fhemiconManuelle Schaltungsaufgaben sind einfach nervig und kosten Energie. Vor allem in Büros. Denn nicht jeder denkt an das Abschalten von Kaffeemaschine, Dashboards oder Licht im Allgemeinen. In größeren Gebäuden oder verteilten Räumen ist es auch nicht gleich ersichtlich, dass hier noch eine Heizung abgeregelt werden muss oder das Licht noch brennt.

Besser funktioniert es, wenn Heizungen automatisch geregelt werden oder Verbraucher zentral und zeitlich gesteuert werden. Um die Prozesse bei uns zu vereinfachen setzen wir mittlerweile Komponenten von Homematic in Kombination mit FHEM ein. Homematic kommuniziert bidirektional und verschlüsselt über Funk. Die Möglichkeit zur Sabotage werden damit gering gehalten und die Geräte senden sogar Schaltzustände und Statusinformationen wie Batteriekapazität an die Zentrale zurück. Als Oberfläche und Schnittstelle kommt bei uns FHEM zum Einsatz – ein OpenSource Perl Daemon welcher eine Reihe von Schnittstellen unterstützt (KNX, 1-Wire, FS20, Samsung, usw.) und einen Baukasten zur Gruppierung von Komponenten und zeitlichen Abfolgen bereitstellt.

logo_homematicMittlerweile steuern wir damit unsere Dashboards und Heizkörper (über MAX! Cube Lan-Gateway). Der Taster am Eingang kann sogar dazu genutzt werden um eingehende Essensbestellungen über einen Jabber Bot benachrichtigen zu lassen. Im Moment befindet sich noch alles in den Kinderschuhen aber es bietet Raum für mehr: Füllstand des Briefkastens, Heizungssteuerung per Anwesenheit, Luftgüte in den Büroräumen und vieles mehr. Aber auch für unser Monitoring ergeben sich einige sinnvolle Parameter: Temperaturen, geöffnete Türen und Fenster.

 

 

Marius Hein

Autor: Marius Hein

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.