Was gibt’s Neues vom Director?

Gleich zwei neue Releases stehen an, und während die v1.3.2 bereits vor einer Woche inoffiziell getagged wurde, werden bei der v1.4.0 gerade noch die letzten Kanten rund geschliffen. Wenn nichts dazwischen kommt werden dann Anfang nächster Woche beide gemeinsam offiziell angekündigt werden.

Director v1.4.0 Dashboard

Director v1.4.0 Dashboard

Warum aber gleich zwei Releases auf einmal?

Director v1.4.0 versucht zwar, optisch möglichst nah an seinem Vorgänger zu bleiben, ist aber unter der Haube in großen Teilen komplett neu. In diesem Zuge haben wir die System-Anforderungen minimal erhöht, PHP 5.4 anstelle von PHP 5.3 ist jetzt vonnöten. Wer beste Performance und minimalen Ressourcenverbrauch schätzt, sollte auf 7.x wechseln.

Property Modifier "Combine"

Property Modifier “Combine”

PHP 5.4 sollte in allen aktiv von uns unterstützten Linux-Distributionen verfügbar sein, lediglich Nutzer von RHEL/CentOS 6.x müssten deren Konfiguration auf die in den offiziellen SCLs (Software Collections) vorhandenen Pakete umstellen. Das Standardverhalten beim Packaging von Icinga Web 2 werden wir vermutlich heuer noch entsprechend umbauen.

Property Modifier "Array Filter"

Property Modifier “Array Filter”

Für all jene, die jetzt auf die Schnelle nicht umstellen können/wollen ist die neue Version 1.3.2 gedacht. Diese enthält eine ganze Menge kleinerer und größerer Bugfixes, welche seit der 1.3.1 entstanden sind. Zudem haben wir ein paar neue nützliche Import Property Modifier einfließen lassen. Da sie am bestehenden Verhalten nichts ändern, durften sie gemeinsam mit ein paar neuen CLI-Befehlen mit in dieses Patch-Release:

Einfachere Suche, flexiblere Tabellen

Sämtliche Tabellen unterstützen intern zwar weiterhin unsere mächtigen Filter-Funktionen, stellen in der GUI aber vorerst nur noch ein einfaches Suchfeld bereit. Einfach testen, mehrere Wörter kombinieren, auch wenn diese in unterschiedlichen Spalten stecken – es sollte ziemlich intuitiv sein.

Beim Umbau der Tabellen sind neue generische Features entstanden. So konnten wir ohne großen Aufwand an mehreren Stellen historische Darstellungen säuberlich nach Tagen getrennt übersichtlicher gestalten.

Director Deployment History

Historie der Deployment

 

Template Choices

Der Director trennt strikt zwischen Objekten und Templates und erlaubt bestimmte Optionen nur an Templates. Das hat einen einfachen Grund: Templates sollen von Icinga-Admins betreut werden, “normale” Objekte (also Hosts und Services) sollen aber durchaus Systembetreuer nutzen dürfen, die sich nicht täglich um’s Monitoring kümmern. Alles was potentiell “gefährlich” sein kann wird aus dem Grund dort nicht angeboten.

Host Template Choices: Dashboard, Table

Host Template Choices: Dashboard, Tabelle

Nun ist es aber nicht gerade intuitiv, bei jedem zweiten Host zusätzlich ein Template namens “Schnelle Checks” einzubinden. Also erstellt man sich jetzt sogenannte Choices, gibt denen einen schönen Namen – und bietet sie auf diese Weise elegant im Formular an.

Template Choice in Action

Template Choices in Aktion

 

Schnelleres Arbeiten mit einzelnen Services

Die letzten Director-Releases kamen mit so einigen neuen Tricks. Gerade die “Variable Overrides” werden gern genutzt. Sie erlauben das Ändern von Schwellwerten für einzelne Hosts auch dann, wenn der zugehörige Service eigentlich via Apply-Rule erstellt wird.

Mehrere Services auswählen

Die Version 1.4.0 legt jetzt den Fokus auf schnelleres Arbeiten mit einzelnen Services. Neu ist eine Übersicht aller Einzel-Services auf allen Hosts. Von hier kann man mit SHIFT/STRG-Klick mehrere Services auswählen und gemeinsam anpassen. Oder löschen. Selbiges geht auch in die andere Richtung bei den Hosts: mehrere auswählen, Service oder Service Set hinzufügen, wählen, speichern:

Mehrere Services auf einmal bearbeiten

Mehrere Services auf einmal bearbeiten

Autocompletion

Neu an Board ist endlich ein Mechanismus zur Autovervollständigung. Dieser hat bereits so einige Dropdownfelder abgelöst und wird in Zukunft noch intensiv für weitere Aufgaben genutzt werden.

Autovervollständigung

Autovervollständigung

Gerade Formulare welche potentiell viele Objekte verknüpfen müssen, können wir damit jetzt schonend für den Browser umsetzen. Dependencies, Ein Punkt der schon lange auf der Wunschliste steht, kommen damit jetzt in Reichweite!

Neue Dashboards und Dashlets

Wie schon der Screenshot eingangs gezeigt hat: das Dashboard wurde umgestaltet und aufgeräumt. Die Tabs passen zu den Dashlets, wenn man umschaltet wird optisch hervorgehoben, wo man sich befindet. Aber nicht nur das, es kamen viele neue Unter-Dashboards hinzu. Und, neu in Kombination mit den Tabs: im Zweispalten-Modus macht ein Doppelklick auf den Tab-Titel jetzt die aktuelle Spalte “groß”.

Mobiles Director Dashboard

Mobiles Director Dashboard

Das Layout wurde übrigens für breitere Bildschirme auf ein 50/50 Spaltenverhältnis umgestellt, statt wie bisher 33/66. Sehr viele Verbesserungen gab es auch beim mobilen Layout. Dashboards sind dort jetzt angenehmer und auch die Formulare wurden für mobile Nutzung optimiert:

Formulare - mobile

Formulare – mobile

Vererbung ist alles

Bugs im Template-Baum wurden gefixt, und ganz neu ist eine Übersicht welche die Nutzung von Templates anzeigt:

Template-Baum

Template-Baum

Zudem werden Apply-Regeln für Hostgruppen jetzt voll aufgelöst und Gruppenmitglieder sowie der Typ der Mitgliedschaft (direkt oder via Apply) werden angezeigt.

Benutzung von Templates

Benutzung von Templates

Berechtigungen

Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema. Das Auflösen von Vererbung und Apply-Regeln erlaubt uns jetzt endlich, entsprechende Restrictions freizugeben. Begonnen haben wir mit dem was einige unserer Kunden am dringendsten benötigt hatten. Hostgruppen, unterschiedliche Prefix-basierte Filter, sogar einzelne Einträge in Data Lists können jetzt nur für bestimmte Rollen freigegeben werden.

Genutzte Custom Variablen

Eher an Admins richtet sich ein neues Feature, das eine Übersicht aller benutzten Custom Variablen und deren Varianten anzeigen kann:

Übersicht Custom-Variablen

Übersicht Custom-Variablen

Genutzte Varianten einer bestimmten Variable

Genutzte Varianten einer bestimmten Variable

An dieser Stelle möchten wir in Zukunft noch die Möglichkeit anbieten, gleich an Ort und Stelle umfangreiche Massen-Changes und Aufräumarbeiten vornehmen zu können.

Stark überarbeitet wurde übrigens auch die Inspect-Funktionalität. Wer tiefer in den Core blicken möchte findet dort jetzt detaillierte Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften und Methoden der unterschiedlichen Objekt-Typen. Auch der aktuelle Status der einzelnen Komponenten lässt sich abrufen, wenn auch noch nicht sehr schön formatiert.

VMware vSphere/ESXi Import

Diese Funktionalität wurde im Kundenauftrag als dediziertes Icinga Web 2 Modul entwickelt. Vorerst stellt es “nur” eine Import-Quelle für den Icinga-Director bereit. Wir haben damit aber noch so einiges vor. So möchten wir das Modul so aufbohren, dass es in einem kleinen eigenen DB-Schema ein Subset der in vSphere verfügbaren Informationen vorhält und ständig aktuell hält.

VMware vSphere Import

VMware vSphere Import

Festhalten wollen wir vor allem:

  • Welche VM mit welchen Eigenschaften seit wann wo läuft
  • Eine Historie der Migrationen
  • Ein paar wenige aggregierte aktuell Kennzahlen/Performancewerte

Diese Informationen möchten wir dann gleich mehrfach nutzen:

  • Für schnellere und schonendere Check-Plugins, da diese darauf verzichten können bei jedem Aufruf mit teuren API-Abfragen die benötigten Komponenten zu suchen
  • Für ein kleines Visualisierungsmodul
  • Um Zusatz-Informationen via Hook anderen Modulen in Icinga Web 2 bereitzustellen, in erste Linie natürlich dem zentralen Monitoring-Modul.

Bei der Entwicklung wurde auf sämtliche SDKs von VMware verzichtet. Mit selbigen hatten wir bisher keine guten Erfahrungen gesammelt. Probleme beim Upgrade, Inkompatibilitäten anderen Bibliotheken und/oder je nach Sprache auch einfach vollständiger Entwicklungsstillstand machten das Leben schwer.

Bei diesem Modul sind wir jetzt einen anderen Weg gegangen und nutzen zu 100% eigenem Code. Der deckt natürlich nicht die volle API ab – aber all das was wir brauchen. Damit fällt einiges an Overhead weg, und wir haben bei Bedarf die Möglichkeit viel flexibler auf Inkonsistenzen bei neuen Releases reagieren zu können. Wir sprechen direkt mit der SOAP-Schnittstelle und schaffen es damit, einen ziemlich breiten Bereich von vSphere- und ESXi-Versionen abdecken zu können. Für Nutzer des Moduls heißt das: runterladen, aktivieren, loslegen.

Es wird jedenfalls nicht langweilig. Und in diesem Sinne wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende!

Thomas Gelf

Autor: Thomas Gelf

Der gebürtige Südtiroler Tom arbeitet als Principal Consultant für Systems Management bei NETWAYS und ist in der Regel immer auf Achse: Entweder vor Ort bei Kunden, als Trainer in unseren Schulungen oder privat beim Skifahren in seiner Heimatstadt Bozen. Neben Icinga und Nagios beschäftigt sich Tom vor allem mit Puppet.

Icinga Web 2 Modul fileshipper imports im Director

Es werden viele Importe im Icinga Web 2 Modul Director via Ldap / SQL-Ressource getätigt, aber viele übesehen eine einfache Möglichkeit bestehende Dateien mittels Icinga 2 Modul “fileshipper” in den Icinga Web 2 Director zu importieren. Wie man dieses umsetzt werde ich an einem einfachen Beispiel, einer CSV-Datei hier beschreiben.

Zuerst muss man sich das Fileshipper-Modul von Github per “git clone” oder .zip-Datei herunterladen und in dem Verzeichnis '/usr/share/icingaweb2/modules/' ablegen und anschießend das Verzeichnis in “fileshipper” umbennen, denn sonst erkennt es Icinga Web 2 als Modul nicht an.
# cd /usr/share/icingaweb2/modules/ && git clone https://github.com/Icinga/icingaweb2-module-fileshipper.git
oder
# cd /usr/share/icingaweb2/modules/ && unzip master.zip

Anschließend muss das neu installierte Modul noch aktiviert werden,  mit dem icingacli Kommando:
# icingacli module enable fileshipper
icingacli module list
MODULE VERSION STATE DESCRIPTION
director 1.3.1 enabled Director - Config tool for Icinga 2
doc 2.4.1 enabled Documentation module
fileshipper 1.0.0 enabled Fileshipper for Icinga Director
monitoring 2.4.1 enabled Icinga monitoring module

Es geht aber aber auch über die Icinga Web 2 –  Oberfläche siehe Screenshot:

Nachdem das Modul installiert und aktiviert ist kann es losgehen. Zuerst erstellt man das Verzeichnis “fileshipper” unter # mkdir /etc/icingaweb2/modules/fileshipper und erstellt eine import.ini Datei in der das Verzeichnis angeben wird, wo sich die zu importierenden Dateien (.csv) liegen.
[fileshipper files]
basedir = "/usr/local/share/"

Dann wird im Icinga Web 2 => Director => Automation => Add Import Source

ein Name des zukünftigen Imports z.B fileshipper-import-hosts vergeben und bei Source “Import from files (fileshipper) ausgewählt.

Jetzt muss die neue Import-Quelle noch modifiziert werden z.B. so:

Ich denke das Bild ist selbsterklärend und Bedarf keiner weiteren Erklärung.

Jetzt kann man einen Import run starten in dem man auf die Import-Source fileshipper-import-hosts und Trigger Import Run auswählt.

Nun sollte in der Voransicht (Preview) die importierten Hosts sichtbar werden.

Um jetzt aus diesen RAW-Daten Icinga 2 konforme Objekte werden zu lassen brauchen wir eine Sync-Rule die man z.B.so anlegt:


Hier wird in der Maske angeben, welcher Typ (Host-Objekt) daraus werden soll und ob bereits existierende Daten ersetzt (replace) oder zusammengeführt (merge) werden sollen.
Mit Purge können bereits existierende Daten gelöscht werde, JA oder NEIN.

Im Kartei-Reiter “Properties/Eigenschaften” werden die Felder vom Import (Source/Quelle) den Icinga 2 konformen Zielen (Destination) zugeordnet:

Danach kann der Sync-Run der erstellten Sync-Rule gestartet werden und bei erfolgreichen Lauf, werden Konfigurations-Dateien erstellt und sind bereit für den Director zu deployen.

Im Activity-Log kann der Vorgang nochmals überprüft werden, bevor man die Konfiguration per Director deploy übernehmen kann.

So jetzt sollten nach erfolgreichem Deployment die Hosts im Icinga Web 2 unter Hosts sichtbar sein.

 

Im Rahmen einer Icinga 2 Fundamentals Schulung, die wir anbieten, werden auch noch weitere Import-Quellen besprochen und praktisch vollzogen.

Unter anderem haben wir noch weitere Schulungen zu Open Source Themen im Portofolio, einen Überblick bekommen Sie hier bei NETWAYS-Schulungen.

Johannes Carraro

Autor: Johannes Carraro

Bevor Johannes bei NETWAYS anheuerte war er knapp drei Jahre als Systemadministrator in Ansbach tätig. Seit Februar 2016 verstärkt er nun unser Managed Services Team als Systems Engineer. In seiner Freizeit spielt Johannes E-Gitarre in einer Metalband, bastelt an Linux Systemen zuhause herum und ertüchtigt sich beim Tischtennisspielen im Verein, bzw. Mountainbiken, Inlinern und nicht zuletzt Skifahren

Apply Service for im Icinga Director

Mit den Icinga 2 Apply Rules ist es spielend einfach möglich Services zu erstellen. Möchte man mehrere, gleiche Services erstellen (z. B. mehrere Port-Checks oder SNMP-Counteer) kommt Apply For zum Einsatz.

Im Zusammenhang mit dem Icinga Director erhalten wir ab und an Fragen zur Konfiguration von Apply For und sehr oft stellt sich dabei heraus das die Erklärung dieser Konfiguration per E-Mail oder Telefon sehr umständlich ist. Daher habe ich ein kleines Video für euch vorbereitet.

 

Schönes Wochenende! 🙂

Tobias Redel

Autor: Tobias Redel

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

NETWAYS Webinare – Hinter den Kulissen

NETWAYS Seit 2013 veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Webinare, um auf Neuheiten in der Open Source Welt, Integrationsmöglichkeiten sowie auf Neuerungen in unserer eigenen Cloud oder SaaS Plattform hinzuweisen.

Im Laufe der Zeit haben sich nicht nur die Themen und die konkreten Inhalte geändert, sondern auch die zugrundeliegende Hard- und Software. Ich als geheimer perfektionist lege bei den Webinarvideos welche auf unserem YouTube-Kanal erscheinen vor allem sehr großen Wert auf Video- und Audioqualität. Wer möchte denn schon ein verwaschenes und knarzendes Video zu bspw. dem Icinga Director ansehen?

Um die Qualität noch zu steigern, haben wir im Juni diesen Jahres die komplette Hardware ausgetauscht. Dadurch sind nun genügend Ressourcen für die Demonstration, den Webcast über GotoWebinar, virtuelle Maschinen und die Aufnahme verfügbar. Darüber hinaus haben wir mit einem neuen Audio-Equipment nun eine viel bessere Tonqualität – sowohl während den Webinaren als auch auf YouTube.

Hardware Technisch kommt dabei ein kleiner Intel NUC zum Einsatz sowie ein Rode Mikrofon mit passendem Mischpult.

Für den Webcast während des Webinars haben wir uns für die Lösung GotoWebinar entschieden, da hiermit sowohl von Windows-PC’s als auch Mac’s ein Webcast durchgeführt werden kann und Benutzer mit Linux-Systemen über den Browser das Webinar verfolgen können. Somit können wir allen eine Live-Teilnahme ermöglichen.

Getreu unserem Firmenmotto “We love Open Source” nutzen wir für die Aufnahme des Webinars für unseren YouTube-Kanal die Open Source Lösung OBS Studio. Dieses mächtige Tool erlaubt nicht nur die Aufnahme von Videos in sehr hoher Qualität, sondern auch die Nutzung von mehreren Audiospuren – was besonders bei der Nachbearbeitung sehr hilfreich ist.

Mit dieser soliden Basis an Hard- und Software gibt es keine Einschränkungen mehr für künftige Webinare und können eine noch bessere Qualität als zuvor abliefern. Alle bisherigen Webinare finden sich natürlich in unserem Webinar Archiv oder direkt auf unserem YouTube-Kanal zum nachträglichen anschauen.

Das nächste Webinar mit dem Thema Icinga 2: Enterprise Monitoring Umgebung ist bereits für den 12. Juli 2017 um 10:30 Uhr geplant. Die Registrierung ist hier möglich.

Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen Teilnahmen bisher und auf hoffentlich viele weitere Webinare!

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

NETWAYS Webinare 4.0 – Durchstarten!

Nachdem es die letzten Wochen ein wenig stiller war an der Webinarfront, haben wir die Zeit genutzt uns ein wenig Gedanken zu machen wie wir sowohl die Qualität als auch die Inhalte der Webinare künftig deutlich besser gestalten können. In diesem Sinne haben wir das grundlegende Equipment was für Aufnahme und die Broadcasts genutzt wird vollständig ausgetauscht. Zum Einsatz kommt nun ein sehr gutes Studiomikrofon und ein kleiner Intel NUC (schon putzig das Teil :D)


Darüber hinaus gab es des Öfteren bereits die Diskussion, wie man die Inhalte der Webinare noch besser strukturiert und vor allem auch für die nachträgliche Suche besser platziert. Aus diesem Grund wird es künftig stärker Themenbezogene Webinare geben. Der Schwerpunkt richtet sich dann nicht zwangsläufig auf bspw. den Icinga Director, sondern vielmehr auf die einzelnen Funktionen, Möglichkeiten und Neuerungen. Das erlaubt letztlich gezielt in unserem Webinar Archiv oder direkt auf unserem YouTube Kanal nach Themen und Inhalten zu suchen – ohne in Videos hin- und herspringen zu müssen.

Den Anfang machen wir auch gleich mit einer Serie über den Icinga Director, von der Grundinstallation bis hin zum Import von externen Datenquellen. Selbstverständlich gibt es noch weitere Webinar-Themen auf der Agenda, welche stetig weiter ausgebaut wird. Die nachfolgenden Themen und Zeiten stehen dabei schon fest:

Titel Zeitraum Registrierung
NETWAYS NWS: Icinga 2 Satelliten integrieren 20. Juni 2017 um 10:30 Uhr Anmelden
Icinga Director: Installation und Einrichtung (Teil 1) 28. Juni 2017 um 10:30 Uhr Anmelden
Icinga 2: Enterprise Monitoring Umgebung 12. Juli 2017 um 10:30 Uhr Anmelden

Wie immer stellen wir im Anschluss die Videos kostenfrei in unserem Webinar Archiv zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und sind natürlich auch Themenvorschlägen offen gegenüber!

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Einbinden von NWS Icinga 2 Satelliten

Über unsere SaaS Plattform NWS bieten wir seit Beginn die Möglichkeit, Icinga 2 Satelliten Systeme zu betreiben und diese in die eigene Icinga 2 Monitoring Infrastruktur zu integrieren.
Dadurch wird ermöglicht, dass bspw. Webseiten oder andere externe Dienste (Mail, DNS, FTP, etc.) von außen überwacht werden können und die Ergebnisse in das Hausinterne Monitoring übertragen werden.

Hosted man bspw. einen Webshop wie wir (shop.netways.de), reicht es nicht nur zu überprüfen ob die MariaDB oder Apache Dienste funktionieren und die virtuelle Maschine in unserer Cloud verfügbar ist, sondern es ist auch wichtig die externe Sicht der Kunden zu überwachen. Somit erfährt man gleich ob eine externe Erreichbarkeit sichergestellt ist und Kunden bspw. einkaufen können.
In diesem Blogartikel möchte ich beschreiben, wie man den Icinga 2 Satelliten aufsetzt und per Icinga 2 Cluster Protokoll in das eigene Monitoring integriert.

Hat man sich in der NWS Plattform angemeldet, erreicht man über den oberen Reiter “Apps” alle von uns angebotenen Produkte. Nachdem man einen Icinga 2 Satelliten gestartet hat, klickt man auf diese App und folgender Bildschirm erscheint:

(more…)

Christian Stein

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".