Azubi-Projektwoche 2025

21 März, 2025

Mykhailo Ivanchenko
Mykhailo Ivanchenko
Junior Systems Engineer

Seit Anfang September 2024 ist Mykhailo bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zum Systems Engineer. Derzeit lernt er viel über Systemadministration und freut sich darauf, bald das Team unterstützen zu können und spannende Aufgaben zu übernehmen. In seiner Freizeit verbringt er gerne Zeit mit Freunden, treibt Sport, spielt Videospiele und entdeckt gerne neue Hobbys.

von | März 21, 2025

This entry is part 7 of 46 in the series Ausbildung bei NETWAYS - Unsere Azubis berichten

Wie jedes Jahr hatten wir in der Azubi-Projektwoche die Möglichkeit, ein eigenes Projekt von Grund auf zu planen und umzusetzen. Nach einer intensiven Brainstorming-Phase entschieden wir uns für ein technisches und zugleich kreatives Projekt: eine Wortuhr für unseren Pausenraum. Die Uhr zeigt die Zeit in Worten an, indem LED-Gruppen gezielt einzelne Wörter aufleuchten lassen.

Unser Ziel war es, eine funktionale und optisch ansprechende Wortuhr zu bauen, die nicht nur im Büro einen Platz findet, sondern auch zukünftige Anpassungen und Reparaturen ermöglicht. Mit einer Kombination aus handwerklicher Arbeit, Elektronik und Softwareentwicklung setzten wir die Idee innerhalb weniger Tage um.


Tag 1 – Brainstorming und Projektwahl

Wir starteten die Azubi-Projektwoche mit einer Brainstorming-Session, in der alle Teilnehmenden ihre Ideen sammelten. Um den Überblick zu behalten, notierte ich alle Vorschläge auf einem Whiteboard. Der Plan war, durch mehrfache Abstimmungen die Liste der Ideen zu verkleinern, bis nur noch ein Projekt übrig blieb.

Schnell stach eine Idee hervor: ein Pizzaofen. Viele fanden sie spannend und realistisch umsetzbar, sodass erste Recherchen zu Bauanleitungen und Materialien begannen. Doch bei näherer Betrachtung stellten wir fest, dass ein Pizzaofen nicht wirklich zur technischen Ausrichtung von NETWAYS passte.

Nach einer letzten Abstimmungsrunde blieben drei Finalisten übrig:

  • Wortuhr – eine Uhr für unseren Pausenraum
  • Pizzaofen – Bau eines eigenen Steinofens
  • Pflanzenwand – eine dekorative, begrünte Wand

Die Wortuhr gewann die finale Abstimmung, und wir begannen sofort mit der Recherche zur Umsetzung.


Tag 2 – Planung und Materialbeschaffung

Mit der Entscheidung für die Wortuhr begannen wir, das Projekt zu konkretisieren. Wir entwickelten erste Entwürfe, besprachen die grundlegende Funktionalität und überlegten, welche Materialien wir benötigen würden.

Ein Teil des Teams machte sich auf den Weg zu OBI und Hornbach, um Baumaterialien zu besorgen. Währenddessen arbeiteten die anderen an Softwarekonzepten und 3D-Modellen, um eine digitale Vorstellung des fertigen Produkts zu erstellen.

Am Ende des Tages hatten wir einen soliden Plan, die ersten Materialien und eine klare Vorstellung davon, wie wir weitermachen würden.


Tag 3 – Vorbereitung und Verarbeitung der Bauteile

Mit den beschafften Materialien begannen wir, die einzelnen Komponenten der Wortuhr zu bearbeiten:

  • Bau des Rahmens – Wir schnitten das Holz zurecht und montierten die Teile, um das Gehäuse der Uhr zu formen.
  • Design des Zifferblatts – Wir überlegten, wie die Schrift gestaltet sein sollte, und suchten nach geeigneten Materialien für die Anzeige.
  • LEDs verlöten – Um die Worte der Uhr gezielt beleuchten zu können, löteten wir die LEDs auf die Platine und gruppierten sie entsprechend der benötigten Wortgruppen.

Bis zum Ende des Tages hatten wir eine stabile Basis sowohl für den mechanischen als auch für den elektronischen Teil der Uhr.


Tag 4 – Letzte Vorbereitungen vor der Präsentation

Am letzten vollen Arbeitstag konzentrierten wir uns auf die finalen Details und die Funktionsprüfung:

  • Fertigstellung des Rahmens – Wir beizten das Holz, um ihm eine hochwertigere Optik zu verleihen.
  • Test der Elektronik – Wir überprüften die gesamte Verdrahtung, um sicherzustellen, dass alle LEDs wie geplant leuchteten.

Am Ende des Tages hatten wir eine 2 Meter große Uhr mit 100 LEDs, die alle Buchstabengruppen korrekt beleuchteten und bereit für den finalen Zusammenbau war.


Tag 5 – Finaler Zusammenbau und Präsentation

Kurz vor der Präsentation setzten wir die Wortuhr endgültig zusammen. Dabei achteten wir darauf, dass das Gehäuse geschlossen, aber dennoch reparierbar bleibt. Durch eine abnehmbare Oberseite lässt sich die Elektronik schnell herausziehen, um Wartungen oder zukünftige Anpassungen zu erleichtern.

Mit dem letzten Feinschliff war unsere voll funktionsfähige Wortuhr bereit für die Vorstellung!


Fazit – Eine Woche voller Herausforderungen und Erkenntnisse

Die Projektwoche war eine spannende Erfahrung, bei der wir viele neue Dinge gelernt haben – vom Planen und Bauen eines großen Holzrahmens bis hin zur präzisen Verkabelung und Programmierung der LEDs. Durch die Kombination aus handwerklichen und technischen Aufgaben konnten wir unsere Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen vertiefen.

Am Ende der Woche stand eine funktionsfähige, 2 Meter große Wortuhr mit 100 LEDs. Allerdings zeigte sich in der Praxis, dass die LEDs bei Tageslicht nicht hell genug sind, um die Wörter gut lesbar zu machen. Zudem stellte sich heraus, dass die fehlende Isolierung der Kabel ein Risiko für Kurzschlüsse darstellen könnte.

Trotz dieser Herausforderungen haben wir ein funktionierendes Konzept entwickelt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Der modulare Aufbau ermöglicht es uns, nachträgliche Verbesserungen vorzunehmen – sei es durch stärkere LEDs oder eine bessere Verkabelung. Unser Team ist stolz auf das Ergebnis und freut sich darauf, die Uhr weiter zu optimieren!

Der gesamte Quellcode des Projekts ist auf GitHub verfügbar, sodass zukünftige Anpassungen oder Erweiterungen von jedem vorgenommen werden können.

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