NETWAYS Web Services: Nextcloud Hosting

This entry is part of 3 in the series NETWAYS Web Services

NextcloudNextcloud ist die perfekte Lösung zur Speicherung von privaten Daten, Fotos usw. und zum Filesharing in Teams und Unternehmen. Als Fork von ownCloud gestartet, kann sich dieses Open Source Projekt durch eine Vielzahl von Optionen, die bei ownCloud nur in der Enterprise Version enthalten sind, von seinem Ursprung absetzen. Wir nutzen vor allem die S3-Integration, über welche wir den entsprechenden Speicherplatz über unser hochverfügbares Ceph-Storage zur Verfügung stellen. Einen schönen Vergleich zwischen ownCloud und Nextcloud von Gabriel gibt es hier bei uns im Blog.

Über die NETWAYS Web Services können wir Nextcloud Instanzen in verschiedenen Größen für alle Einsatzzwecke zur Verfügung stellen – natürlich voll von uns gemanaged.

Nextcloud kann komplett über das Webinterface bedient werden und es werden Clients für alle wichtigen Betriebssysteme und Apps für iOS und Android zur Verfügung gestellt.

Nextcloud Webinterface

Nextcloud Webinterface

Und das beste – Sie können Nextcloud bei uns 30 Tage kostenfrei testen. Jetzt schnell anmelden!

Martin Krodel

Autor: Martin Krodel

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

Grok Debugger

So kurz vor dem Wochenende möchte ich euch eine Webseite vorstellen die mir schon einige Tage Lebenszeit gespart hat: Der Grok Debugger!

Da ich immer wieder mit erstaunen feststellen muss das nur sehr wenige diese Seite kennen, sei sie hiermit auf unserem Blog verewigt 🙂

Solltet ihr nicht wissen welche tollen Sachen man mit Grok anstellen kann müsst ihr unbedingt mal in unserem Elastic Stack Training vorbei schauen 😉

 

Tobias Redel

Autor: Tobias Redel

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

NETWAYS auf der akademika 2017!

Vom 23.-24. Mai sind wir als Aussteller bei der NürnbergMesse vertreten, wenn Studenten, Absolventen und Young Professionals der Fachrichtungen Ingenieurwesen, Informatik und Wirtschaftswissenschaften Deutschlands größte und besucherstärkste Job-Messe besuchen.

Bereits zum 17. Mal findet die Recruitung Messe nun erfolgreich statt und zieht jedes Jahr mehrere tausend Besucher an, die alle ein Ziel haben: Ihren persönlichen Traumjob finden!

Neben 150 anderen Ausstellern findest du auch uns an beiden Messetagen in strahlendem NETWAYS-Orange im NürnbergConvention Center West, Halle 12.

Hier kannst du erfahren, was wir an der Arbeit mit Open Source lieben und in welchen Bereichen du bei uns arbeiten und dich weiterentwickeln kannst. Außerdem stehen wir natürlich für persönliche Gespräche zur Verfügung

Außerdem gibt‘s im Rahmen der Messe auch unterschiedliche, interessante Vorträge mit Unternehmenspräsentationen, Infos zum Arbeitsmarkt und Branchentrends, sowie Bewerbungstipps.

Komm vorbei, schau, was wir dir tolles bieten können und warum vielleicht genau DU der/die Richtige für NETWAYS bist! Es lohnt sich also allemal, wir sehen uns!                                                                                    

Hier die Daten zur akademika 2017:
Wann: 23 & 24. Mai 2017,
WoNürnbergMesse | NCC West, Halle 12

 

Vanessa Muschweck

Autor: Vanessa Muschweck

Vanessa ist Head of Finance und gleichzeitig unsere Bilanzbuchhalterin. Ihr Motto ist "Keine Buchung ohne Beleg" und das setzt sie auch konsequent durch, worunter sowohl alle reisenden Consultants, als auch die Chefetage manchmal (natürlich berechtigt) zu leiden haben. In ihrer Freizeit macht sie regelmässig Yoga, um sich anschließend wieder alle Wirbel beim Chiropraktiker einrenken zu lassen.

Timelion, eine Kibana Erweiterung

timelion logoIch habe mich in der Vergangenheit mit verschiedenen Tools beschäftigt die Performancedaten bzw. Metriken speichern und darstellen können. Aktuell beschäftige ich mich näher mit Timelion aus dem Hause Elastic und das hat zwei Gründe: Zum einen wurde mir die Kibana Erweiterung auf der ElasticON letzte Woche wieder schmackhaft gemacht, nachdem ich es eigentlich schon zur Seite gelegt hatte. Zum anderen erweist sich Timelion als sehr nützlich in Verbindung mit meinem Icingabeat. Ein Beat der Daten aus Icinga 2 zur weiteren Verarbeitung entweder an Logstash oder direkt an Elasticsearch schicken kann.

Timelion, übrigens Timeline ausgesprochen, ist eine Erweiterung für das bereits bekannte Kibana Webinterface. Es ist dazu gedacht Daten aus einem Elasticsearch Cluster visuell darzustellen. Anders als die bisherigen Visualisierugsmethoden von Kibana wird bei Timelion aber nichts zusammen geklickt und gefiltert. Stattdessen müssen die eingebauten Funktionen direkt aufgerufen und mit Parametern gefüllt werden. Klingt erst mal kompliziert, nach etwas Übung geht das aber schneller als alles mit der Maus zu bedienen.

Ein Beispiel: Um die Anzahl der Dokumente in Elasticsearch zu zählen, wird die Funktion es() verwendet. Sie erwartet als Parameter eine Query. Mit es(*) werden sämtliche Dokumente gezählt, die Query dabei ist *

timelion default query

Als Query kann alles eingegeben werden was das normale Kibana Interface auch versteht, also Apache Lucene Syntax. Zum Beispiel kann ich die Anzahl der Checkresults darstellen, die mein Icinga gerade ausführt: .es(type:icingabeat.event.checkresult)timelion icingabeat checkresults

Einfach Dokumente zu zählen reicht aber oft nicht aus, insbesondere im Hinblick auf Metriken. Wichtig an dieser Stelle ist der eigentliche Wert von einem Eintrag, nicht die Anzahl der Einträge. Die es() Funktion kann mit ihrem metric Parameter genau das tun. Man muss sich lediglich entscheiden mit welcher Methode man die Daten aggregieren möchte. Auch wenn die Daten nicht in einem definierten Zeitrahmen in Elasticsearch gespeichert werden, müssen sie spätestens bei der Darstellung irgendwie zusammengefasst werden um einen gleichmäßigen Graphen anzeigen zu können. Timelion versucht den Abstand in dem Daten aggregiert werden automatisch zu ermitteln, meistens ergibt das “Sekündlich”. Ob das der richtige Intervall ist, hängt davon ab wie schnell die Daten rein fließen. Wie viele MySQL Queries Icinga 2 innerhalb der letzten Minute ausgeführt hat, lässt sich zum Beispiel folgendermaßen ermitteln:

.es(metric=avg:perfdata.idomysqlconnection_ido-mysql_queries_1min.value).label("1 min").title("MySQL Queries").color(green)timelion icingabeat mysql

Hier sieht man auch das sich mehrere Funkionen aneinander ketten lassen. Zum Beispiel zum setzen von Titel oder Farbe. Timelion bringt eine ganze Fülle an Funktionen mit die die Darstellung der Daten beeinflussen. Ich will nicht alle aufzählen, weitere Beispiele aber sind:

  • bars(): Ein Barchart anstelle einer Linie
  • movingaverage(): Berechnet den gleitenden Durchschnitt
  • min(), max() und sum(): Erklärt sich von selbst

Es können auch mehrere Linien innerhalb eines Graphen angezeigt werden, dazu wird die Funktion einfach mehrfach aufgerufen. Hier ein vergleich der Ausführungszeiten von Icinga Plugins:

.es(metric=avg:status.avg_execution_time), .es(metric=avg:status.max_execution_time), .es(metric=avg:status.min_execution_time) timelion icingabeat execution time

Insgesamt ist das nur ein kleiner Teil dessen was Timelion kann. Auch wenn die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig ist, so kommt man nach etwas Übung schnell rein. Die Graphen die erstellt werden können entweder als eigenständige Dashboards abgespeichert werden oder als einzelne Visualisierungen. Werden die Graphen einzeln abgespeichert können Sie zu Kibana Dashboards hinzugefügt werden. Dadurch ergibt sich eine gute Ergänzung zu den normalen Visualisierungen.

Blerim Sheqa

Autor: Blerim Sheqa

Blerim ist seit 2013 bei NETWAYS und seitdem schon viel in der Firma rum gekommen. Neben dem Support und diversen internen Projekten hat er auch im Team Infrastruktur tatkräftig mitgewirkt. Hin und wieder lässt er sich auch den ein oder anderen Consulting Termin nicht entgehen. Mittlerweile kümmert sich Blerim hauptsächlich im Icinga Umfeld um die technischen Partner und deren Integrationen in Verbindung mit Icinga 2.

Update NETWAYS Trainings – Hallo Graylog!

Ab sofort findet ihr in unserem Schulungsportfolio eine neue Schulung zum Thema Open Source Log Management. Und zwar Graylog – Centralized Logfile Management.

 

Das ist Graylog: Die Open Source Management Plattform sammelt, verarbeitet und verwaltet Logdaten von Netzwerkinfrastruktur, Betriebssystemen und Anwendungen. Besonders an Graylog hierbei ist das Monitoring aller Netzwerkaktivitäten, sowie die Analyse des Netzwerkverkehrs. Dadurch können Einbrüche früh erkannt werden, sodass Problemursachen schneller behoben werden können.

Schulungsinhalte:  Nach einer Einführung in Graylog, sowie der Konfiguration lernt ihr das Erstellen von Inputs und Extraktoren , den Einsatz von Streams zur Kategorisierung von Logdaten, eine Einführung in Dashboards und Widgets, sowie Alerts. Außerdem werden die Nutzung der Processing Pipelines, die Skalierung von Graylog, der Bau einer hochverfügbaren Umgebung und letztlich die Analyse der aufgezeichneten Daten Teil der zweitägigen NETWAYS Schulung.

Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse im Betrieb gängiger Linux/UNIX Systeme und eines Texteditors.

Selbstverständlich gibt es neben Essen, Schulungslaptops, Unterlagen, WLAN und geballter Info vom Profi auch Best Practices, sodass ihr direkt üben und das Gelernte in die Tat umsetzen könnt!

Hier die ersten Graylog-Termine:

30.-31.05. 2017 | Nürnberg
18.-19.07. 2017 | Nürnberg
05.-06.12. 2017 | Nürnberg

Tipp: Wer jetzt schon ganz heiß auf Graylog ist und nicht bis Ende Mai warten möchte, kann bereits auf der Open Source Data Center Conference vom 16-.18. Mai 2017 in Berlin einen Intensiv-Workshop dazu besuchen!

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia ist seit 2015 bei NETWAYS. Sie hat im September ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gestartet. Etwas zu organisieren macht ihr großen Spaß und sie freut sich auf vielseitige Herausforderungen. In ihrer Freizeit spielt Handball eine große Rolle: Julia steht selbst aktiv auf dem Feld, übernimmt aber auch gerne den Part als Schiedsrichterin.

Netways auf der Elastic{ON}17

Wie letztes Jahr hatten einige von uns die grossartige Gelegenheit, die Elastic{ON} in San Francisco besuchen. Dort stellt Elastic sämtliche kommenden Neuerungen am Elastic Stack vor. Daneben haben auch einige Kunden und Partner die Möglichkeit, ihre Use-cases oder Services zu präsentieren sowie ihr eigenes Setup und dessen Herausforderungen zu zeigen.

Die Neuigkeiten im Stack zeigen vor allem drei Schwerpunkte: Graphische Bedienung, mehr Visualisierungen in Kibana und noch mehr Stabilität. So sind eine graphische Aufbereitung und wohl auch eine teilweise graphische Konfiguration von Logstash Pipelines via Kibana geplant.

In Kibana selbst tut sich sehr viel. Da kommen neue Visualisierungen, insb. für Geolocation und ein “Visualisation Builder”, mit dem man deutlich ausgefallenere Graphen als bisher erstellen kann. In einer one-on-one Test Session konnte ich dieses Feature schon mal bestaunen, bin aber, ehrlich gesagt, etwas an der Komplexität und der ungewohnten Bedienung gescheitert. Entweder hat da noch der Jet-Lag zugeschlagen oder Elastic sollte noch etwas an der Bedienung feilen, die ja sonst doch sehr eingängig ist.

An der Stabilität wird insbesondere bei Elasticsearch gearbeitet. Dabei ist wohl eine Art “Transaction Log” geplant, das endlich schnelle Neustarts von Clusterknoten ohne vorherigen “Flushed Sync” ermöglicht und auch sonst sehr zur Stabilität beitragen soll.

Es wäre nicht Elastic, wenn nicht auch eine Menge Livedemos vorgeführt werden würden, was wir sehr schätzen, da sie doch auch einen wirklich sehr konkreten Nutzen für die Teilnehmer haben. Da heben sich die Elastic Mitarbeiter wirklich von vielen anderen Sprechern auf, insbesondere amerikanischen, Konferenzen positiv ab. Eine besonders beeindruckende Demo war der Auftakt der Konferenz mit einer Tänzerin, deren Bewegungen und Herzschlag live in Kibana visualisiert wurden. Das schien tatsächlich live zu sein, da Kibana durchaus auch mal den ambivalenten Smiley zeigte, der angibt, dass aktuell keine Datensätze gefunden wurden.

Es ist noch etwas zu früh, um alle Änderungen sichten und bewerten zu können, aber es sieht jedenfalls so aus, als hätte Elastic etliches in petto, das uns als Elastic Stack Usern das Leben deutlich einfacher und vor allem bunter machen würde. Wie immer schwebt das Damoklesschwert “kommt dieses Feature in X-Pack oder bleibt es frei” über jeder angekündigten Neuerung, aber das scheint teilweise noch gar nicht entschieden zu sein. Ziemlich sicher wird “Machine Learning” ein Kibana Feature, das aus “Prelert” entstanden ist, nur für Nutzer von X-Pack erhältlich sein. Ob “Canvas”, ein Feature, mit dem Reports und Präsentationen aus Kibana heraus erstellt werden können, frei verfügbar sein wird, wird noch entschieden. Auf jeden Fall würde das vielen Usern sehr weiterhelfen, nach dem, was wir an Nachfragen erhalten.

Viele der Features wurden für “kommende Releases” angekündigt. Einige davon kommen in 5.3, andere erst in 6.0.

Auf jeden Fall war die Konferenz wieder die Reise wert und ich kann es kaum erwarten, mit den neuen Features zu experimentieren und sie umzusetzen.

Ganz abgesehen von der Konferenz ist San Francisco natürlich auch für sich genommen eine wunderbare Stadt und wir alle sind sehr froh, dass die Reise so gefallen ist, dass wir uns auch noch etwas die Stadt ansehen konnten.

Wer noch keinen Kontakt zum Elastic Stack hatte, sollte sich einmal unsere Schulungen zum Thema ansehen. Die kurz und knackig und bieten alles, was man für einen Start in die Welt des Logmanagement braucht.

Dass der Blogpost etwas später als gewohnt erscheint liegt an der Zeitverschiebung und dem einen oder anderen wunderbaren IPA, das es hier zu probieren gab.

Die Talks gibt es sicherlich demnächst im Archiv nachzusehen.

Thomas Widhalm

Autor: Thomas Widhalm

Thomas war Systemadministrator an einer österreichischen Universität und da besonders für Linux und Unix zuständig. Seit 2013 möchte er aber lieber die große weite Welt sehen und hat sich deshalb dem Netways Consulting Team angeschlossen. Er möchte ausserdem möglichst weit verbreiten, wie und wie einfach man persönliche Kommunikation sicher verschlüsseln kann, damit nicht dauernd über fehlenden Datenschutz gejammert, sondern endlich was dagegen unternommen wird. Mittlerweile wird er zum logstash - Guy bei Netways und hält Schulungen und erstellt Schulungsunterlagen zu diesem faszinierenden Tool.