Monthly Snap September > SensorProbe 2+, Icinga Director, OSBConf 2017, DevOpsDays, Benchmarking Graphite, OSMC

In September, Isabel started with introducing Intelligente Überwachung mit der AKCP sensorProbe 2+ while Eric shared his tips on Hidden pearls in Icinga Web 2. Nicole shared important information on NETWAYS Web Services on Request Tracker.

Marius told us how VM volumes live works using blkdeviotune and Shopware Update, Julia announced for new upcoming Advanced Puppet training and 7 reasons for join OSBConf. Markus shared Trick 17 with the Icinga Director while Tobias shared Trick 42 with the Icinga Director – Job in order.

Julia Announced OSMC in Hackathon, DevOpsDays in Berlin and continued with reasons for OSBConf 2017,she also  said thank to sponsors of OSBConf.

Blerim told us about Benchmarking Graphite, Nicole reviewed Managed Services team event 2017, And Dirk again shared his insights in The Consultant and The dear Certifications II.

Keya Kher

Autor: Keya Kher

Keya hat im Oktober ihr Praktikum im Marketing bei NETWAYS gestartet. Letzten Dezember startete Sie gemeinsam mit Ihrem Mann das “Abenteuer Deutschland”. Seitdem lernt Sie fleißig deutsch und fühlt sich bei NETWAYS schon jetzt pudelwohl. Sie hat schon viele Erfahrungen im Social Media Marketing und ist gerade dabei auch im Grafikdesign ein Profi zu werden. Wenn sie nicht gerade dabei ist, sich kreativ auszuleben, entdeckt sie die Stadt und schmökert gerne im ein oder anderen Büchlein. Ihr Favorit ist hierbei “The Shiva Trilogy”.

10 Jahre bei NETWAYS

Vor einigen Tagen, also Anfang Oktober, hatte ich 10 jähriges Jubiläum bei NETWAYS. Eigentlich hatte ich nicht vor den Blog damit zu “belästigen”, da es ja meine private Sache ist. Meine persönliche “Überraschung” des Tages macht es jedoch zwingend notwendig hier Erwähnung zu finden.

Nach unserem zweiwöchentlichen Icinga-Meeting hat mich Blerim noch in ein Scheinmeeting (war mir in dem Moment nicht klar) gezogen und wir haben uns kurz über die Event-Planung für 2018 unterhalten.

Anschließend wollte ich mir einen Kaffee machen und musste feststellen das die Maschine nicht mehr da ist. Hmmm? Naja, erstmal die rumliegenden Bohnen weggesaugt und dann bin ich vor in Richtung meines Büros. Doch das ganze Büro war wie ausgestorben und auf einmal fing eine unter dem Tisch stehende Sonos an Musik zu brüllen (Natürlich die ganzen NETWAYS-Klassiker von und mit Mickie Krause). Ich wusste nicht wirklich was los ist und hab mich gleich der nächsten Übersprungshandlung gewidmet und ein bisschen die Kaffeetresen geputzt.

Irgendwann lief dann GmbH (Geh mal Bier holen) und dann kam es mir doch etwas komisch vor. So hab ich mich, nachdem ich schon mehrere Minuten in der Kamera beobachtet wurde, ins Kesselhaus begeben.

Dort wurde ich von versammelter Mannschaft begrüßt und durfte mir auf der Leinwand eine kurze Zusammenfassung der letzten 10 Jahre ansehen. Ich konnte mir die ein oder andere Träne nicht verdrücken und war wirklich überwältigt. Anschließend gab es, wie bei uns üblich, noch was zu trinken und phantastisches Essen.

Alles was ich in den letzten 10 Jahren gelernt habe und die Erfahrungen mit den vielen Menschen bei NETWAYS möchte ich keinen Tag missen. Es ist ein großes Privileg jeden Montag mit Freunde und Freunden zu arbeiten. Und wenn ich auch alles das mag was wir tun, liebe ich nur die Menschen die es machen. Vielen Dank an die NETWAYS Familie, ihr seid die Größten!

Bernd Erk

Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen fränkischen Schaschlik-Kultur.

NETWAYS stellt sich vor – Keya Kher

Hello, I am Keya Kher, a Social Media Marketer and newbie graphic designer. I am from Ahmedabad, India. Last December me and my husband adventurously moved to Germany. After coming here, first I started to learn German language and meanwhile I was also looking forward for career opportunities. A few months later I found my way to NETWAYS, they trusted my skills and made me part of their family.

In the beginning of a month, I started my training in event and marketing team. It’s been two weeks and I already feel home. Currently I work with Adobe Illustrator, Photoshop and InDesign. I enjoy my creative work here. All my colleagues are warm and welcoming. I got a chance to learn and grow with NETWAYS.

When I am not working, I’m probably hanging out with my husband. In weekend, we go out and explore the country together. I also like to read books, for example fiction novels. The Shiva Trilogy is one of my favorite book series.

Keya Kher

Autor: Keya Kher

Keya hat im Oktober ihr Praktikum im Marketing bei NETWAYS gestartet. Letzten Dezember startete Sie gemeinsam mit Ihrem Mann das “Abenteuer Deutschland”. Seitdem lernt Sie fleißig deutsch und fühlt sich bei NETWAYS schon jetzt pudelwohl. Sie hat schon viele Erfahrungen im Social Media Marketing und ist gerade dabei auch im Grafikdesign ein Profi zu werden. Wenn sie nicht gerade dabei ist, sich kreativ auszuleben, entdeckt sie die Stadt und schmökert gerne im ein oder anderen Büchlein. Ihr Favorit ist hierbei “The Shiva Trilogy”.

Systemd-Unitfiles kurz erklärt

Tux
Nachdem ich feststellen musst, dass immer noch der ein oder andere mit Systemd und den Unitfiles auf Kriegsfuß steht und mit tieferem Wissen manches Problem zu vermeiden wäre, will ich mit ein paar kurzen Erklärungen Abhilfe schaffen.

Systemd hat als Ersatz für init bereits 2010 angefangen in die verschiedenen Distributionen Einzug zu halten und ist mittlerweile Standard. Somit haben auch die alten init-Skripte ausgedient und wurde durch Unitfiles ersetzt. Auf den ersten Blick lassen diese weniger Optionen zu, aber sobald man sich etwas weiter mit den Einstellmöglichkeiten auseinandersetzt, wird man wohl nichts an Funktionalität vermissen.

Für die Erläuterungen möchte ich ein Beispiel nehmen, dass vielleicht der ein oder andere schon kennt, und habe mich darum für Icinga 2 entschieden. Dieses findet sich in /usr/lib/systemd/system als icinga2.service und sieht folgendermaßen aus:

[Unit]
Description=Icinga host/service/network monitoring system
After=syslog.target network-online.target postgresql.service mariadb.service carbon-cache.service carbon-relay.service

[Service]
Type=forking
EnvironmentFile=/etc/sysconfig/icinga2
ExecStartPre=/usr/lib/icinga2/prepare-dirs /etc/sysconfig/icinga2
ExecStart=/usr/sbin/icinga2 daemon -d -e ${ICINGA2_ERROR_LOG}
PIDFile=/run/icinga2/icinga2.pid
ExecReload=/usr/lib/icinga2/safe-reload /etc/sysconfig/icinga2
TimeoutStartSec=30m

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Als erstes möchte ich auf den Pfad selbst eingehen. Diese muss per Konvention heißen wie der Service, der über sie gesteuert wird, und auf .service enden, damit sie von anderen Units unterscheidbar ist. Andere Units wären beispielsweise Sockets für die socketbasierende Aktivierung oder Targets als Gruppierung von Services und Ersatz für die Runlevel. Der Pfad /usr/lib/systemd/system ist hierbei der Ablageort für Package-Maintainer und kann mit Dateien in /run/systemd/system oder /etc/systemd/system überschrieben werden, wobei letzteres für den Administrator gedacht ist.

Die Datei selbst ist dann im Ini-Format, heißt es gibt verschiedene Sektion wie [Unit] und Key-Value-Paare, die in der entsprechenden Sektion sein müssen. In der Sektion [Unit] finden sich somit allgemeine Einstellungen die bei jedem Unit-Typen vorkommen können, in diesem Fall die Beschreibung und mit After eine Liste von Units, die wenn vorhanden vor Icinga 2 gestartet sein sollen. Die Manpage systemd.unit gibt hierüber detailliert Auskunft.

In der für den Unit-Typ spezifischen Sektion in unserem Fall [Service] werden dann weitere Einstellungen vorgenommen. Hier wird Systemd gesagt wie das Startverhalten des Dienstes ist denn standardmäßig möchte Systemd Dienste im Vordergrund starten im Gegensatz zum Standardverhalten von init bei dem sich der Dienst in den Hintergrund forkt. Über EnvironmentFile, zusätzliche Skripte in ExecStartPre oder ExecStartPost und den eigentlich Aufruf des zu startenden Dienst mittels ExecStart wird das frühere init-Skript abgelöst. In Fall von Icinga2 wird im Pre-Skript sichergestellt, dass benötigte Verzeichnisse existieren und entsprechend berechtigt sind. Zusätzlich wird der Reload-Mechanismus durch ein Skript ersetzt, damit die Konfiguration validiert wird bevor gegebenenfalls der Dienst neugestartet wird. TimeoutStartSec ist prinzipiell selbsterklärend denk ich, nimmt im Gegensatz zu den Sekunden im Namen aber auch andere Einheiten an wie hier 30m für 30 Minuten. Hierbei bitte aufpassen, dass nur der Start-Timeout und nicht der allgemeine Timeout hochgesetzt wird, da letzterer auch für den Shutdown des Systems gilt. Mehr Details liefert die Manpage systemd.service.

Die letzte Sektion gibt an in welches Target der Dienst “installiert” werden soll, wenn systemctl enable ausgeführt wird.

Die Datei unter /usr/lib/systemd/system sollte nicht angepasst werden, da diese beim nächsten Update überschrieben wird. Kopiert man es aber nach /etc/systemd/system muss man die komplette Pflege übernehmen, da es das aus dem Paket gelieferte komplett ersetzt. Hierfür gibt es den Mechanismus der Drop-Ins. Diese müssen in ein Verzeichnis mit dem Namen der Unit abgelegt werden, in unserem Fall /etc/systemd/system/icinga2.service.d und auf .conf enden. Der Name ist hierbei prinzipiell egal, sollte aber sprechend gewählt werden und da sich Eigenschaften überschreiben bietet sich eine Priorität als Präfix an. Beim Inhalt nicht die Sektionsheader vergessen! Auch hierfür ein Beispiel aus Icinga 2:

# Icinga 2 sets some default values to extend OS defaults
#
# Please refer to our troubleshooting documentations for details
# and reasons on these values.
[Service]
TasksMax=infinity

# May also cause problems, uncomment if you have any
#LimitNPROC=62883

Mit dem Kommando systemctl property kann man genau diesen Mechanismus nutzen ohne sich um die Dateistruktur kümmern zu müssen, aber leider funktioniert dies nicht für alle Optionen. Kernel-Parameter, Posix-Limits und vieles mehr lassen sich hier einstellen, welche sich in systemd.exec finden, und Einstellungen für die Kontrolle über Ressourcen, welche Systemd mittels Cgroups umsetzt, finden sich in systemd.resource-control. Die Defaults hierfür finden sich übrigens in /etc/systemd/system.conf und müssen nicht immer gleich heißen, beispielsweise DefaultTasksMax und TasksMax. Die eingebundenen Drop-Ins zeigt systemctl status sehr schön an und die aktuellen Werte für alle Einstellungen eines Services inklusive Defaults liefert systemctl show.

Und abschließend nicht vergessen Systemd die vorgenommenen Änderungen mit systemctl daemon-reload auch mitzuteilen.

Ich hoffe diese kleine Erläuterung hilft dem ein oder anderen Unitfiles besser zu verstehen und er weiß nun wo er hin langen muss wenn Stellschrauben anzupassen sind.

Dirk Götz

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

NETWAYS stellt sich vor – Riccardo Gringer

Name: Riccardo Gringer

Alter: 19

Position bei NETWAYS: Junior Developer

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Momentan arbeite ich mich noch in Icinga 2 und Icinga Web 2 ein und werde damit in der Zukunft arbeiten. Natürlich gibt es etliche kleinere Nebenprojekte die auch bearbeitet werden müssen.

An welchen Projekten arbeitest Du gerade?

Zur Zeit bin ich wie schon gesagt noch an einer Einarbeitungsphase. Das heißt ich versuche mich in die verschiedenen Programme und Projekte einzuarbeiten um einen Überblick über alles zu bekommen. Aktuell sind das Icinga 2 und Icinga Web 2.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Ich glaube am meisten Spaß macht bis jetzt das tüfteln an einer Lösung für ein Problem. Bei jedem Problem gibt es Kleinigkeiten die anders behandelt werden müssen. Es gibt ja schließlich nicht immer eine Lösung die man immer anwenden kann!

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Meine Freizeit verbringe ich zu (nahezu) gleichen Teilen mit meinen Katzen (2 Perser), meinem Heimkino und dem zocken. Das Heimkino ist dabei ein Langzeitprojekt seit mehreren Jahren. Natürlich verbringe ich an Wochenenden auch viel Zeit mit Freunden, vor allem zur Kerwazeit ;).

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Die Ausbildung wird in den nächsten drei Jahren die größte Aufmerksamkeit bekommen. Schließlich muss ich außerhalb der Arbeitszeiten noch für die Berufsschule lernen und Hausaufgaben machen. Natürlich versuche ich während der Ausbildung so viel wie möglich zu lernen und mitzunehmen um danach erfolgreich als Developer arbeiten zu können.

 

Riccardo Gringer

Autor: Riccardo Gringer

Riccardo hat bei NETWAYS sein Praktikum im Development gestartet. In seiner Freizeit bastelt er mit Feuereifer an einem Heimkino und kümmert sich nebenbei darum, dass sich seine zwei Perserkatzen nicht langweilen. Außerdem schaut er gerne Filme, liest viel und spielt natürlich auch gerne Computer. Für seine Zeit bei NETWAYS wünscht er sich, sein Praktikum und seine Ausbildung erfolgreich zu bestreiten und dabei selbstverständlich auch genug Spaß und Freude mit den Kollegen zu haben!