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Unsere EventDB gehört ja mittlerweile bei vielen Monitoringsystemen zur Grundausstattung sobald Syslog oder SNMP Traps ins Spiel kommen. Oft kam hier die Frage: “Kann ich damit auch gleiche Events zusammenfassen und automatisch Acknowledgen sobald ein passendes Clear Event kommt?”. Bisher musste ich immer beschämt sagen, dass wir so etwas geplant, aber noch nicht umgesetzt haben.

Ab heute ändert sich das – der EDBC ist in der ersten Beta da. Und mit ihm wird nicht ‘nur’ oben genanntes Szenario abgedeckt, sondern ein sehr mächtiges Werkzeug bereitgestellt um Nachrichten und Traps in ein Monitoringsystem einzubinden.

Die Hauptfeatures, die der EDBC derzeit bietet:

  • Empfangen von Ereignissen via Pipe, SNMP Handler und/oder Mail
  • Persistieren von Ereignissen in die EventDB, ggf. Vorfiltern der Ereignisse nach beliebigen Merkmalen (u.a. Netzwersegmente, OIDs, Teilstrings)
  • Erkennen logisch gleichartiger Events anhand von Feldwerten, Netzwerksegmenten, Teilstrings (via Regexp Gruppen), etc.
  • Zusammenfassen logisch gleichartiger Events
  • Erkennen von Clear Events und ggf. Acknowledgen aller zugehörigen Problemevents in der EventDB
  • Senden von Icinga/Nagios Kommandos bei bestimmten Events (…auch abhängig davon ob es ein neues Problem, ein bereits bekanntes Problem oder ein Clear event ist)
  • Einfache Erweiterbarkeit mit rudimentären Python Kenntnissen

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31.thumbnail Release: EDBC 0.1.0beta & EventDB 2.0.5beta

Autor: Jannis Mosshammer

Nachdem Jannis als Softwareentwickler in Vollzeit bei NETWAYS angefangen hat, studiert er aktuell Informatik und arbeitet weiter als Werkstudent bei uns. Er ist erstklassiger Gitarrist und vermutlich mit Santana in 23 Generation verwandt. Hauptsächlich arbeitet er bei uns an Icinga Web, LConf oder der EventDB.

camera Weekly Snap: HTTP 2.0 & Supertab, FlossUK & RootCamp Berlin11 – 15 March brought us HTTP 2.0 and vim tips, thoughts on monitoring and event reminders for three just around the corner – FlossUK, OSDC and RootCamp Berlin.

Eva counted 37 days to the OSDC with Thomas’ presentation on Puppet in data centers.

Bernd shared an animated gif of one of our NETWAYS team, before announcing his mid-week trip to Newcastle for the FlossUK conference where he’ll be presenting on Icinga & OpenNebula. He went on to meditate on the future of monitoring and peddle tickets for RootCamp Berlin on 24-25 May.

Jannis gave us a sneak peek into HTTP 2.0 while Achim explained vim text completion with the help of Supertab.

Finally, Julian shared an eloquent quote by Carlo Piana on the costs of migrating to Free Software.

20.thumbnail Weekly Snap: HTTP 2.0 & Supertab, FlossUK & RootCamp Berlin

Autor: Amanda Mailer

Amanda unterstützt das NETWAYS Team im Bereich Marketing und da vor allem bei allen englischen Aktivitäten. Als Australierin mit einem deutschen Mann verheiratet, fällt ihr das auch besonders leicht. Neben NETWAYS arbeitet sie auch im Icinga Team mit.

Wie der Zauberlehrling kam ich mir vor als ich beim Kunden AutoIT für End2End-Monitoring nutzen wollte. AutoIT hatte ich davor nur für kleine Automatisierungen genutzt, war mir der Macht dieses Werkzeugs aber durchaus bewusst. Wie schick es ist diese auch für Monitoring zu nutzen liegt auf der Hand. Auch Kollegen haben davon schon berichtet und es wurden sogar ganze Vorträge darüber gehalten.

Die Automatisierung hat auch schnell geklappt und wenn die Programme ausgeführt wurden bewegte sich alles wie von Geisterhand. Die Ausgabe hat auch gefallen. Damit kommt der Punkt, alles so einzubinden wie es am Ende laufen soll und nun fingen meine Probleme an.

Diese will ich im folgenden einfach auflisten, vielleicht hilft es dem ein oder anderen, vielleicht hat ja noch jemand eine schlauere Lösung über die ich mich natürlich auch freue.

Mein erstes Problem waren die Möglichkeiten die WindowsXP einem Dienst zugesteht. Hier kann ich nur einem Dienst erlauben mit dem Desktop zu interagieren wenn er als lokaler System-Account läuft. Aber wenn das Programm aufgrund des SingleSignOn als ein anderer Benutzer laufen muss und die Meldung in einem Fenster auf dem Desktop erkennen soll? Alle Versuche mit RunAs scheiterten. Die Funktion in AutoIT hatte ein etwas anderes Verhalten der Anwendung zur Folge, ein Wrapperscript mit dem Windows-Kommando benötigt ein Passwort und alternative Werkzeuge verhinderten die Konsolen-Ausgabe.

Ein weiteres war das unterschiedliche Verhalten des NSClient (oder auch wieder von WindowsXP), ob nun das Programm direkt als .exe aufgerufen wurde oder ob eine .bat um den Aufruf des Programms herumgestrickt wurde. Zusätzlich änderte sich dieses Verhalten auch damit als welcher Benutzer der Dienst gestartet wurde und ob der NSClient zum Debugging im Vordergrund gestartet wurde.

Ein seltsames Phänomen, welches ich so nebenbei entdeckt hatte, war die Namensauflösung. Ohne Eintrag in der hosts-Datei war der Verbindungsaufbau extrem langsam wie ich schon beim Entwickeln festgestellt hatte. Lief der Check des Weblogins mittels Internet Explorer nun als System-Benutzer wurde wohl dieser Eintrag ignoriert, weshalb dieser regelmäßig in einen Timeout lief.

Diese Probleme hab ich dann im Kollektiv dadurch gelöst, dass ich meinen Benutzer für das End2End-Monitoring automatisch anmelde und den NSClient mit /test im Vordergrund starte.

Dazu kam dann noch das Problem, bei dem ich kurz davor war mit dem Lösungsweg des Zauberlehring zu liebäugeln. Ich mein damit “Mit dem scharfen Beile spalten”, höhere Mächte um Hilfe anflehen soweit war ich dann doch nicht. Da mir keine Konsole zur Verfügung stand, hatte ich mich mittels Remotedesktop auf den Client verbunden. Schau ich nun also per Remotedesktop den Geistern zu sind sie ganz brav und tun ihre Arbeit. Kaum hab ich die Sitzung minimiert oder geschlossen, bekomme ich je nach Skript unterschiedlichstes Verhalten. Der Weblogin im Internet Explorer funktioniert weiterhin, der Aufruf des Fatclients scheitert an den Fenstern und der Thinclient an der Erkennung der Meldung. Beim Versuch das Problem zu lösen, bin ich darüber gestolpert das AutoIT statt mit Titeln auch mit Handles arbeiten kann, was so mehr oder weniger gut in der Dokumentation versteckt war. Nachdem Umschreiben war wenigstens das Verhalten von Fatclient und Thinclient gleich. Dumm nur dass dies bedeutet gleich fehlerhaft!

Immer wieder auf Foreneinträge, Bugreports und auch hilfreiche Kollegen gestoßen, die nahelegten dass Remotedesktop das Verhalten von Fenstern unter WindowsXP stark verändern kann, kam ich mit dem Kunden überein eine Konsolensitzung zu brauchen. Mit der internen Standardlösung für Remotesupport ausgestattet und den Remotedesktop beendet, funktioniert alles plötzlich wie gewollt. Somit ist klar kein AutoIT mit Remotedesktop! Schlussendlich mussten die Geister nicht in die Ecke verbannt werden und Icinga ruft sie nun ganz wie der alte Meister zu seinem Zwecke und weiß nun dass der Benutzer auch wirklich seine Anwendungen benutzen kann.

64.thumbnail Die Geister, die ich rief…

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

gude logo neu Neu im NETWAYS Online Shop – Stromleisten von GudeNeben der Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, bietet der deutsche Hersteller Gude auch Stromleisten an, die für die unterschiedlichsten Anforderungen genutzt werden können.

Ob Schuko (z.B. Gude 8310 PDU) oder IEC13 (z.B. Gude 8310_1 PDU) Stecker – beide Varianten bietet Gude in verschiedenen Produkten an. Viele der Steckdosenleisten sind zudem von Haus aus in ein 19“-Rack einbaubar (u.a. Gude Expert PDU Basic 8110).

Wer sich jetzt fragt, wozu man Steckdosenleisten von Gude braucht – nun, die Leisten messen den Stromverbrauch, die Spannung, Frequenzen und vieles mehr. Hierzu sei erwähnt, dass die meisten Steckdosen über zwei Energiezähler verfügen (z.B. Gude 8310 PDU). D.h. es gibt einen Messwert seit Inbetriebnahme der Leisten, sowie einen weiteren der auch wieder zurückgesetzt werden kann, um z.B. die Daten von einem bestimmen Zeitraum zu sammeln.

Ein weiteres Highlight ist dann noch die Abfragemöglichkeit der Messdaten über SNMP(v1/v2), die dann in eine Monitoring Lösung wie z.B. Icinga eingebunden werden können. Einige der Stromleisten bieten sogar die Möglichkeit, einzelne Ports per SNMP SET abzuschalten oder zu aktivieren, was in einigen Situationen sicherlich eine wertvolle Funktion ist (z.B. Gude Expert Power Control 8210/8211).

Wer jetzt noch die Luftfeuchtigkeit und/oder die Temperatur mit einem Sensor, der direkt an den Stromleisten hängt, messen will, kann z.B. auf die Gude Expert Power Control 8090 (Temperatur) oder auf die Gude Expert PDU Basic 8111 (Temperatur / Hybrid) zurückgreifen.

Das Setup der einzelnen Steckdosenleisten ist ebenfalls sehr einfach und schnell erledigt. Hier bietet Gude die Software GBL_Conf für Windows und gblc für Linux kostenlos zum Download an.

Haben Sie Interesse an anderen Produkten für Ihre Überwachung?

Dann besuchen Sie einfach unseren NETWAYS Online-Shop.

Für einen persönlichen Kontakt sowie Fragen, stehen wir Ihnen ebenfalls sehr gerne zur Verfügung – nutzen Sie hierfür einfach unser Kontaktformular, schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an! Alle Details zum Shop-Kontakt finden Sie hier.

60.thumbnail Neu im NETWAYS Online Shop – Stromleisten von Gude

Autor: Christian Stein

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Account Manager und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Jaja… alle Jahre wieder CeBIT mit NETWAYS. Was soll man da noch großartig berichten?
Das sind genau die Blogposts, die ich aus tiefstem Herzen hasse, weil man im Grunde nur die CeBIT-Ankündigungs-Posts der vergangenen 378 Jahre kopieren muss, Jahreszahlen und Standnummern aktualisiert  und feddich is die Laube.
Das ist allerdings ausgesprochen langweilig. Sowohl für den Leser, als auch für den Menschen der schreibt. Wenn man den Anspruch hat wenigstens ein ganz kleines bisschen Abwechslung in den Blog zu bringen kann es sogar geradezu nervtötend sein derartige Standartmitteilungen verfassen zu müssen.

Okay – es gibt dann oft noch einen Absatz in dem die latest News stehen, über die man sich auf der Messe von Angesicht zu Angesicht informieren kann und die sind tatsächlich in jedem Jahr anders – ein Lichtblick auch für den Schreiber, der dieses Jahr zum Beispiel so schöne Dinge in die sprachlich angemessene Form gießen könnte wie:

Neben vielen Neuerungen in den Bereichen Open Source Monitoring auf Basis von Icinga und den entsprechenden Addons, werden wir auch Demos zu Puppet und Puppet Enterprise für Sie dabei haben. Auf die Präsentation einer von uns entwickelten  CMDB-Lösung freuen wir uns dabei ganz besonders.
So können Sie sich bei uns von Configuration Management über Deployment und Virtualisierung bis hin zum Monitoring über die aktuellsten Entwicklungen im Bereich Open Source Datacenter Solutions informieren und die verschiedenen Systeme in Demos kennenlernen.

Außerdem könnte ich noch schreiben, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal mit OpenNebula im Schlepptau in Hannover sind und deshalb auch Neuigkeiten von unseren Partnern aus erster Hand mitbringen.

Ja, aber dann kommt normaler Weise auch schon wieder ein Absatz, der total langweilig ist und in dem steht wann man uns wo finden kann. Dieses Jahr z.B.  am:

05. – 09. März 2013
Halle 6
Block F16

Stand 330

Den Absatz hasse ich ganz besonders, weil hier kein Spielraum für literarische Extravaganzen und Spielereien ist und ich mich an der Stelle immer ganz besonders unterfordert  fühle.

Und entweder davor oder danach steht dann, dass man gerne auch einen Termin für ein Gespräch auf der CeBIT mit uns vereinbaren kann und sich dafür einfach nur mit entsprechendem Wunschtermin an unser Sales-Team wendet.
Außerdem wird im gleichen Atemzug auch immer darauf hingewiesen, dass wir gerne Freitickets zur Messe vergeben, die man ebenfalls per Mail anfordern kann so lange unser wohl kalkulierter Vorrat reicht.

Und ich mag diese CeBIT-Grafik nicht, die man dann einbauen muss. Schaut euch das doch mal an! Dieses agressive CeBIT-rot! Nicht zum aushalten!

banner2 d Wir sind auf der CeBIT 2013... wie immer halt.

Ganz ehrlich… wenn mich jemand fragen sollte, ob ich dieses Jahr den nervigen CeBIT-Post schreibe, dann werde ich mich einfach weigern.

51.thumbnail Wir sind auf der CeBIT 2013... wie immer halt.

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

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