NETWAYS Web Services: Icinga 2 Master

This entry is part 6 of 6 in the series NETWAYS Web Services

Letzte Woche haben wir bei den NETWAYS Web Services den Icinga 2 Satellite vorgestellt, welcher sich schnell und einfach zur Überwachung von externen Diensten, Anwendungen und Webseiten über das Icinga 2 Clusterprotokoll in die eigene Icinga 2 Umgebung integrieren lässt. Wenn man aber nach einer Standalone-Lösung sucht, die alle Features und die passenden Addons von Icinga 2 gleich mitbringt, kann bei NWS zum Icinga 2 Master greifen.

Der Icinga 2 Master bietet alles, was man für eine eigenständige Icinga 2 Überwachungsumgebung braucht:

Icinga Director

Der Icinga Director vereinfacht die Konfiguration von Hosts und Services. Dazu stellen wir auch einen Satz an vorkonfigurierten Checks zur Verfügung, welche Ihnen die Arbeit mit Icinga 2 deutlich erleichtern.

Icinga Web 2

Mit Icinga Web 2 hat man den perfekten Blick auf die aktuellen Probleme, kann sich je nach Bedarf Dashboards bauen und alle neu im Monitoring aufgenommenen Systeme werden sofort angezeigt.

Graphite und Grafana

Mit den Performancedaten aus Icinga 2, welche über Graphite in Grafana dargestellt und gefiltert werden, können Probleme auf einfache Art und Weise visualisiert werden. Die Metriken werden für 12 Monate aufbewahrt.

Icinga 2 API
Natürlich ermöglichen wir den vollen Zugriff auf die Icinga 2 API, womit Sie mit dem Icinga 2 Master vollautomatisiert arbeiten können.

Externe Überwachung
Mit dem Icinga 2 Master kann man wie beim Icinga 2 Satellite externe Dienste, Anwendungen und Webseiten überwachen, mit dem verfügbaren Addons dann aber auch gleich konfigurieren, verwalten und ermittelten Werte live im Icinga Web 2 und Grafana betrachten. Somit kann man sich eine eigenständige Überwachungsumgebung aufbauen, wenn man z.B. für Kundenprojekte keinen Zugriff auf sein internes Monitoring gewähren und dies sauber trennen will oder man für ein bestimmtes Projekt eine eigene Lösung sucht.

Integration mit meiner eigenen Umgebung
Natürlich kann man mit dem Icinga 2 Master auch über das Icinga 2 Clusterprotokoll im Einsatz befindliche Icinga 2 Agents anbinden. Somit lässt sich der Icinga 2 Master zur kompletten Monitoringumgebung ausbauen, welche dann auch Überwachungen im (kunden-)eigenen Netz fahren kann. Wir bieten hierzu fertige Integrationsskripte für folgende Betriebssysteme:

  • Debian/Ubuntu
  • CentOS/Fedora
  • SuSe/OpenSuSe
  • Windows

Jetzt anmelden und für 30 Tage kostenfrei testen!

Martin Krodel

Autor: Martin Krodel

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

Bald geht’s nach Berlin – Icinga Camp 2017

Am 07. März 2017 steigt das Icinga Camp in Berlin, wenn die Kalkscheue wieder zum Schauplatz der Monitoring-Verrückten wird. Jede Menge Icinga Talks und Diskussionen werden euch neben leckerem Essen und einem Icinga T-Shirt der neuesten Kollektion erwarten. Hier ein kleiner Vorgeschmack wer und was euch an diesem aufregenden Tag erwarten wird:

Nachdem Bernd den aktuellen Status von Icinga präsentiert, folgen Vorträge zu verschiedenen Icinga-Themen. Sven Nierlein von ConSol stellt mit Thrunk ein anderes Icinga Webfrontend vor, Eric Lippmann, Icinga CTO, gibt einen Einblick in Icinga Web 2. Werner Fischer von der Thomas.Krenn AG gibt Tipps, wie Hardware Monitoring besser gestaltet werden kann, wohingegen Mattis Haase von C-Store erläutert, was beim schreiben von Checks alles so zu beachten ist.

Außerdem werden Eduard Gueldner (Siemens AG) mit „Train IT Platform Monitoring“, Francesco Melchiori (Würth Phoenix) mit „Alynix – End user Experience Monitoring in Icinga“, sowie Thomas Gelf mit Infos zum Icinga Director und Micheal Friedrich („Integrations all the way“) mit von der Partie sein.

Noch kein Ticket? Buuuuh! Dann schnell hier hin klicken und noch eines der letzten Tickets ergattern. Wir sehen uns in Berlin! 🙂

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia ist seit 2015 bei NETWAYS. Sie hat im September ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gestartet. Etwas zu organisieren macht ihr großen Spaß und sie freut sich auf vielseitige Herausforderungen. In ihrer Freizeit spielt Handball eine große Rolle: Julia steht selbst aktiv auf dem Feld, übernimmt aber auch gerne den Part als Schiedsrichterin.

Fully packed to reduce heating – OSMC 2016 – Tag 3

OSMC Logo
Nach zwei interessanten Tagen mit Vorträgen ging es heute zum Abschluss wieder ans gemeinsame Hacken beim Hackathon. In einer kurzen Vorstellungsrunde kristallisierten sich bereits die Themen heraus und es ging sofort ans umgruppieren um den gemeinsamen Interessen zu folgen.

Neben viel Erfahrungsaustausch, migrierten Monitoringumgebungen, internen Skripten rund um Icinga 2, umgebungsspezifischen “Icinga Web 2”-Modulen und Prototypen wie “Icinga 2”-SNMP-MIBs und Debian-Packages für NSClient++, gibt es auch tatsächlich Ergebnisse zu vermelden.

Hackathon

* Das neue Puppet Module für Icinga 2 erhielt Unterstützung für SLES 12 (Pull-Request on Github)
* Die “Icinga 2”-Vagrant-Boxes erhalten Proxy-Support (Pull-Request on Github)
* Der Prototyp eines Elastic-Icinga-Beat (Prototype on Github)
* Das mit Dashing-Icinga2 zur Verfügung gestellte Dashboard wurde um weitere Funktionalitäten erweitert (Commit bereits gemerged)
* Das “Icinga Web 2”-Module NagVis wurde erweitert, unter anderem um Zoom für Dashboards (Commit bereits gemerged)
* Icinga Web 2 kann nun konfiguriert werden um Standalone zu laufen (Patch verfügbar)
* Neben einem kleinen Fix wurde dem Foreman-Smart-Proxy Monitoring-Plugin beigebracht Hosts in Icinga 2 anzulegen (Feature-Branch auf Github)
* Einen adaptiven Http-Check (Repository auf Github)

Ich würde es bei diesem Output als einen erfolgreichen Hackathon bezeichnen!

P.S.: Wer viel auf Github unterwegs ist, dem möchte ich noch den Artikel zum Erstellen eigener Labels ans Herz legen. Der erwähnte Smart-Proxy hat nun farblich korrekte Labels für Icinga 2 und Zabbix.

Dirk Götz

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

Fully packed to reduce heating – OSMC 2016 – Tag 1

OSMC 2016Auch dieses Jahr begann für mich wieder mit Tag 0, dem Workshop-Tag. Ich durfte Thilo bei einem voll ausgebuchten “Advanced Graphing”-Workshop assistieren, während nebenan Lennart und Thomas einen sehr praktischen “Icinga 2”-Workshop auf Basis der Beispiele aus ihrem Buch hielten. Für den Elastic-Stack waren David und Simon vor ebenfalls vollem Haus tätig, während Michi in entspannter Kleingruppe seine Teilnehmer in das Arbeiten mit Git eingewiesen hat. Und wie immer ging es nach den Workshops nahtlos weiter mit Fachsimpelei beim Abendessen und der anschließender Feuerzangen-Bowle auf dem Nürnberger Christkindles-Markt.

So richtig los ging Tag 1 dann wie immer mit Bernds Begrüßung, bei der sich schon zeigte, dass wir dieses Jahr mit über 300 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord vorweisen konnten. Aus seiner Begrüßung stammt auch das Zitat, das ich als Titel für den diesjährigen Konferenzbericht gewählt habe. Zusätzlich zur eigentlichen Begrüßung stellte Bernd auch ganz stolz Netways Web Services vor, unsere neue Software-as-a-Service-Plattform vor. Aktuell zum freien Ausprobieren kann ich jedem empfehlen zumindest mal einen Blick darauf zu werfen, wer noch einen externen Satelliten für seine “Icinga 2”-Umgebung sucht. Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen James Fryman zum Geburtstag zu gratulieren.

Dieses Jahr fiel es mir wirklich durchgängig schwer mich für einen Talk zu entscheiden, daher empfehle ich jedem gleich vorweg gespannt auf das Konferenz-Archiv zu warten, um nicht nur das Wichtigste aus Vorträgen, die ich mir angeschaut habe mitzubekommen, sondern aus allen. Für den ersten Vortrag fiel meine Wahl auf Monica Sarbu mit “Monitor your Infrastructure with Elastic Beats” um mich über die aktuelle Entwicklung der Beats zu informieren. Interessant war auch wie die verschiedenen Beats genutzt werden können um relativ einfach Monitoring-Informationen aus Containern rauszubekommen. Eine Aufgabe, die ich doch als herausfordernd betrachte. Zusätzlich gab es nebenbei viele weitere nützliche Informationen, so kann beispielsweise Elasticsearch nun effektiver auch als “Timeseries Database” genutzt werden.

James Fryman hatte mit “Metrics are for chumps – Understanding and overcoming the roadblocks to implementing instrumentation” nicht nur wieder sein Talent für die Namensgebung eines Vortrags bewiesen, sondern hat es mit seiner humorvollen Art geschafft klar aufzuzeigen warum Metriken ein grundlegendes Feature sein sollten. Denn ohne Metriken lässt sich keine Aussage über Kapazität, Verbesserung oder Verschlechterung treffen und man muss sich auf Intuition oder Glück verlassen. Seine Präsentation enthielt nebenbei noch Tipps wo man Metriken abgreifen sollte, wie man Dev und Ops dazu bekommt die Wichtigkeit von Metriken zu verstehen und vieles mehr, wie immer sehr sehens- und hörenswert.

Tom hatte zu seinem Vortrag “Ein Jahr mit dem Icinga Director” volles Haus woran sich das Interesse an der graphischen Konfiguration ablesen lies. Von der einfachen Installation über manuelle Nutzung, Automatisierung, Agent-Deployment bis zum Ausblick auf geplante Features war alles in einer Stunde geboten. Ich denke mal nach dem Vortrag war nicht nur ich vom Director begeistert. Wenn man dann noch weiß wie viel Differenz zwischen offizieller und tatsächlicher Entwicklungszeit liegt, möchte man Tom doch glatt mit einem Gläschen oder auch Fläschchen Wein für weitere Features in Nachtarbeit motivieren! 😉

Nach der wie jedes Jahr üppigen Stärkung ging es für mich weiter mit Gerhard Laußer und “Open Monitoring Distribution 2016+”. Ein kurzer historischer Abriss und schon ging es zur OMD Labs Edition in die Consol die ganzen modernen Tools wie InfluxDB, Grafana und Icinga 2 integriert, so dass auch diese einfach als Teil von OMD zu installieren sind. Die Edition 2016 bringt dann noch zusätzlich Ansible für Neuinstallation, Update, Plugin-Verteilung und Inter-Site-Connections und den “Livestatus Multi Daemon” der Cache, Aggregierung, Sortierung und Formatierung für verschiedene Livestatus-Installationen bietet sowie Prometheus für Cloud-Monitoring.

Michael Medin gab uns in “Automated monitoring with Icinga and NSClient++” zusätzlich zum eigentlichen Thema Pro-Tipps zum Thema Präsentation. Allein die Neuerungen der letzten und nächsten Versionen aufzuzählen würde wohl den Rahmen sprengen. Interessant ist der von Michael angestrebte Paradigmen-Wechsel von aktiven Abfragen zu passivem Real-Time-Monitoring inklusive Metriken und automatischer Konfiguration.

Dieses Jahr mal was neues für mich, denn statt dem Vortrag des Icinga-Projekts wollte ich Shlomi Zadok zu “Security & Compliance automation and reports with Foreman” sehen, schließlich hat man nicht immer die Chance den Entwickler (in diesem Fall des Foreman-OpenSCAP-Plugins) persönlich zu hören. Neben der allgemeinen Erklärung was Foreman so ist, ging es natürlich primär um Compliancereports, welche ich bereits vor einer Weile in einem Blogpost behandelt habe. Die geplanten Erweiterungen klingen genau wie meine Wunschliste: Mehr Informationen und Anpassen der Profile in der Oberfläche sowie Ausführen der Remediation-Skripte via Remore Execution.

Natürlich will ich dem geneigten Leser auch die Neuigkeiten rund um Icinga nicht verschweigen. Fangen wir klein an mit dem überarbeiteten Dashboard, Performance-Verbesserungen in “Icinga 2″s Datenbankschnittstelle, Support für die “Icinga 2”-API als Kommandotransport in Icinga Web 2 sowie Verschönerungen wie die Möglichkeit Ankündigungsbanner zu schalten. Und machen groß weiter mit dem Cube, der Datawarehouse-Funktionalitäten für Icinga Web 2 bringt, sowie dem aktualisierten Businessprocess Module.

Nach dem Konferenztag geht es nun zur Abendveranstaltung in die Indabahn um gemeinsam der Völlerei zu frönen und sich weiter zum Thema Monitoring auszutauschen. Es werden sicher wieder die verschiedensten Personen und Projekte zusammenfinden und ich werde versuchen morgen zu berichten.

Hier mal ein paar erste Eindrücke:

 

Dirk Götz

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

Hackathon auf der OSMC 2016 – Jetzt schnell noch dabei sein!

Noch sieben osmc_package_hackathon_de_250x65Mal schlafen, dann heißt es wieder: meet | discuss | experience. Die OSMC geht in die 11. Runde. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und die GOLD Tickets, sowie Workshops (bis auf GIT) sind bereits ausgebucht. Freie Plätze können wir für folgendes besonderes Erlebnis noch anbieten: Den Hackathon.

Was ist denn überhaupt so ein Hackathon? Hier stehen vor allem die Teilnehmer und deren eigens kreierte Ideen rund um’s Thema Monitoring im Vordergrund. Nachdem bei einem gemeinsamen Abendessen am Vorabend des Hackathons die Ideen für Projekte gesammelt werden und die Teilnehmer sich kennenlernen können, werden dann die Themen festgelegt, die am Folgetag behandelt werden sollen. Wie schon erwähnt stehen hier die eigenen Vorschläge der Teilnehmer im Vordergrund. Einige Anregungen können „Elastic Beat“, „NSClient++“, „OpenNMS“, „Icinga Director“, „Puppet“, „Zabbix“ und „Icinga2“ sein.

Tatkräftige Unterstützung wird durch unsere Monitoring Spezialisten Steffen Siering, Michael Medin, Jeff Gehlbach, Thomas Gelf, Simon Hönscheid, Michael Friedrich und Rihards Olups gewährleistet. Ihr habt Lust, an eigenen Ideen und und Projekten zu arbeiten? Na dann noch schnell für den Hackathon anmelden. Zimmerreservierungen im Konferenzhotel sind für die Teilnahme am Hackathon noch verfügbar und können über die Konferenzwebsite mit gebucht werden.  Auch alle Informationen zur Konferenz, sowie die letzten zwei SILBER Tickets sind hier zu finden!

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia ist seit 2015 bei NETWAYS. Sie hat im September ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gestartet. Etwas zu organisieren macht ihr großen Spaß und sie freut sich auf vielseitige Herausforderungen. In ihrer Freizeit spielt Handball eine große Rolle: Julia steht selbst aktiv auf dem Feld, übernimmt aber auch gerne den Part als Schiedsrichterin.

Warum veranschaulichen wir?

Jedem fällt wohl auf die Schnelle ein Beispiel ein, wo er in seinem Leben schon mal etwas veranschaulicht hat, ob nun für sich Selbst oder für Andere:

  • Das fängt schon in der Schule an; man hält ein Referat über ein kompliziertes Thema und muss dieses seinen Klassenkameraden verständlich erläutern.
  • Man arbeitet in der Uni an einem Text mit einer schier unermessbarer Tiefe und muss sich selbst veranschaulichen, was da nun eigentlich vorgeht.
  • Oder man ist auf der Arbeit in einer Position in der man neue Kollegen in ein Thema einführen muss, um diese nicht mit der Fülle an Informationen zu erschlagen, zieht man zum Vergleich einen ähnlichen, bereits bekannten Ablauf her.

In meinem praktischen Beispiel habe ich das neue Projekt, dass mein Mitazubi und ich nun zu bearbeiten haben.

Wir schreiben im Moment einen “Parser”, der für uns Informationen aus Übersetzungsdateien von Icinga Web 2 auslesen und in eine sortierte Array-Struktur packen soll.

Diese sind in dem .po Format von Poedit strukturiert.

Das sieht ungefähr so aus:

#: /this/is/the/location/toTranslate.php
#| msgid “tranlsate this”

msgid “Translate this.”
“This too, please”
msgtxt “Übersetze dies.”
“Das auch, bitte”

Diese Datei wird nun sortiert nach den verschiedenen Zeilenanfängen, die bereits anzeigen was der sich dahinter befindende String aussagt.

Die Veranschaulichung zur Lösung ist bei uns eine Art Wasserfall/Trichtersystem:
Die Zeile #| msgid “tranlsate this” würde wie folgt sortiert werden

blogpic

 

Im Code haben wir das mit einer sehr verschachtelten Konstruktion mit einigen Switch-Cases gelöst.
(Und dieses Chaos auch schon längst Grundüberholt)

switches

Dies zeigt auch, dass die Visualisierungen die wir machen um uns das Konzept darzustellen teilweise von der Umsetzung her stark abweichen. Solange es uns jedoch hilft die Übersicht zu bewahren, ist eine visuelle Darstellung immer gut.

In den meisten Fällen führt das Programmieren ohne visuelle Umsetzung dazu, dass der Code ungeordnet ist und man viele Fälle übersieht, die man nachher durch “dirty” Fixes wieder zu richten versucht. Das macht den Code unleserlich und führt dazu, dass die gesamte Arbeit umsonst war, da man den Code komplett neu strukturieren und neu schreiben muss.

Dies zeigt sich auch an unserem Projekt. Wir arbeiten gerade an der zweiten Version des Parsers, da wir das Problem in der ersten Version relativ ungeordnet angegangen sind, da wir fälschlicherweise angenommen hatten, dass so ein “kleines” Progrämmchen keiner größeren Planung bedarf. Oh wie wir uns geirrt haben.

Die jetzige Planung hat sich etwas gedehnt…

parser

Also daran denken: erst planen, dann schreiben.

Jennifer Mourek

Autor: Jennifer Mourek

Jennifer hat sich nach Ihrem Abitur erst einmal die große weite Welt angesehen, ehe es sie für Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung ab September 2016 nach Nürnberg zu NETWAYS verschlagen hat. Die Lieblingsfreizeitaktivitäten der gebürtigen Steigerwalderin sind das Zocken, Bouldern und sich mit Freunden und Kollegen auf gemütliche Spiele- und Filmabende zu treffen.