Wie wir dienstlich Reisen

Als Consultant bei NETWAYS ist man durchaus auch auf Reisen, sei es zweigleisig, mit dem Auto oder Flugzeug. Auch das eine oder andere Hotel kennt uns schon als Stammgäste.

Nach nun knapp über 6 Jahren bei NETWAYS habe ich mir einen gewissen Rhythmus angewöhnt und möchte ein paar Eindrücke und Tipps weitergeben.

Die Warnung

Bei uns kann jeder Mitarbeiter seine Reisen selbstständig, und ohne Reisebüro, buchen. Das ist leider nicht bei jedem Unternehmen / Konzern so.

Reisebüros bringen zwar den Vorteil von Verfügbarkeit und ggf. Unterstützung beim Buchen, der Preis oder die Buchungsgeschwindigkeit zeigt eher aber das Gegenteil.

Als Mitarbeiter vor Ort wissen Sie spätestens nach dem 1. Besuch mehr als der Mitarbeiter im Reisebüro. Wenn ich fast jede Woche reise, habe ich lieber die Zügel selbst in der Hand.

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Markus Frosch

Autor: Markus Frosch

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Wie aus “Was ist Rotaract?” eine Shelterbox wird!

In einem Gespräch mit einem Kollegen kommt mein Engagement zur Sprache. Es fallen die Begriffe Rotaract und Rotary International. Unser lieber Bernd  hört auf einem Ohr mit und fragt mich  “Und was machst du? Was ist das?”.

Kurz erkläre ich, dass die rotarische Familie also Rotary international neben Rotary aus mehreren Organisationen besteht und ich selbst einem Rotaract Club (Club Churfranken) angehöre. Rotaract, das steht für “Rotary in Action” und ist eine Organisation für Schüler, Studenten, Auszubildende und junge Menschen im Berufsleben von 18 bis zum 30 Lebensjahr mit dem Motto “Lernen, Helfen, Feiern”. Der rotarische Gedanke ‘Service above Self’ ist das, was verbindet.  Dieser Gedanke geht auf in regionalen Projekten bis hin zu globalen Projekten in denen oft unterschiedliche Clubs aus verschiedensten Ländern zusammen wirken. In einem Satz kann man sagen: Es geht darum Freundschaft zu fördern, zur Verständigung beizutragen und mit seinem Fertigkeiten und Mitteln gemeinsam gutes zu wirken.

Abschließend erwähne ich zum Punkt internationale große Projekte, unter anderem Shelterbox, und werde prompt gebeten dieses ausführlicher zu erklären.

ShelterBox ist eine von Rotarier Tom Handerson 1999 gegründetes Projekt  gewesen und heute eine eigenständige Hilfsorganisation innerhalb von Rotary International.  Aber was ist eine Shelterbox?

ShelterBox versorgt Menschen, die durch Naturkatastrophen oder Konflikte ihre Existenzgrundlage verloren haben, mit Notunterkünften und einem Grundstock an lebensnotwendigen Hilfsgütern. Da jede Katastrophe anders ist, entscheiden wir für jeden Einsatz individuell, welche Materialien wir vor Ort verteilen. Durch die kompakten Maße unserer Hilfsgüter gelangen wir auch in abgelegene Regionen, die oft nur zu Fuß oder mit Lasttieren erreichbar sind.
Unsere Überlebenskiste wiegt bis zu 55 Kilogramm und beinhaltet das, was eine Familie nach einer Katastrophe am aller nötigsten braucht, wie zum Beispiel ein Zelt, Decken, Wasserfilter, Moskitonetze, Solarlampen, Geschirr und vieles mehr. Familien, deren Häuser beschädigt, aber nicht vollständig zerstört wurden, bekommen ein ShelterKit mit Werkzeug und Zeltplanen an die Hand, um eigenständig mit dem Wiederaufbau beginnen zu können. Zudem sorgen unsere Klassenzimmer in der Box dafür, dass der Schulbetrieb trotz aller Widrigkeiten weitergehen kann.

Shelterbox basiert auf der Arbeit Ehrenamtlicher sogar bei der Ersthilfe und ist ausschließlich spenden finanziert. So kommt es, das auch unser Club und ich selbst, das ein oder andere mal für Shelterbox eine Spendenaktionen veranstalten.

Aber warum schreibe ich darüber in unserem Blog? Unser lieber Bernd fand die ganze Sache gut und somit hat die NETWAYS GmbH gerne eine Shelterbox gespendet.  Dies zeigte mir, dass es bei NETWAYS um mehr geht und ich mit meinen Prinzipien und Wertevorstellungen die Wahl meines Arbeitgebers im Einklang sehen kann.

Sobald wir wissen, in welchem der unzähligen Katastrophen und Krisengebieten die von uns gespendete ShelterBox im Einsatz ist, bekommt ihr ein Update. Wer selbst mit einer Shelterbox unterstützen möchte, kann dies mit Spenden an:

IBAN: DE85 1002 0500 0001 3284 00
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: ShelterBox, Ihr Name + E-Mail-Adresse oder Anschrift

verwirklichen.

Neben dem sozialen Engagement ist es auch Bestandteil, in allen Lebenslagen nach den leitenden Prinzipien und Werten zu handeln. So stelle ich mich jeden Tag aufs neue der Vier-Fragen-Probe, an welcher ich mich für mein Wirken und Sein orientiere. Diese möchte ich euch mit auf den Weg geben:

Bei allem, was wir denken, sagen oder tun, sollten wir uns fragen:

1. Ist es wahr?
2. Ist es fair für alle Beteiligten?
3. Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?
4. Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?”

 

Daniel Neuberger

Autor: Daniel Neuberger

Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und Tätigkeit als Systemadministrator kam er 2012 zum Consulting. Nach nun mehr als 4 Jahren Linux und Open Source Backup Consulting zieht es ihn in die Welt des Monitorings und System Management. Seit April 2017 verstärkt er das Netways Professional Services Team im Consulting rund um die Themen Elastic, Icinga und Bareos. Wenn er gerade mal nicht um anderen zu Helfen durch die Welt tingelt geht er seiner Leidenschaft für die Natur beim Biken und der Imkerei nach und kassiert dabei schon mal einen Stich.

Fehlerkultur – Das Fundament für Innovation

Wer ab und an mal einen DevOpsDays-Event besucht oder einigen Galionsfiguren bei Twitter folgt, ist vermutlich schon über den Begriff Fehlerkultur gestolpert. Der Begriff ist im Grunde nicht neu und bereits seit den 70ern beschäftigt man sich mit der positiven Auswirkung einer vorhanden Fehlerkultur.

Was bedeutet Fehlerkultur

Etwas hemdsärmelig betrachtet würde ich sagen, dass es die Art und Weise beschreibt wie ein Gruppe bzw. Firma mit gemachten Fehlern, deren Kommunikation und möglichen Konsequenzen umgeht. Sprich die Reaktion auf Fehler, unabhängig davon ob die Mitarbeiter hierarchisch darüber, daneben oder darunter stehen. Das der Umgang mit Fehlern darüber hinaus auch abhängig von realen “Kulturen”, also Europäern oder bspw. Asiaten ist, ist ein Sachverhalt auf den ich nicht eingehe. Bei einer globalen Zusammenarbeit (haben wir kaum), ist er jedoch von großer Bedeutung und findet bei großen Unternehmen und deren HR-Abteilungen auch Beachtung.

Keiner macht gerne Fehler!

Fehler zu machen und dann auch noch zuzugeben schadet unserem Selbstwertgefühl. Somit ist es erstmal vollkommen “natürlich”, dass man sich mit einem “Sorry, ich habe es verkackt!” nicht wirklich wohl fühlt. Menschen mit einem sowieso schon geringen Selbstwertgefühlt fällt es umso schwererer eigene Unzulänglichkeiten zuzugeben und es verlangt ihnen viel Überwindung und Energie ab.

Das “hochhalten” des eigenen Selbstwertgefühls ist auch Basis für eine ganz bekannte kognitive Befangenheit, der Selbstwertdienlichen Verzerrung. So projizieren wir Misserfolge nahezu automatisch auf DIE ANDEREN und Erfolge auf uns selber. Jeder wird sich bei eigenem Scheitern schon mal dabei erwischt haben den Fehler, Ursache, oder besser die Wurzel allen Übels beim Kollegen oder Chef zu suchen. Für den Perfektionisten ist es dabei besonders schwierig Fehler zuzugeben. Da er im Vergleich zu anderen viel mehr Energie in Überlegung und Umsetzung s(eines) Projekts investiert hat, trifft ihn ein Scheitern und die eigene Einsicht darüber besonders hart.

Wie man man Menschen zur Fehlerkommunikation ertüchtigen?

Mit Sicherheit gibt es kein einfaches Erfolgsrezept um Menschen zur Kommunikation von Fehlern zu motivieren, aber es gibt durchaus einiges was mit im Team und Unternehmen dafür tun kann:

  • Gebt selbst Fehler zu
    Das bedeutet natürlich erstmal sich selbst zu überwinden und sich eigene Schwächen zuzugestehen. Persönlich ist mir dass vor vielen Jahren unglaublich schwer gefallen und ich war eher motiviert in tagelanger Nachtarbeit die gemachten Fehler zu “verschleiern”. Heute fällt es mir wesentlich leichter vor Kollegen und Mitarbeitern die eigenen Unzulänglichkeiten zuzugeben. Die Menschen um uns rum haben darüber hinaus meist eh ein besseres Gefühl darüber, als wir Ihnen zutrauen und die klassische Schuldverschiebung schwächt einen über die Zeit mehr als sie einem guttut. Vor einigen Tagen wurde ich bei einem Vortrag in Amsterdam gefragt “Gibt es Ding die Du heute anders machen würdest?”. Meine Antwort darauf: “Kann ich Dir eine Excel-Liste schicken?”
  • Versucht Probleme in der Gruppe zu analysieren
    Einer einzelnen Person fällt es aus genannten Gründen immer schwer die eigenen Unzulänglichkeiten zuzugeben. In der Gruppe verschwindet die Angst häufig und das Empfinden die Fehlerkonsequenz auch gemeinsam zu schultern nimmt dem Einzelnen den Druck. Klar ist, dass auch in der Gruppe jemand den Anfang machen muss, aber hat sich so ein Vorgehen einmal etabliert findet sich der- oder diejenige immer leichter.
  • Entwickeln sie Empathie und zeigen sie diese auch
    Das klingt jetzt natürlich einfacher als es ist, aber einige Denkmuster kann man sich schon zurechtlegen. Es ist wichtig anderen das Gefühl zu geben, das Fehler unabdingbar sind. Ist ein Fehler Resultat eines neuen Ansatzes oder des Versuchs Dinge zu verbessern, sollte man natürlich trotzdem kritisch über den Fehler sprechen. Umso mehr dann aber auch das Bestreben nach dem nächsten Versuch unterstützen und die Angst vor Fehlern nehmen.
    Aus der eigenen Perspektive ist es darüber hinaus wichtig, die eigene Unzufriedenheit über eine Situation zu äußern. Auch wenn Fehler gemacht werden und gemacht werden sollen, haben mögliche Fehlerauswirkungen auch Konsequenzen. Diese müssen den Beteiligen Personen dann aber auch klar sein und kommuniziert werden. Der Grat zwischen “Mach nichts falsch, denn sonst kostet es viel Geld” und “Versuch doch mal was Neues” ist definitiv schwierig, aber sonst könnte es ja jeder

Was bringt das alles?

Ich denke es ist wichtig sich selbst und auch allen anderen immer wieder klar zu machen, dass es ohne Fehler keine Innovation gibt. Wenn Menschen Angst vor dem Eingeständnis haben, sich in der Gruppe unwohl fühlen und der Chef sie im Meeting zusammenfaltet werden sie in der Regel alles tun um Fehler zu vermeiden. Ergo machen sie es wie “immer” und so bleibt eben dann auch alles wie es ist. Ich bezweifle stark, dass man eine solche Kultur einfach nur ein Meeting erzeugen kann, aber daran zu arbeiten und sich mögliche Konsequenzen vor Augen zu halten ist eine wichtige Selbstreflektion.

An mir selbst merke ich immer wieder, dass ich kein Problem mit einem Fehlerzugeständnis oder der Tatsache das etwas nicht funktioniert hat, habe.  Grantig macht es mich aber, wenn ich das unter den Teppich gekehrte dann doch herausbekomme ohne das es mir gesagt wird.

Und ich gehe gleich noch mit gutem Beispiel voran, der Blogpost sollte eigentlich um 11:00 raus. Ich habs verkackt! 🙂

Bernd Erk

Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen fränkischen Schaschlik-Kultur.

NETWAYS Webinare – Hinter den Kulissen

NETWAYS Seit 2013 veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Webinare, um auf Neuheiten in der Open Source Welt, Integrationsmöglichkeiten sowie auf Neuerungen in unserer eigenen Cloud oder SaaS Plattform hinzuweisen.

Im Laufe der Zeit haben sich nicht nur die Themen und die konkreten Inhalte geändert, sondern auch die zugrundeliegende Hard- und Software. Ich als geheimer perfektionist lege bei den Webinarvideos welche auf unserem YouTube-Kanal erscheinen vor allem sehr großen Wert auf Video- und Audioqualität. Wer möchte denn schon ein verwaschenes und knarzendes Video zu bspw. dem Icinga Director ansehen?

Um die Qualität noch zu steigern, haben wir im Juni diesen Jahres die komplette Hardware ausgetauscht. Dadurch sind nun genügend Ressourcen für die Demonstration, den Webcast über GotoWebinar, virtuelle Maschinen und die Aufnahme verfügbar. Darüber hinaus haben wir mit einem neuen Audio-Equipment nun eine viel bessere Tonqualität – sowohl während den Webinaren als auch auf YouTube.

Hardware Technisch kommt dabei ein kleiner Intel NUC zum Einsatz sowie ein Rode Mikrofon mit passendem Mischpult.

Für den Webcast während des Webinars haben wir uns für die Lösung GotoWebinar entschieden, da hiermit sowohl von Windows-PC’s als auch Mac’s ein Webcast durchgeführt werden kann und Benutzer mit Linux-Systemen über den Browser das Webinar verfolgen können. Somit können wir allen eine Live-Teilnahme ermöglichen.

Getreu unserem Firmenmotto “We love Open Source” nutzen wir für die Aufnahme des Webinars für unseren YouTube-Kanal die Open Source Lösung OBS Studio. Dieses mächtige Tool erlaubt nicht nur die Aufnahme von Videos in sehr hoher Qualität, sondern auch die Nutzung von mehreren Audiospuren – was besonders bei der Nachbearbeitung sehr hilfreich ist.

Mit dieser soliden Basis an Hard- und Software gibt es keine Einschränkungen mehr für künftige Webinare und können eine noch bessere Qualität als zuvor abliefern. Alle bisherigen Webinare finden sich natürlich in unserem Webinar Archiv oder direkt auf unserem YouTube-Kanal zum nachträglichen anschauen.

Das nächste Webinar mit dem Thema Icinga 2: Enterprise Monitoring Umgebung ist bereits für den 12. Juli 2017 um 10:30 Uhr geplant. Die Registrierung ist hier möglich.

Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen Teilnahmen bisher und auf hoffentlich viele weitere Webinare!

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Submit your papers for OSMC now!

Until July, 31 you have the unique opportunity to let us read your presentation proposal for the worldwide leading conference on open source monitoring solutions! Isn‘t that nice?
If it is a technical documentation, a case study, best practice or your special experience doesn’t matter! We’re happy about reading your talk and seeing you in Nuremberg.

What you have to do now:
Join www.osmc.de and fill in the call for papers form until July, 31.

The early bird tickets are also available until the end of July.
The Open Source Monitoring Conference takes place from November 21 to 24 in Nuremberg and was completely sold out in the last couple of years. Check out your early bird ticket and be safe!

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia hat 2017 ihre Ausbildung zum Office Manager bei NETWAYS absolviert und währenddessen das Events&Marketing Team kennen und lieben gelernt. Besondere Freude bereiten ihr bei NETWAYS die tolle Teamarbeit und vielseitige Herausforderungen. Privat nutzt Julia ihre freie Zeit, um so oft wie möglich über's Handballfeld zu flitzen und sich auszutoben. In ihrer neuen Rolle als Marketing Managerin freut sie sich auf spannende Aufgaben und hofft, dass ihr die Ideen für kreative Texte nicht so schnell ausgehen.