RT Extensions Made Easy

Heute geht es darum, wie man auf einfache Art und Weise Erweiterungen für Request Tracker vorbereitet. Einen kleinen Ausblick darauf wie man sie dann auch schreibt, gibt es am Ende auch, aber mehr würde den Rahmen dieses Posts sprengen.

Bevor wir beginnen, müssen jedoch erst einige Vorbereitungen erledigt werden:

# cpanm Module::Install::RTx Dist::Zilla::MintingProfile::RTx

Dies installiert einige Werkzeuge die wir für die folgenden Beispiele benötigen.
Außerdem bietet es sich an, ein paar grundlegende Informationen über die eigene Person zu konfigurieren. Das erspart uns später einige Angaben:

$ dzil setup

Wer sich fragt was man alles mögliche an Lizenzen angeben kann, darf hier einen Blick riskieren.

Schon kann es losgehen. Zuerst erstellen wir mit dem sogenannten “profile provider” RTx ein blankes Skelett.
Dies erstellt dort wo wir uns gerade befinden ein neues Verzeichnis mit dem Namen “RT-Extension-Netways”:

$ dzil new -P RTx RT-Extension-Netways

Die darin enthaltene Datei “Netways.pm” nun öffnen und entsprechend anpassen bzw. erweitern. Darunter fallen i.d.R. der Name, die Beschreibung, die RT Versions-Voraussetzungen und die Autoren Angabe. Der Rest sollte bereits größtenteils vorausgefüllt sein, wie schon zuvor erwähnt.

Außerdem ist es ratsam sich die Datei “Makefile.PL” einmal genauer anzusehen. Denn dort sind ebenfalls einige wichtige Angaben zu finden über deren Korrektheit man sich vergewissern sollte.
Hat man dies getan, kann man bereits mit der eigentlichen Entwicklung der Erweiterung beginnen.

Hierzu sei jedem die offizielle Dokumentation von Best Practical und HTML::Mason ans Herz gelegt.

Ist man letztendlich fertig mit der Entwicklung oder möchte schon einmal testen was man da tolles fabriziert hat, ist es an der Zeit die Verteilung seiner neuen Erweiterung vorzubereiten:

$ perl Makefile.PL

Da dies die erste Ausführung von “Makefile.PL” war, wurden einige für die Installation notwendige Bibliotheken in die Struktur integriert. Diese sind notwendig, damit Nutzer die Erweiterung zumindest installieren können, ohne zusätzlich notwendige Abhängigkeiten.

Außerdem wurden einige zusätzliche Dateien und Verzeichnisse angelegt. Diese jedoch sind nur ein Nebenprodukt und nicht notwendig für die Verteilung. (Darunter das “Makefile” und die “MYMETA.*” Dateien.) Was alles genau nicht notwendig ist, kann in der Datei “gitignore” nachgelesen werden. (Wer sowieso mit Git arbeitet, kann diese Datei auch zu “.gitignore” umbenennen.)

Nun folgt man nur noch den üblichen Schritten und schon kann die Erweiterung konfiguriert und genutzt/getestet werden:

$ make
# make install

Johannes Meyer

Autor: Johannes Meyer

Johannes ist seit 2011 bei uns und hilft bei der Entwicklung zukünftiger Knüller (Icinga2, Icinga Web 2, ...) aus dem Hause NETWAYS.

NETWAYS Web Services: Connect to your own Domain!

This entry is part 2 of 12 in the series NETWAYS Web Services

Our team has continued to improve the NETWAYS Web Services products for providing more comfort to our customers. Now any app can be run under its own Domain Name in combination with its own SSL certificate. This option is available for the following products:

The implementation within the product is quite simple. After your app has been created successfully, you will find a new webform in your app’s Access tab. Here is an example of a Request Tracker app:

As the webform shows, customers simply have to enter a registered Domain Name and their SSL Certificate as well as their SSL Key. The implementation in the app will be done by our NWS platform fully automated. Customers only need to take care about the quality and correctness of the certificate and to make sure they enter the DNS record correctly on their Domain Name Server. The IP address needed will be indicated underneath the webform in the information section. Furthermore, it is still possible to set an additional CName for your app. This means that your customized Domain Name and the CName can be used in parallel. Furthermore, the platform generated standard URL will stay valid and customers can always go back to the initial settings by removing their entries from the webform.

After clicking the save button, the app will be restarted and all changes will be taken into production immediately.

The bonus of this option is clear: Anybody working with your apps will be glad to use easy to read and memorize URLs. Furthermore, company identity and culture is even more important today than ever. So why not also provide your SuiteCRM, Rocket.Chat or Nextcloud with a well branded URL?

More information can be found on our NWS homepage, in any of our product sections or by contacting us via the NWS livechat.

Important note: All NWS products are up for a 30 day free trial!

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

NETWAYS Web Services: Request Tracker

This entry is part 11 of 12 in the series NETWAYS Web Services

Unsere NWS-Produktfamilie ist um ein weiteres Mitglied gewachsen: Den BestPractical Request Tracker. Dies wird vor allem Kunden freuen, die zwar ein stabiles und zuverlässiges Ticketsystem nutzen möchten, sich aber nicht um die Bereitstellung von Ressourcen, die Installation sowie die Wartung kümmern möchten – denn all dies wird von unserer NETWAYS Web Services Plattform übernommen. Der Kunde selbst muss sich nur um eine Hand voll Voreinstellungen kümmern, die jedoch direkt über Webformulare an die App übergeben werden.

Diese Voreinstellungen umfassen folgende Aspekte, die der Kunde bereitstellen muss:

  • ein IMAP oder POP3 Postfach, von dem der Request Tracker Kundenmails abholt und daraus ein Ticket generiert. Dies stellt vor allem sicher, dass bestehende Mail-Adressen weiter genutzt werden können.
  • einen SMTP-Server, der den Versand der Mails aus dem Request Tracker steuert.

Des Weiteren bietet unsere App viele Möglichkeiten, den Request Tracker nach Belieben anzupassen. Kunden können nicht nur den Namen Ihres Request Trackers und Ihrer Organisation festlegen, sondern auch eine Zeitzone und eine eigene Absender-Mail-Adresse eintragen:

Auch innerhalb der App kann der Request Tracker hervorragend an Ihr Unternehmen angepasst werden. Es können nicht nur im administrativen Bereich User-Gruppen und Ticket-Queues erstellt werden, sondern auch das Erscheinungsbild des Tools individualisiert werden.

Wichtiger Hinweis: Alle Angebote bei den NETWAYS Web Services können Sie 30 Tage kostenfrei testen!

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

Request Tracker 4.4 Security Update and UTF8 issues with Perl’s DBD::Mysql 4.042

Last week, Best Practical announced that there are critical security fixes available for Request Tracker. We’ve therefore immediately pulled the patches from 4.4.2rc2 into our test stages and rolled them out in production.

 

Update == Broken Umlauts

One thing we did notice too late: German umlauts were broken on new ticket creation. Text was simply cut off and rendered subjects and ticket body fairly unreadable.

Encoding issues are not nice, and hard to track down. We rolled back the security fix upgrade, and hoped it would simply fix the issue. It did not, even our production version 4.4.1 now led into this error.

Our first idea was that our Docker image build somehow changes the locale, but that would have at least rendered “strange” text, not entirely cut off. Same goes for the Apache webserver encoding. We’ve then started comparing the database schema, but was not touched in these regards too.

 

DBD::Mysql UTF8 Encoding Changes

During our research we learned that there is a patch available which avoids Perl’s DBD::mysql in version 4.042. The description says something about changed behaviour with utf8 encoding. Moving from RT to DBD::Mysql’s Changelog there is a clear indication that they’ve fixed a long standing bug with utf8 encoding, but that probably renders all other workarounds in RT and other applications unusable.

2016-12-12 Patrick Galbraith, Michiel Beijen, DBI/DBD community (4.041_1)
* Unicode fixes: when using mysql_enable_utf8 or mysql_enable_utf8mb4,
previous versions of DBD::mysql did not properly encode input statements
to UTF-8 and retrieved columns were always UTF-8 decoded regardless of the
column charset.
Fix by Pali Rohár.
Reported and feedback on fix by Marc Lehmann
(https://rt.cpan.org/Public/Bug/Display.html?id=87428)
Also, the UTF-8 flag was not set for decoded data:
(https://rt.cpan.org/Public/Bug/Display.html?id=53130)

 

Solution

Our build system for the RT container pulls in all required Perl dependencies by a cpanfile configuration. Instead of always pulling the latest version for DBD::Mysql, we’ve now pinned it to the last known working version 4.0.41.

 # MySQL
-requires 'DBD::mysql', '2.1018';
+# Avoid bug with utf8 encoding: https://issues.bestpractical.com/Ticket/Display.html?id=32670
+requires 'DBD::mysql', '== 4.041';

Voilá, NETWAYS and Icinga RT production instances fixed.

 

Conclusion

RT 4.4.2 will fix that by explicitly avoiding the DBD::Mysql version in its dependency checks, but older installations may suffer from that problem in local source builds. Keep that in mind when updating your production instances. Hopefully a proper fix can be found to allow a smooth upgrade to newer library dependencies.

If you need assistance with building your own RT setup, or having trouble fixing this exact issue, just contact us 🙂

Michael Friedrich

Autor: Michael Friedrich

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst das schöne Nürnberg mit #atasteofaustria 🙂

Monthly Snap November > Icinga 2 Director, OSMC, HW group Updates, AVTECH, Request Tracker, Foreman, Ceph, Git, Icinga 2 API, Braintower

SnspIn November, Thomas Gelf began with announcing the Icinga Director 1.2.0 release.

Isabel informs about new HW group Updates and the new Firmware for AVTECH Room Alert 3E.

Then Julia H. said thank you to our OSMC sponsors and wrote about why to join the OSMC Hackathon

Jennifer told us why we visualize while Markus Waldmüller presents the auto-provisioning with Foreman

Furthermore, Michael reviewed the PuppetConf in San Diego and told why Git Squash is magic.

Christian announced our availability of Request Tracker starter packages and Martin K. informed what to know about the Puppet Enterprise 3.8 End of Life

Towards the end of November, Tobias gave an Icinga 2 API Cheat Sheet, while Tim gave a Ceph training review.

Finally, Isabel wrote about the new Braintower Software and Updates.

 

 

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia hat 2017 ihre Ausbildung zum Office Manager bei NETWAYS absolviert und währenddessen das Events&Marketing Team kennen und lieben gelernt. Besondere Freude bereiten ihr bei NETWAYS die tolle Teamarbeit und vielseitige Herausforderungen. Privat nutzt Julia ihre freie Zeit, um so oft wie möglich über's Handballfeld zu flitzen und sich auszutoben. In ihrer neuen Rolle als Marketing Managerin freut sie sich auf spannende Aufgaben und hofft, dass ihr die Ideen für kreative Texte nicht so schnell ausgehen.

Request Tracker Starterpakete verfügbar

rt_centred_200x100 Seit vielen Jahren setzen wir nun bei uns intern die Ticket Lösung Request Tracker ein und bieten hierfür Dienstleistungen im Bereich Konzeptionierung, Einrichtung, Entwicklung und Support an.

Um einen kostengünstigen und vereinheitlichten Einstieg in die Open Source Ticketlösung zu ermöglichen, haben wir unser Portfolio in diesem Zuge um zwei Starterpakete erweitert. Somit kann ohne große finanzielle Vorleistungen ein Basissetup aufgebaut werden, welches als Test- und Reviewumgebung dient. Ein späterer Ausbau bzw. eine Erweiterung kann im Vorfeld natürlich berücksichtigt werden, sollte die Ticketlösung Produktiv genommen werden.

Im Standard-Paket sind hierbei folgende Leistungen zum Festpreis beinhaltet:

  • Grundinstallation des Request Trackers auf Debian / Ubuntu / CentOS
  • Anbindung an ein Mail-System per SMTP-Transport oder Fetch-Mail
  • Anbindung an einen ActiveDirectory / LDAP-Dienst
  • Beispielhafte Einrichtung von Queues und Benutzern
  • Beispielhafte Einrichtung von Berechtigungen
  • Grundeinführung in die Bedienung der Oberfläche

Für das Premium-Paket gibt es weiterführende Leistungen, wie bspw. Anbindung externer Datenquellen, Customizing und RT-Assets:

  • Anbindung Externer Datenquellen per Schnittstellen (API, Soap, Sql)
  • Grundeinrichtung und Einführung in RT Assets
  • Customizing von Templates und Articles
  • Konfiguration von Lifecycles, Status, SLA’s

Wer sich allgemein über den Request Tracker informieren möchte, kann dies mit unserer Übersichtsseite Warum Request Tracker oder unserem RT Webinar tun.
Selbstverständlich stehen wir bei Rückfragen natürlich zur Verfügung und bieten weiterführende Dienstleistungen und Workshops für Projekte an. Nehmen Sie hierfür einfach direkt Kontakt mit uns auf.

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".