Shopware Update

Jeder nutzt für seine Dienste die verschiedensten Tools. Wir bei NETWAYS kümmern uns im Hosting Bereich für Sie um eben diese Dienste und Tools, sodass Sie als User sich damit nicht beschäftigen müssen.
In diesem Rahmen betreuen wir auch Shopware Installationen unserer Kunden.
Jedoch wollen derartige Dienste auch Updates um aktuell zu bleiben. Ein Shopware Update ist meist nichts großes. Dennoch gibt es hier auch nicht nur eine Variante, wie diese am besten durchzuführen sind. Die Variante die für mich die “beste” ist, möchte ich hier kurz vorstellen.


Schritt 1

Zunächst benötigt man das Paket des jeweiligen Updates. Diese können hier heruntergeladen werden. Im Anschluss kurz entpacken und schon kann es los gehen. Wichtig hierbei ist, dass die Dateien des Updates, die Dateien der Shopware Installation überschreiben.

Deswegen: Ein Backup rettet manchmal jeden Admin! Dies gilt auch für die DB, da diese ebenfalls bearbeitet wird.

Schritt 2
Das Update einspielen.

root@shopware:/tmp# cp -a -R /tmp/update_5/update_5/* /var/www/shopware_directory

Schritt 3
Im Endeffekt war es das auch schon. Unter http://shopware-test.meinedomain.com/recovery/update kann nun das Update gestartet werden. Hier passiert bis auf einige wenige Klicks alles automatisch. Nach dem erfolgreichen Update, muss noch ein Ordner gelöscht werden, sodass das System wieder freigegeben wird.

root@shopware:/var/www/shopware_directory# rm -rf /update-assets

Nun sind keine weiteren Schritte mehr nötig. Auf Fehlermeldungen muss natürlich individuell eingegangen werden. Sollten Sie hierbei auf Probleme stoßen oder möchten ebenfalls eine Umgebung aufbauen, können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz

VM Volumes live anpassen mittels blkdeviotune

This entry is part 2 of 2 in the series Cloud Management

Wir bei NETWAYS setzen für das erstellen von VMs bestimmte Templates ein. In diesen Templates sind alle möglichen Konfigurationen hinterlegt. Unter anderem auch für die VM Volumes. Doch nicht immer passen diese Konfigurationen und so sind einzelne Anpassungen an der laufenden VM nötig. Mittels “blkdeviotune” ist man als Admin in der Lage, live die Volume-Daten der VMs zu bearbeiten.
Hierzu begibt man sich mittels “virsh” in das dazugehörige Terminal.

root@virt-system:~# virsh
Welcome to virsh, the virtualization interactive terminal.
Type: 'help' for help with commands
'quit' to quit
virsh # list
Id Name State
----------------------------------------------------
01 one-1000 running
02 one-1001 running
03 one-1002 running
04 one-1003 running

In diesem Terminal hat man verschiedene Parameter die man anpassen kann. Welche verfügbar sind, kann man wie folgt anzeigen lassen. Hierbei wird die ID aus obigen Kommando benötigt:

virsh # blkdeviotune 02 vda
total_bytes_sec: 62914560
read_bytes_sec : 0
write_bytes_sec: 0
total_iops_sec : 500
read_iops_sec : 0
write_iops_sec : 0

Folglich ist hier die Möglichkeit gegeben, oben genannte Parameter anzupassen. Ob man hier nun die Limitierungen der IOPs und die “Bytes per second” bezüglich “read” und “write” unterscheidet, oder ob man einen totalen Wert angibt, bleibt jedem Admin selbst überlassen. In diesem Beispiel hat die VM mit der OpenNebula ID “one-1001” Limitierungen auf die Parameter “total_bytes_sec” und “total_iops_sec“. Die anderen Werte sind hier unlimitiert, jedoch werden sie durch den übergeordneten Parameter beschränkt. Wenn man die Werte nun entsprechend seiner Wünsche anpassen möchte, ist es wie im folgenden Beispiel wichtig, alle Werte mit anzugeben, auch wenn sie nicht verändert werden sollen. Als Beispiel wird hier nun der Parameter “total_bytes_sec” auf 0 zurück gesetzt und einzelne Limitierungen für die Werte “read_bytes_sec” und “write_bytes_sec” gesetzt. Ebenso werden die maximal zulässigen IOPs erhöht.

virsh # blkdeviotune 02 vda 0 31457280 31457280 1000 0 0
virsh # blkdeviotune 02 vda
total_bytes_sec: 0
read_bytes_sec : 31457280
write_bytes_sec: 31457280
total_iops_sec : 1000
read_iops_sec : 0
write_iops_sec : 0

Derartige Änderungen können live geschehen und benötigen keine weiteren Aktionen innerhalb der VMs. Wir bei NETWAYS reagieren so zum Beispiel auf temporäre Mehrauslastungen einzelner VMs.

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz

AnsibleFest London

Thilo, mein alter Azubi Kollege, und ich haben dieses Jahr das erste mal am AnsibleFest in London teilgenommen. Ziel davon war es, den Blickwinkel zu erweitern und zu sehen, welche Möglichkeiten es mit Ansible gibt und wie sie von anderen Unternehmen ausgeschöpft werden.
Die Unternehmen, die Vorträge gehalte oder an Interviews teilgenommen haben, erstrecken sich von Siemens, über Ansible selbst bis hin zur britischen Armee. Mich hat sehr erstaunt, dass sogar die britische Armee Ansible im produktiven Einsatz hat und dann auch einen Talk darüber abhält!

Das Ambiente war sehr vornehm. Die Veranstaltung fand im “InterContinental London” statt. Wie wir es von NETWAYS Veranstaltungen schon gewohnt sind, gab es reichlich zu Essen und zu Trinken, was uns nach der etwas längeren Anreise, doch zu Gute kam.

Als OpenSource Firma kommen wir bei NETWAYS immer mehr in Kontakt mit dem Configuration Management Tool Ansible. Bereits die ersten Kunden sind auf uns, eben wegen Ansible zugekommen und haben in Zusammenarbeit mit uns ihr Setup aufgebaut. Die Verwaltung der Produktivsysteme läuft demnach mit Ansible und diese Konfigurationen sind sowohl für uns als Administratoren als auch für den Kunden selbst mittels Git zugänglich. Falls auch ihr euch überlegt, eure Systeme mit Ansible zu verwalten, dann kommt gerne auf uns zu! Wir helfen gerne.

Zum Abschluss sind hier noch Bilder vom Hotel sowie von der Anreise hinterlegt.

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz

PHP Error – php_network_getaddresses

Ein Problem zu dem es viele Lösungsansätze gibt, ist folgender PHP Fehler. Er tritt beispielsweise auf, beim Verbinden auf externe Anwendungen oder APIs:
php_network_getaddresses: getaddrinfo failed: No address associated with hostname

Im Netz kursieren Teilweise die wildesten Lösungsansätze. Da ich vor kurzem mit eben diesem Problem konfrontiert wurde, möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen. In der “php.ini” gibt es einen Parameter, der diesen Fehler verursachen kann.

Dieser kann unterschiedlich gefüllt sein und ist per default leer.

disable_functions = pcntl_alarm,pcntl_fork,,pcntl_wait,pcntl_wifexited,pcntl_wifstopped,pcntl_wifsignaled,pcntl_wexitstatus,pcntl_wtermsig,,pcntl_signal,,pcntl_get_last_error,pcntl_strerror,pcntl_sigprocmask,pcntl_sigwaitinfo,,pcntl_exec,pcntl_getpriority,pcntl_setpriority

Um obigen Fehler zu beheben, kann es also reichen, sich diesen Parameter anzusehen und notfalls sogar komplett zu leeren.

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz

Ubuntu Unity vermutlich bald tot

Wie diverse Medien berichteten, wird “Unity 8” nicht mehr weiter entwickelt. Es wurde unter Ubuntu 16.10 zwar eingeführt, jedoch nur als Vorabversion. Ebenso wurde die Entwicklung am Ubuntu Phone eingestellt. Als Grund gab Canonical an, dass es wohl viel Arbeitsaufwand gekostet hat, wenig Fortschritt zu verzeichnen war und beides in der Community wenig Anklang gefunden hat.

Das hauseigene “Unity 7” wird zudem ebenfalls bald nicht mehr im Einsatz sein. Ab Ubuntu 18.04 LTS wird Ubuntu wieder mit Gnome 3 ausgeliefert werden. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, so Canonical-Gründer Mark Shuttleworth, jedoch möchte Canonical das Augenmerk vermehrt auf das IoT (Internet of Things) und die “Cloud” legen.

Obwohl Unity von Anfang an bei den Usern stark umstritten war, werden doch viele User die leicht zu bedienende Oberfläche nun vermissen. Ich selbst hatte meinen Einstieg mit Ubuntu in Kombination mit dem “Unity 7” und habe damit gut in die große weite Welt der Linux-Systeme gefunden.

 

Marius Gebert

Autor:

Marius ist seit September 2013 bei uns beschäftigt. Er hat im Sommer 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und kümmert sich nun um den Support unserer Hostingkunden. Seine besonderen Themengebiete erstrecken sich vom Elastic-Stack bis hin zu Puppet. Auch an unserem Lunchshop ist er ständig zu Gange und versorgt die ganze Firma mit kulinarischen Köstlichkeiten. Seine Freizeit verbringt Marius gern an der frischen Luft und wandert dabei durch die fränkische Schweiz