Serverwartung für Kollegen

This entry is part 15 of 16 in the series Azubis erzählen

Philipp und ich haben diese Woche das Vergnügen mit zwei Servern eines Kollegen bekommen. Unsere Aufgabe war im grunde ganz einfach.

Zu machen war:
– Server ausbauen
– Reset iLO Board + neues Passwort vergeben
– Lizenz für iLO Board einspielen
– Upgrade iLO Firmware
– Upgrade Bios
– Upgrade RAID-Controller
– RAID 1 aus 2x 146 GB SAS Festplatten bauen
– RAID 5 aus 3x 5TB SATA Festplatten bauen
– Quad-Port Netzwerkkarte ausbauen
– 10 GBit Netzwerkkarten einbauen
– Debian Minimalinstallation
– Netzwerkkonfiguration für externes Netzwerkinterface (1 GBit)
– Netzwerkkonfiguration für internes Netzwerkinterface (10 GBit)
– Server einbauen

Ich dachte nicht, dass es einfach wird, aber auch nicht, dass es so Zeitintensiv wird. Nachdem wir die Server dann ausgebaut auf dem Tisch liegen hatten, schlossen wir unsere Monitore und Tastaturen an. Als wir dann den Strom anschalteten, ging der Server in den Standby-Leerlauf. In diesem ‘Modus’ liefen die Lüfter schon langsam an. Zuerst war ich überrascht. Einer von diesen Servern ist, im Standby, schon so laut wie mein Gaming-PC, wenn er unter Volllast läuft.

Nun war es an der Zeit uns mal die Software genauer anzuschauen. Wir mussten rausfinden, auf welcher Version das BIOS, das iLO und der RAID-Controller momentan laufen. Nachdem wir das herausgefunden hatten, suchten wir nach den passenden Updates im Internet. Wie wir es gewohnt waren, haben wir mit unserer Suche nach Updates, bei der Herstellerseite angefangen. Wer sich jetzt denkt, “Modellnummer oder Modellbezeichnung suchen und Downloaden”, liegt hiermit allerdings falsch. Wir haben etwa drei Stunden damit verbracht, herauszufinden welches vorgeschlagene Update denn nun das richtige ist und wie man dieses dann Einspielen muss. Die Größe der Updatedatei, belief sich auf sieben Megabyte. Für uns waren normale Updategrößen irgendwo zwischen 500 Megabyte und 1,5 Gigabyte, weswegen wir auch unter großer Verwunderung die heruntergeladene Updatedatei mehrmals überprüften. Nachdem uns unser Ausbilder mitteilte, dass der Server nur noch als “lauter Türstopper” benutzt werden kann, wenn man eine falsche Firmware-Version installiert, bekamen wir nochmehr Angst etwas kaputt zu machen. Bei einer weiteren Überprüfung stellten wir dann fest, dass die Datei, ein einfaches Shell-Script war. Mit einem USB-Stick haben wir dann innerhalb von Sekunden die Updates installiert.

Nachdem wir dann die Firmware-Updates fertiggestellt hatten, galt es die Hardwareteile einzubauen. Wir sollten sechs 5TB HDD Platten und zwei 10 GBit Netzwerkkarten einbauen. Zusätzlich sollten wir auch die vorhandene Quad-Port Netzwerkkarte ausbauen. Philipp schrieb die Seriennummer der einzubauenden HDD Platten auf und ich baute diese dann letztendlich ein.

Jetzt stand noch die iLO Lizenz aktivierung und die RAID-Controller konfiguration an. Das alles ließ sich ganz einfach beim Boot einstellen. Während wir diese Einstellungen vornahmen, hat uns unser Ausbilder noch erklärt was RAID ist und was man damit machen kann. Nun da wir die nötigen Einstellungen vorgenommen hatten, mussten wir nur noch eine Debian 9 Minimalinstallation durchführen und die Netzwerkkarten konfigurieren. Die OS installation war total schnell fertig. Für die Konfiguration der Netzwerkkarten, haben wir in der Konfigurationsdatei (/etc/network/interfaces) die Netzwerkkarte eingetragen und eine statische IP-Adresse vergeben.

Das Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon sehr darauf, mal wieder mit der Hardware arbeiten zu dürfen.

Killian Pieper-Müller

Autor: Killian Pieper-Müller

Killian ist seit 1. September 2017 bei uns als angehender Fachinformatiker für Systemintegration. Er erwartet sich von seiner Ausbildung richtige Kenntnisse im Programmieren und in Linux. In seiner Freizeit schaut er sehr gerne Serien, Programmiert oder trifft sich mit Freunden ... im Internet zum Online-Gaming.

Das Professional Services Team unterwegs

Um 8:30 gingen wir aus den Professional Services nach Ingolstadt zu unserem gemeinsamen Teamweekend.
Nach einer Fahrt von 30 Minuten und einer netten Unterhaltung über Applegeräte im Vergleich mit Androidgeräten mit den Kollegen im Auto, sind wir dann in Ingolstadt angekommen. Untergebracht waren wir im Hotel im GVZ. Als wir dann schlussendlich auch im Hotel ankamen, besetzten wir direkt den Konferenzraum, der erstaunlich wenige Steckdosen bereit hielt. In unserer 7 stündigen Konferenz mit mehreren Kaffeepausen, besprachen wir betriebsinterne Dinge und dann wurden nochmals alle AZUBIS begrüßt.
Am Abend wusste niemand wirklich was geplant war, außer unsere Teamleiter. Es ging in einen Klettergarten, allerdings lediglich zum Steak essen. Der Abend klang dann mit Bier am Lagerfeuer aus. Als wir dann um 23 Uhr wieder im Hotel ankamen, bin ich geschafft ins Bett gefallen.

Der kommende Morgen begann für mich um 8:00Uhr. Das Frühstück stand schon im kleinen Hotelrestaurant bereit. Um 9:30 war dann Aufbruch und wir gingen wieder in den Klettergarten, in dem wir schon letzten Abend dinierten, um dort unsere Teamaufgabe zu absolvieren.
Diese bestand daraus eine Hängebrücke über einen Weiher mit ca. 30 Metern Durchmesser zu bauen. Das Material, das uns zur Verfügung stand belief sich auf:
• 30-35 Bretter mit je 1 Meter Länge
• ca. 60 Kletterseile
• ca. 70 Karabinerhaken
• 2 Stahlseile
Die nachfolgenden Ereignisse fanden im Zeitraum zwischen 11 Uhr und 14 Uhr statt:

Killian Pieper-Müller

Autor: Killian Pieper-Müller

Killian ist seit 1. September 2017 bei uns als angehender Fachinformatiker für Systemintegration. Er erwartet sich von seiner Ausbildung richtige Kenntnisse im Programmieren und in Linux. In seiner Freizeit schaut er sehr gerne Serien, Programmiert oder trifft sich mit Freunden ... im Internet zum Online-Gaming.