NETWAYS Webinare – Jetzt mit OpenStack !

Wieder einmal mehr haben wir an unserem Webinar Kalender geschraubt – diesmal möchten wir euch etwas über OpenStack erzählen.

OpenStack: Infrastructure Hosting by NETWAYS
Dort wollen wir unsere neue OpenStack IaaS Plattform vorstellen und die Vorteile, welche sich hieraus ergeben. Dadurch gewähren wir unseren Kunden maximale Transparenz, Flexibilität und eigenes Management der IT-Umgebungen.

Als Termin ist der 17. Oktober 2018 um 10:30 Uhr angesetzt.
 

Die Anmeldung zum Webinar ist hier möglich.
Darüber hinaus möchte ich eine weitere Änderung in unserem Webinar Kalender ankündigen: Das Webinar Icinga 2: Monitoring für Windows musste leider verschoben werden und zwar auf den 05. Dezember 2018 um 10:30 Uhr. Eine Mitteilung an alle Teilnehmer ging heute morgen bereits raus.

Anbei gibt es hier einmal die aktuelle Webinar Liste im Überblick:

Selbstverständlich werden wieder alle Webinare aufgezeichnet und auf unserem YouTube Channel veröffentlicht.

Ich freue mich wie immer auf eine rege Teilnahme und die Webinare!

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

OSMC #Recap with Thomas Gelf | Don’t miss this year!

This entry is part 5 of 6 in the series OSMC Recap 2017

2017 ließ euch Thomas Gelf eintauchen in “Automated Monitoring in heterogeneous environments”.

  • Automatisiere alle Aufgaben!
  • Der Icinga Director nimmt dir alles ab.
  • Import: Alles was ihr wollt, geht als Quelle!

Alles klar? Noch nicht? Dann sieh dir Thomas Talk in unserem YouTube channel an:

 

…und komm auf jeden Fall in diesem Jahr zur OSMC!

Don’t miss OSMC 2018! Get your ticket now! Be a part of the Monitoring change.

OSMC | November 5 – 8, 2018 | Nuremberg

 

Julia Hornung

Autor: Julia Hornung

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS-Crew. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und Produktionsassistentin in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

Monitoring: alles ist geregelt. Aber!

Es könnte so einfach sein. Auf der einen Seite eine Reihe von Import- und Sync-Definitionen welche aus den unterschiedlichsten Quellen unsere zu überwachenden CI’s importieren. Excel, CMDB, Datenbanken, AWS, JSON, YAML, LDAP, VMware, Active Directory – alles geht. Quellen werden kombiniert, Daten angereichert und wo nötig geradegebogen. Egal wie mies die Daten sind, der Director wird’s schon richten.

Auf der anderen Seite stehen mächtige Apply-Regeln. Diese weisen regelbasiert aus einem liebevoll vorbereiteten Service-Katalog das zu was passt. Ausnahmen von der Regel sind knifflig, nämlich dann wenn wöchentlich jemand wieder einen Schwellwert anders haben möchte. Genau dort wo wir’s nicht bedacht haben, dort wo Konstrukte mit vars am Host schnell hässlich werden.

Auch hier hilft der Director, mit den “Custom Variable Overrides” fühlt es sich so an als würde man wirklich diesem einen Service auf dem einen Host einen anderen Schwellwert verpassen. Alles gut soweit. Die Regeln sitzen, für Schwellwerte sind die Overrides da.

Nun ist unsere Welt aber leider nicht perfekt. Und das ist auch gut so, sonst wäre sie furchtbar langweilig. Für unsere Regeln bedeutet das leider, dass sie im Laufe der Zeit immer umfangreicher und komplizierter werden. Bis wir erneut an dem Punkt angelangen, an dem wir wieder am liebsten alles selbst machen würden. Wir haben nämlich Angst, dass es kaputt wird wenn es ein Kollege anpackt.

Klar, der Director hat ein wunderbares Aktivitätslog, man kann hinterher mit dem Finger auf eben diesen Kollegen zeigen und es heroisch selbst wieder geradebiegen. Ein Klick auf “Restore” hilft dabei. Aber wenn man sich dann allein dadurch besser fühlt, dann hat man charakterlich durchaus noch Möglichkeiten an sich selbst zu arbeiten.

Zudem gab es vorher unnötigen Stress. Über zwei Wochen ist niemandem aufgefallen, dass die Checks für einen wichtigen Job auf ein paar Servern verschwunden sind. Am Wochenende ist das Ding an die Wand gerannt, das Monitoring blieb stumm. Bemerkt hat’s der Kunde, und wir mussten uns mal wieder so doofe Sprüche wie “Ja habt ihr denn kein Monitoring?” anhören. Und alles nur, weil jemand mal wieder eine simple doppelte Verneinung falsch verstanden hat.

Mit dem Director v1.5.0 sind die häufigsten Ausnahmen von der Regel jetzt ein Kinderspiel. Man muss die Apply-Regel gar nicht mehr anfassen, einfach auf besagtem Host die Services anzeigen lassen, einen wählen, Blacklist, fertig:

Im Hintergrund rendert der Director passende Ignore-Regeln und alles ist gut. Man kann wieder einen Task mehr an seine Kollegen delegieren und sich um Wichtigere Dinge kümmern. Also den Raspberry der den Wasserstand der Kaffeemaschine im Auge behält. Was in der v1.5.0 sonst noch alles neu ist steht im Release-Blogpost des Icinga-Blogs.

Thomas Gelf

Autor: Thomas Gelf

Der gebürtige Südtiroler Tom arbeitet als Principal Consultant für Systems Management bei NETWAYS und ist in der Regel immer auf Achse: Entweder vor Ort bei Kunden, als Trainer in unseren Schulungen oder privat beim Skifahren in seiner Heimatstadt Bozen. Neben Icinga und Nagios beschäftigt sich Tom vor allem mit Puppet.

NETWAYS Webinare – Aus der Asche

Wer am letzten Webinar zur Icinga 2 Anbindung von Graphite und Grafana teilgenommen hat, wurde Live Zeuge wie sich ein System verhält wenn es faktisch zu heiß ist und einfach seinen Dienst quittiert. Zugegeben, so etwas passiert in der Regel relativ selten. Während eines Webinars ist der Zeitpunkt aber relativ ungünstig.

Wie angekündigt werden wir das Webinar nachholen und zwar am 23. August 2018 um 10:30 Uhr. Die kostenfreie Anmeldung ist direkt hier möglich.

Damit natürlich nicht das selbe Szenario wie beim letzten mal Auftritt, haben wir unser Equipment ein klein wenig aktualisiert.

Somit ist zumindest das Hitze- und Performance Problem kein Hindernis mehr und können entspannt in die Zukunft blicken und die nächsten geplanten Webinare mit Bravur meistern:

Ich freue mich wie immer auf eine rege Teilnahme!

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Linux Netzwerkschnittstellen mit check_nwc_health überwachen

Quelle: 9gag.com

Olá!

Heute möchte ich euch zeigen wie ihr lokale Netzwerk Schnittstellen unter Linux ganz einfach mit dem Plugin check_nwc_health überwachen könnt. Für die Demonstration verwende ich eine VirtualBox Maschine mit CentOS Linux 7.5.1804 (Core) und Icinga 2.9.1.

Anmerkung: Zusätzliche Icinga 2 Plugins werden im besten Fall unter /usr/lib64/nagios/plugins/contrib installiert. Hierfür muss die Konstante PluginContribDir (/etc/icinga2/constants.conf) angepasst werden da diese per se auf /usr/lib64/nagios/plugins zeigt.

 

[root@centos7 ~]# mkdir -pv /var/lib64/nagios/plugins/contrib
[root@centos7 ~]# vi /etc/icinga2/constants.conf
- const PluginContribDir = "/usr/lib64/nagios/plugins"
+ const PluginContribDir = "/usr/lib64/nagios/plugins/contrib"

Dann kann es auch schon los gehen! Zunächst müssen fehlende Pakete installieren sowie das Plugin heruntergeladen und kompilieren werden:

[root@centos7 ~]# yum install -y perl-Net-SNMP perl-Data-Dumper perl-Module-Load
[root@centos7 ~]# cd /tmp
[root@centos7 tmp]# wget https://labs.consol.de/assets/downloads/nagios/check_nwc_health-7.2.tar.gz
[root@centos7 tmp]# tar -xvzf check_nwc_health-7.2.tar.gz
[root@centos7 tmp]# cd check_nwc_health-7.2
[root@centos7 check_nwc_health-7.2]# ./configure \
  --libexecdir=/usr/lib64/nagios/plugins/contrib \ 
  --with-statesfiles-dir=/var/cache/icinga2 \ 
  --with-nagios-user=icinga \
  --with-nagios-group=icinga
[root@centos7 check_nwc_health-7.2]# make
[root@centos7 check_nwc_health-7.2]# make install

Nun sollte man das Plugin im Verzeichnis /usr/lib64/nagios/plugins/contrib vorfinden. Im Endeffekt waren das jetzt auch schon alle Schritte. Nun können wir folgende Befehle einfach ausführen:

[root@centos7 check_nwc_health-7.2]# cd /usr/lib64/nagios/plugins/contrib
[root@centos7 contrib]# sudo -u icinga ./check_nwc_health --hostname localhost --servertype linuxlocal --mode interface-health

Ausgabe

Schnittstelle eth0

OK - eth0 is up/up, interface eth0 usage is in:0.00% (0.06bit/s) out:0.00% (0.00bit/s), interface eth0 errors in:0.00/s out:0.00/s , interface eth0 discards in:0.00/s out:0.00/s , interface eth0 broadcast in:0.00% out:0.00%

Schnittstelle eth1

eth1 is up/up, interface eth1 usage is in:0.00% (0.00bit/s) out:0.00% (0.00bit/s), interface eth1 errors in:0.00/s out:0.00/s , interface eth1 discards in:0.00/s out:0.00/s , interface eth1 broadcast in:0.00% out:0.00%

Schnittstelle lo

lo is up/up, interface lo usage is in:0.00% (0.00bit/s) out:0.00% (0.00bit/s), interface lo errors in:0.00/s out:0.00/s , interface lo discards in:0.00/s out:0.00/s , interface lo broadcast in:0.00% out:0.00%

Performancedaten

'eth0_usage_in'=0%;80;90;0;100 'eth0_usage_out'=0%;80;90;0;100 'eth0_traffic_in'=0.06;0;0;0;0 'eth0_traffic_out'=0.00;0;0;0;0 'eth0_errors_in'=0;1;10;; 'eth0_errors_out'=0;1;10;; 'eth0_discards_in'=0;1;10;; 'eth0_discards_out'=0;1;10;; 'eth0_broadcast_in'=0%;10;20;0;100 'eth0_broadcast_out'=0%;10;20;0;100 'eth1_usage_in'=0%;80;90;0;100 'eth1_usage_out'=0%;80;90;0;100 'eth1_traffic_in'=0.00;0;0;0;0 'eth1_traffic_out'=0.00;0;0;0;0 'eth1_errors_in'=0;1;10;; 'eth1_errors_out'=0;1;10;; 'eth1_discards_in'=0;1;10;; 'eth1_discards_out'=0;1;10;; 'eth1_broadcast_in'=0%;10;20;0;100 'eth1_broadcast_out'=0%;10;20;0;100 'lo_usage_in'=0%;80;90;0;100 'lo_usage_out'=0%;80;90;0;100 'lo_traffic_in'=0.00;0;0;0;0 'lo_traffic_out'=0.00;0;0;0;0 'lo_errors_in'=0;1;10;; 'lo_errors_out'=0;1;10;; 'lo_discards_in'=0;1;10;; 'lo_discards_out'=0;1;10;; 'lo_broadcast_in'=0%;10;20;0;100 'lo_broadcast_out'=0%;10;20;0;100

Icinga Web 2

check_nwc_health hält noch viele andere Möglichkeiten bereit die vom Umfang her, aber den Rahmen dieses Blogposts sprengen würden. Daher würde ich euch gerne auf die Dokumentation verweisen. In diesen Sinne verabschiede ich mich auch schon wieder und wünsche euch viel Spaß beim implementieren und basteln 🙂

Max Deparade

Autor: Max Deparade

Max ist seit Januar als Consultant bei NETWAYS und unterstützt tatkräftig unser Professional Services Team. Zuvor hat er seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Stadtverwaltung in Regensburg erfolgreich absolviert. Danach hat der gebürtige Schwabe, der einen Teil seiner Zeit auch in der Oberpfalz aufgewachsen ist ein halbes Jahr bei einem Managed Hosting Provider in Regensburg gearbeitet, ehe es ihn zu NETWAYS verschlagen hat. In seiner Freizeit genießt Max vor allem die Ruhe, wenn er nicht gerade fieberhaft auf sein neues Macbook wartet.

Eilmeldung: Icinga 2 Buch 2nd Edition

Nun ist es soweit! In einigen Tagen erfolgt die Auslieferung vom komplett überarbeiteten Buch zu Icinga 2. In einem früheren Blogpost bin ich ja schon auf die Änderungen und Ergänzungen eingegangen.

Wer einen von uns Autoren treffen möchte, kann sich mit uns beiden auf der diesjährigen OSMC vom 05. bis 08. November in Nürnberg austauschen oder zumindest geplant, je einen auf den kommenden Icinga Meetups in Salzburg und Berlin.

Lennart Betz

Autor: Lennart Betz

Der diplomierte Mathematiker arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting und bereichert seine Kunden mit seinem Wissen zu Icinga, Nagios und anderen Open Source Administrationstools. Im Büro erleuchtet Lennart seine Kollegen mit fundierten geschichtlichen Vorträgen die seinesgleichen suchen.