This entry is part 19 of 33 in the series Mitarbeitervorstellung


Name: Markus Kornprobst

Alter: 33

Position bei NETWAYS: Senior Consultant

Wie bist Du zur IT und speziell Linux und anderer Open Source Software gekommen?

Schon seit meiner Schulzeit hat mich die IT, damals noch ganz deutsch EDV genannt, fasziniert. Nach Ausbildung und Wehrdienst bekam ich 1998 die Chance, als Quereinsteiger, in einem PC-Benutzerhelpdesk anzufangen, der damals von AUDI neu aufgebaut wurde. Diese Gelegenheit ließ ich nicht verstreichen, schrieb eine Bewerbung und wurde eingestellt. Hier wurde ich dann auch das erste Mal mit Unix-artigen Betriebssystemen wie Linux, Solaris, SGI, etc. konfrontiert. Zuerst dachte ich mir: ‘Text-OS das ist nichts für mich – ich hab ja schon immer MS-DOS gehasst…’. Da ich aber vom schonenden Umgang mit Ressourcens fasziniert war, habe ich mir das ganze dann doch näher angesehen. Außerdem war Linux etwas Neues neben all dem Windows-Zeug. Privat sprach damals auch der Geldbeutel eher dafür, mir „Freie Software“ anzutun. Durch Schulungen vertiefte ich mein erlerntes Wissen. Beruflich musste ich mich allerdings weiter mit Windows und seinen Fehlern herumärgern.

Vor 5 Jahren fing es dann so richtig an: In meiner damaligen Firma wurde eine Machbarkeits-Studie ins Leben gerufen, das die Windows NT 4.0 Server und Domänen auflösen und durch Linux mit Samba und LDAP ablösen sollte. Hier war ich an der Entwicklung des gesamten Konstrukts beteiligt, so beispielsweise dem Entwurf des Systemdesigns für ca. 500 Domänen, der LDAP-Konfiguration und Replikation, der Einrichtung von Samba Print- und Filesystemen, der Erstellung des Migrationsablaufes und der Migrationsskripte von User- und Computerkonten, der Schulung der Windows-Admins und vielem mehr. Diese intensive Arbeit mit Linux, und den dazugehörigen Produkten, hat mich auf den Plan gerufen hier auch in Zukunft weiter zu machen und zu Qualifizieren. Natürlich kam ich durch das Projekt auch mit verschiedenen Monitoring-Lösungen und so auch mit Nagios in Berührung. Übrigens wurde Nagios dort damals als „Übergangslösung“ eingeführt und läuft bis heute noch zur Überwachung der Systeme 😉 .

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Ich bin bei NETWAYS im Consulting und Support eingesetzt. Im Consulting implementiere ich, zusammen mit dem Kunden, Nagios und die Nagios-Addons zum Monitoren ihrer Systemlandschaft. Im Support stehe ich mit Rat und Tat, unseren Kunden in der Weiterentwicklung und der Maintenance ihrer Nagiosumgebung zur Verfügung.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan?

Zurzeit bin ich hauptsächlich als Consultant bei der Teambank in Nürnberg tätig. Dort betreue ich die Nagios-Installation und die damit gemonitorten Systeme und unterstütze teilweise die IT-Abteilung im daily Business rund um Open Source. Zusätzlich Pflege ich die neuen Nagios-Community-Seiten NagiosWiki.org, NagiosForge.org und NagiosExchange.org.

Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?

Die Weiterentwicklung unserer Community-Plattformen NagiosWiki.org und NagiosForge.org ist natürlich ein Dauerbrenner. Interessanten Projekte sind eh die, die über mehrere Manntage (20 -50MT’s) gehen. Hier steht in naher Zukunft noch einiges an. Auch die Mitwirkung in Internen Projekten wie dem neuen NETWAYS NagiosGrapherV2, u.a. wird sehr interessant werden. Mehr möchte ich noch nicht rauslassen… lasst euch überraschen!

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Im IT-Umfeld lernt man jeden Tag etwas Neues dazu. Ich komme immer wieder mit den neuesten Technologien zusammen, und muss darauf angepasste Lösungen bereitstellen, was immer wieder eine schöne Herausforderung darstellt. Aber auch der Kontakt zu anderen Menschen ist mir persönlich sehr wichtig, und das ergibt sich aus dem Consulting- und Support-Bereich ja automatisch.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

Die Entwicklung von Linux auch im Desktop-/Notebook–Bereich, also Enduser freundlich, ist einer der wichtigsten Schritte in Bezug auf Akzeptanz von Open Source überhaupt. Privat setze ich ein (fast) reines Linuxnetzwerk ein und vermisse für meine Bedürfnisse keine Funktion, die mir ein kommerzielles Produkt bieten könnte. Einzig in einer VM läuft zu Testzwecken noch Windows. Auch die rasante Entwicklung von Open Source von Anfang der 90’er Jahre bis heute ist faszinierend.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

In meiner Freizeit bin ich viel mit unserem Hund Jonny unterwegs, fahre auch ab und zu (wenn’s Wetter passt) mal mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad ne kleine Tour. Aber die beste Stressbewältigung für mich ist, wenn ich mich in unserem Garten verausgaben kann.

Pamela Drescher

Autor: Pamela Drescher

Pamela hat im Dezember 2015 das Marketing bei NETWAYS übernommen. Sie ist daher speziell für die Corporate Identity unserer Veranstaltungen sowie von NETWAYS insgesamt verantwortlich. Die enge Zusammenarbeit mit Events ergibt sich aus dem Umstand heraus, dass sie vor ein paar Jahren mit Markus zusammen die Eventsabteilung geleitet hat und diese äußerst vorzügliche Zusammenarbeit nun auch die Bereiche Events und Marketing noch enger verknüpft. Privat ist sie Anführerin einer vier Mitglieder starken Katzenhorde, was ihr den absolut schmeichelhaften Vergleich mit einer gewissen "Crazy Cat Lady" eingebracht hat...