NETWAYS Web Services: Icinga 2 Satellite

This entry is part 1 of 2 in the series NETWAYS Web Services

Icinga 2 ist bei vielen Unternehmen in allen Größenordnungen im Einsatz und ermöglicht die Überwachung von Servern, Anwendungen, Netzwerkhardware, Diensten, Webseiten uvm.. Allerdings stößt man beim Monitoring von externen Diensten auf ein Problem – es fehlt in den meisten Fällen der Blick von außen. So kann man zwar aus dem eigenen Netz alles überwachen, ob Ihr Kunde aber alles sehen und nutzen kann, lässt sich auf diese Weise nicht 100%-ig sicherstellen.

Praktischerweise verfügt Icinga 2 mit seinem Cluster- und Zonenkonzept über eine erprobte Möglichkeit, Icinga 2 Satelliten in seine eigene Monitoringumgebung einzubauen. Und wenn man externe Dienste überwachen will, muss diese Zone dann auch am besten außerhalb des eigenen Netzwerkes stehen.

Mit unseren NETWAYS Web Services können wir genau dies für Sie anbieten – einen komplett gemanagten Icinga 2 Satelliten.

Icinga 2 Satellite

Welche Checks bieten wir an?

  • Web service checks
    HTTP(S)
  • E-Mail service checks
    IMAP/POP3, SMTP
  • Availability checks
    Ping, ICMP, TCP/UDP
  • Icinga 2
    Icinga 2’s customized protocol

 

Welche Standorte stehen zur Verfügung?

  • US West
    North California
  • Europe
    Nuremberg
  • Asia/Pacific
    Tokyo

 

Mit einem extern bei NWS gehosteten Icinga 2 Satelliten können Sie sicherstellen, dass Ihre Dienste auch immer aus Kundensicht überwacht werden. Jetzt schnell anmelden und 30 Tage kostenfrei testen!

Martin Krodel

Autor: Martin Krodel

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

Der Icinga Buildserver, Version 3

Letztes verbliebene Bild des alten Icinga Jenkins

Der Icinga-Buildserver, erreichbar unter https://build.icinga.com, läuft in dieser Form jetzt etwa ein Jahr. Doch gibt es noch immer ein paar Probleme die mit diesem Setup bestehen: So ist das Hinzufügen neuer Jobs noch etwas umständlich, das provisionieren dauert länger als uns lieb ist und besonders übersichtlich ist die Konfiguration auch nicht. Um diese Probleme anzugehen haben wir uns noch einmal mit Puppet und Jenkins auseinandergesetzt.

Wie vorher verwenden wir ein jenkins puppet-modul, nur diesmal haben wir es mit einem speziellen icinga-jenkins Modul erweitert. Dieses Modul erlaubt es uns spezielle pipeline-jobs mit geringem Konfigurationsaufwand zu erstellen. So ist das unterstehende Beispiel alles was zu konfigurieren ist um eine komplette Pipeline zu erstellen. Selbst der spezielle Umgang mir RPM und Deb ist zu großen Teilen vereinheitlicht und funktioniert für alle Projekte gleich.

icinga_build::pipeline:
  icinga2-snapshot:
    control_repo: https://github.com/Icinga/icinga-packaging.git
    control_branch: snapshot
    matrix_deb:
      'debian-jessie': {}

Die Pipeline erstellt dabei nicht nur einen, sondern gleich vier Jobs: “source”, “binary”, “test” und “publish”. Diese verarbeiten die specfiles, bauen das Paket, testen es und veröffentlichen es auf https://packages.icinga.com

In Produktion ist unser Modul noch nicht, aber um den testen und konfigurieren zu können haben wir Vagrant Boxen gebaut. Mit Hilfe derer bauen wir zur Zeit das icinga-jenkins Modul weiter aus um den bestehenden Buildserver komplett mit den neuen Pipelinejobs abbilden zu können. Wir hoffen unseren Buildprozess damit noch einfacher für Entwickler zu machen und dank der neuen Testsphase für Pakete Problemen in Zukunft besser vorzubeugen zu können

Jean-Marcel Flach

Autor: Jean-Marcel Flach

Auch wenn man Anderes vermuten möchte: Jean ist nicht unser französischer Austauschazubi, sondern waschechter Bamberger. Die Uni war ihm zu langweilig, deshalb knöpft er sich nun in seiner Ausbildung im Development gleich die kniffligsten Aufgaben vor.

AB HEUTE LIVE: NWS – NETWAYS Web Services

Im kleinen Kreis haben wir unsere neue Plattform bereits auf der OSMC gezeigt, ab heute sind wir aber für alle am Start und dürfen mit großen Stolz verkünden: NWS ist live!

Die NETWAYS Web Services (NWS) sind ein SaaS Angebot, welches komplett auf die Bereitstellung von Open Source Anwendungen setzt.

Die Anmeldung und der Start der ersten Anwendung ist in wenigen Minuten erledigt und alle Tools können in den ersten 30 Tagen kostenfrei getestet werden. Mit NWS können Sie sich voll auf Ihr Business konzentrieren – wir übernehmen den kompletten Betrieb der jeweiligen Anwendung.

Hier finden Sie die aktuell verfügbaren Apps:

Icinga 2 Satellite

Ihr persönlicher Icinga 2 Satellite an drei Wunschstandorten: Europa (Nürnberg), USA (Kalifornien) und Asien (Tokyo). Überwachen Sie Ihre Dienste aus Kundensicht und integrieren Sie den Satelliten ganz einfach und sicher in Ihr Icinga 2 Monitoring.

Einsatzzweck: Überwachung von externen Diensten (Webseiten, Shops, SMTP, DNS etc.) und einfache Integration in eine bestehende Icinga 2 Installation über das Icinga 2 Clusterprotokoll.

Icinga 2 Master

Der komplette Icinga 2 Stack als eigenständiges System in drei verschiedenen Größen für jeden Einsatzzweck.

Einsatzzweck: Überwachung von externen Diensten (Webseiten, Shops, SMTP, DNS etc.) als Standalone-System mit Icinga Web 2, Icinga Director und Grafana. Natürlich ist Icinga 2 API voll nutzbar.

 

Rocket.Chat

Rocket.Chat ist die Open Source Lösung für den Chat (intern und extern), Video-Chat und Screensharing, File-Sharing und als Helpdesk Chat-Lösung für jede Unternehmensgröße.

Einsatzzweck: Unternehmensinterne Kommunikation für agile Teams und als Channel für den einfachen Dialog mit Ihren Kunden.

Nextcloud

Nextcloud ist die Filesync und -share-Lösung für Unternehmen.

Einsatzzweck: Sicheres Filesharing in Ihrem Unternehmen und mit Ihren Kunden und Nutzung einer webbasierten Office Lösung, welche die Bearbeitung von Dokumenten im Team ermöglicht.

More to come

Wir bauen NWS kontinuierlich aus und werden in den nächsten Monaten noch viele spannende Open Source Tools aufnehmen.

Hier die Projekte der nächsten Monate:

 

Sie vermissen eine Anwendung? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Webinar

Sie wollen noch mehr zu den NETWAYS Web Services erfahren? Mein Kollege Christian Stein stellt die Plattform in einem Webinar am 15. März um 10:30h vor.

Jetzt schnell kostenlos anmelden!

Was steckt dahinter?

Wir haben die komplette Umgebung natürlich nur mit Open Source Mitteln gebaut. Wer mehr wissen will, meldet sich umgehend zur OSDC 2017 in Berlin an und lauscht Sebastians Vortrag.

Vielen Dank an dieser Stelle an unser NWS-Team für den tollen Einsatz und wir freuen uns auf Fragen und Feedback rund um unser neues Angebot.

Martin Krodel

Autor: Martin Krodel

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

Icinga 2 Best Practice Teil 4: Host Templates und Services

Heute soll es um die Strukturierung von Services und deren Zuordnungen zu Gruppen von Hosts gehen. Ein Host Template kann zur Zusammenfassung von Informationen einer Gruppe von Hosts dienen und damit mehrere unterschiedliche Services für den jeweiligen Host anziehen. Wir wollen in den folgenden Beispielen Linux Hosts überwachen. Dort neben, wie schon in Teil 3 beschrieben, der Belegung der Dateisysteme auch in Abhängigkeit in welchem Netzsegment der Host angeschlossen ist, ob die Zeit synchron zum Zeitserver läuft.

template Host "linux-host" {
  import "generic-host"

  vars.os = "Linux"
  vars.disks["disk /"] = {
    disk_partition = "/"
  }
}

apply Service "time" {
  import "generic-service"

  check_command = "ntp_time"
  command_endpoint = host_name

  assign where host.vars.os == "Linux"
}

Es gibt zwei Netze mit je eigenem Zeitserver. Um dieses abzubilden, definieren wir für jedes Netz ein eigenes Host-Template:

template Host "dmz-net" {
  vars.ntp_address = "172.16.2.99"
}
template Host "lan-net" {
  vars.ntp_address = "172.16.1.99"
}

Diese beiden Templates enthalten nur netzspezifische Informationen, in unserem Beispiel auch nur den jeweilig zuständigen Zeitserver. Der Service-Check time mit dem Plugin check_ntp_time ermittelt die Differenz zwischen der lokalen Zeit des Hosts und der Zeit des NTP-Servers, der in ntp_address angegeben ist. Nun müssen wir für einen Host im internen Netzwerk lan-net nur noch beide Templates zusammen bringen:

object Host "host.example.org" {
  import "linux-host"
  import "lan-net"
  import "postgres-dbms"

  address = "172.16.1.11"
}

Habe wir weitere Services, die abhängig vom Netzsegment unterschiedlich zu konfigurieren sind, können diese Informationen den Netz-Templates hinzugefügt werden. Ein weiteres Beispiel wäre hier die Überwachung unterschiedlicher Domain Name Services. Diese Konzept der Stapelung von Host templates kann natürlich noch weitergeführt werden, z.B. auf Applikationen wie einen Postgresql basierendes Datenbank-Management-Systems bezogen. Ggf. muss jedoch auf die Reihenfolge der Importe geachtet werden, wenn Werte überschrieben werden sollen.

Lennart Betz

Autor: Lennart Betz

Der diplomierte Mathematiker arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting und bereichert seine Kunden mit seinem Wissen zu Icinga, Nagios und anderen Open Source Administrationstools. Im Büro erleuchtet Lennart seine Kollegen mit fundierten geschichtlichen Vorträgen die seinesgleichen suchen.

Ja ist denn schon wieder Webinar Zeit?

Auch in diesem Jahr wollen wir natürlich wieder effektiv mit unseren Webinaren auf Neuheiten im Open Source Bereich, sei es Icinga 2, Ansible, uvm. oder auf Produktneuheiten in unserem Online-Store, wie bspw. die neue Braintower Firmware hinweisen.

Die folgenden Themen und Termine stehen Stand heute schon fest:

Titel Zeitraum Registrierung
Server-Überwachung mit Icinga 2 15. Februar 2017 – 10:30 Uhr Anmelden
Icinga Director: Neues vom Config Tool 02. März 2017 – 10:30 Uhr Anmelden
Braintower: Neuheiten in Firmware 3.5 16. März 2017 – 10:30 Uhr Anmelden
Icinga Web 2: Erstellen und verwalten von Business Prozessen 30. März 2017 – 10:30 Uhr Anmelden
AKCP SP2+: Die Neuheiten und Icinga 2 Integration 27. April 2017 – 10:30 Uhr Anmelden

Selbstverständlich werden die Webinare wieder aufgezeichnet und sind anschließend in unserem Webinar Archiv verfügbar.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Bald geht’s nach Berlin – Icinga Camp 2017

Am 07. März 2017 steigt das Icinga Camp in Berlin, wenn die Kalkscheue wieder zum Schauplatz der Monitoring-Verrückten wird. Jede Menge Icinga Talks und Diskussionen werden euch neben leckerem Essen und einem Icinga T-Shirt der neuesten Kollektion erwarten. Hier ein kleiner Vorgeschmack wer und was euch an diesem aufregenden Tag erwarten wird:

Nachdem Bernd den aktuellen Status von Icinga präsentiert, folgen Vorträge zu verschiedenen Icinga-Themen. Sven Nierlein von ConSol stellt mit Thrunk ein anderes Icinga Webfrontend vor, Eric Lippmann, Icinga CTO, gibt einen Einblick in Icinga Web 2. Werner Fischer von der Thomas.Krenn AG gibt Tipps, wie Hardware Monitoring besser gestaltet werden kann, wohingegen Mattis Haase von C-Store erläutert, was beim schreiben von Checks alles so zu beachten ist.

Außerdem werden Eduard Gueldner (Siemens AG) mit „Train IT Platform Monitoring“, Francesco Melchiori (Würth Phoenix) mit „Alynix – End user Experience Monitoring in Icinga“, sowie Thomas Gelf mit Infos zum Icinga Director und Micheal Friedrich („Integrations all the way“) mit von der Partie sein.

Noch kein Ticket? Buuuuh! Dann schnell hier hin klicken und noch eines der letzten Tickets ergattern. Wir sehen uns in Berlin! 🙂

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia ist seit 2015 bei NETWAYS. Sie hat im September ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gestartet. Etwas zu organisieren macht ihr großen Spaß und sie freut sich auf vielseitige Herausforderungen. In ihrer Freizeit spielt Handball eine große Rolle: Julia steht selbst aktiv auf dem Feld, übernimmt aber auch gerne den Part als Schiedsrichterin.