NETWAYS Web Services: GitLab EE

This entry is part 1 of 9 in the series NETWAYS Web Services

The NETWAYS Web Services Team is proud to announce the arrival of a new product: Customers can now have their GitLab EE instances hosted on our NWS platform.

Version control has become one of the most important aspects of everyday work life and has gone far beyond being only used by development teams. Many more use cases for version control have been created so far and are still to come. Even small teams are already using GitLab CE for controlling their workflows which is one of our reasons to offer this software as a hosted product.

After realizing that many users needed higher performance for increasing their productivity, we decided to add GitLab EE to our portofolio as it offers many more options and features than the CE version – without having to take care of the underlying hard- and software layers needed for running the application.

The process of hosting GitLab EE with us is almost as simple and comfortable as with all our other products – create an NWS account, choose a product and get started. GitLab EE makes a little exception for it is an Enterprise product and therefore customers need to provide a license acquired at GitLab. You can be sure that all features included in your license will be available in your NWS container right from the start.

This license is the only aspect the customer needs to take care of – NWS will provide all the comfort our customers already know from our other products, like maintenance works, updates, patches and a stable and well monitored platform underneath.

 

All those who do not want to worry about their version control should take a look at our attractive and scalable plans as well as individually sized solutions for hosting GitLab EE. More information can be found on our NWS homepage, in our GitLab EE section or by contacting us via the NWS livechat.

Important note: All NWS products are up for a 30 day free trial!

 

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

NETWAYS Web Services: Request Tracker

This entry is part 9 of 9 in the series NETWAYS Web Services

Unsere NWS-Produktfamilie ist um ein weiteres Mitglied gewachsen: Den BestPractical Request Tracker. Dies wird vor allem Kunden freuen, die zwar ein stabiles und zuverlässiges Ticketsystem nutzen möchten, sich aber nicht um die Bereitstellung von Ressourcen, die Installation sowie die Wartung kümmern möchten – denn all dies wird von unserer NETWAYS Web Services Plattform übernommen. Der Kunde selbst muss sich nur um eine Hand voll Voreinstellungen kümmern, die jedoch direkt über Webformulare an die App übergeben werden.

Diese Voreinstellungen umfassen folgende Aspekte, die der Kunde bereitstellen muss:

  • ein IMAP oder POP3 Postfach, von dem der Request Tracker Kundenmails abholt und daraus ein Ticket generiert. Dies stellt vor allem sicher, dass bestehende Mail-Adressen weiter genutzt werden können.
  • einen SMTP-Server, der den Versand der Mails aus dem Request Tracker steuert.

Des Weiteren bietet unsere App viele Möglichkeiten, den Request Tracker nach Belieben anzupassen. Kunden können nicht nur den Namen Ihres Request Trackers und Ihrer Organisation festlegen, sondern auch eine Zeitzone und eine eigene Absender-Mail-Adresse eintragen:

Auch innerhalb der App kann der Request Tracker hervorragend an Ihr Unternehmen angepasst werden. Es können nicht nur im administrativen Bereich User-Gruppen und Ticket-Queues erstellt werden, sondern auch das Erscheinungsbild des Tools individualisiert werden.

Wichtiger Hinweis: Alle Angebote bei den NETWAYS Web Services können Sie 30 Tage kostenfrei testen!

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

Was gibt’s Neues vom Director?

Gleich zwei neue Releases stehen an, und während die v1.3.2 bereits vor einer Woche inoffiziell getagged wurde, werden bei der v1.4.0 gerade noch die letzten Kanten rund geschliffen. Wenn nichts dazwischen kommt werden dann Anfang nächster Woche beide gemeinsam offiziell angekündigt werden.

Director v1.4.0 Dashboard

Director v1.4.0 Dashboard

Warum aber gleich zwei Releases auf einmal?

Director v1.4.0 versucht zwar, optisch möglichst nah an seinem Vorgänger zu bleiben, ist aber unter der Haube in großen Teilen komplett neu. In diesem Zuge haben wir die System-Anforderungen minimal erhöht, PHP 5.4 anstelle von PHP 5.3 ist jetzt vonnöten. Wer beste Performance und minimalen Ressourcenverbrauch schätzt, sollte auf 7.x wechseln.

Property Modifier "Combine"

Property Modifier “Combine”

PHP 5.4 sollte in allen aktiv von uns unterstützten Linux-Distributionen verfügbar sein, lediglich Nutzer von RHEL/CentOS 6.x müssten deren Konfiguration auf die in den offiziellen SCLs (Software Collections) vorhandenen Pakete umstellen. Das Standardverhalten beim Packaging von Icinga Web 2 werden wir vermutlich heuer noch entsprechend umbauen.

Property Modifier "Array Filter"

Property Modifier “Array Filter”

Für all jene, die jetzt auf die Schnelle nicht umstellen können/wollen ist die neue Version 1.3.2 gedacht. Diese enthält eine ganze Menge kleinerer und größerer Bugfixes, welche seit der 1.3.1 entstanden sind. Zudem haben wir ein paar neue nützliche Import Property Modifier einfließen lassen. Da sie am bestehenden Verhalten nichts ändern, durften sie gemeinsam mit ein paar neuen CLI-Befehlen mit in dieses Patch-Release:

Einfachere Suche, flexiblere Tabellen

Sämtliche Tabellen unterstützen intern zwar weiterhin unsere mächtigen Filter-Funktionen, stellen in der GUI aber vorerst nur noch ein einfaches Suchfeld bereit. Einfach testen, mehrere Wörter kombinieren, auch wenn diese in unterschiedlichen Spalten stecken – es sollte ziemlich intuitiv sein.

Beim Umbau der Tabellen sind neue generische Features entstanden. So konnten wir ohne großen Aufwand an mehreren Stellen historische Darstellungen säuberlich nach Tagen getrennt übersichtlicher gestalten.

Director Deployment History

Historie der Deployment

 

Template Choices

Der Director trennt strikt zwischen Objekten und Templates und erlaubt bestimmte Optionen nur an Templates. Das hat einen einfachen Grund: Templates sollen von Icinga-Admins betreut werden, “normale” Objekte (also Hosts und Services) sollen aber durchaus Systembetreuer nutzen dürfen, die sich nicht täglich um’s Monitoring kümmern. Alles was potentiell “gefährlich” sein kann wird aus dem Grund dort nicht angeboten.

Host Template Choices: Dashboard, Table

Host Template Choices: Dashboard, Tabelle

Nun ist es aber nicht gerade intuitiv, bei jedem zweiten Host zusätzlich ein Template namens “Schnelle Checks” einzubinden. Also erstellt man sich jetzt sogenannte Choices, gibt denen einen schönen Namen – und bietet sie auf diese Weise elegant im Formular an.

Template Choice in Action

Template Choices in Aktion

 

Schnelleres Arbeiten mit einzelnen Services

Die letzten Director-Releases kamen mit so einigen neuen Tricks. Gerade die “Variable Overrides” werden gern genutzt. Sie erlauben das Ändern von Schwellwerten für einzelne Hosts auch dann, wenn der zugehörige Service eigentlich via Apply-Rule erstellt wird.

Mehrere Services auswählen

Die Version 1.4.0 legt jetzt den Fokus auf schnelleres Arbeiten mit einzelnen Services. Neu ist eine Übersicht aller Einzel-Services auf allen Hosts. Von hier kann man mit SHIFT/STRG-Klick mehrere Services auswählen und gemeinsam anpassen. Oder löschen. Selbiges geht auch in die andere Richtung bei den Hosts: mehrere auswählen, Service oder Service Set hinzufügen, wählen, speichern:

Mehrere Services auf einmal bearbeiten

Mehrere Services auf einmal bearbeiten

Autocompletion

Neu an Board ist endlich ein Mechanismus zur Autovervollständigung. Dieser hat bereits so einige Dropdownfelder abgelöst und wird in Zukunft noch intensiv für weitere Aufgaben genutzt werden.

Autovervollständigung

Autovervollständigung

Gerade Formulare welche potentiell viele Objekte verknüpfen müssen, können wir damit jetzt schonend für den Browser umsetzen. Dependencies, Ein Punkt der schon lange auf der Wunschliste steht, kommen damit jetzt in Reichweite!

Neue Dashboards und Dashlets

Wie schon der Screenshot eingangs gezeigt hat: das Dashboard wurde umgestaltet und aufgeräumt. Die Tabs passen zu den Dashlets, wenn man umschaltet wird optisch hervorgehoben, wo man sich befindet. Aber nicht nur das, es kamen viele neue Unter-Dashboards hinzu. Und, neu in Kombination mit den Tabs: im Zweispalten-Modus macht ein Doppelklick auf den Tab-Titel jetzt die aktuelle Spalte “groß”.

Mobiles Director Dashboard

Mobiles Director Dashboard

Das Layout wurde übrigens für breitere Bildschirme auf ein 50/50 Spaltenverhältnis umgestellt, statt wie bisher 33/66. Sehr viele Verbesserungen gab es auch beim mobilen Layout. Dashboards sind dort jetzt angenehmer und auch die Formulare wurden für mobile Nutzung optimiert:

Formulare - mobile

Formulare – mobile

Vererbung ist alles

Bugs im Template-Baum wurden gefixt, und ganz neu ist eine Übersicht welche die Nutzung von Templates anzeigt:

Template-Baum

Template-Baum

Zudem werden Apply-Regeln für Hostgruppen jetzt voll aufgelöst und Gruppenmitglieder sowie der Typ der Mitgliedschaft (direkt oder via Apply) werden angezeigt.

Benutzung von Templates

Benutzung von Templates

Berechtigungen

Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema. Das Auflösen von Vererbung und Apply-Regeln erlaubt uns jetzt endlich, entsprechende Restrictions freizugeben. Begonnen haben wir mit dem was einige unserer Kunden am dringendsten benötigt hatten. Hostgruppen, unterschiedliche Prefix-basierte Filter, sogar einzelne Einträge in Data Lists können jetzt nur für bestimmte Rollen freigegeben werden.

Genutzte Custom Variablen

Eher an Admins richtet sich ein neues Feature, das eine Übersicht aller benutzten Custom Variablen und deren Varianten anzeigen kann:

Übersicht Custom-Variablen

Übersicht Custom-Variablen

Genutzte Varianten einer bestimmten Variable

Genutzte Varianten einer bestimmten Variable

An dieser Stelle möchten wir in Zukunft noch die Möglichkeit anbieten, gleich an Ort und Stelle umfangreiche Massen-Changes und Aufräumarbeiten vornehmen zu können.

Stark überarbeitet wurde übrigens auch die Inspect-Funktionalität. Wer tiefer in den Core blicken möchte findet dort jetzt detaillierte Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften und Methoden der unterschiedlichen Objekt-Typen. Auch der aktuelle Status der einzelnen Komponenten lässt sich abrufen, wenn auch noch nicht sehr schön formatiert.

VMware vSphere/ESXi Import

Diese Funktionalität wurde im Kundenauftrag als dediziertes Icinga Web 2 Modul entwickelt. Vorerst stellt es “nur” eine Import-Quelle für den Icinga-Director bereit. Wir haben damit aber noch so einiges vor. So möchten wir das Modul so aufbohren, dass es in einem kleinen eigenen DB-Schema ein Subset der in vSphere verfügbaren Informationen vorhält und ständig aktuell hält.

VMware vSphere Import

VMware vSphere Import

Festhalten wollen wir vor allem:

  • Welche VM mit welchen Eigenschaften seit wann wo läuft
  • Eine Historie der Migrationen
  • Ein paar wenige aggregierte aktuell Kennzahlen/Performancewerte

Diese Informationen möchten wir dann gleich mehrfach nutzen:

  • Für schnellere und schonendere Check-Plugins, da diese darauf verzichten können bei jedem Aufruf mit teuren API-Abfragen die benötigten Komponenten zu suchen
  • Für ein kleines Visualisierungsmodul
  • Um Zusatz-Informationen via Hook anderen Modulen in Icinga Web 2 bereitzustellen, in erste Linie natürlich dem zentralen Monitoring-Modul.

Bei der Entwicklung wurde auf sämtliche SDKs von VMware verzichtet. Mit selbigen hatten wir bisher keine guten Erfahrungen gesammelt. Probleme beim Upgrade, Inkompatibilitäten anderen Bibliotheken und/oder je nach Sprache auch einfach vollständiger Entwicklungsstillstand machten das Leben schwer.

Bei diesem Modul sind wir jetzt einen anderen Weg gegangen und nutzen zu 100% eigenem Code. Der deckt natürlich nicht die volle API ab – aber all das was wir brauchen. Damit fällt einiges an Overhead weg, und wir haben bei Bedarf die Möglichkeit viel flexibler auf Inkonsistenzen bei neuen Releases reagieren zu können. Wir sprechen direkt mit der SOAP-Schnittstelle und schaffen es damit, einen ziemlich breiten Bereich von vSphere- und ESXi-Versionen abdecken zu können. Für Nutzer des Moduls heißt das: runterladen, aktivieren, loslegen.

Es wird jedenfalls nicht langweilig. Und in diesem Sinne wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende!

Thomas Gelf

Autor: Thomas Gelf

Der gebürtige Südtiroler Tom arbeitet als Principal Consultant für Systems Management bei NETWAYS und ist in der Regel immer auf Achse: Entweder vor Ort bei Kunden, als Trainer in unseren Schulungen oder privat beim Skifahren in seiner Heimatstadt Bozen. Neben Icinga und Nagios beschäftigt sich Tom vor allem mit Puppet.

AnsibleFest London

Thilo, mein alter Azubi Kollege, und ich haben dieses Jahr das erste mal am AnsibleFest in London teilgenommen. Ziel davon war es, den Blickwinkel zu erweitern und zu sehen, welche Möglichkeiten es mit Ansible gibt und wie sie von anderen Unternehmen ausgeschöpft werden.
Die Unternehmen, die Vorträge gehalte oder an Interviews teilgenommen haben, erstrecken sich von Siemens, über Ansible selbst bis hin zur britischen Armee. Mich hat sehr erstaunt, dass sogar die britische Armee Ansible im produktiven Einsatz hat und dann auch einen Talk darüber abhält!

Das Ambiente war sehr vornehm. Die Veranstaltung fand im “InterContinental London” statt. Wie wir es von NETWAYS Veranstaltungen schon gewohnt sind, gab es reichlich zu Essen und zu Trinken, was uns nach der etwas längeren Anreise, doch zu Gute kam.

Als OpenSource Firma kommen wir bei NETWAYS immer mehr in Kontakt mit dem Configuration Management Tool Ansible. Bereits die ersten Kunden sind auf uns, eben wegen Ansible zugekommen und haben in Zusammenarbeit mit uns ihr Setup aufgebaut. Die Verwaltung der Produktivsysteme läuft demnach mit Ansible und diese Konfigurationen sind sowohl für uns als Administratoren als auch für den Kunden selbst mittels Git zugänglich. Falls auch ihr euch überlegt, eure Systeme mit Ansible zu verwalten, dann kommt gerne auf uns zu! Wir helfen gerne.

Zum Abschluss sind hier noch Bilder vom Hotel sowie von der Anreise hinterlegt.

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz

Request Tracker Starterpakete verfügbar

rt_centred_200x100 Seit vielen Jahren setzen wir nun bei uns intern die Ticket Lösung Request Tracker ein und bieten hierfür Dienstleistungen im Bereich Konzeptionierung, Einrichtung, Entwicklung und Support an.

Um einen kostengünstigen und vereinheitlichten Einstieg in die Open Source Ticketlösung zu ermöglichen, haben wir unser Portfolio in diesem Zuge um zwei Starterpakete erweitert. Somit kann ohne große finanzielle Vorleistungen ein Basissetup aufgebaut werden, welches als Test- und Reviewumgebung dient. Ein späterer Ausbau bzw. eine Erweiterung kann im Vorfeld natürlich berücksichtigt werden, sollte die Ticketlösung Produktiv genommen werden.

Im Standard-Paket sind hierbei folgende Leistungen zum Festpreis beinhaltet:

  • Grundinstallation des Request Trackers auf Debian / Ubuntu / CentOS
  • Anbindung an ein Mail-System per SMTP-Transport oder Fetch-Mail
  • Anbindung an einen ActiveDirectory / LDAP-Dienst
  • Beispielhafte Einrichtung von Queues und Benutzern
  • Beispielhafte Einrichtung von Berechtigungen
  • Grundeinführung in die Bedienung der Oberfläche

Für das Premium-Paket gibt es weiterführende Leistungen, wie bspw. Anbindung externer Datenquellen, Customizing und RT-Assets:

  • Anbindung Externer Datenquellen per Schnittstellen (API, Soap, Sql)
  • Grundeinrichtung und Einführung in RT Assets
  • Customizing von Templates und Articles
  • Konfiguration von Lifecycles, Status, SLA’s

Wer sich allgemein über den Request Tracker informieren möchte, kann dies mit unserer Übersichtsseite Warum Request Tracker oder unserem RT Webinar tun.
Selbstverständlich stehen wir bei Rückfragen natürlich zur Verfügung und bieten weiterführende Dienstleistungen und Workshops für Projekte an. Nehmen Sie hierfür einfach direkt Kontakt mit uns auf.

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Foreman wird 7 – Wie war die Party?

Foreman Logo

Wie sich einige vielleicht erinnern, hatte ich vor ein paar Wochen zur Feier zum 7. Geburtstag des Foreman-Projekt eingeladen. Nun möchte ich den in meinen Augen gelungenen Event Review passieren lassen.

Mehr oder weniger pünktlich hat sich ein Teilnehmer-Kreis von 20 Leuten (zu Spitzenzeiten) eingefunden, der auch einige Mitglieder des Foreman-Teams umfasst hat. Besonders erwähnenswert sind hier Greg Sutcliffe, der es sich nicht nehmen lies als Community Manager aus Schottland herunterzukommen, und Ewoud Kohl van Wijngaarden, der den weiten Weg aus den Niederlanden auf sich nahm.

Den Anfang durfte ich machen, hatte aber wirklich nur ein paar Folien vorbereitet um nochmal ans geplante Programm zu erinnern, die Räumlichkeiten vorzustellen und die für die Hands-On-Session vorbereiteten Demo-Systeme zu erläutern. 4 Stück hatte ich vorbereitet, von denen zwei Foreman 1.12 mit alle den Möglichkeiten zeigten die ich auch in der Schulung vorstelle, einmal auf Basis Puppet 3 und einmal Puppet 4. Eines zeigte Katello 3.0, das Foreman unter anderem mit seinen Lifecycle-Environments um Staging für Content erweitert. Als viertes Demo-Setup hatte ich mir vorgenommen was besonderes zu zeigen und da es aufgrund fehlender Zeit zum Testen mit Windowsdeployment nicht geklappt hat, habe ich mich dem Docker-Hype angepasst und das Docker-Plugin für Foreman installiert. Nachdem die Teilnehmer auf die Systeme losgelassen wurden, konnte sich wohl keiner der “Foreman-Wissenden” mehr vor Fragen retten. Ein hohes Interesse bestand an nach meiner Auffassung vor allem an der Funktionsweise der Compute Resources, welche es erlaubt virtuelle Maschinen aus Foreman heraus anzulegen und direkt zu provisionieren, und dem Remote Execution Plugin, welches Orchestration ermöglicht. Erfreut war ich aber auch einigen OpenSCAP zur Überwachung von Compliance-Policies und ABRT als zentrales Crash-Reporting näher bringen zu dürfen. Alle waren am Ende so in Systeme und Diskussionen vertieft, dass wir gar keine offizielle Pause machten und stattdessen nahtlos zu den Vorträgen übergingen.

Foreman Event

Für die Vorträge haben wir eine gute Mischung gefunden, was ich so dem Feedback entnehmen durfte. Michael Moll stellte die Neuerungen in Foreman 1.12 vor und wenn man von einem der beteiligten Entwickler hört wie viel unter der Haube nötig war um sowas wie den “Puppet 4”-Support hinzubekommen, merkt man erst nochmal wie sehr sich die Versionen unterscheiden und versteht warum dieses Feature gefühlt anderthalb Jahre gebraucht hat. Der Ausblick auf 1.13 mit vollständigem IPv6-Support erfreute auch sicher viele. Timo Goebel stellte vor wie Filiadata, die IT-Tochter von dm, in nur 3 Jahren von 0 auf 2000 Linux-Server kam, welche zentrale Rolle Foreman dabei spielte und wie gut es hierbei gelungen ist die Integration in die Umgebung durch die Erweiterungsmöglichkeiten von Foreman umzusetzen. Hierbei hat er auch immer wieder die Hilfsbereitschaft der Forman-Community betont und dies hat Timo auch vom reinen Foreman-Anwender zum Core Contributor geführt. Interessant war auch seine noch offene Wunschliste zum Abschluss, man kann also sicher noch mit weiteren interessanten Plugins in der Zukunft rechnen. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Achim Ledermüller mit einem Einblick in die Opennebula-Foreman-Integration, die er mit den Kollegen entwickelt hat. Alles inklusive einer Livedemo mit den aktuellsten Versionen!

Foreman T-Shirt

Den gemütlichen Teil leitete dann unser Events-Team ein, welches uns dankenswerterweise mit Pizza versorgte. Netways-typisch konnte jeder Teilnehmer, der nicht mehr mit dem eigenen Auto fahren musste, noch bei Bier und Gin-Tonic weiter diskutieren und den Tag ausklingen lassen bis ich 2,5 Stunden später hinter den letzten das Licht aus machen durfte.

Mein vorläufiges Fazit ist es war ein gelungener Event und es wurde schon angeregt es zum 8. Geburtstag zu wiederholen. Ein paar Dinge habe ich auch schon dafür gelernt. Nächstes Mal gibt es die Einladung also hoffentlich früher und dann schon mit vollständigem Programm und Registrierungslink an allen Stellen. Für die Hands-On-Session, die auch gut ankam, werde ich nächstes Mal noch ein paar Slides einbauen, die nicht nur sagen was auf den Demo-Systemen installiert ist, sondern auch direkt ein paar Hinweise zur Nutzung geben. Und Greg hat schon mitgenommen die T-Shirt-Box muss größer sein! 😉

Dirk Götz

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.