Atom – der hackbare Editor von Github

Wer kennt es nicht, man sitzt am gewohnten Editor und trotz langer Gewohnheit, fallen einem immer wieder Kleinigkeiten oder gar sehr große Macken auf, welche leider nicht veränderbar sind. Mit Atom hört das auf! Atom ist ein lightweight, Open-Source Editor mit unglaublich vielen Möglichkeiten dank Paketen. Dank den zahlreichen Themes, bietet Atom auch visuell einiges an Auswahl.

Was hebt Atom von anderen Editoren ab?

Direkt nach der Installation ist Atom weit davon weg eine IDE zu sein. Dank den zahlreichen von Community-Mitgliedern entwickelten Paketen, ist es jedoch möglich Atom so gut wie jede Sprache beizubringen, und sogar das Debuggen und Kompilieren von beispielsweise C++ ist durch bestimmte Pakete möglich. So manch einer wird jetzt vermutlich sagen, dass sein Visual Studio genau das bereits kann, ohne dafür ein Paket zu installieren. Wer aber mit mehreren Sprachen gleichzeitig arbeitet, kann mit Atom tatsächlich nahezu jede Programmiersprache mit einem Editor abdecken.

Welche Pakete und Themes nutze ich?

Beim Theme hab ich mich sowohl beim UI als auch beim Syntax für One Light entschieden und bin bis jetzt auch ziemlich zufrieden mit meiner Entscheidung. Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich mir noch nicht sonderlich viele Themes angeschaut habe, und es bestimmt viele andere da draußen gibt, die mir genau so gut oder gar besser gefallen würden. Bei den Paketen ist es dafür weitaus komplizierter, weshalb ich mich dazu entschieden habe, die für mich wichtigsten Pakete ein wenig näher zu bringen.

Minimap

Durch Minimap wird, je nach Belieben, rechts bzw. links vom Text eine kleine Übersichtskarte über die gesamte Datei angezeigt. Dies ist bei der Orientierung und Navigation sehr hilfreich, da man einfach per Klick an eine bestimmte stelle scrollen kann. Minimap bietet durch zusätzliche Pakete wie minimap-git-diff oder minimap-find-and-replace, die Möglichkeit, sich Git-Diffs bzw. Ergebnisse der Suchen/Ersetzten-Funktion direkt auf der Minimap anzeichen zu lassen.

Remote-FTP

Wie der Name vielleicht bereits erahnen lässt, erlaubt Remote-FTP das direkte Synchronisieren und Bearbeiten von Dateien über FTP, FTPS und SFTP und unterstützt dabei auch die Verwendung von SSH-Keys.

PlatformIO IDE Terminal

Dieses Paket fügt ein Terminal in den unteren Bereich des Editors ein, welches mit einigen netten Features wie automatisches Mapping, Themes und Tabs. Ich selbst nutze dieses Terminal sehr gerne für Git, da man nicht immer erst ein Terminal öffnen bzw. das Fenster wechseln muss.

 

Atom-Beautify, Atom-Autocomplete-PHP und Linter-PHP

Diese Pakete habe ich zusammengefasst, da sie meiner Meinung nach ziemlich essenziell für PHP-Entwickler sind und irgendwie zusammen gehören.

Atom-Beautify: Kümmert sich um die Formatierung von Code in den meisten gängigen Sprachen

Atom-Autocomplete-PHP: Führt, wie der Name schon sagt, eine Autovervollständigung für PHP ein

Linter-PHP: Statische Code-Analyse für PHP

Split-Diff

Split-Diff ermögicht das Anzeigen von Git-Diffs als übersichtlichen Split. Hierdurch kann man schnell erkennen was genau sich verändert hat und kann es mit ein paar Klicks rückgängig machen. Zusätzlich wird es durch zwei Pfeile ermöglicht zum nächsten bzw. letzten Diff-Block zu springen.

Wer also auf der Suche nach etwas Neuem ist, oder einfach mal etwas ausprobieren möchte, sollte definitiv einen Blick auf Atom werfen und sich eine Programmierumgebung nach den eigenen Vorstellungen zusammenbauen.

Noah Hilverling

Autor: Noah Hilverling

Nachdem Noah bei einer vierjährigen Exkursion nach Belgien seine Liebe zum Programmieren entdeckte, holte der gebürtige Euskirchener innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Schulabschlüsse nach. Danach verließ Noah sogar den schönen Chiemsee, um sich ab September 2016 im Rahmen der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei NETWAYS voll und ganz dem Programmieren hinzugeben und viele unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln. Wenn er mal nicht am Programmieren und Zocken ist, brettert er mit seinem Snowboard die Pisten runter, oder schwingt sich auf sein Mountainbike.

Wie kommt man eigentlich zum Programmieren?

Da ich schon von einigen Leuten gefragt wurde, wie ich denn zum Programmieren gekommen bin, erzähle ich hier nun von meinen Anfängen als Programmierer. Und das ist jetzt keineswegs als Anleitung für all Jene anzusehen die gerne Programmieren lernen wollen, sondern ist lediglich ein Beispiel wie es funktionieren kann. In diesem Text werde ich den Begriff “Programmieren” etwas weiter fassen: Ich lasse hier auch das Skripten unter den Begriff fallen und hoffe damit Niemandem vor den Kopf zu stoßen.

Begonnen mich mit diesem Thema zu befassen habe ich vor etwa 7 Jahren. Damals war ich gerade mal 11 Jahre alt und habe nahezu meine gesamte Freizeit mit Computerspielen verbracht.

Eines dieser Computerspiele war Multi Theft Auto (kurz MTA), eine Multiplayer-Applikation für GTA San Andreas. In diesem Spiel ist es möglich eigene Gamemodes in der Sprache LUA zu skripten. Dies reizte mich besonders, da das Skripten einem ein großes Spektrum an Möglichkeiten bietet, in das Spielgeschehen einzugreifen.

Alleine in ein so großes Thema einzusteigen ist immer schwer, vor allem wenn man keinen Schimmer hat, wo man anfangen soll. Glücklicherweise bin ich bei meiner Suche auf die von anderen Spielern veröffentlichten Skripte gestoßen, durch die ich mich dann mühsam durchgearbeitet habe. Dies wurde dadurch erleichtert, dass die meisten dieser Skripte unverschlüsselt, also Open Source, waren. Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt kein Wort Englisch konnte, was das lernen „ein wenig“ verkomplizierte.

Da ich denn Sinn von Funktionen nicht an deren Namen erkennen konnte, nahm ich meinen damaligen besten Freund, den Google-Übersetzer zur Hilfe. So hangelte ich mich Zeile für Zeile durch Skripte und versuchte durch kleine Modifikationen deren Funktion zu verstehen. Irgendwann fing ich dann an Skripte umzuschreiben und an meine Bedürfnisse anzupassen, wobei mir auch ein deutschsprachiges MTA-Scripting-Forum und das zu MTA gehörige Wiki sehr gut zur Seite standen.

Circa zwei Jahre später, war ich in der Lage eigene Skripte, zugegebenermaßen nicht mit der besten Qualität, zu schreiben und hatte zudem meine Englischkenntnisse von Null aus aufgebaut und mir einen kleinen Wortschatz angeeignet.

Irgendwann entdeckte ich dann Minecraft für mich und fand einige Monate später heraus, dass es in dort ebenfalls möglich ist Gamemodes (Plugins) zu schreiben. Diesmal hatte ich jedoch keine Skriptsprache wie LUA vor mir, sondern die Programmiersprache Java.

Da ich mein Lernen eigentlich ähnlich aufbauen wollte wie bei LUA, suchte ich nach einer Quelle für Plugins. Allerdings fiel mir hier ein Problem auf: Java wird kompiliert und ist daher in der ausführbaren Version für den Menschen nicht lesbar. Zu meinem Glück fand ich heraus, dass viele Entwickler ihren Quellcode auf Github veröffentlichen und bediente mich zudem an zahlreichen Wikis.

Im Verlauf der nächsten zwei Jahre baute ich meine Java-Kenntnisse weiter aus, wagte mich aus der Plugin-Programmierung heraus in eigene Projekte, versuchte mich mit großem Interesse an den Sprachen C#, JavaScript und PHP und hatte bereits an einigen größeren Projekten Erfahrungen gesammelt. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, ich möchte das Programmieren später zu meinem Beruf machen.

Hätte es so etwas wie Open Source nicht gegeben, hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, das Programmieren so zu lernen. Aus diesem Grund bin ich umso glücklicher, am Ende bei Netways gelandet zu sein und irgendwann anderen die Möglichkeit zu geben von mir zu lernen.

Funfact: Es dauerte circa 4 Jahre, bis ich die For-Schleife kennen lernte. Ich habe keine Ahnung, wie ich es so lange ohne geschafft habe.

Noah Hilverling

Autor: Noah Hilverling

Nachdem Noah bei einer vierjährigen Exkursion nach Belgien seine Liebe zum Programmieren entdeckte, holte der gebürtige Euskirchener innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Schulabschlüsse nach. Danach verließ Noah sogar den schönen Chiemsee, um sich ab September 2016 im Rahmen der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei NETWAYS voll und ganz dem Programmieren hinzugeben und viele unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln. Wenn er mal nicht am Programmieren und Zocken ist, brettert er mit seinem Snowboard die Pisten runter, oder schwingt sich auf sein Mountainbike.

NETWAYS stellt sich vor – Noah Hilverling

This entry is part 5 of 30 in the series Mitarbeitervorstellung

Name: Noah Hilverling

Alter: 18

Position bei NETWAYS: Junior Developer

Bei NETWAYS seit: September 2016

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

In nicht allzu ferner Zukunft, werde ich anfangen an Icinga Web 2 und den dazugehörigen Plugins zu arbeiten. Neben Icinga Web 2 zählen aber auch kleinere Web-Projekte zu meinem Aufgabenbereich.

An welchen Projekten arbeitest Du gerade?

Zur Zeit arbeite ich zusammen mit meiner Azubi-Kollegin Jennifer an einem Sudoku-Solver, um einfach mal in die Materie rein zu kommen und sich an die Arbeit mit Git zu gewöhnen.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Als langjähriger Hobby-Programmierer, hat sich bei mir der Trend fortgetzt, dass mir das Programmieren am meisten Spaß macht. Zudem liebe ich es im Team zu arbeiten, mit anderen zu kommunizieren und neue Erfahrungen zu sammeln.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Da ich erst vor circa einem Monat nach Nürnberg gezogen bin und noch nicht sonderlich viel gesehen haben, besteht ein Teil meiner Freizeit darin, mir die Stadt anzuschauen. Ansonsten sitze ich recht viel vor dem Computer, programmiere an meinen eigenen Projekten weiter, bastel an meinem Server rum und spiele Spiele wie Counter-Strike, GTA 5 und World of Warcraft. Bin ich mal nicht vor meinem Rechner zu finden, bin ich vermutlich über das Wochenende bei meiner Freundin in Erfurt.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

In den nächsten Jahren steht außer meiner Ausbildung nicht sonderlich viel an, weshalb die Ausbildung besonders viel Aufmerksamkeit von mir bekommen wird. Nebenbei werde ich mich in Nürnberg einleben und hoffentlich viele nette Menschen kennen lernen. Nach der Ausbildung würde ich mir wünschen, weiterhin bei NETWAYS arbeiten zu können und meine Kenntnisse im Bereich der Softwareentwicklung weiter auszubauen.

 

 

Noah Hilverling

Autor: Noah Hilverling

Nachdem Noah bei einer vierjährigen Exkursion nach Belgien seine Liebe zum Programmieren entdeckte, holte der gebürtige Euskirchener innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Schulabschlüsse nach. Danach verließ Noah sogar den schönen Chiemsee, um sich ab September 2016 im Rahmen der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei NETWAYS voll und ganz dem Programmieren hinzugeben und viele unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln. Wenn er mal nicht am Programmieren und Zocken ist, brettert er mit seinem Snowboard die Pisten runter, oder schwingt sich auf sein Mountainbike.