Windows und Remote Verbindungen – die 2.

windows-mac-or-linuxVor langer, langer Zeit (zumindest im IT Wesen), hatte ich einmal über die Verwaltung verschiedener Remote Verbindungen unter Windows geschrieben und Achim hat im Gegenzug eine Erklärung für Linux zusammengetragen. Seit dem hat sich einiges geändert und es gibt auch immer was neues, aber im Bereich der Verbindungs-Verwaltung scheint der Trend zu stagnieren. Der Fork mRemoteNG oder Tools wie Terminals scheinen einen Punkt erreicht zu haben, wo alle Bedürfnisse erreicht sind. Letzte Aktivitäten/Updates sind zumindest länger her, aber sie laufen ohne Probleme. Alternativen unter Windows per SSH lassen sich z.B. via PowerShell derzeit realisieren, falls jemand nativ in der PS unterwegs ist.

Man muss und kann also gespannt in die Zukunft schauen und evtl. sogar hoffen, dass sich irgend wann einmal ein Protokoll auf allen Systemen durchsetzt. SSH z.B. kommt unter Windows auch immer stärker zum Einsatz und wäre ein Kandidat hierfür, lassen wir uns überraschen.

Ronny Biering

Autor: Ronny Biering

Vor NETWAYS arbeitete Ronny bei einem der großen deutschen Internet- und Hosting Provider. Hier betreut er zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bereich Managed Services die Plattformen unserer Kunden. Im Gegensatz zu dem üblichen Admin-Cliche, gehört Fitness zu einer seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung.

Never ending Spam

nospamHeute halten wir uns schlicht und einfach und möchten die Allgemeinheit und die IT-Welt mal wieder vor den ganzen Spam-Wellen warnen. Derzeit kommen diese mit ZIP Files in unterschiedlichsten Zusammenhängen.

Beispiele sind Nachrichten von Ihrer freundlichen Apotheke, der Post/DHL wegen einer Sendung, dem Telefonbetreiber zwecks Rechnung oder Kündigung oder dem Klassiker der Bank. Wer bei seinem Filter Zip als Anhang durchlässt wird es aber auch schwer haben diese Spams derzeit zu filtern. Wieder ein Grund mehr ZIPs nicht als Anhang zuzulassen, E-Mails sind nicht zum File-Transfer entworfen worden 🙂

Es gibt sicher eine Person im Kreis der Verwandten von jedem, wo man sicher ist, das dieser derartige Nachrichten samt Anhang öffnet. Hier kann man nur noch einmal warnen, das z.B. die o.g. Absender einem nicht ohne weiteres eine Mail mit dubiosem Anhang schicken.

Daher bitte weitersagen, das man vor dem öffnen der Anhänge erst einmal die Nachrichten genau prüfen soll. Bin ich überhaupt Kunde, hat der Absender eigentlich die Adresse, wird man direkt angesprochen (Name, Vorname).

Und wer Hilfe bei Setup seines Mailservers braucht kann gern auf unsere Unterstützung zurückgreifen oder den Service direkt bei uns nutzen.

Ronny Biering

Autor: Ronny Biering

Vor NETWAYS arbeitete Ronny bei einem der großen deutschen Internet- und Hosting Provider. Hier betreut er zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bereich Managed Services die Plattformen unserer Kunden. Im Gegensatz zu dem üblichen Admin-Cliche, gehört Fitness zu einer seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung.

Tools und ihre Begeisterung

AmbitionsbarometerHeute möchte ich mal einen kleinen Rückblick über die von uns genutzten Tools geben und wie der Enthusiasmus sich im laufe der Zeit geändert hat. Denn wer kennt es nicht, kaum gibt es ein neues Tool oder eine Erweiterung und schon denkt man sich “Man, das hätte ich schon immer gebrauchen können. Warum erst jetzt?” oder anders gesagt “Cool” 🙂 Und schon beginnen dann auch die ersten Tests, man setzt sich damit auseinander und versucht den Rest der Belegschaft davon zu überzeugen es auch zu mögen.

Als kleines Beispiel einmal die Tätigkeit des Admins die Server und deren Logs zu prüfen. Fangen wir damit an einzelne Logs zu prüfen und ggf. mit eigenen Checks auf bestimmte Inhalte zu prüfen. Das ganze kommt dann in der nächsten Stufe per Remote-Log schon mal auf einen zentralen Server, wo dies leichter ‘durchgegrast’ werden kann. Immer wieder denkt man sich “Ja, so geht es besser”, aber in der heutigen Zeit steht am Ende ELK und ist wohl auch noch auf längere Sicht das muss dafür.

Oder die Installation und Pflege der Systeme. Ich denke das ‘golden image’ den meisten ein Begriff ist und er durchaus auch heute noch seine Berechtigung hat. Aufgesetzt dazu konnte man mit Verwaltungen wie ClusterShell und Updian schon mal etwas weiter kommen und sich die Arbeit erleichtern. Einen Schub bekam das ganze dann mit Automatisierungen wie Puppet und aktuell lernen die Server mit OpenNebula und Foreman schon das laufen und überrennen uns bald 😀

Kurzum, im Laufe der Zeit wird sich das Barometer der Begeisterung zu den genutzten Tools immer wieder ändern, das hängt von den Anforderungen und Innovationen im Netz ab. Aber es ist interessant sich mal den Wandel dann rückwirkend anzuschauen.

Ronny Biering

Autor: Ronny Biering

Vor NETWAYS arbeitete Ronny bei einem der großen deutschen Internet- und Hosting Provider. Hier betreut er zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bereich Managed Services die Plattformen unserer Kunden. Im Gegensatz zu dem üblichen Admin-Cliche, gehört Fitness zu einer seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung.

SSH-Agent Forward und Screen

Ich glaube, dass wir Screen und SSH Agent Forwarding nicht weiter im Detail selbst besprechen müssen, aber mit diesem Post möchten wir auf ein Problem hinweisen, welches beim Einsatz von beidem zusammen aufkommt. Hintergrund ist folgender: SSH legt beim Connect mehrere ENV-Variablen an, welche auch den AUTH_SOCK enthalten. Dies ist ein Socket, der für die Kommunikation mit dem lokalen Agent verantwortlich ist und somit die Weiterleitung der Keys ermöglicht.

Unglücklicherweise werden diese EVN Informationen nur beim Start der Screen Session eingelesen, d.h. wenn man sich detached und dann mit einer neuen Verbindung wieder einhängt, enthält die Variable immer noch den alten Pfad, welche dann nicht mehr aktuell ist ( z.B. /tmp/ssh-hYQhk6Nrhq/agent.32462 ). Somit würde eine Verbindung innerhalb vom Screen zu einem Server dann keine Key Authentifizierung mehr durchführen und ein Passwort verlangen, was im ersten Moment dann sehr verwirrend ist.

Man kann sich aber mit einem kleinen Tricken helfen, welcher diesen Socket auf einen generischen Pfad legt. Dazu erstellt man sich eine SSH-RC Datei, die bei jeder Verbindung ausgeführt wird. ( SSH1 ~/.ssh/.rc | SSH2 ~/.ssh/rc )

#!/bin/bash
if test "$SSH_AUTH_SOCK" ; then
    ln -sf $SSH_AUTH_SOCK ~/.ssh/ssh_auth_sock
fi

Somit wird ein Link zum jeweiligen Pfad des Socket erstellt, welcher bei jeder Anmeldung dann auch überschrieben wird. Schon haben wir einen festen Namen. Nun geht es nur noch darum, diesen Pfad auch im Screen mit anzuziehen. Dazu erstellt/ändert man nur die .screenrc im Home-Verzeichnis wie folgt:

setenv SSH_AUTH_SOCK $HOME/.ssh/ssh_auth_sock

Als letztes muss die Screen Sitzung nur noch einmal neu gestartet werden, damit die Einstellung greift. Und schon wird bei jeder Neueinwahl auf den Server und ins Screen die korrekte Verbindung zum lokalen SSH Agent hergestellt.

Ronny Biering

Autor: Ronny Biering

Vor NETWAYS arbeitete Ronny bei einem der großen deutschen Internet- und Hosting Provider. Hier betreut er zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bereich Managed Services die Plattformen unserer Kunden. Im Gegensatz zu dem üblichen Admin-Cliche, gehört Fitness zu einer seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung.

Jitsi – aka SIP Communicator

Der heutige Post ist recht kurz und bündig, aber mit gutem Inhalt gefüllt. Wir möchten Euch einen der zahlreichen Chat und Telefon Clients vorstellen, welcher sich in der Praxis gut bewährt hat und wohl die aktuell gängigsten Protokolle unterstützt. Die Rede ist von Jitsi oder auch bekannt als SIP Communicator.

Dieser dient nicht nur als Chat Client für IRC, Jabber, Facebook und CO, sondern kann dank SIP auch gleichzeitig mit als Soft-Phone genutzt werden. Zusammen mit dem Bezug auf Mikrofon und auch Kamera lässt sich das ganze auch noch weiter aufbessern und z.B. in einen Jabber Server mit Openfire als Videokonferenz Tool einbinden.

Wer also auf der Suche nach einem neuen Client ist, kann sich hier einmal ausprobieren. Und Open-Source typisch ist er sogar für alle Plattformen erhältlich.

Ronny Biering

Autor: Ronny Biering

Vor NETWAYS arbeitete Ronny bei einem der großen deutschen Internet- und Hosting Provider. Hier betreut er zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bereich Managed Services die Plattformen unserer Kunden. Im Gegensatz zu dem üblichen Admin-Cliche, gehört Fitness zu einer seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung.