auf den Client verbunden. Schau ich nun also per Remotedesktop den Geistern zu sind sie ganz brav und tun ihre Arbeit. Kaum hab ich die Sitzung minimiert oder geschlossen, bekomme ich je nach Skript unterschiedlichstes Verhalten. Der Weblogin im Internet Explorer funktioniert weiterhin, der Aufruf des Fatclients scheitert an den Fenstern und der Thinclient an der Erkennung der Meldung. Beim Versuch das Problem zu lösen, bin ich darüber gestolpert das AutoIT statt mit Titeln auch mit Handles arbeiten kann, was so mehr oder weniger gut in der Dokumentation versteckt war. Nachdem Umschreiben war wenigstens das Verhalten von Fatclient und Thinclient gleich. Dumm nur dass dies bedeutet gleich fehlerhaft!

Immer wieder auf Foreneinträge, Bugreports und auch hilfreiche Kollegen gestoßen, die nahelegten dass Remotedesktop das Verhalten von Fenstern unter WindowsXP stark verändern kann, kam ich mit dem Kunden überein eine Konsolensitzung zu brauchen. Mit der internen Standardlösung für Remotesupport ausgestattet und den Remotedesktop beendet, funktioniert alles plötzlich wie gewollt. Somit ist klar kein AutoIT mit Remotedesktop! Schlussendlich mussten die Geister nicht in die Ecke verbannt werden und Icinga ruft sie nun ganz wie der alte Meister zu seinem Zwecke und weiß nun dass der Benutzer auch wirklich seine Anwendungen benutzen kann.

64.thumbnail Die Geister, die ich rief…

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

teltonika sms berater Teltonika ModemUSB/E10   Jetzt auch mit x64 Treiber für Windows!

In letzter Zeit häuften sich die Anfragen seitens unserer Kunden, ob ein x64 Treiber für Windows Systeme verfügbar wäre. Diese Anfragen können wir heute positiv beantworten:

Ab sofort steht für das Teltonika ModemUSB/E10 eine x64 Software sowie ein Treiber zum Download bereit. Der Treiber wird mit der Software-Installation nicht automatisch mit installiert, sondern lediglich im Installations-Ordner unter „Driver“ abgelegt. Daher haben wir diesen extrahiert und separat angeboten.

Die Software selbst macht aus dem USB Modem ein sehr nützliches Addon für Windows-Systeme. Man verfügt nicht nur über die Möglichkeit, das Modem als richtiges Gateway für die Internetverbindung zu nutzen, sondern sie fungiert auch gleich als SMS-Client, da hierüber sowohl SMS versendet als auch empfangen werden können.

Das wirklich hervorzuhebende ist, dass man eine komplette Übersicht über die gesendeten, empfangen sowie die gelesenen und ungelesenen SMS hat. Die Weboberfläche ist ebenfalls sehr schön anzusehen und intuitiv bedienbar.

Hier ein Screenshot, der die Software Oberfläche zeigt:

Teltonika Software Überblick1 Teltonika ModemUSB/E10   Jetzt auch mit x64 Treiber für Windows!

Wer bei der Installation des Treibers oder der Software Hilfe benötigt, findet hier einen FAQ-Eintrag in unserem Online-Shop, der Schritt für Schritt das Vorgehen zur Installation zeigt.

Interesse an diesem oder anderen Produkten für Ihre Überwachung?

Dann besuchen Sie einfach unseren NETWAYS Online-Shop.

Für einen persönlichen Kontakt stehen wir Ihnen ebenfalls sehr gerne zur Verfügung – nutzen Sie hierfür einfach unser Kontaktformular, schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an! Alle Details zum Shop-Kontakt finden Sie hier.

60.thumbnail Teltonika ModemUSB/E10   Jetzt auch mit x64 Treiber für Windows!

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Account Manager und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Es kommt vor, das man in einem Unternehmen auf Microsoft’s Cluster Lösung trifft und diese überwachen möchte oder einrichten muss. Um das alles testen zu können, installiere ich mir solche Szenarios gerne erst einmal virtuell.

Das Problem, auf das man dabei trifft ist jedoch meistens ein fehlendes iSCSI Gerät. Ohne eins solches lässt sich Windows nicht überreden eine Clusterverbindung einzugehen. Eine einfache Lösung, die ich gefunden habe, besteht aus dem Einsatz von FreeNAS als Virtuelle Maschine. Dieses kann einem das fehlende Gerät bereitstellen.

Aber von Anfang an.

1.) Download der Ressourcen:

VirtualBox: Download

FreeNAS 8.x iso

Microsoft Windows Server 2008 R2 Evaluierungsversion (180 Tage) (Enterprise notwending für Cluster!)

2.) Voraussetzungen

4 Virtual Machines:

FreeNAS

Microsoft Domain Controller

2 Windows Cluster Nodes

3.) Einrichtung FreeNAS

freebas 264x300 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

Virtualbox Freenas Machine

Man Benötigt ein 2GB Volume fürs Betriebsystem und ein 10GB Volume für die iSCSI targets. Das Netzwerk habe ich auf intern gestellt. Es gibt bei mir noch eine virtuelle Maschine, die als Router fungiert. Darauf gehe ich hier aber nicht ein.

Sobald man die geführte Installation abgeschlossen hat, fügt man über das Web Front-End erst das 10GB Volume hinzu und konfiguriert dann iSCSI.

2 1 300x196 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

FreeNas Install Screenshot 1

2 2 300x196 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

FreeNas Install Screenshot 2

2 3 300x197 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

FreeNas Install Screenshot 3

2 4 300x196 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

FreeNas Install Screenshot 4

2 5 300x196 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

FreeNas Install Screenshot 5

2 6 300x196 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

FreeNas Install Screenshot 6

4.) Einrichtung Windows Domaincontroller.

Diesen Benötigt man für die Clusterdienste.

Erstellen Sie eine VM von ausreichender Größe und installieren einen Windows Domaincontroller. Hinweise wie so etwas funktioniert findet man z.B bei Microsoft aber letztendlich besteht es lediglich aus Server aufsetzen, durch-updaten und dcpromo eintippen.

5.) Einrichten der Clusternodes

Auf beiden Nodes führt man die gleichen Schritte aus

Hier muss man bei Installation darauf achten Windows 2008 Enterprise zu installieren und wieder allen Assistenten zu folgen. Anschließend führt man wieder alle Updates durch und  bindet die iSCSI devices mit Hilfe des iSCSI Initiatiors an (siehe Screenshot). Nun findet man diese in der Datenträgerverwaltung wieder.

Jetzt kann man das Feature “Failover Clustermanager” installieren und wieder den Asstistenten folgen. … und fertig ist die Clusterinstallation.

iscsi 220x300 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

iscsi initiator Windows 2008 R2 Failovercluster

msc1 280x300 Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

MS Cluster Node1 Vbox

38.thumbnail Microsoft 2008 Cluster in Virtualbox mit FreeNAS 8

Autor: Christoph Niemann

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinander gesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

Page 1 of 81234...>>