Foreman’s 8th birthday – How was the party?

Foreman logo

As you may remember we gave the Foreman Project another party to celebrate its 8th birthday, so now it is time for a small recap.

At 12:30 I welcomed a group of about 20 people for the event coming mostly from Southern Germany, but with Ewoud Kohl van Wijngaarden coming down from the Netherlands we had again at least one international guest. Afterwards we started with the hands-on session. This session was planned as a completely open session, so some discussions and hacking started while others played around with the demo systems I prepared. In addition to the basic setup containing several ways of provisioning, Puppet for configuration management and some plugins like OpenSCAP, Remote Execution and Expire Hosts one demo setup included the Monitoring Plugin, so Host provisioning included adding them to Icinga Web 2 Director and monitor them. Another one had added Docker integration, CoreOS provisioning and updating via Foreman’s Omaha Plugin. The third one was installed using nightly builds of Foreman and the plugins to demonstrate Puppet 5 and Ansible. The last demo was showing Katello and its Lifecyclemanagement. I think every system has created some interest but this year the most persons were interested in Ansible and Monitoring Integration, followed by Lifecyclemanagement and OpenSCAP.

Foreman Event 2017 - Start

I tried to get the talks in a reasoned order, so Michael Moll started with his talk “The last year in Foreman” which gave a nice look inside last year’s development and changes and some hints on future improvements. The second speaker was Timo Goebel with “Foreman – Advanced Use Cases” who had many ideas what he could talk about from his experience at dm/filiadata, but in the end he demonstrated how to deploy a CoreOS cluster including update management via the Omaha Plugin he created. Third talk was “Refactoring Katello Installer modules” by Ewoud Kohl van Wijngaarden who is constantly improving the quality of the Puppet modules used by the Foreman, Katello and the Kafo installer. I and probably many others will be really happy when he reaches his goal to allow a distributed setup of Katello and users being capable of upgrading Foreman to Katello. Last but not least Evgeni Golov explained some lessons learned and showed possible problems he come across while migrating a big environment to Red Hat Satellite 6 (the Red Hat branded version of Katello) in his talk “Mass-Migration of 5000 Servers to Foreman/Katello with bootstrap.py”.

Foreman Event 2017 - Evening

The casual part started afterwards with beer and pizza but it did not stop nice and productive discussions from going on. From the feedback I got all attendees enjoyed the event like I did and everyone took some additional knowledge and ideas with him when I closed the door 3 hours later. So I think you can look forward for next year and Foreman’s 9th birthday. If you can not wait, our next Foreman training is already end of September.

Dirk Götz

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

Ansible, so einfach!

Konfigurationsmanagement in Rechenzentren ist aus der modernen “DevOps” IT nicht mehr wegzudenken. Puppet, Chef, Salt oder Ansible automatisieren Umgebungen von mittelständischen Unternehmen bis hin zu Weltkonzernen.

Wenn wir die verschiedenen Lösungen betrachten, bedienen sie sich alle einer eigenen Sprache, diese soll möglichst einfach unsere Infrastruktur abbilden. (“infrastructure as a code”)
Da nicht jeder Admin im Tagesgeschäft programmiert, kann so eine Sprache ein Hindernis werden und Arbeitsschritte vielleicht verkomplizieren.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mit Ansible, ein Tool welches ohne vorinstallierte Clients arbeitet und eine Konfiurationsprache basierend auf YAML nutzt.
Um Ansible zu nutzen muss lediglich eine SSH Verbindung, ein Benutzer mit Rootrechten und ein Inventarfile bestehen.
Das Sprache im YAML Format ist für jeden leicht lesbar und sofort verständlich.

Ansible kann entweder lokal auf dem Arbeitsrechner oder auf einem sogenannten “Managementnode” über bereitgestellte Pakete installiert werden.
Unter “/etc/ansible/” legen wir nach der Installation zusätzlich ein Inventar an.

$ cat /etc/ansible/hosts
host01.localdomain ansible_ssh_host=10.10.10.11
host02.localdomain ansible_ssh_host=10.10.10.12</pre lang="bash">

Wenn Ansible installiert und ein Inventarfile erstellt wurde, kann die Verbindung zum Server mit dem Modul “ping” getestet werden. Hierbei versucht Ansible den Server per SSH zu erreichen und einzuloggen.

$ ansible host01.localdomain -m ping
host01.localdomain | success >> {
"changed": false,
"ping": "pong"
}</pre lang="bash">

Alternativ kann statt dem Hostalias auch “all” gesetzt werden um alle Hosts aus dem Inventar zu prüfen.

$ ansible all -m ping</pre lang="bash">

Ansible bietet zahlreiche Module mit denen Pakete installiert, Dateien kopiert oder bearbeitet werden können. Hier findet ihr eine Übersicht aller Module
Tasks verwenden diese Module um die Arbeitsschritte in Playbooks oder Rollen auszuführen.

Beispiel eines Playbooks:

$ cat ansible_starter.yml
---
- hosts: all <- Führe die Tasks auf allen Hosts aus
  tasks:
    - name: say hello to everyone <- Name des Tasks
      debug:                      <- Name des Moduls
        msg: "Hello World"        <- Parameter des Moduls

– name: install ntp
yum:
name: ntp
state: installed
</pre lang=”yaml”>

$ ansible-playbook -s ansible_starter.yml
&lt;/pre lang="bash"&gt;
Diese Task werden der Reihenfolge nach auf dem Zielhost ausgeführt und damit haben wir schon eine kleine Automation geschaffen. Probiert's aus!

Da Ansible im Sturm mein Automationsherz erobern konnte war ich mit meinem Kollegen dieses Jahr auf dem Ansible Fest in London, einen Erfahrungsbericht der Veranstaltung findet ihr hier.

Thilo Wening

Autor: Thilo Wening

Thilo hat bei NETWAYS mit der Ausbildung zum Fachinformatiker, Schwerpunkt Systemadministration begonnen und unterstützt nun nach erfolgreich bestandener Prüfung tatkräftig die Kollegen im Consulting. In seiner Freizeit ist er athletisch in der Senkrechten unterwegs und stählt seine Muskeln beim Bouldern. Als richtiger Profi macht er das natürlich am liebsten in der Natur und geht nur noch in Ausnahmefällen in die Kletterhalle.

AnsibleFest London

Thilo, mein alter Azubi Kollege, und ich haben dieses Jahr das erste mal am AnsibleFest in London teilgenommen. Ziel davon war es, den Blickwinkel zu erweitern und zu sehen, welche Möglichkeiten es mit Ansible gibt und wie sie von anderen Unternehmen ausgeschöpft werden.
Die Unternehmen, die Vorträge gehalte oder an Interviews teilgenommen haben, erstrecken sich von Siemens, über Ansible selbst bis hin zur britischen Armee. Mich hat sehr erstaunt, dass sogar die britische Armee Ansible im produktiven Einsatz hat und dann auch einen Talk darüber abhält!

Das Ambiente war sehr vornehm. Die Veranstaltung fand im “InterContinental London” statt. Wie wir es von NETWAYS Veranstaltungen schon gewohnt sind, gab es reichlich zu Essen und zu Trinken, was uns nach der etwas längeren Anreise, doch zu Gute kam.

Als OpenSource Firma kommen wir bei NETWAYS immer mehr in Kontakt mit dem Configuration Management Tool Ansible. Bereits die ersten Kunden sind auf uns, eben wegen Ansible zugekommen und haben in Zusammenarbeit mit uns ihr Setup aufgebaut. Die Verwaltung der Produktivsysteme läuft demnach mit Ansible und diese Konfigurationen sind sowohl für uns als Administratoren als auch für den Kunden selbst mittels Git zugänglich. Falls auch ihr euch überlegt, eure Systeme mit Ansible zu verwalten, dann kommt gerne auf uns zu! Wir helfen gerne.

Zum Abschluss sind hier noch Bilder vom Hotel sowie von der Anreise hinterlegt.

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz

Azubi-Projektwoche: ein ‘voller’ Erfolg

This entry is part 13 of 13 in the series Azubis erzählen

Ein neues Experiment aus dem Hause NETWAYS ist in der Woche vom 06.06. – 09.06.2017 angerollt: die Azubi-Projektwoche.
Dafür werden einmal im Jahr für eine Woche alle unsere Azubis eingesammelt und in unser Trainingszentrum, dem Kesselhaus, abgeladen.

Wir hatten nur wenige Vorgaben was genau wir fabrizieren sollten, nur dass wir innerhalb einer Woche, mit einem Budget von 500€ ein kleines unabhängiges Projekt auf die Beine stellen und das dann am Freitag Nachmittag präsentieren sollen.
Unsere 8 Mann starke Truppe, bestehend aus Nicole, Noah, Ufuk, Gabriel, Alexander, Andreas, Lukas und mir, hat am Dienstag zunächst das Kesselhaus bezogen, voller Elan und Motivation. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war einen Gruppenleiter zu wählen, was auch recht schnell getan war, so musste Andreas für den Rest der Woche unsere Gruppe managen und drauf achten, dass Alles so läuft wie geplant.

Dann musste noch überlegt werden, was denn nun eigentlich in dieser Woche geschafft werden soll. Komplett ohne Vorgaben ein Thema zu finden ist nicht leicht, vor allem Eines, bei dem sich alle Teammitglieder die gesamte Zeit sinnvoll einbringen können und ihre Fähigkeiten nutzen.

Hier sieht man das Team beim Brainstormen

Diese Idee sollte  alle unsere selbst gestellten Ansprüche vereinigen: technisch sollte es sein, aber auch etwas zu Handwerken. Etwas nützliches, was auch öfters als nur einmal verwendet werden kann. Etwas was zu Netways passt, aber nichts mit IT zu tun hat. Etwas was bei den Kollegen Anklang findet. – Kurz gesagt, irgendwas cooles.

Unsere Überlegung starteten mit ‘Lasst uns ein Holzhaus bauen!’, über einen fahrbaren Eisstand, bis hin zu unserer Finalen Idee: eine fahrbare Bar, die per Knopfdruck Getränke mischen kann.

Nachdem wir uns auf das Thema geeinigt hatten, teilten wir uns in verschiedene Teams auf: Das Entwicklungs-Team kümmerte sich um die Knopfdruck-Mischtechnik, das Produktions-Team um das Zusammenschrauben der Bar selbst, Das Präsentations-Team (was eher Part-time aus Mitgliedern der erstgenannten beiden bestand) kümmerte sich um Foto- und Filmdokumentation und die Abschlusspräsentation für die Firma und das letzte ‘Team’ war die Ein-Mann-Truppe Lukas, der sich um die Getränke und das Cocktail-Kochbuch gekümmert hat.

Und dann ging die eigentliche Arbeit los:

DAY 1:

Entwicklungs-Team:

Die ersten Gehversuche mit der eben gekauften Elektronik

Noah, Alexander und Ufuk haben sich Gedanken gemacht, wie die Mischtechnik aufgebaut werden sollte. Es stellte sich relativ schnell heraus, dass Modellbau-Pumpen am besten geeignet sind Flüssigkeiten zu transportieren und die Getränke zu mischen. Ein Arduino UNO zur Steuerung der Pumpen war der beste Kompromiss aus technischen Möglichkeiten und Kosteneffizienz. Da dieser aber den Pumpen bei weitem nicht genug Strom bieten konnte, sah sich das Team gezwungen eine elektronische Verstärker-Schaltung zu entwerfen. Hier hat sich das Fachwissen aus dem Physik-Unterricht von Noah und aus dem stillen Kämmerlein von Alexander bezahlt gemacht. Nachdem die Planung abgeschlossen war und die Entscheidungen über die Technik gefallen waren, ging es sofort zum Technikgeschäft, wo alle benötigten Teile (von Kabeln über Steckbretter und Netzteile bis hin zu Modelbaupumpen) vorhanden waren. Da, trotz Interesse in dem Bereich, Niemand aus dem Team wirklich viel Erfahrung mit Elektrotechnik und Mikrocontroller (Arduino) hatte, widmete sich die Gruppe den restlichen Tag dem Verstehen und Ausprobieren.

Produktions-Team:
Nicole und ich hatten uns damit auseinandergesetzt, was für ein Design wir anstreben wollen, was wir dafür an Materialien benötigen und wie viel das uns in etwa kosten würde.Danach verbrachten wir einige Zeit mit der millimetergenauen Planung der Bar-Maße, was sich als ein ziemlich schwieriges Unterfangen herausstellte. Wir wollten sowohl ein ansprechendes Design, als auch Stabilität vereinen, was ziemlich schwierig ist, wenn alle Erfahrungen in dem Bereich vom ‘Zuschauen bei Anderen’ stammen. Die Wahl des Holzes war leider auch etwas durch das Budget limitiert, so fiel unsere Entscheidung auf 16mm Spanplatten für die Außenwände und eine Restholz-Küchenplatte für die Arbeitsfläche. Mit etwa 120€ für Holz, Farbe und Kleinkram waren wir mit unserem Kostenvoranschlag trotzdem noch gut im Rahmen. Zu guter letzt sind wir in den nächsten Baumarkt gefahren um uns die benötigten Spanplatten zuschneiden zu lassen, Beratung über lebensmittelechten Lack zu bekommen und alle möglichen benötigten Kleinteile zu besorgen.

Planung und Konzeption

Präsentations-Team:
Ufuk und Gabriel entschieden sich die Arbeitsabläufe der darauffolgenden Tage mit Foto- und Filmaufnahmen festzuhalten und einen kurzen Film daraus zusammen zu schneiden. Ufuk bot hierfür seinen Laptop an, da er ein professionelles Videoschnittprogramm (Final Cut Pro X) darauf installiert hat. Gabriel schlug vor, dass er seine Spiegelreflexkamera für die Aufnahmen mitnehmen könnte. Am ersten Tag entstanden leider nur wenige Aufnahmen, da das Equipment dafür noch nicht vor Ort war. Gabriel filmte notdürftig ein paar kurze Clips von den Einkäufen mit seinem Handy.
Andreas wimmelte nur so zwischen den Gruppen hin und her um potentielle Konflikte sofort zu verhindern und schon mal Informationen für die Abschlusspräsentation zu sammeln.

Getränke-Team:
Lukas hat sich am ersten Tag damit beschäftigt zu recherchieren was für Cocktails für unsere Bar denn so wünschenswert wären und sich Gedanken gemacht, wie denn unser Cocktail-Kochbuch so aussehen könnte.

DAY 2:

Entwicklungs-Team:
Durch die Tests und Erfahrungen vom Vortag gestärkt, fing dieser Tag direkt mit Schaltung auf dem Breadboard(Steckbrett) zusammenzustecken und testen an. Leider stieß die Truppe gegen Nachmittag auf das Problem, dass eines der Bauteile (das Darlington Transitor-Array um genau zu sein) sehr warm wurde und teilweise nicht mehr funktionierte. Die Vermutung war, dass die Temperatur um weiten zu hoch waren.Nach einem genauen Blick in die Dokumentation dieses Bauteils fiel auf, dass es nur für maximal 0,5A geeignet war, das Netzteil jedoch 3,5A Spannung lieferte. Nach gründlicher Recherche wurde das Transitor Array durch einzelne High Current Transistoren ersetzt. Ein erneuter Besuch beim Händler stand an und so wurde die Schaltung nocheinmal komplett umgebaut, um den neuen Transitoren gerecht zu werden. Alle folgenden Tests verliefen erfolgreich.

Der orange Lack lässt noch das Holz-Muster durchblicken

Produktions-Team:
Am zweiten Tag hatten wir nun auch alle benötigten Werkzeuge (Akkuschrauber, Stichsäge, Pinsel und Rollen) zur Verfügung und haben uns sofort daran gemacht die Bar zusammen zu schrauben. Dabei haben wir festgestellt, dass es gar nicht so leicht ist wie es immer aussieht eine Schraube gerade in das Holz zu treiben (wir sind trotzdem fest davon Überzeugt, dass auch die Tatsache, dass wir Spanplatten verwendeten Mitschuld an den krummen Schrauben hat). Innerhalb kurzer Zeit stand das Grundgerüst der Bar und wurde in schickem NETWAYS-Orange bemalt. Wir sägten ein rundes Loch für eine Waschwanne (zum Abspülen von Getränken) in die Arbeitsplatte und stellten fest, dass die Beschichtung sich nicht besonders gut abschleifen lässt. Schnell waren ein paar Grifflöcher hinzugekommen um die abgeplatzte Lackierung zu kaschieren.

Immer unterwegs

Präsentations-Team:
Ufuk brachte seinen Laptop mit und richtete auf diesem das Filmprojekt ein und Gabriel begann mit den Filmaufnahmen. Als er nach der ersten Stunde die Aufnahmen auf den Laptop überspielen wollte, erlitt die SD-Speicherkarte einen Defekt. Sehr schade, denn somit waren ein paar schöne Aufnahmen vom Zusammenbau der ersten Elemente des Cocktailstandes verloren. Nachdem eine weitere SD-Karte besorgt war ging es weiter. Ufuk begann mit dem Schnitt des Filmes. Er suchte eine passende Schriftart für den Titel heraus und begann mit der Auswahl passender Videoclips. Währenddessen filmte und fotografierte Gabriel die Arbeit der anderen Azubis. Gabriel filmte und fotografierte dann weiter. Mehr als ein schnelles, verschwommenes Handy-Foto gibt es natürlich nicht von dem Mann hinter der Kamera.

Getränke-Team: Lucas hat ein kleines Cocktail Kochbuch zusammengestellt, gedruckt und gebunden, welches am Ende als Inspiration auf der Arbeitsfläche liegen sollte. Aufgrund der relativ geringen Anzahl der Pumpen musste nochmal umdisponiert werden, was die angebotenen Getränke angeht, also einigten sich alle Teams auf eine Umdisponierung auf Longdrinks statt Cocktails.

DAY 3:

Entwicklungs-Team:
Am dritten Tag war dank unseren neuen Transistoren die Pumpensteuerung größtenteils fertig und es fehlte nur noch die Steuerung mittels Knöpfen. Dieser Teil der Arbeit gelang relativ schnell, weshalb sich das Team dann dem Schreiben unseres Programmcodes für den Arduino hingab. Der Arduino sollte später die Pumpen so steuern, dass diese Cocktails und Longdrinks auf den Centiliter genau zusammenmischt werden. Um unseren Programmcode richtig schreiben zu können, musste wir jedoch vorerst messen, wie lange eine Pumpe braucht und einen bestimmte Menge an Flüssigkeit zu transportieren. Am Ende des Tages funktionierte unser System nahezu perfekt und nun musste es nur noch in unsere Bar eingebaut werden und die Mischverhältnisse für die Drinks eingestellt werden.

Die sorgfältig gesteckten Kabel auf dem Breadboard

Produktions-Team:
Wir machten uns an die grobe Fertigstellung der Bar. Dazu mussten sowohl Rollen auf der Unterseite angebracht werden als auch Griffe an den Längs-Enden um die Bar mobil zu machen. Des Weiteren wurden in Absprache mit dem Entwicklungs-Team die Öffnungen für die Elektronik und die Schläuche gebohrt. Die Bohrlöcher mussten nochmal mit Lackfarbe nachgebessert werden, da die Position der Löcher erst mit Ausreifung der Elektronik gesetzt werden konnten. Des Weiteren hatten wir bei den Transportgriffen auf einen anderen Schraubentyp umdisponiert, weshalb unser Teil der Gruppe nochmals den Baumarkt aufsuchen musste. Dort füllten wir den Einkaufswagen auch mit Deko-Artikeln. Die letzten Stunden des Tages verbrachten Nicole und Gabriel mit dem Einsatz der neuen Schrauben und ich schmückte ein Rankgitter, das hinter der Arbeitsfläche angebracht wurde um zu verhindern, dass die Flaschen einen Abflug nach hinten machen.

Präsentations-Team:
Ufuk und Gabriel schauten sich gemeinsam die geschnittenen Aufnahmen des Vortags an und begannen damit, die Schnitte bzw. Übergänge zwischen den einzelnen Clips an den Takt des unterliegenden Liedes anzupassen.

DAY 4:

Die Schläuche werden auf gleiche länge gestutzt und zusammen gebunden, damit sie bequem in ein Glas reichen

Entwicklungs-Team:
Da das System größtenteils funktionierte, kümmerten sich das Team nun darum, den Arduino samt Knöpfen, Pumpen und Schaltung in die fertige Bar einzubauen und die Pumpschläuche auf diese zuzuschneiden. Danach folgten einige Probedurchläufe mit Wasser, das Einstellen der Drinks und später einige Durchläufe mit den vorgesehenen Getränken. Hier stießen sie auf das Problem, dass Getränke mit Kohlensäure, durch die Luftbläschen langsamer gepumpt werden als andere, weshalb die Mischverhältnisse ein wenig überarbeitet werden mussten. Nach kurzer Kalibrierung und Testing funktionierte alles einwandfrei und die Technik stand.

Traube-Käse, Olive-Brot und später noch Tomate-Mozzarella

Produktions-Team:
Am letzten Tag wurden unter Zeitdruck noch die letzten Löcher gebohrt, Macken zulackiert und die verbleibenden Dekorationen angebracht, bis dann die Bar selbst vollendet war. Danach fuhr Nicole noch einmal mit Gabriel zum Einkaufen los, diesmal aber nicht in den Baumarkt sondern in diverse Supermärkte, damit wir zur Präsentation auch Häppchen zu den Getränken anbieten konnten.

Wir hatten auch noch sehr viel Spaß mit unserem Label-Drucker und gaben unserer Bar auch noch einen Ikea-Namen

Präsentations-Team:
Auch an diesem Tag filmte Gabriel die Arbeitsabläufe der anderen Azubis. Ursprünglich hatten Ufuk und er geplant, das fertige Produkt am Ende des Filmes in Szene zu setzen. Dieser Plan konnte allerdings nicht umgesetzt werden, da bis zur Präsentation zu wenig Zeit blieb und der Cocktailstand erst in der letzten Stunde komplett fertiggestellt wurde. Ufuk kümmerte sich um die Texte für den Abspann und suchte weitere Clips heraus. Anschließend gingen er und Gabriel den Film ein weiteres mal durch. Dabei stellten sie fest, dass viele Schnitte nicht mehr zum Lied passten. Innerhalb von wenigen verbleibenden Minuten musste das gesamte Projekt nochmal an die Musik angepasst werden. Glücklicherweise gelang dies noch rechtzeitig vor Beginn der Präsentation.

Getränke-Team:
Lucas stellte in zusammenarbeit mit den anderen Teams zusammen die Longdrink Rezepte fertig und stellte die gekauften Getränkeflaschen. Er half beim dekorieren der Bar und testete die Mischverhältnisse der von der Maschine ausgespuckten Getränke. Nebenbei half er auch bei der Fertigstellung der Präsentation.

Der erste Testkandidat wird bedient

Die Abschlusspräsentation war auch ein ‘voller’ Erfolg. Andreas stellte die Teams vor und erzählte kurz über die Entstehung des Projekts, danach zeigten wir den von Gabriel und Ufuk erstellten Film. Abschließend erklärten Noah und ich nochmal die Funktionsweise der Bar am Objekt selbst und dann durfte jeder mal testen wie die so funktioniert. Innerhalb von 3 Minuten musste jedes Getränk einmal aufgefüllt werden, kein Wunder bei der etwa 30 Mann starken Besuchertruppe bestehend aus NETWAYS Personal.

 

 

 

Die Häppchen wurden ebenfalls verputzt und es wurden bereits wilde Theorien gesponnen, wie die Bar noch weiterhin verbessert werden soll, und wann denn die Produktion in Serie gehen soll.

Andrang an der eröffneten Bar

Bernd als selbsternannter Häppchen-Service

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammengefasst:
Die Woche hat uns Allen viel gebracht, sowohl für unsere Ausbildung als auch fürs Leben.
Wir haben gelernt Projekte als Team anzugehen, Probleme zu lösen, haben unseren Horizont erweitert, verborgende Talente in uns und unseren Kollegen entdeckt und hatte dabei noch unglaublich viel Spaß.
Unsere Hoffnung, dass unser Projekt gut bei den anderen NETWAYSianern ankommt hat sich auch bewahrheitet und das Experiment “Azubi-Projektwoche” war geglückt.

Wir freuen uns schon auf das Projekt im nächsten Jahr!

 

 

 

Dieser Text entstand in Zusammenarbeit der Teams.
Fotos von Gabriel, Gunnar und mir.

Jennifer Mourek

Autor: Jennifer Mourek

Jennifer hat sich nach Ihrem Abitur erst einmal die große weite Welt angesehen, ehe es sie für Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung ab September 2016 nach Nürnberg zu NETWAYS verschlagen hat. Die Lieblingsfreizeitaktivitäten der gebürtigen Steigerwalderin sind das Zocken, Bouldern und sich mit Freunden und Kollegen auf gemütliche Spiele- und Filmabende zu treffen.

Monthly Snap May < GitLab CE, Icinga 2, NWS, OSDC, Ubuntu, Graphite, Puppet, SuiteCRM

In May, Achim started with GitLab CE, while Florian presented Vanilla.
Then, Lennart wrote the fifth part of his Icinga Best Practices and Isabel told us about the MultiTech MTD-H5-2.0.
Martin K. continued with external monitoring of websites and services with Icinga 2 while Julia gave a triple hurray to our OSDC-sponsors. Stefan G. gave an insight in his „Mission Loadbalancer Upgrade“ and Blerim tested Ruby applications with RSpec and WebMock.
Lennart published part 3 and 4 of „Icinga 2 – Automated Monitoring with Puppet“, Martin K. showed the benefits of our SuiteCRM Hosting while Marius G. told us the upcoming death of Ubuntu Unity.
May went on with the OSDC in Berlin and the reports from Isabel, Julia, Michi and Dirk.
Then Thomas Widhalm continued with the Carbon Relay for Graphite and Christian wrote about the Icinga 2 Satellite in NWS.
Towards the end of May, Christian announced some new webinars and Gabriel gave an insight in his work at NETWAYS!

Julia Hackbarth

Autor: Julia Hackbarth

Julia hat 2017 ihre Ausbildung zum Office Manager bei NETWAYS absolviert und währenddessen das Events&Marketing Team kennen und lieben gelernt. Besondere Freude bereiten ihr bei NETWAYS die tolle Teamarbeit und vielseitige Herausforderungen. Privat nutzt Julia ihre freie Zeit, um so oft wie möglich über's Handballfeld zu flitzen und sich auszutoben. In ihrer neuen Rolle als Marketing Managerin freut sie sich auf spannende Aufgaben und hofft, dass ihr die Ideen für kreative Texte nicht so schnell ausgehen.

On Tour with Icinga 2: San Francisco

The best thing about travelling? Definitely meeting people! My four colleagues and I had the chance to be guests at Pivotal and Slack in San Francisco.

Our group used the trip to Elastic{ON}17 in San Francisco as an opportunity to meet with other people who are active in the Icinga universe. Our first stop was at Pivotal who were kind enough to host our Icinga Camp at their office.

After a warm welcome at Pivotal, our keynote speaker Blerim Sheqa started our Icinga Camp by welcoming our guests. His talk provided insights into the current state and development of Icinga 2. Subsequently we heard about Icinga Director, in detail the current features and how it works from Markus Frosch. Our third talk about Elastic Stack and how to integrate it with Icinga 2 by Thomas Widhalm rounded off the camp.

Again, this Icinga Camp was a perfect way for customers and users to get to know the team members from NETWAYS. Our speakers were happy to answer many interesting and sophisticated questions as well as to take in ideas and requests from the audience. In the end, everybody attending the camp profited a lot from these discussions.

Out next stop was at Slack Headquarters where we were invited for a rather casual get-together. The people at Slack were mainly interested in Icinga 2, Icinga Web 2 and all the features available now and in the future. Furthermore it was extremely interesting to get an insight into American company culture and to compare it to Germany. All in all, we had a very good time at Slack HQ, met nice people and everybody was able to gather useful information and facts.

Again a big thank you to our hosts, it was a pleasure to be your guests!

If you are interested and want to learn more about Pivotal or Slack, you can visit them online or follow them on Twitter:

Pivotal @pivotal

Slack @SlackHQ

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.