This entry is part 1 of 16 in the series Azubis erzählen

Worum gehts denn heute?

Wie läuft eigentlich so eine Ausbildung bei Netways ab?
Was wird geboten?
Was wird erwartet?
Wäre das vielleicht was für mich?

Auf diese Fragen werde ich versuchen heute eine Antwort zu geben 🙂


Name: Jennifer Mourek
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Abteilung: Development
Lehrjahr: 2

Rückblick:

Die Hälfte meiner Ausbildung ist schon vorbei, seit anderthalb Jahren bin ich nun hier in der Netways-Family.
Meinen letzten Bericht über meine Ausbildung hatte ich ziemlich zu Anfang geschrieben, voller Begeisterung und nur einen Monat nachdem ich bei Netways angefangen hatte.

Seitdem hat sich viel getan aber mein Enthusiasmus ist kein bisschen abgeklungen!

Mein Werdegang:

Gestartet habe ich mit einem eher kleinen Wissensschatz: Ich wusste wie man einen Computer bedient, war der deutschen und englischen Sprache mächtig und in der Lage simple Skripts zu schreiben. Das wars aber auch schon.

Meiner Einarbeitungsphase bestand aufgrund meiner eher mangelhaften Vorkenntnisse der IT Welt aus etwa 2 Monate intensiven Coaching meiner neuen und Gott seis gedankt, sehr geduldigen Kollegen.
Man hat mich langsam, Schritt für Schritt, an das Leben als Entwickler herangeführt.

DAY 0
Zuerst durfte ich ein bisschen skripten und zwar einen einfachen kleinen Parser, der nützliche Statistiken aus .po files auslesen sollte basteln.
Diese Statistiken sollte ich dann in eine “schöne” CLI Ausgabe weiterverarbeiten damit wir einen besseren Überblick über den Status unserer Lokalisation in IcingaWeb2 bekommen.

ZWEI MONATE SPÄTER…
Danach gings an tatsächliche Arbeit mit Web2, das heißt: Bugs fixen, Features entwickeln, Module basteln und alles was dazugehört.
Damit wurde ich dann endgültig in die große weite Welt (oder auch die Untiefen) der IcingaWeb2 Codebase geworfen.

FÜNF MONATE NACH BEGINN
Ich hatte noch einige weitere kleine Projekte, die sich zum Beispiel mit dem CI Runnen von Gitlab, oAuth, Webforms, den von uns genutzten Frameworks und vielem mehr.

NEUN MONATE SIND VORBEI!
Mein erstes Projekt bei dem ich teil des Teams war, war die komplette Renovation von Icinga Exchange.
Die Wahl von Frameworks und Tools, Reverse Engineering, Code-Qualität und sinnvolle Strukturierung von Grund auf bei größeren Projekten waren hierbei der Fokus.

START DES ZWEITEN AUSBILDUNGSJAHRES
Inzwischen habe ich durch die flexible und projektorientierte Struktur in der Development Abteilung schon mit den meisten Kollegen zusammen an einem Projekt getüftelt und gelernt sowohl im Team, als auch eigenständig zu arbeiten.
Die Projekte waren bisher immer sehr Abwechslungsreich und es jeder profitiert von dem Wissen der anderen Teammitgliedern.
(Für mich ist es immer ein besonders gutes Gefühl, wenn ich deutlich erfahreneren Kollegen etwas Neues zeigen kann ^-^)

Vor einigen Wochen hat für mich auch die Abteilungs-Rotation begonnen.
Die erste Station war Administration und bald geht es weiter mit Events, Sales, Managed Services und Support.
Eine sehr interessante Sache mal zu sehen, was in den anderen Abteilungen alles so geleistet wird!

Aus reinem Interesse hat sich inzwischen ein relativ solides Netz an Wissen entwickelt.
Die regelmäßigen Gesprächen mit meinen Ausbildungsbeauftragten (Ausbilder und Teamleads) war es mir möglich mitzubestimmen auf welchen Gebieten ich mich spezialisieren will und mich durch Feedback ständig zu verbessern.
Ich blicke auch gerne nach vorne und freue mich darauf noch lange Zeit mit meinen Freunden und Kollegen zusammenzuarbeiten!

Was wird von unseren Azubis erwartet?

Die wichtigsten Eigenschaften die man mitbringen sollte wenn man bei uns in eine Ausbildung starten will wären Folgende:

  • Offenheit
  • Teamfähigkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • Technisches Interesse
  • Wissbegierde

Es uns super wichtig, dass sich die neuen Kollegen gut bei uns einfinden können und zu uns passen,
einfach weil wir viel in sich ständig neu durchmischenden Teams arbeiten.
(Unsere Türschildchen stimmen praktisch nie)

Man bekommt die Chance, sehr sich schon während der Ausbildung um seine eigenen, kleinen Projekte zu kümmern.
Ein gewisses Verantwortungsbewusstsein ist von daher auch nicht schlecht.
Aber keine Sorge, es ist immer jemand da, auf den man mit Problemen zukommen kann, man steht definitiv nie alleine da 🙂

Was dein technisches Wissen angeht: Das wichtigste ist ehrliches Interesse.
Deinem Stand und deinen individuellen Fähigkeiten entsprechend werden dir unsere Ausbilder zu dir passende Aufgaben geben und sich so um dich kümmern, dass dein Potenzial optimal genutzt wird.
Solange du dich für den Job begeistern kannst und die Motivation hast zu lernen kommt der Rest wie von selbst!

Das Umfeld:

Durch den familiären und freundschaftlichen Umgang mit allen Kollegen und den zahlreichen Firmen-Unternehmungen fühlt man sich auch sofort gut aufgehoben.

In einem typischen Netways Jahr kann man mit diesen Events wie diesen (und noch vielen mehr) rechnen:  

Ich persönlich versuche alles mitzunehmen, was irgendwie Platz findet im Terminkalender.
Bisher hatte ich immer super viel Spaß und habe viele neue Freundschaften geschlossen, sowohl innerhalb der Firma und mit Besuchern unserer Veranstaltungen ^-^

(Manch Einem sind es auch ein paar zu viele Events, aber das ist wohl Geschmackssache und der Großteil der Veranstaltungen sind ja optional 😉 )


tl;dr
Ausbildung bei Netways: fordernd, lehrreich, spaßig und eventful.
Bei Interesse bewirb dich hier!

Jennifer Mourek

Autor: Jennifer Mourek

Jennifer (von eigentlich jedem nur "Feu" genannt) verbrachte ihre Kindheit im schönen Steigerwald und kämpfte sich bis zum Abitur durch die Schule. Seit September 2016 unterstützt sie nun im Rahmen ihrer Ausbildung zum Fachinformatiker die Development Abteilung bei Netways und widmet sich dort dem Web Development. Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich in den virtuellen Welten von 'Dota 2' und diversen anderen Games, an der Kletterwand in der Boulderhalle oder damit ihren Freunden und Kollegen auf die Nerven zu gehen.