Über Microservices und Jabberbots

Bei unserer Unternehmensfortbildung am 30. November und 1. Dezember haben wir in kleineren Gruppen an diversen Projekten gearbeitet. Eines der Themen war die Integration unserer intern verwendeten Services (Wiki, Ticketsystem, u.ä.) in einen Jabberbot. Davon versprechen wir uns, dass häufig genutzte Tasks automatisiert werden können, wie etwa:

  • Nach Kunden im CRM suchen, um diese beispielsweise schnell und einfach anrufen zu können.
  • Im Ticketsystem Tickets kommentieren oder schließen.
  • In der Zeiterfassung Zeit auf bestimmte Projekte buchen.

Dass sich über Jabber nicht alle Features der darunter liegenden Tools abbilden lassen, war uns dabei von Anfang an bewusst und sollte auch gar nicht Ziel des Bots sein.

Eine weitere grundsätzliche Herausforderung besteht darin, die abgefragten Informationen so aufzubereiten, dass sie vom Benutzer verwendet werden können. Im Gegensatz zu einer Webseite bietet Jabber nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, Text zu formatieren und zwischen Informationen zu verlinken. Unser Bot wird sich daher auf das wesentliche beschränken müssen. Bei Tickets können so etwa nur die Betreffzeile und einige weitere ausgewählte Attribute angezeigt werden. Wer mehr braucht, gelangt über einen Link zum vollständigen Ticket – im Browser.

Um auch anderen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, eigene Services in den Bot zu integrieren, haben wir uns nach einer kleinen Architekturphase dazu entschieden, dass der Bot an sich keinerlei eigene Funktionalität beinhaltet, sondern alle seine Befehle an eine Reihe von Microservices delegiert. Diese sollen über eine REST-Schnittstelle angesprochen werden und ihren eigenen Funktionsumfang selbst beschreiben können. Dies ermöglicht dem Bot, beliebige Services zu integrieren, ohne diese im Vorfeld kennen zu müssen. Unsere Benutzer sollen die Möglichkeit haben, für ihren Account eigene Services anhand einer HTTP-URL hinzuzufügen. Der Vorteil hiervon ist, dass jeder spielerisch eigene Services entwickeln und aktivieren kann, ohne über unser Sysadmin-Team Module beim Bot neuladen lassen zu müssen. Auch können Programmierfehler (sleep() im Modul, o.ä.) nicht die Stabilität des Bots gefährden.

Soweit unsere aktuelle Idee. Es gibt zwar auch schon einen sehr frühen Prototypen (auf Basis von errbot), der auch bereits externe Services verwenden kann. Allerdings fehlen auch noch viele Sachen, allen voran natürlich tatsächliche Services für viele unserer Tools. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit vergleichsweise wenig Entwicklungsaufwand einen einsatzfähigen Bot basteln können. Hoffentlich gibt es dazu dann einmal ein Update inkl. Sourcecode, wenn dies soweit ist.

Gunnar Beutner

Autor: Gunnar Beutner

Vor seinem Eintritt bei NETWAYS arbeitete Gunnar bei einem großen deutschen Hostingprovider, wo er bereits viel Erfahrung in der Softwareentwicklung für das Servermanagement sammeln konnte. Bei uns kümmert er sich vor allem um verschiedene Kundenprojekte, aber auch eigene Tools wie inGraph oder Icinga2.

Override Vagrant Config Locally

We are using Vagrant for most of our projects in order to provide the work environment for all people involved in the project. One of the things that we think is missing, is the option to easily override the Vagrant config locally. Developers could of course just change the Vagrantfile but this is not quite handy if it is managed via Git for example. Recently we came across the idea to include a local Vagrantfile if it exists:

Vagrant.configure("2") do |config|
  #
  # ...
  #

  if File.exists?(".Vagrantfile.local") then
    eval(IO.read(".Vagrantfile.local"), binding)
  end
end

This allows us to extend or override any Vagrant config in the file .Vagrantfile.local which developers exclude from Git. If you want to add a synced folder for example, the file could look like the following:

config.vm.synced_folder "../icingaweb2-module-director",
  "/usr/share/icingaweb2-modules/director"

config.vm.synced_folder "../icingaweb2-module-businessprocess",
  "/usr/share/icingaweb2-modules/businessprocess"
Eric Lippmann

Autor: Eric Lippmann

Eric kam während seines ersten Lehrjahres zu NETWAYS und hat seine Ausbildung bereits 2011 sehr erfolgreich abgeschlossen. Seit Beginn arbeitet er in der Softwareentwicklung und dort an den unterschiedlichen NETWAYS Open Source Lösungen, insbesondere inGraph und im Icinga Team an Icinga Web. Darüber hinaus zeichnet er sich für viele Kundenentwicklungen in der Finanz- und Automobilbranche verantwortlich.

Monthly Snap November > OSMC 2017, OSDC 2018, Puppet, GitLab EE, Icinga 2, NETWAYS Startupdays, Visual Studio 2017

In November, we had our international Open Source Monitoring Conference where Markus announced the last tickets for. Julia blogged live OSMC news, and Michael explained how to replace spaces with tabs in Visual Studio 2017, while Dirk told us about Custom Datatypes in Puppet.

Nicole always brings something interesting every month, this time she showed some NETWAYS Web Services: GitLab EE and connect to your own Domain!. Noah explained Icinga 2 – CA Proxy, Christoph brought some creative stuff in “Unusual Surveillances” and Isabel shared some news on the SMSEagle.

Later in November, Dirk shared his impressions of OSMC day 1 and 2 as well as the news from the Hackathon on the last day of OSMC. Keya announced the Call for Papers for the Open Source Data Center Conference and last but not least, Philipp shared exciting news from the NETWAYS Startupdays, before the Christmas month at NETWAYS starts.

Keya Kher

Autor: Keya Kher

Keya hat im Oktober ihr Praktikum im Marketing bei NETWAYS gestartet. Letzten Dezember startete Sie gemeinsam mit Ihrem Mann das “Abenteuer Deutschland”. Seitdem lernt Sie fleißig deutsch und fühlt sich bei NETWAYS schon jetzt pudelwohl. Sie hat schon viele Erfahrungen im Social Media Marketing und ist gerade dabei auch im Grafikdesign ein Profi zu werden. Wenn sie nicht gerade dabei ist, sich kreativ auszuleben, entdeckt sie die Stadt und schmökert gerne im ein oder anderen Büchlein. Ihr Favorit ist hierbei “The Shiva Trilogy”.

NETWAYS Web Services: GitLab EE

This entry is part 1 of 10 in the series NETWAYS Web Services

The NETWAYS Web Services Team is proud to announce the arrival of a new product: Customers can now have their GitLab EE instances hosted on our NWS platform.

Version control has become one of the most important aspects of everyday work life and has gone far beyond being only used by development teams. Many more use cases for version control have been created so far and are still to come. Even small teams are already using GitLab CE for controlling their workflows which is one of our reasons to offer this software as a hosted product.

After realizing that many users needed higher performance for increasing their productivity, we decided to add GitLab EE to our portofolio as it offers many more options and features than the CE version – without having to take care of the underlying hard- and software layers needed for running the application.

The process of hosting GitLab EE with us is almost as simple and comfortable as with all our other products – create an NWS account, choose a product and get started. GitLab EE makes a little exception for it is an Enterprise product and therefore customers need to provide a license acquired at GitLab. You can be sure that all features included in your license will be available in your NWS container right from the start.

This license is the only aspect the customer needs to take care of – NWS will provide all the comfort our customers already know from our other products, like maintenance works, updates, patches and a stable and well monitored platform underneath.

 

All those who do not want to worry about their version control should take a look at our attractive and scalable plans as well as individually sized solutions for hosting GitLab EE. More information can be found on our NWS homepage, in our GitLab EE section or by contacting us via the NWS livechat.

Important note: All NWS products are up for a 30 day free trial!

 

Nicole Lang

Autor: Nicole Lang

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest Bücher und zockt auch mal gerne.

GUI REST clients

Mittlerweile sind HTTP REST APIs aus der täglichen Arbeit in der IT nicht mehr wegzudenken. Noch vor Jahren durchaus als exotisch zu bezeichnen, ohne Dokumentation und chaotisch verwoben, entstehen immer mehr gute APIs die sich an entsprechende Standards halten und sinnvolle Funktion bieten. Angefangen von atmosphärischen Zufallszahlen, randomisierten Bildern  oder Kartendecks ist mittlerweile alles aus Microservices zu holen – man denke nur an die 125726 Google APIs. Übrigens bieten wir mit Icinga 2 oder Icinga Web 2 standardisierte APIs für die Monitoring-Umgebung an und ein nicht geringer Anteil unserer Routine besteht mit der Arbeit dieser APIs.

Um effektiv mit den Schnittstellen arbeiten zu können muss man sich diese etwas genauer anschauen. Am besten geht das mit entsprechenden Tools und einer Handvoll guter Features, z.B.:

  • Repetitive Anfragen
  • Absteigende URLs
  • Header, Parameter, Request Body, Cookies
  • Authentifizierung
  • Organisation (Sammlungen, Request-Historie)
  • Binary Daten
  • Pretty Print der Rückgaben

Ich bin mittlerweile unter macOS bei zwei Tools hängengeblieben die gerne einmal zeigen möchte: CocoaRestClient und Postman. Beide Tools besitzen oben genannte Features. Postman gibt es sogar als Chrome App. Bei Verwendung von Chrome und debugging von JavaScript kommt also gleich alles aus einem Guss ;-). Postman ist insgesamt mehr Feature-Complete und die native Cocoa macOS App unglaublich fix. Und natürlich hat auch Curl seine Berechtigung – wenn auch kein GUI!

Es folgt noch eine kleine Photostrecke. Dann ist die eigene Meinung gefragt…

 

Marius Hein

Autor: Marius Hein

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

A naturally grown .vimrc

Vim is pretty great, honestly. But since I started using vim after growing tired of nano, a lot in my .vimrc changed… To the point where colleagues who use vim on their machine rather use nano on mine before trying to wrap their head around my workflow. Every .vimrc is different and a lot of them exist out there, over twelve thousand repositories of shared vim configurations on GitHub alone and many more on private laptops and computers.

Generally creating a .vimrc works like creating a Makefile: Copy and paste from different sources with small changes until you have an approximation of the desired result and then need to decide whether you want to go the extra mile of dealing with your configurations’ and Vims’ quirks to get it working properly or you just leave it be. This is followed by years of incremental tweaking until you have a Vim environment which works perfectly but you don’t know why. At least that’s how I do it ¯\_(ツ)_/¯

So I took a dive into my own to see what kind of madness lurks down there…

set nocompatible
set t_Co=16
set shiftwidth=4
set tabstop=4
set autoindent
set smartindent
filetype plugin on
filetype indent on

So far, so good. Nothing special. Other than that indentation is set and overwritten three times, this has not lead to any problems (yet). The next lines are a bit more interesting:

call pathogen#infect()
call pathogen#helptags()
syntax on
set background=dark " dark | light "
colorscheme solarized

 

pathogen is a runtime manipulator which allows you to add additional plugins to Vim easier, in my case these are vim-solarized, a popular colourscheme, and vim-fugitive, a plugin that adds git commands within Vim. #infect() loads these plugins and #helptags() generates documentation. The following lines make use of solarized and add syntax highlighting.

set nu
set listchars=eol:$,tab:>-,trail:.,extends:>,precedes:<,nbsp:_
set list
let &colorcolumn="121"
set splitbelow
set splitright
set viminfo='20,<1000

This controls numbering and control characters, colorcolumn adds a ugly line over the 121’st char to keep up with coding styles. split tells vim where to add new views when splitting (I rarely use these) and viminfo sets the copy buffer to up to 1000 lines.
Now we get to the really interesting bits, key remaps!

Artist rendition of the authors .vimrc

"See :help map-commands
"n        = Normal only
"v        = Visual only
"i        = Insert only
"         = Normal+Insert+Select only
" nore    = disable recusiveness
"     map = Recursive map

"split window switching
nnoremap <C-J> <C-W><C-J>
nnoremap <C-K> <C-W><C-K>
nnoremap <C-L> <C-W><C-L>
nnoremap <C-H> <C-W><C-H>

"Make Up and Down Arrows move half a screen
"instead of 1 line
noremap <Up> <C-U>
noremap <Down> <C-D>

"BUFFERS Used to be F6,F7. Now used by flake
set hidden
noremap :bprevious
noremap :bnext

"Because buffers change Flake to use F3 instead of F7
"autocmd FileType python map :call Flake8()
" DOES NOT WORK DAMN

"Smart Home key
noremap <expr> <Home> (col('.') == matchend(getline('.'), '^\s*')+1 ? '0' : '^')
imap <Home> <C-o><Home>

Switching windows can be hassle without the first four remaps, but again, I rarely use split windows. Mapping the up and down arrows to jump half a screen instead just one line I added to stop myself from using them instead of j and k, I have grown quite used to it, so it gets to stay ^_^
Buffer remaps are a must! Because I do use them a lot. There have been problems with Flake, a python lint tool, which I tried to avoid by remapping flakes key… Didn’t work out, so I got rid of Flake and call pylint when required instead.

The smart home key makes the <home>-key jump to the first non-whitespace char in a line instead of the begining of the line, quite handy!

"Access commandwindow with ctrl+f or :cedit

"For dorks
map q: :q
command Wsudo w !sudo tee % > /dev/null
"Jump to next line > 120 chars
command Warnl :/\%>120v./+
"For easy copy-paste
command Cpm :set nonu paste cc=  nolist
"Catch regular caps failure
command WQ :wq

These are just a few quality of life improvements, I tend to mistype :q as q: and :wq as :WQ. The :Wsudo command lets me edit read-only files and :Cpm is for easy mouse copy and paste. :Warnl jumps to the next line with more than 120 chars, this again is to check for style problems.

Alright, that’s it. My current .vimrc. There were a few commented out lines I omitted because I have no clue what I was thinking at the time anymore, but I hope there were a few little bits someone else might find useful to feed their own beast of a .vimrc with.

Image sources:
Vim logo from vim.sexy
Shoggoth by twitter.com/nottsuo

Jean-Marcel Flach

Autor: Jean-Marcel Flach

Geboren und aufgewachsen in Bamberg, kam Jean (das “-Marcel” ist still) nach einem Ausflug an die Uni, als Azubi zu NETWAYS. Dort sitzt er seit 2014 im Icinga 2 core Entwicklungsteam.