Life@NETWAYS | Consulting auf Südtiroler Art: Hemd, Haferflocken, Harmonika

23 Oktober, 2024

Sebastian Zwing

von | Okt. 23, 2024

This entry is part 3 of 16 in the series Life@NETWAYS - Unsere Mitarbeiter im Interview

Herzlich willkommen zu unserem nächsten Beitrag der Blog-Serie Life@NETWAYS!

In dieser Serie stellen wir euch die Menschen vor, die NETWAYS ausmachen. Heute freue ich mich, euch unseren Kollegen Thomas Gelf vorzustellen. Thomas ist seit vielen Jahren als Principal Consultant bei uns tätig und beeindruckt nicht nur durch seine technische Expertise, sondern auch durch seinen Südtiroler Charme.

In diesem Interview gibt uns Thomas spannende Einblicke in seinen Arbeitsalltag und seine vielseitigen Hobbys. Lasst uns gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfahren, mit welcher Energie Thomas seinen Tag meistert.

Wann und wie startest du deinen Tag?

Ich beginne meinen Tag ca. eine Stunde, bevor ich mit der Arbeit loslege. Erst wird geduscht und mit Messer und Hobel zügig und ohne Schaum rasiert, dann für gewöhnlich gefrühstückt. Was ich esse, ist unterschiedlich, aber meist gibt es Cappuccino, 1-2 weichgekochte Eier und dazu ein Naturjoghurt mit Haferflocken, Nüssen und Honig.

Wie kommst du zur Arbeit? Oder bleibst du zu Hause und ziehst dir einfach deine Hausschuhe an?

Ich lege auch im Homeoffice Wert darauf, im Hemd und halbwegs herzeigbar am Schreibtisch zu sitzen. Aber klar, da gibt es dann bequeme Hausschuhe anstelle der Straßenschuhe. Gerne bleibe ich auch barfuß, meine Füße danken es mir sehr.

Wenn ich beim Kunden vor Ort bin, hängt es von der Lage des Hotels ab, wie ich morgens hinkomme. Ist es in der Nähe, laufe ich – und sonst nehme ich das Auto. Manchmal nächtige ich ein wenig außerhalb, und werfe mein Fahrrad in den Kofferraum, um damit dann morgens zum Kunden zu pendeln.

 

Wann startest du, wie in deinen Arbeitstag?

Auch das hängt stark vom Kunden und von meinen aktuellen Projekten ab. Vor Ort beginne ich meist zwischen 8 und 9 Uhr, zu Hause gerne auch früher. Ich stöpsle das Notebook an meine Monitore (falls vorhanden), und lege los.

Was sind Highlights aus deinem Arbeitstag?

Am meisten Freude bereitet es mir, wenn ich an spannenden Projekten arbeiten kann, die den Kunden voranbringen, während daraus brauchbare OpenSource-Projekte entstehen. Etwas generisch „für alle“ zu entwickeln ist meist sehr viel mehr Arbeit, als etwas bloß für einen Kunden zurechtzubasteln. Dementsprechend lange sind dann meine Arbeitstage. Wenn es dann aber gelingt, und etwas Schönes entstanden ist: dann macht die Freude, die man daran hat, den Aufwand allemal wieder wett.

Worauf freust du dich im Büro? Hast du einen Lieblingsort im Büro?

Ich bin leider sehr selten in unserem schönen Büro. Wenn ich dort bin, freue ich mich natürlich auf den ein oder anderen netten Plausch und Austausch mit meinen geschätzten Kollegen. Da ich aber immer unter Strom bin, flüchte ich dann meist recht schnell in einen freien und nicht gut einsehbaren Meetingraum, um in Ruhe arbeiten zu können. Wenn die Sonne scheint, arbeite ich sehr gerne auf unserer Terrasse – sofern da nicht zu viel los ist.

Was darf in deinem Arbeitstag nicht fehlen?

Ich pflege keine Rituale. Auch wenn sich viele Tage ähneln, ist dennoch jeder irgendwie anders. Mal esse ich schon um 11, mal erst um 15 Uhr. Gutes Essen ist mir sehr wichtig, und dennoch kann das auch schon mal vergessen werden. Mich erinnert dann am Abend ein knurrender Bauch daran, dass das Frühstück ausgefallen war. Ein Feierabendbier ist die absolute Ausnahme.

Wie kommst du nach Hause, bzw. was machst du direkt nach deiner Arbeit, um abzuschalten?

Abschalten ist etwas, was ich nicht so gut kann. Während es zu Hause nahtlos vom „Arbeitstag“ in die „freizeitliche Nachbearbeitung“ übergeht, werde ich vor Ort beim Kunden abends irgendwann aus dem Büro geworfen, und klappe beim anschließenden Abendessen mein Notebook sofort wieder auf.

Was gibt’s abends zu Essen? Wer kocht? Wer isst mit dir?

Ich esse sehr gerne, und wenn ich unterwegs bin, lieber drei Vorspeisen als einen Hauptgang. Dafür nehme ich mir dann auch entsprechend Zeit, in der mir dann aber meist mein Notebook Gesellschaft leistet. Ob mir etwas besonders gut schmeckt, erkennt man daran, dass ich bei dem Gang dann den Bildschirm halb zuklappe.

Wenn ich mittags koche, dann muss es schnell gehen – darum gibt es da meist Pasta oder Reis – und irgendwas dazu. Aber bei aller Eile: es muss schon ordentlich aussehen.

Zu Hause essen wir abends meist kalt, da sind meine Kinder natürlich mit dabei, mal meine Frau, mal ich, und manchmal auch wir beide. Meine Frau ist selbständig, und dementsprechend unregelmäßig sind auch ihre Tage. Das Zusammenspiel läuft aber recht gut, niemand mault rum, jeder hilft und tut wie er gerade kann, und wie es gerade für ihn passt.

 

 

Welche Hobbys hast du? Was machst du in deiner Freizeit?

Ich mache alles Mögliche, und nichts „richtig“. Im Winter liebe ich es, mit meinem Alpinboard tiefe Furchen durch die Pisten zu pflügen, sehe zu, dass es mir kulinarisch an nichts fehlt, und tanze beim Apres Ski bis spät in die Nacht. Im Sommer bin ich lieber an Seen als im Schwimmbad, und dort auch leicht zu erkennen: ich bin der mit dem Notebook.

In den letzten Jahren bin ich zudem zur Musik gekommen. Ich habe mir erst rudimentär die Gitarre und ein paar andere Quatschinstrumente beigebracht, und bin dann letztlich bei der Steirischen Harmonika gelandet, die mir viel Freude bereitet. Schüchtern wie ich bin, habe ich damit schon nach wenigen Monaten in Biergärten und Wirtshäusern meine ersten 2-3 Lieder gespielt. Auf diese Weise bin ich dann letztlich auch noch zum ersten Mal in meinem Leben in einem Chor gelandet. Die haben es ausgenutzt, dass ich so schlecht Nein sagen kann, und ließen mich dann nicht mehr gehen. Darum singe ich dort immer noch, und das bereitet wirklich Freude.

Wie lässt du deinen Abend ausklingen?

Im Idealfall Quetsche spielend im Wirtshaus nach der Singstunde bei einem guten Gläschen Rotwein. Viel zu oft aber vor dem Notebook einschlafend.

Vielen Dank, Thomas, für die spannenden Einblicke in deinen Arbeitsalltag und dein Leben abseits des Consultings! Es ist inspirierend zu sehen, mit welcher Leidenschaft du für IT, Open Source und Deine Hobbys brennst.

Wir freuen uns, dich im Team zu haben und sind gespannt auf all die interessanten Projekte, die du noch umsetzen wirst – ob beim Kunden, auf der Skipiste oder mit der Harmonika im Biergarten.

Wenn auch du mit Deiner Persönlichkeit und deinem Einsatz die Zukunft von NETWAYS mitgestalten möchtest, schau dir unsere offenen Stellen an und bewirb Dich!

Bis zum nächsten Mal bei Life@NETWAYS.

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2 Kommentare

  1. Ulf

    Hallo Tom,

    schön zu lesen, dass sich der Typ, der sich über Nacht mal den OpenSSH-Quellcode durchgelesen hat, um mir am nächsten Tag zu erklären warum sich der BizTalk-Server nicht mehr zum Icinga-Core verbinden kann, nicht verändert hat. Dass Du, der nach eigenen Worten, auf der Straße lebt, das alles auch noch mit der Familie vereinbaren kannst, Respekt.

    Viele Grüße aus der Umgebung von Bonn

    Antworten
  2. Martin

    Einfach ein Pfunds-Kerl! 🙂

    Liebe Grüsse aus NZ!

    Antworten

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