NETWAYS stellt sich vor – Julia Hornung

This entry is part of 34 in the series Mitarbeitervorstellung

NETWAYS stellt sich vor - Julia HornungName: Julia Hornung
Alter: 30
Position bei NETWAYS: Marketing Manager

Ausbildung: Journalistin
Bei NETWAYS seit: Juni 2018

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen bin ich für das Marketing zuständig. Wir halten Kontakt zu Presse und Sponsoren, schreiben Pressemitteilungen und Blogposts, designen Logos und Layouts, gestalten Anzeigen, fotografieren und filmen Events, posten und twittern News, schneiden Videos, verlinken Content, sprechen, hören zu, mailen, chatten und managen den gesamten NETWAYS-Auftritt.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Das Kreative und Kommunikative und die Freiräume in der Ausgestaltung meiner Aufgaben. Die netten Kolleginnen und Kollegen, die mich von Anfang an sehr herzlich aufgenommen haben.

Welche größeren, besonders interessanten Projekte stehen künftig an?

In IT, Open Source und technische Themen weiter einzusteigen und täglich dazuzulernen.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Yoga, klettern, draußen sein, Freunde treffen, in der Hängematte liegen und lesen.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Im Moment bin ich ja noch ganz neu bei NETWAYS und sauge alles auf wie ein Schwamm. Mir schweben aber schon einige Ideen für kreative Social Media und Marketing Kampagnen vor, etwa im Bereich Storytelling und Video.

Julia Hornung

Autor: Julia Hornung

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS-Crew. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie in der Redaktion einer Tageszeitung und als Produktionsassistentin der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling. Privat widmet sich die gebürtige Hessin und Wahl-Nürnbergerin dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

Microsoft and GitHub – merge conflict?

For some time it has become clear that Microsoft is going to take over GitHub. As far as official sources can be trusted, GitHub will stay independent although a new CEO (Nat Friedman) will be introduced after the Microsoft takeover.

This question over GitHub’s future independence has raised a lot of skepticism within the developer community and many are considering moving their projects away from GitHub to a different location.

One alternative in this case could be GitLab. GitLab does not only have an online platform but it can as well be installed on your own hardware. Furthermore, it is an extremely solid piece of Open Source software you can fully rely on. This is also shown by the makers of GitLab themselves as they release updates each month – rolling out bug fixes, security updates and many recommendations regarding the use and configuration of your instance.

For those who would like to have their own GitLab instance, NETWAYS offers two options:

First one is available on our NETWAYS Web Services platform where we offer user-managed, hosted GitLab instances as Community or Enterprise Edition. The user does not need to take care of anything regarding installation or maintenance of his GitLab, but can directly go into production in no time with only a few steps needed. You as a customer are also free to decide for how long you would like to run your instances as any app is monthly callable. Furthermore, we regularly update these container based apps and monitor their health  for you. As a customer, you can register on NWS and try all the apps we offer 30 days for free.

The second product we offer is done by NETWAYS Managed Services which is exactly what it is called: With managed hosting you can get a virtual machine in our cloud or rented hardware running a full GitLab, either as Community or Enterprise Edition. You can choose the underlying ressources and we will do the rest for you, like installation with individual parameters and health monitoring. With managed hosting, our customers also have the choice to go full 24/7 support with “emergency” calls.

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

Azubiprojektwoche 2018

This entry is part 16 of 16 in the series Azubis erzählen

Wir, die 8 NETWAYS Azubis, haben wie jedes Jahr ein kleines Projekt umgesetzt. Und zwar in einer Woche und mit einem bestimmten Budget. Zuerst haben wir uns überlegt, welches Projekt Spaß macht und für uns nützlich sein kann.

Wir haben uns dann für ein Online-Spiel mit Fragen zur Allgemeinbildung entschieden. Über den Nutzen lässt sich streiten, aber das es Spass macht war klar. Anschließend haben wir uns in drei Gruppen geteilt.

  • In der erster Gruppe  (Die Techniker) waren Noah und Philipp mit der Programmierung ( Node.js, socket.io beschäftigt
  • In der Zweiter Gruppe (Content-Gruppe) , waren Nicole, Feu, Lukas, Killian und ich. Wir haben die Fragen und Antworten vorbereitet
  • Ufuk hat sich um Media und Präsentation gekümmert 

Damit die Präsentation vor dem Rest der Firma etwas unterhaltsamer ist, haben wir uns dafür entschieden, eine kleine Party und Präsentation am Ende des Projektes zu machen. Lukas und ich sorgten für Catering und haben für die Kolleginnen und Kollegen gekocht.

Darüber hinaus hat Nicole das Projekt vor den NETWAYS Mitarbeitern präsentiert. Da wir Open Source mögen und damit arbeiten, hat Noah den Quelltext unter diesem Link zur Verfügung gestellt https://github.com/N-o-X/GraddlerWars .

Ein Paar Fotos und eine Video lassen diese schöne und gemeinsame Zeiten nicht vergessen.

 

Ausbildung bei Netways im Software-Development

This entry is part 1 of 16 in the series Azubis erzählen

Worum gehts denn heute?

Wie läuft eigentlich so eine Ausbildung bei Netways ab?
Was wird geboten?
Was wird erwartet?
Wäre das vielleicht was für mich?

Auf diese Fragen werde ich versuchen heute eine Antwort zu geben 🙂


Name: Jennifer Mourek
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Abteilung: Development
Lehrjahr: 2

Rückblick:

Die Hälfte meiner Ausbildung ist schon vorbei, seit anderthalb Jahren bin ich nun hier in der Netways-Family.
Meinen letzten Bericht über meine Ausbildung hatte ich ziemlich zu Anfang geschrieben, voller Begeisterung und nur einen Monat nachdem ich bei Netways angefangen hatte.

Seitdem hat sich viel getan aber mein Enthusiasmus ist kein bisschen abgeklungen!

Mein Werdegang:

Gestartet habe ich mit einem eher kleinen Wissensschatz: Ich wusste wie man einen Computer bedient, war der deutschen und englischen Sprache mächtig und in der Lage simple Skripts zu schreiben. Das wars aber auch schon.

Meiner Einarbeitungsphase bestand aufgrund meiner eher mangelhaften Vorkenntnisse der IT Welt aus etwa 2 Monate intensiven Coaching meiner neuen und Gott seis gedankt, sehr geduldigen Kollegen.
Man hat mich langsam, Schritt für Schritt, an das Leben als Entwickler herangeführt.

DAY 0
Zuerst durfte ich ein bisschen skripten und zwar einen einfachen kleinen Parser, der nützliche Statistiken aus .po files auslesen sollte basteln.
Diese Statistiken sollte ich dann in eine “schöne” CLI Ausgabe weiterverarbeiten damit wir einen besseren Überblick über den Status unserer Lokalisation in IcingaWeb2 bekommen.

ZWEI MONATE SPÄTER…
Danach gings an tatsächliche Arbeit mit Web2, das heißt: Bugs fixen, Features entwickeln, Module basteln und alles was dazugehört.
Damit wurde ich dann endgültig in die große weite Welt (oder auch die Untiefen) der IcingaWeb2 Codebase geworfen.

FÜNF MONATE NACH BEGINN
Ich hatte noch einige weitere kleine Projekte, die sich zum Beispiel mit dem CI Runnen von Gitlab, oAuth, Webforms, den von uns genutzten Frameworks und vielem mehr.

NEUN MONATE SIND VORBEI!
Mein erstes Projekt bei dem ich teil des Teams war, war die komplette Renovation von Icinga Exchange.
Die Wahl von Frameworks und Tools, Reverse Engineering, Code-Qualität und sinnvolle Strukturierung von Grund auf bei größeren Projekten waren hierbei der Fokus.

START DES ZWEITEN AUSBILDUNGSJAHRES
Inzwischen habe ich durch die flexible und projektorientierte Struktur in der Development Abteilung schon mit den meisten Kollegen zusammen an einem Projekt getüftelt und gelernt sowohl im Team, als auch eigenständig zu arbeiten.
Die Projekte waren bisher immer sehr Abwechslungsreich und es jeder profitiert von dem Wissen der anderen Teammitgliedern.
(Für mich ist es immer ein besonders gutes Gefühl, wenn ich deutlich erfahreneren Kollegen etwas Neues zeigen kann ^-^)

Vor einigen Wochen hat für mich auch die Abteilungs-Rotation begonnen.
Die erste Station war Administration und bald geht es weiter mit Events, Sales, Managed Services und Support.
Eine sehr interessante Sache mal zu sehen, was in den anderen Abteilungen alles so geleistet wird!

Aus reinem Interesse hat sich inzwischen ein relativ solides Netz an Wissen entwickelt.
Die regelmäßigen Gesprächen mit meinen Ausbildungsbeauftragten (Ausbilder und Teamleads) war es mir möglich mitzubestimmen auf welchen Gebieten ich mich spezialisieren will und mich durch Feedback ständig zu verbessern.
Ich blicke auch gerne nach vorne und freue mich darauf noch lange Zeit mit meinen Freunden und Kollegen zusammenzuarbeiten!

Was wird von unseren Azubis erwartet?

Die wichtigsten Eigenschaften die man mitbringen sollte wenn man bei uns in eine Ausbildung starten will wären Folgende:

  • Offenheit
  • Teamfähigkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • Technisches Interesse
  • Wissbegierde

Es uns super wichtig, dass sich die neuen Kollegen gut bei uns einfinden können und zu uns passen,
einfach weil wir viel in sich ständig neu durchmischenden Teams arbeiten.
(Unsere Türschildchen stimmen praktisch nie)

Man bekommt die Chance, sehr sich schon während der Ausbildung um seine eigenen, kleinen Projekte zu kümmern.
Ein gewisses Verantwortungsbewusstsein ist von daher auch nicht schlecht.
Aber keine Sorge, es ist immer jemand da, auf den man mit Problemen zukommen kann, man steht definitiv nie alleine da 🙂

Was dein technisches Wissen angeht: Das wichtigste ist ehrliches Interesse.
Deinem Stand und deinen individuellen Fähigkeiten entsprechend werden dir unsere Ausbilder zu dir passende Aufgaben geben und sich so um dich kümmern, dass dein Potenzial optimal genutzt wird.
Solange du dich für den Job begeistern kannst und die Motivation hast zu lernen kommt der Rest wie von selbst!

Das Umfeld:

Durch den familiären und freundschaftlichen Umgang mit allen Kollegen und den zahlreichen Firmen-Unternehmungen fühlt man sich auch sofort gut aufgehoben.

In einem typischen Netways Jahr kann man mit diesen Events wie diesen (und noch vielen mehr) rechnen:  

Ich persönlich versuche alles mitzunehmen, was irgendwie Platz findet im Terminkalender.
Bisher hatte ich immer super viel Spaß und habe viele neue Freundschaften geschlossen, sowohl innerhalb der Firma und mit Besuchern unserer Veranstaltungen ^-^

(Manch Einem sind es auch ein paar zu viele Events, aber das ist wohl Geschmackssache und der Großteil der Veranstaltungen sind ja optional 😉 )


tl;dr
Ausbildung bei Netways: fordernd, lehrreich, spaßig und eventful.
Bei Interesse bewirb dich hier!

Jennifer Mourek

Autor: Jennifer Mourek

Jennifer (von eigentlich jedem nur "Feu" genannt) verbrachte ihre Kindheit im schönen Steigerwald und kämpfte sich bis zum Abitur durch die Schule. Seit September 2016 unterstützt sie nun im Rahmen ihrer Ausbildung zum Fachinformatiker die Development Abteilung bei Netways und widmet sich dort dem Web Development. Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich in den virtuellen Welten von 'Dota 2' und diversen anderen Games, an der Kletterwand in der Boulderhalle oder damit ihren Freunden und Kollegen auf die Nerven zu gehen.

Noob vs. Icinga 2

Nachdem unser Michael Friedrich letzte Woche einen Blog-Post zum 9. Icinga Geburtstag auf icinga.com veröffentlicht hat, fängt man schon mal an, über die eigenen ersten Schritte mit dem Icinga 2 Stack nachzudenken. Vor allem, wenn man auf einem Live-System mal wieder über etwas aus der Anfangszeit stolpert.

 

Eines meiner ersten Aha!-Erlebnisse war recht klein, jedoch wurde mir dann versichert, dass da auch gestandene User bzw. Admins darüberstolpern. Kern der Frage war damals: “Warum geht dieser *biep* http-check nicht?!” Als Symptom zeigte sich, dass unserem Check der Zugriff verweigert wurde – und das, obwohl doch alle Permissions korrekt gesetzt waren. Da grübelt und googlet der Junior System Engineer erstmal eine Zeit lang. Um das Verfahren hier abzukürzen – es gibt folgende Möglichkeiten, das Problem anzugehen:

Der Grund liegt darin, dass der Check durch den Parameter –expect einen String mit dem Returnwert 200 als Default erwartet. Von daher kann man

  • als Quick’n’Dirty Lösung ganz einfach eine leere Datei mit dem Namen index.html im entsprechenden Verzeichnis angelegt werden
  • den String nach –expect auf einen sicher zu erwartenden Wert setzen, z. B. 302.
  • mit –url einen Pfad angeben, der geprüft werden soll, z. B. /start/menu

Auch schön war der Punkt, an dem man verstanden hat, was es mit dem Parameter command_endpoint auf sich hat – und man plötzlich merkt, dass unterschiedliche Festplatten z. B. auch unterschiedliche Füllstände aufweisen. Genauso faszinierend ist es natürlich auch, dass man durch Apply Rules viele Services weitläufig ausrollen oder umgekehrt auch einschränken kann.

Um nun abschließend einen unserer NETWAYS Consultants zu zitieren: “Das Kommando icinga2 daemon -C sollte man jedem neuen User irgendwohin tätowieren!”

Als Fazit aus den letzten zwei Jahren mit Icinga 2 kann ich ziehen, dass einem der Einstieg recht gut und schnell gelingt – egal, ob es sich um das Aufsetzen, die Wartung oder die täglich Nutzung handelt. Wer sich vor allem von letzterem gerne selbst überzeugen möchte, kann bei den NETWAYS Web Services in unserem kostenfreien Testmonat sowohl einen Icinga 2 Master als auch Satellite starten. Wer sich gerne tiefer in die Materie einarbeiten möchte, kann sich auf icinga.com schlau machen. Dort ist nicht nur die offizielle Dokumentation zu finden, sondern auch Termine zu Trainings und Events. Sehr zu empfehlen ist auch die überarbeitete Auflage des Buches Icinga 2: Ein praktischer Einstieg ins Monitoring von Lennart Betz und Thomas Widhalm.

Bildquelle: https://memegenerator.net/instance/40760148/jackie-chan-dafuq-is-wrong-with-ur-icinga-checks

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

Ubuntu 18.04 LTS “Bionic Beaver” erschienen

Eigentlich wollte Canonical die neue Ubuntu LTS Version “Bionic Beaver” bereits am Donnerstag veröffentlichen – einige Bugfixes zum Schluss verhinderten diesen Schritt jedoch und das Release verzögerte sich auf die frühen Morgenstunden des letzten Freitags unserer Zeit.

Desktop Nutzer, welche nur LTS Versionen nutzen werden bei Ubuntu 18.04 LTS werden sicher etwas gespalten sein, setzt die neue LTS Version wie auch schon sein unmittelbarer Vorgänger 17.10 ebenfalls auf GNOME, statt wie zuvor auf die Eigenentwicklung Unity. Für mich persönlich eine sehr willkommene Änderung, da ich mich in vielen Jahren nie wirklich mit Unity anfreunden konnte. Ubuntu 17.10 setzte dabei noch auf Wayland, Ubuntu 18.04 LTS kehrt jedoch zum altbewährten X.org zurück – nicht weil sich Wayland nicht bewährt hat, sondern weil es für eine LTS Version noch hier und da zu Problemen mit Remote Sessions, oder VoIP kommt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll Wayland jedoch auch seinen Weg zurück zu Ubuntu finden. Für viele Nutzer sicher auch willkommen: Der Kernel-Livepatching-Mechanismus, der bisher zum Teil recht umständlich war, wird bei Ubuntu 18.04 per Default mit angeboten und soll die Sicherheit zwischen Reboots gewährleisten – benötigt wird hierfür jedoch ein Ubuntu SSO Konto, bei dem bis zu drei Geräte die Vorteile genießen dürfen.

Eine wichtige Änderung bei Ubuntu 18.04 LTS ist ebenfalls die Erfassung, sowie Übertragung anonymisierter Benutzerdaten. Bei der Installation sollte man daher unbedingt darauf achten die Checkbox entsprechend richtig nach dem eigenen Empfinden zu setzen. Wer also Bedenken hat wenn Hardwaredaten, oder benutzerdefinierte Settings wie beispielsweise aktiviertes Livepatching anonym übertragen werden, sollte hier genauer hinsehen.

Sowohl Desktop, als auch Server setzen auf einen Kernel der Version 4.15, welcher unter anderem Specte und Meltdown Probleme adressiert. Apropos Ubuntu 18.04 Server – auch hier gibt es natürlich diverse Änderungen. Wie gewohnt bei einer neuen LTS Version von Ubuntu werden diverse Softwareversionen angehoben. PHP kommt Beispielsweise in der Version 7.2, bei Ubuntu 16.04 LTS war es noch Version 7.0. Sollte man also ein Upgrade anstreben, sollte man unbedingt seine Applikation im Voraus testen, bevor ein böses Erwachen folgt. Ein Upgrade von 16.04 LTS auf 18.04 LTS sollte aber erfahrungsgemäß erst mit der ersten Überarbeitung 18.04.1 LTS erfolgen, ab diesem Zeitpunkt sollten “Xenial Xerus”-Systeme auch auf das Upgrade hinweisen. Ubuntu 18.04.1 LTS soll laut Release-Schedule im Juli erscheinen.

Eine weitere Änderung ist, dass Neuinstallationen von Ubuntu 18.04 LTS gänzlich auf ifupdown verzichtet – das altbewährte ifup und ifdown gibt es demnach natürlich auch nicht mehr, kann jedoch nachinstalltiert werden. Die Alternative ist jedoch auch mit “ip” gegeben, welches sich ebenfalls intuitiv recht einfach bedienen lässt. Systeme, welche durch ein Upgrade auf 18.04 LTS angehoben werden sind von dieser Änderung allem Anschein nach nicht betroffen.

Fabian Rothlauf

Autor: Fabian Rothlauf

Fabian kehrte nach seinem fünfjährigen Ausflug nach Weimar zurück in seine Geburtsstadt Nürnberg und hat im September 2016 bei NETWAYS als Systems Engineer im Hosting Support angefangen. Der Mopsliebhaber, der schon seit seinem 16. Lebensjahr ein Faible für Adminaufgaben hat, liebt außerdem Grillen, Metal und Computerspiele. An seinem Beruf reizt ihn vor allem die Abwechslung, gute Weiterentwicklungsmöglichketen und dass es selten mal einen Stillstand gibt. Nachdem er die Berufsschulzeit bereits mit Eric und Georg genießen durfte, freut er sich bei NETWAYS nun auf weitere nette Kollegen, interessante Aufgaben und neue Blickwinkel.