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So wie es aussieht trägt „Operation Kirmes“ so langsam Früchte.
Operation Kirmes ist nämlich mein ganz geheimer Auftrag unsere Konferenzen schrittweise und möglichst unauffällig zu relativ langen Spaßveranstaltungen umzufunktionieren, auf denen die Teilnehmer neben einer Aneinanderreihung kulinarischer, kultureller und geselliger Highlights auch noch exzellente Vorträge geboten bekommen.
In meinen Prä- und Postkonferenzträumen sehe ich Teilnehmer mit ihren Familien um ein Lagerfeuer im Innenhof des Holiday Inn sitzen und Marshmellows rösten, Menschen mit ihren Netbooks entspannt auf den Wellen eines Bällchenbads im Boardroom umhertreiben und Zuckerwatte- und Perlipoppstände an allen zentralen Punkten des Hotels. Eine kleine Indoor-Eisenbahnanlage befördert Konfetti werfende Gäste von Vortragsraum zu Vortragsraum und durch Lautsprecheranlagen dringt eine sanfte, sympatische Stimme und säuselt: „Der Gast mit der KonferenzID 194118 möge bitte zur Gegenstromanlage am Streichelzoo kommen. Ihr Leih-Jet-Ski steht nun bereit.“

Es ist zwar definitiv nicht so, dass Operation Kirmes auch nur annähernd abgeschlossen wäre, aber auf der letzten OSMC haben wir mit einer Jonglagenummer, der Segway-Tour für die Damen, einer Eventmassage und der After-Evening-Event-Late-Lounge schon einen guten Grundstein für allerlei zukünftige Firlefanzerei gelegt.
Ich persönlich vermute ja ganz stark, dass sich nach der OSMC dann herumgesprochen hat, dass es bei uns halt einfach Spaß macht dabei zu sein.
Diesmal hatten wir nämlich so viele OSDC-Referentenberwerbungen wie noch nie. Der aufmerksame Beobachter unserer Geschicke wird beim Blick auf das Programm auch sehen, dass uns die Auswahl schwer viel – mit insgesamt 24 Referenten haben wir dieses Jahr auch so viele Vorträge im Programm wie bisher noch nie. Dieser Umstand ist zum Teil auch der Tatsache geschuldet, dass Markus und ich einfach nette Menschen sind und es nur schwer verkraften können Absagemails zu schreiben – Hauptgrund war aber, dass die vielen eingereichten Vorträge allesamt echt gut waren und wir irgendwann schlicht dazu übergehen mussten eher jene Interessenten auszufiltern, die irgendwann bereits mal auf der OSDC waren, um überhaupt eine Wahl treffen zu können.
Ein paar Evergreens haben wir aber dennoch aufgenommen – Kristian Köhntopp zum Beispiel oder Martin Gerhard Loschwitz sind ja unter OSDC-Fans bekannte Namen und Gesichter. Daneben haben wir aber auch Speaker an Bord, die noch nie ein Mensch zuvor auf der OSDC gesehen hat – Ohad Levy von Red Hat zum Beispiel oder Lindsay Holmwood, der Entwickler von cucumber-nagios und Visage oder Andy Hawkins von Opscode.

Aber zurück zu Operation Kirmes:
Um Operation Kirmes erfolgreich umzusetzen ist Teil meines perfiden Plans auch die zeitliche Ausdehnung unserer Veranstaltungen. Die intensiv-Workshops am Vortag der Konferenzen waren nur ein erster Schritt in diese Richtung; das diesmal an die OSDC angehängte Puppet Camp ist die konsequente Fortsetzung. Auch hier wird es nun, mit einem kostenfreien Puppet-Einführungsvortrag, bereits einen Veranstaltungspunkt am Vortag des Camps geben. Insgesamt sind es also schon bereits vier Veranstaltungstage, die man am Stück buchen kann, wenn man denn das komplette Konferenz-Workshop-Puppet Camp-Paket mitnimmt.

Gerne würde ich nun zum Schluss noch von dem Minigolfparcours berichten, den ich gerne im Hof unseres Konferenzhotels anlegen wollte – hier stießen meine Pläne jedoch bisher auf wenig Gegenliebe bei den Verantwortlichen.
Aber wie schon Rocky sagte: “It ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward.

51.thumbnail OSDC 2013: Operation Kirmes

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

OSMC mit Rahmen 300x125 OSMC und Puppet Camp 2012: Rumble, Research und Koff Hoff. Liebe Nation,

es ist so weit und diesmal früher als geplant. Fast könnte man meinen irgendwer hätte der IT-Welt gedroht, dass es morgen kein schönes Wetter gäbe, wenn nicht alle OSMC-GOLD-Pakete ratzeputz weggebucht werden.
Sind sie nämlich jetzt.
So früh, dass wir es selbst kaum glauben konnten. Messebedingt ließ sich natürlich so schnell erst mal kein Hotel auftreiben, das obdachlose OSMCler hätte aufnehmen können, aber mit ein bisschen Rumble, Research und Knoff Hoff haben wir dann doch noch ein paar Zimmerchen in einem Hotel ganz in der Nähe blocken können, die Logo Seitenleiste2 OSMC und Puppet Camp 2012: Rumble, Research und Koff Hoff. interessierte OSMC-Teilnehmer mit Übernachtungsbedürfnis alternativ in Anspruch nehmen können. Immerhin hatte ich HIER ja versprochen, dass bei uns niemand auf dem Zeltplatz schlafen muss. Da gibt’s aber nur ein paar wenige Zimmer…. danach würden wir dann Campingwägen organisieren.

Beeilen müsste man sich jetzt noch mit unserem Icinga-Workshop, denn da gehen auch so langsam die Plätze aus und da is fei nix mit noch mal ne Schippe mehr Teilnehmerplätze obendrauf legen!

Apropos obendrauf legen: wer noch einen zusätzlichen Gast obendrauf legen möchte, dem kann ich nur mit aller Nachdrücklichkeit noch ans Herz legen, diesen auch über unser Begleitpersonenticket anzumelden – ganz abgesehen davon, dass wir hier viel Herzblut in die Zusammenstellung eines angemessenen Programms für die Liebsten unserer Teilnehmer investiert haben, kann es für eine Beziehung nur zuträglich sein, wenn man seinen Partner mal einfach so michnixdichnix auf eine Segway-Spritztour durch die zauberhafte und immens historische Nürnberger Altstadt einläd. 

Und ein paar Plätze gibt’s auch noch beim Puppet Camp und da dort ja das Programm der absolute Oberhammer ist, würde ich mal sagen:  hopphopp anmelden!

51.thumbnail OSMC und Puppet Camp 2012: Rumble, Research und Koff Hoff.

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

seitenleiste logo register OSMC 2011 – Die ersten Programminhalte stehen festSo langsam neigt sich der Call for Papers dem Ende zu. Nur noch bis 31. Juli können Vorträge zur diesjährigen Open Source Monitoring Conference eingereicht werden. Dementsprechend stehen aber auch die meisten Programminhalte bereits fest und wir freuen uns auch zur 6. OSMC wieder mit einem hochkarätig besetzten und spannenden Vortragsprogramm aufwarten zu können. Wer sich schon mal ein genaueres Bild des Konferenzprogramms und von den bereits bestätigten Referenten und deren Vortragsthemen machen will, erfährt Näheres unter http://www.netways.de/osmc/y2011/programm/.

Unter anderem sind diesmal mit dabei :

Den Teilnehmern aus dem nicht deutschsprachigen Ausland bieten wir auch dieses Jahr wieder ein zweisprachiges Programm in zwei Tracks um dort voll auf ihre Kosten zu kommen.

seitenleiste workshop OSMC 2011 – Die ersten Programminhalte stehen festZuätzlich wird es am Vortag der Konferenz erstmals drei Intensiv-Workshops zu den Themen “SLA Reporting für Nagios und Icinga mit Jasper“, „Konfigurationsmanagement mit Puppet“ sowie „Icinga Kickstart“ geben, die als AddOn zur Konferenzteilnahme individuell zubuchbar sind.

Alles in Allem verspricht die 6. OSMC also wieder einmal ein hochinteressantes Programm, das viel Potential für anregende Gespräche und regen Meinungsaustausch rund und um Open Source Monitoring bietet. Seien Sie also dabei, wenn es von 29. bis 30. November in Nürnberg wieder heißt: Meet | Discuss | Experience und sichern Sie sich noch bis 15.08.2011 den Frühbucherpreis!

Weitere Informationen zur 6. Open Source Monitoring Conference 2011 finden Sie unter: http://www.netways.de/osmc .

Gleich geht es nach einem spannenden Nachmittag zur Abendveranstaltung. Auch der Rest des Tages war mit spannenden Vorträgen sehr interessant und informativ.

Windows Desktop Application Monitoring mit AutoIT

Direkt nach der reichhaltigen Mittagspause ging es in einem Vortrag von Sebastian Lederer um End-To-End Monitoring mit AutoIT. Geanuer gesagt: Windows Desktop Application Monitoring mit AutoIT. Sebastian erläuterte in seinem Vortrag was mit AutoIT realisierbar ist, aber auch wo die Grenzen der Software sind. Ebenso erhielten wir Praktische Beispiele und Ratschläge über den Einstieg in das Monitoring mit AutoIT.

NSClient++ – what’s new? And what’s coming!

Äußerst erfrischend war gleich nach dem Mittagessen Michael Medins Vortrag über NSClient++. Ohne sich selbst und seine Arbeit allzu ernst zu nehmen sorgte er für so manchen Lacher, die übliche Mittagsmüdigkeit war schnell verflogen. Keiner wäre für diesen Vortrag besser geeignet als Michael, schließlich schrieb er den mittlerweile ca 40.000 Zeilen umfassenden und in C++ implementierten Monitoring-Agent für Windows fast ausschließlich im Alleingang.

OpenNMS Kickstart

OpenNMS präsentiert sich selbst als “The world’s first enterprise grade network management application platform developed under the open source model” – und hat so einiges zu bieten. In Ronny Trommers Kickstart-Präsentation führte er uns hinter die Kulissen und stellte die Architektur dieses in Java implementierten NMS vor.

Sehr interessantes Features sind die “kontrollierte Discovery”, das Erkunden von ausschließlich per IP-Liste oder wie auch immer zugeführten Hosts, das Ignorieren von Interfaces per Filter – und dergleichen mehr.

Events können per SNMP Trap, Syslog – oder auch im XML-Format per TCP eintrudeln. Will man Performance-Daten sammeln, so steht neben SNMP,HTTP, NSClient(++) auch JMX zur Verfügung. Ein CLI-Interface und eine REST-Schnittstelle runden das Ganze ab.

Icinga Monitoring

Neben der heute erschienen Release präsentierte das Team Icinga alle Neuerungen der vergangenen Monate und gab detailierte Einblicke in die Development-Infrastruktur und Zusammensetzung des Teams. Ein Knaller war die Präsentation des neuen Mobile Interfaces für Icinga was bereits als Live-Demo erreichbar ist.

14.thumbnail OSMC   Jetzt geht es zur Abendveranstaltung

Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen Schaschlik-Kultur.

Die Mittagspause der OSMC ist vorbei und wir können bereits auf einen starken Vormittag zurückblicken. Der Andrang ist auch dieses Jahr wieder groß und wir hatten erstmals Besucher an der Abendkasse icon smile OSMC   Ein sehr guter Anfang ist gemacht

Neues bei den Business Process Addons

Das Business Process Addon ist ein vielgenutztes Tool zur Abbildung von Geschäftsprozessen in Nagios und neuerdings auch als eine  in Icinga integrierte Version. Der Referent und Entwickler des Addons, Bernd Strößenreuther stellte nach einer Einführung der generellen Funktionen zur Verknüpfung von diversen Servicechecks einige Neuerungen vor. Darunter die Verwendung von mk_livestatus, ndo2fs, die Icinga API per HTTP oder Merlin  als alternative Datenquellen zur NDO. Mit der whereUsed Funktion ist bei den Services oder Hosts hinterlegt, in welchen Geschäftsprozessen diese verwendet werden und kann direkt dorthin springen. Die Web-GUI ist per CSS anpassbar um verschiedene Anforderungen abdecken zu können.

Die größte Neuerung ist jedoch die Integration in das neue Icinga Web. Hier können die Prozesse über eine graphische Oberfläche designed und auch schön dargestellt werden. Der Editor und auch die Ansicht werden als cronk zur Verfügung gestellt.

High Performance SNMP Monitoring

Dr. Mathias Münch stellt Torrus als eine Art high performance SNMP Plugin für Nagios vor. Einschließlich auto discovery und eigenem Nutzer Interface. Als hervorragend skalierendes Systemen für die Überwachung von sehr vielen SNMP-Parametern ist Torrus ein System welches auch in der Anwendung überzeugt und durch seine konsequente Ausrichtung auf ein robustes Discovery der Systeme und Parameter aufbaut.

RRDCacheD as an exit of the I/O hell

Sebastian Harl erklärt den RRDCacheD und gibt einen Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung. Damit wird klar, dass der Cache Daemon nicht nur disk I/O reduziert, sondern durch sein Journaling auch gegen Crashes absichert.

Pimp my Überwachung

Monitoring kann auch Spaß machen und schön aussehen. Unter diesem Motte stellte Tobias Redel das Zusammenspiel von verschiedenen Monitoring Komponenten vor. Mit Icinga als Basis wird mit dem LDAP-basierten Konfigurator über ein graphisches Interface die Konfiguration erstellt und das komplett in das neue Icinga-Web Interface integriert. Lconf ist gerade für große Umgebungen eine gute Hilfe um die Übersicht zu behalten. Das Performance Graphing wird ebenfalls direkt in das Webinterface integriert, so dass z.B: der PNP Graph einfach in einem neuen Tab erscheint. Mit Event DB und auch Business Process Addon wird das Portfolio noch um hilfreiche Tools ergänzt.

Es können mit LConf z.B. auch Konfigurationsteile in einen anderen Baum verschoben oder kopiert werden um z.B. die Konfiguration aus der Testumgebung in die Produktionsumgebung zu übernehmen. Auch das per Drag and Drop. Außerdem können auch verteilte Umgebungen sehr einfach über diese zentrale Stelle  gepflegt werden und auch Kommandos werden über die Slaves weiterverteilt.

Im Icinga Web können sehr einfach auch individuelle Sichten generiert werden. Z.B. über Customvariablen, die bei den Objekten hinterlegt werden. Die Ansichten können über die komplette Mandatenfähigkeit nur den betroffenen Gruppen und Usern angezeigt werden.

Java Monitoring und Troubleshooting

Häufig sollen Java Applikationen in das Monitoring eingebunden werden. Die Ziele sind natürlich die gleichen wie immer im Monitoring. Verfügbarkeit, Performanceengpässe usw. Mit der Java Management Extension (JMX) werden einem über eine Standardschnittstelle die wichtigsten Informationen in Form von MBeans zur Verfügung gestellt. Es stehen unzählige JMX Clients wie JMX4Perl zur Verfügung und auch Monitoringprogramme, natürlich auch Nagios haben Plugins zur Überwachung der Daten. Am Beispiel von tomcat wurde veranschaulicht, wie man Performancewerte auslesen kann. Wichtig ist natürlich immer, dass man sich überlegt, welche Daten auch Sinn im Monitoring machen, so muss man die gemessenen Parameter z.T. miteinander verknüpfen um interessante Ergebnisse wie “mittlere Antwortzeit” zu ermitteln.

Mit Thread Dumps kann man Momentaufnahmen der Codeausführung in der JVM machen, um Fehler zu debuggen. Allerdings muss man mehrere solche dumps vergleichen um Zufallsprodukte zu verhindern.

Proactive Monitoring at Thales using Nagios

Be prepared before your customer calls you! As the largest defense company in the Netherlands security and availability is a very high concern. Nagios helps a lot to get the information you need in time and act before a potential problem evolves.

14.thumbnail OSMC   Ein sehr guter Anfang ist gemacht

Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen Schaschlik-Kultur.

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