Microsoft liefert Infos über Schwachstellen an US Geheimdienste

Aus dem Spiegel Artikel Prism-Skandal: Yahoo hat sich gegen Datenspionage gewehrt:

Doch nicht alle Firmen haben sich offenbar dagegen gewehrt, mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg haben Tausende Firmen die Geheimdienste mit Informationen versorgt und im Gegenzug einige Vorteile wie Zugang zu geheimen Spionage-Erkenntnissen erhalten. Allerdings gehe es dabei weniger um Kundendaten. Die Unternehmen würden eher Gerätespezifikationen weiterleiten, um es Geheimdiensten beispielsweise zu erleichtern, fremde Computer auszuspähen.

So liefere der Windows-Riese Microsoft den Geheimdiensten Informationen über Fehler in seiner Software, bevor die Schwachstellen mit Updates geschlossen werden. Ein Konzernsprecher sagte Bloomberg, solche Vorabhinweise sollten der Regierung einen Vorsprung für die Risikoeinschätzung geben. Die Bloomberg-Quellen betonten zugleich, solche Unterstützung durch Microsoft und andere Unternehmen erlaube es den US-Diensten, Schwachstellen in Software auszunutzen, die an Regierungen anderer Länder verkauft werde.

Julian Hein

Autor: Julian Hein

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Die Drinks auf der CeBIT sind gesichert

Unser Post vom letzten Mittwoch zum Thema Mittarbeitersuche hat ganz schön Staub aufgewirbelt. Zuerst intern, denn es haben sich immer mehr Kollegen gemeldet, die besagte Mail der Recruitingfirma auch bekommen haben. Normalerweise juckt das niemanden, weil man inzwischen zu jedem Keyword, dass man in seinem XING Profil stehen hat, jeden Tag mehrere Jobangebote bekommt. Selbst mir wird hin und wieder ein toller neuer Job ins Aussicht gestellt.

Und dann haben die Zugriffe auf unser Blog, speziell aus F. in H., doch deutlich zugenommen. Aber die Kollegen dort haben es sportlich genommen. Statt einem Fax vom Anwalt hat Abends mein Handy geklingelt. Am Telefon der von uns veräppelte Senior Director Of Serious Solutions: Man habe in F. durchaus, wenn auch ein bisschen schmerzhaft, über unseren Post lachen können. Allerdings würde er unseren Ärger gerne aus der Welt schaffen und das Missverständnis erklären:

Die beauftragte Recruiting Firma habe vorschnell gehandelt. Statt Kandidaten aus der eigenen Kartei zu liefern – da waren wohl keine drin – hätte man dort versucht eben auf die Schnelle bei XING ein paar Profile zu generieren und eben alle Kandidaten mit den passenden Stichworten angemailt. Quasi nach der Spaghetti Methode: Erst einmal alles an die Wand werfen, wird schon irgendwas hängen bleiben. Und das dann an den Kunden weiter weiterverkaufen. Was für uns erst einmal nach einem gezielten Breitangriff aussah, war eben doch nur ein Dienstleister der gehörig über das Ziel hinausgeschossen ist.

Wie in der IT ja manchmal üblich, haben wir uns dann einfach auf einen nicht anwesenden Dritten – die Recruiting Firma – als Schuldigen geeinigt und spätestens nach dem Versprechen auf der CeBIT an einem Abend die Zeche zu übernehmen, war die Sache dann gegessen. Es zeigt sich mal wieder, dass es besser ist, solche Dinge auf dem kleinen Dienstweg zu lösen und nicht eskalieren zu lassen. Man kennt sich ja in der IT Szene.

Das “Angebot” aus dem ersten Post gilt trotzdem weiterhin. Wir unterstützen gerne andere – auch andere IT Unternehmen – dabei die passenden Leute für ein Projekt zu finden und haben schon oft mit unseren Leuten ausgeholfen, ohne dass man sich gleich um den Kunden geprügelt hat. Wir sind da für alle direkten Anfragen immer offen.

Julian Hein

Autor: Julian Hein

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Software und Komplexität

In dem Blog Coding Horror schreibt der Autor einen Artikel “The One Button Mystique“, dass er den Home-Button auf dem iPhone aus Usability Geschichtspunkten problematisch findet (Aber immer noch besser als gar keinen physischen Knopf). Man kann vermutlich geteilter Meinung sein, ob man das gut oder schlecht findet. Irgendwie kommen die meisten iPhone User aber ja wohl damit zu recht.

Sehr interessant finde ich allerdings wie er die Komplexität dieses einen Buttons veranschaulicht. Er hat sich die Mühe gemacht die verschiedenen Funktionen des Buttons, je nach der aktuellen Umgebung in ein Ablaufdiagramm zu packen:

Das ist doch ein wunderbares Beispiel für die Aussage “Der Teufel steckt im Detail”. Eigentlich denkt man, dass es sich bei diesem Knopf um eine recht einfache Sache handelt, die man ein, zwei oder dreimal drücken kann. In Wirklichkeit sieht das aber ein bisschen anders aus und erklärt eigentlich ganz gut, warum viele Softwareprojekte teuer werden als gedacht. Eine winzige Zusatzfunktion kann die Komplexität ungemein erhöhen ODER wenn man die Sache nicht gut durchdenkt, dann funktioniert es am Ende auch nicht ganz so wie gewünscht.

(via aptgetupdateDE)

Julian Hein

Autor: Julian Hein

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.