Der kleine Ping erkundet die Welt

Als der kleine Ping vor bald 34 Jahren geboren wurde, war die Welt noch übersichtlich und in Ordnung. Jeder kannte jeden und man lernte schnell neue Freunde kennen. Diese Freunde bleiben einem dann häufig auch lange treu. Ein offenherziger Kerl wie der kleine Ping lernte damals sehr schnell sehr viele Freunde kennen.

Gut erzogen und treu wie er war, besuchte er die meisten davon immer wieder und wieder. War jemand krank, dann war Ping schon mal länger unterwegs oder kam gar nicht mehr zurück. Aber langsam von vorn.

Seinen Namen bekam der kleine Ping vermutlich, weil sein Vater Mike zu viele Kriegsfilme im Fernsehen schaute. Oder weil seine Arbeit bei der US Army ihn so faszinierte. Ping, so hört sich nämlich der Sonar ein einem U-Boot an. Wie ein Klopfen. Irgendwie fanden seine Eltern das wohl sehr spannend. Also die Tatsache dass da Schallsignale gesendet und wieder zurück reflektiert wurden.

Das wäre doch auch ein schöner Job für unseren Ping, dachten sie. Also wurde der kleine Ping schon sehr früh losgeschickt, um unsere Welt zu erkunden. Da war er noch ganz klein, gerade mal 1000 Zeilen hoch. Dennoch fühlte er sich wie ein ganz Großer. Ständig auf Reisen kannte er sehr bald jede Straße, jede Autobahn und jeden Weg wie seine Westentasche. Das fand er unglaublich spannend.

Sein Vater war aber sehr streng. Jedesmal wenn Ping das Haus verließ notierte er auf die Millisekunde genau, wie spät es war. Und als der Ping dann wieder zurückkam, wurde auch das notiert. Aus Start- und Endzeit errechnete sein Vater dann, wie lange der kleine Ping unterwegs war.

Als der kleine Ping älter wurde, machte er sein Hobby zum Beruf. Wenn jemand wissen wollte, wie lang man auf einer Strecke unterwegs war, dann ging er zum kleinen Ping. Wollte ein LKW-Fahrer wissen, ob sein fetter Brummi unter einer Brücke Platz hätte – unser Ping konnte das klären.

Manchmal war es freilich ein wenig langweilig. Als Berufspendler war er hauptsächlich auf immer denselben Strecken unterwegs. Zu den Stoßzeiten im Stau zu sein war auch kein Vergnügen. Ping nahm sich dann ab und an andere Texte zum Lesen mit, das sorgte für gute Unterhaltung. Sein Vater prüfte übrigens immer, ob er auch wirklich mit denselben Texten wieder nach Hause kam. Fehlten Buchstaben oder waren falsche dabei, dann ließ er ihn unter Umständen gar nicht mehr ins Haus. Ping musste dann auf der Straße übernachten.

Ab und an erlaubte Ping sich einen Spaß. Da packte er ein Vielfaches an Ladung drauf um zu sehen, ob auch wirklich alle Tunnel-Decken und Brücken hoch genug waren. Er war halt so ein richtig nerviger Besserwisser. Und ab und an krachte es dabei natürlich ganz heftig. Ping bekam dann aber nicht etwa Stress. Das lief dann einfach als “Prüfung des Maximalen Tunnel Umfangs”, kurz MTU-Test. Ping hatte seinen Spaß – und die Polizei war froh, dass sie von jemandem auf Verletzungen der Bauvorschriften hingewiesen wurden.

Die richtig wichtigen Jobs bekamen andere. Einige seiner Brüder arbeiteten bei der Polizei, das hätte dem kleinen Ping gefallen. Bei welcher Einheit wäre ihm egal gewesen, zur Not auch bei den lahmen Kerlen von der “Ruhigen Inneren Polizei”, dem RIP. Das sind die Verkehrspolizisten in den kleinen Käffern auf dem Land.

Im Grunde machten die nicht viel mehr als die Leute nach links und rechts zu dirigieren. Aber dennoch. Betrachtete man das Geschehen vom Kirchturm aus, dann sah das schon beeindruckend aus. Alles floss schön links und rechts an den Polizisten vorbei – genau wie die sich das gerade so vorstellten. Ganz großes Kino!

Die richtig coolen Jungs hingegen arbeiteten bei der “Beindruckend Großen Polizei”, dem BGP. Das ist die Autobahnpolizei, irre was bei denen abging. Schon bei der Aufnahmeprüfung musste jeder von denen ein paar hunderttausend Routen im Kopf haben. Das klang irre anspruchsvoll und stressig. So weit wollte der kleine Ping dann doch nicht hinaus. Aber ab und an davon zu träumen, das war schon schön.

Der kleine Ping war zufrieden mit seinem Job. Er war es, der dieses Berufsbild erfunden und geformt hatte. Tausende hatten es ihm im Laufe der Jahre nachgemacht. Und heute ist er nicht zuletzt wichtiger Bestandteil einer jeden Monitoring-Umgebung. Auch wir haben kaum irgendwo eine Icinga-Umgebung am Laufen, in welchem er nicht zuverlässig seinen Dienst verrichten würden. Darum sei ihm an dieser Stelle mal ein Lob ausgesprochen: er macht seinen Job ausgezeichnet, ist zuverlässig und unauffällig.

Weiter so, lieber kleiner Ping!

Thomas Gelf

Autor: Thomas Gelf

Der gebürtige Südtiroler Tom arbeitet als Principal Consultant für Systems Management bei NETWAYS und ist in der Regel immer auf Achse: Entweder vor Ort bei Kunden, als Trainer in unseren Schulungen oder privat beim Skifahren in seiner Heimatstadt Bozen. Neben Icinga und Nagios beschäftigt sich Tom vor allem mit Puppet.

SMSEagle veröffentlicht Revision der SMS Gateway NXS Linie

Seit mehr als einem Jahr haben wir die Produkte des polnischen Herstellers Proximus, den SMSEagle im Portfolio. Das linuxbasierte SMS Gateway ist in 2 Versionen erhältlich. Die beiden Typen unterscheiden sich lediglich darin, dass es sich beim SMSEagle NXS-9700 3G um ein Gateway für eine, beim SMSEagle NXS-9750 Dualmodem um ein Gateway für zwei Simkarten handelt.

  • SMSEagle NXS-9700 3G (UMTS)
  • HTTP API
  • 1x GSM/UMTS-Rundstrahlantenne (3.5dBi)
  • AC/DC Adapter (input voltage: 100-240V)
  • Schnellstart-Anleitung
  • 12 Monate Herstellergarantie (Garantieverlängerung um weitere 24 Monate möglich, bitte Variante wählen)
  • freier Zugang zu kostenlosen Software Upgrades während der Garantiezeit

 

 

 

  • SMSEagle NXS-9750 3G (dual modem)
  • HTTPApi
  • 2x GSM/UMTS-Rundstrahlantenne (3.5dBi )
  • AC/DC Adapter (input voltage: 100-240V)
  • Schnellstart-Anleitung
  • 12 Monate Herstellergarantie (Garantieverlängerung um weitere 24 Monate möglich, bitte Variante wählen)
  • freier Zugang zu kostenlosen Software Upgrades während der Garantiezeit
  • Failover-Mechanismus (automatisches Task-switching zwischen den Modems, bei erkanntem Problem)
  • Failover Support (HA Cluster von zwei Geräten möglich)

 

 

Neulich wurde uns seitens des Herstellers mitgeteilt, dass nun ab sofort eine verbesserte Version der beiden SMS Gateways released wurde. Die ersten “neuen Geräte” sind bereits an unsere Kunden verschickt worden und die Resonanz ist durchweg positiv. Was mir persönlich zusätzlich gefällt ist, dass die Umverpackung auch auf unsere Anregung hin angepasst wurde und nun alle Komponenten sicher und attraktiv in einer Verpackung verstaut sind. Vorher war das Netzteil immer separat beigelegt worden.

Verbesserung der Revision 2 auf einen Blick:

  • schnellerer Prozessor (quad-core ARM A53)
  • mehr Hauptspeicher (1GB RAM)
  • neuerer Linux Kernel 4.4

Wer bereits SMSEagle in seinem Netzwerk im Einsatz hat und nun um neue Komponenten erweitern möchte, muss dich wegen der Kompatibilität keine Gedanken machen. Natürlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, die Garantie um 24 Monate zu verlängern. Der Aufpreis ist gering und es lohnt sich!

Isabel Salampasidis

Autor: Isabel Salampasidis

Isabel ist seit Februar zurück bei NETWAYS. Bis 2009 war sie unsere Office Managerin und verstärkt nun ab sofort das Sales Team. Hier ist sie für alle Belange des Online Stores verantwortlich. Der Ein- und Verkauf der Monitoring Hardware sowie die Weiterentwicklung des Shops und seines Portfolios wird sie mit ihrem bekannten Tatendrang gehörig vorantreiben. Privat verbringt die halbgriechische Ruhrpott-Fränkin sehr gerne so viel Zeit wie möglich mit ihren bald 4-jährigen Patensöhnen oder schreit sich für den Club - als stolze Dauerkartenbesitzerin! - die Seele aus dem Leib.

Ungewöhnliche Überwachungen

Kuh auf WieseBei meinen Einsätzen als Consultant bei Netways bin ich oft bei Kunden vor Ort und darf mich immer wieder von der Unterschiedlichkeit der Monitoring Installationen überzeugen. Dabei fallen mir immer wieder kreative und ungewöhnliche Methoden auf neue Dinge zu überwachen. Über den Sinn und Unsinn dieser Checks darf zwar gerne gestritten werden, dennoch wollte ich euch ein paar Ideen nicht vorenthalten.

Check boss / Schwiegermutter

Dieser Check ist perfekt wenn du nicht von einem plötzlichen Besuch deines Chefs im Büro oder der Schwiegermutter zu Hause überrascht werden willst. Da heutzutage ja alle ein Smartphone mit sich herumtragen kann man einfach checken, ob bzw. auf welchem Accesspoint jemand eingeloggt ist um Frühzeitig über sein erscheinen informiert zu sein. Wie ich aus zuverlässiger Quelle gehört habe geht das zu Hause bequem mit einem Raspberry und einem Check, der den arp table überwacht. Im Unternehmen hat man häufig bessere Accesspoints, die per snmp auf angemeldete devices geprüft werden können. Hier kann man die Daten auch noch mit Geo Koordinaten versehen und anzeigen wo der Boss sich auf dem Betriebsgelände versteckt 😉

Check bitcoin/pool

In einem Unternehmen mit bitcoin affiner IT-Abteilung haben mehrere Admin’s zu Hause ein paar mining Server stehen. Hier hat es sich angeboten, die mining Rate mit check_btcpool zu überwachen und bei einem Abfall zu informieren.
Da hier sowieso schon gebastelt wurde haben die Herren gleich noch eine flotte Überwachung der bitcoin Kurse auf Basis der bitcoin.de API hinzugefügt. Bei Ausbruch aus einem bestimmten Korridor wird auch hier informiert.

Check bot

Überraschenderweise kann man sogar Pflanzen monitoren. Ein Botanik-Check überwacht EC, PH und Feuchtigkeit im Boden und setzt im Eventfall 5 Sekunden lang eine Pumpe in Gang die das Beet bewässert. Auf Grund der Langzeitdaten über EC und PH Wert kann man das Gießwasser mit Dünger und anderen Stoffen vorbehandeln und hat so eine perfekte Nährlösung. Allerdings ist die Ausrüstung hierfür wohl nicht ganz günstig. Das Ganze bietet sich also wohl nur für den professionellen Gemüsebauer an.

Check meat

In der Landwirtschaft geht es weiter. Der moderne Bauer hat schon einiges an IT bei sich herumstehen. Das Rind ist überwacht, der Biogastank blubbert. Doch wer überwacht die Überwacher dieser Prozesse? Natürlich Icinga. Neben der Überwachung der eigentlichen IT sowie der Melk und Futtersysteme bin ich hier auf die Idee gestoßen die Rinder mit Hilfe des maps moduls für icinga2 zu lokalisieren. Hierfür war es natürlich nützlich, dass alle Rinder ein RFID Halsband tragen und sich an den Trinkstellen selbst “anmelden”. Einer interessanter Einsatz des Netways Monitors war hier die Temperaturüberwachung der Ställe. Dabei ging es vor allem um ein Überschreiten der Temperatur im Sommer.

Wenn ihr noch ungewöhnliche Checks kennt oder eine irre Idee habt schreibt es gerne in die Kommentare.

Christoph Niemann

Autor: Christoph Niemann

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.

Training: Fundamentals for Puppet erweitert

Seit letzter Woche erst online und schon eine Erweiterung! Im neuen Release v1.1.1 sind nun zwei Definitionen zu Vagrant Boxen für den in der Schulung verwendeten Puppetmaster, sowie den CentOS-Agenten enthalten. Die Markup Datei Setup.md beschreibt die Voraussetzungen und wie die Virtuellen Maschinen benutzt werden können.

Die Boxen sind wie in der Schulung beschrieben via SSH erreichbar oder mittels vagrant ssh. Das Root-Passwort ist allerdings, wie bei Vagrant üblich, natürlich ‘vagrant’.

Fehlerreports sind wie immer herzlich willkommen und sollten via GitHub bei uns eingekippt werden. Aber auch sonstige Rückmeldung, die Schulung betreffend, sind herzlich willkommen, auch über Inhalt und Schwerpunkte.

Lennart Betz

Autor: Lennart Betz

Der diplomierte Mathematiker arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting und bereichert seine Kunden mit seinem Wissen zu Icinga, Nagios und anderen Open Source Administrationstools. Im Büro erleuchtet Lennart seine Kollegen mit fundierten geschichtlichen Vorträgen die seinesgleichen suchen.

Fundamentals for Puppet Goes Public

Heute geben wir bekannt, dass nach Veröffentlichung der Schulungsunterlagen unserer Foreman Schulung, auch die Unterlagen zum Kurs Fundamentals for Puppet als Github Pages und im Source-Code zum nicht kommerziellen Gebrauch bereit stehen. In den kommenden Wochen und Monaten werden Veröffentlichungen zu den weiterführenden Puppetschulungen folgen.

Lennart Betz

Autor: Lennart Betz

Der diplomierte Mathematiker arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting und bereichert seine Kunden mit seinem Wissen zu Icinga, Nagios und anderen Open Source Administrationstools. Im Büro erleuchtet Lennart seine Kollegen mit fundierten geschichtlichen Vorträgen die seinesgleichen suchen.

Letzte Tickets für die DevOpsDays in Berlin erhältlich!

Nächste Woche, genauer gesagt am 18. und 19. Oktober, dreht sich in der Kalkscheune Berlin wieder alles um Themen wie Softwareentwicklung, Systemadministration, IT-InfrastrukturOperationen sowie deren Schnittstellen.

Das Vortragsprogramm beginnt mit der Präsentation von Jason Diller zu „Long-lived DevOPs and the Pit of Success“. Es folgen weitere Vorträge hochklassiger Referenten wie Baruch Sadogusky („DevOps @Scale (Greek Tragedy in 3 Acts)“), Ken Mug rage („It’s not Continuous Delivery if you can’t deploy right now), Michael Kolovos („Serveries for the open source adepts“), Josh Kirkwood („Getting paid to sleep – trying to fix on-call“) und Andrea Giardini („DevOps moves fast, how can you move faster?“)

Ein besonderes Highlight sind die anschließenden Ignite Talks, in welchen die Referenten in 5 Minuten alle wichtigen Details eines Themas vorstellen. Ignite Talks werden von Schlomo Schapiro, Gerald Schmidt, Maris Prabhakaran, Patrick J. Hagerty und Philipp Krenn gehalten.
Außerdem bieten Euch die Open Spaces Gelegenheit, Eure eigenen Themenvorschläge mit einzubringen.

Herzliche Einladung ergeht an alle Teilnehmer, den ersten Konferenztag in entspannter, gemütlicher Atmosphäre im Paulaner im Spreebogen ausklingen zu lassen!

Da nur noch wenige Restkarten erhältlich sind, empfehlen wir Euch am besten jetzt gleich anzumelden. Alle Infos rund um die Konferenz, Tickets und das Programm gibt es unter:

www.devopsdays.org

Bis nächste Woche in Berlin!

 

 

Markus Neder

Autor: Markus Neder

Nach langen Jahren im Hotelgewerbe, hat sich Markus auf die andere Seite geschlagen und leitet nun bei NETWAYS die Event-Abteilung. Seine langjährige Erfahrung als Hotelmeister hilft uns jedes Jahr die beste Konferenz von allen die noch kommen werden zu veranstalten. Wenn er privat nicht mit seinen Kindern unterwegs ist, entspannt er am liebsten bei der Gartenarbeit oder beim Gitarrespielen.