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NETWAYS stellt sich vor - Bernd Löhlein

Name: Bernd Löhlein

Alter: 25

Ausbildung: Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Position bei NETWAYS: Systems Engineer

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Mein Aufgabenbereich umfasst die Betreuung der internen Infrastruktur, Kundensysteme im Bereich Managed Services sowie die Umsetzung neuer Kundenprojekte.

Welche großen Projekte und besonderen Herausforderungen hast Du hier bereits bewältigt?

Das größte Projekt in meiner Zeit bei NETWAYS war die Migration der gesamten Infrastruktur auf eine virtualisierte Umgebung, die ohne Beeinträchtigung des täglichen Betriebes stattfinden sollte. Das größte Kundenprojekt bestand aus der Erweiterung des Tradoria-Hostings, bei dem das bisherige Setup ebenfalls virtualisiert und erweitert werden sollte.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan - wie ist da der Stand?

Aktuell dreht sich bei mir viel um die Weiterbildung. So absolviere ich mit vielen Kollegen die LPIC-Zertifizierungen und stehe außerdem kurz vor der Prüfung zum IHK-Ausbilder. Ansonsten geht es hauptsächlich um die kontinuierliche Optimierung unserer Infrastruktur in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit.

Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?

Das interessanteste „Projekt“ für mich wird die Betreuung unseres Auszubildenden nächstes Jahr sein, da ich mich hierbei in eine völlig neue Welt begebe. Vor 2 Jahren war ich ja selbst noch Auszubildender, und jetzt darf ich nach so kurzer Zeit die Ausbildung noch einmal aus der anderen Perspektive durchlaufen.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Die Umsetzung aktueller Entwicklungen im Hard- und Software-Bereich bereitet mir oft Freude und manchmal auch Kopfzerbrechen ;-) Dies verhindert wirksam, dass Langeweile im Arbeitsalltag entsteht, da die Entwicklung nie stillsteht und so ständig neue Konzepte und Möglichkeiten zur Verfügung stehen und ausprobiert werden wollen.

Du unterstützt doch bei den Nagios Trainings, wie hat Dir die erste Schulung gefallen?

Bei der kürzlich stattgefundenen Schulung „Nagios - Availability Monitoring“ konnte ich zum ersten Mal in die Rolle des Ausbilders schlüpfen. Die Aufgabe Wissen zu vermitteln anstatt es umzusetzen war für mich eine neue Erfahrung, und es hat auch sehr viel Spaß gemacht.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

Als größte Entwicklung der letzten Jahre hat sich für mich die Virtualisierung herausgestellt. Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie sehr die vorhandenen Ressourcen immer optimaler genutzt werden können.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

In meiner Freizeit bin ich viel beim Roten Kreuz in Nürnberg vertreten. Gerade als Ausgleich für einen Bürojob eignet sich so eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der man viel unterwegs ist. Zur Entspannung ziehe ich mich manchmal in die heiligen Hallen des Snooker-Clubs zurück und fröne dieser traditionellen englischen Sportart. Und, wenn trotz allem noch Zeit bleibt, widme ich mich gerne meinem Fernseher und Sofa, wobei mich meine inzwischen recht umfangreiche Filmsammlung tatkräftig unterstützt.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Aktuell geht es in die heiße Phase der Familienplanung, nachdem in ca. 2 Wochen unsere Tochter das Licht der Welt erblickt. Das wird mein bisheriges Leben wahrscheinlich gewaltig umwerfen, aber Angst hab ich davor trotzdem nicht *g* Sonst dreht sich in Zukunft auch noch viel um das Studium, da ich nebenbei Wirtschaftsinformatik an der Fern-Universität studiere. Die größte  Herausforderung wird demnach sein, das alles irgendwie unter einen Hut zu bringen, ohne dass ein Teilbereich leidet…

NETWAYS stellt sich vor - Isabel Salampasidis

Name: Isabel Salampasidis

Alter: 28

Position bei NETWAYS: Office Manager

 
Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Ich bearbeite nahezu alle administrativen Aufgaben. Unter anderem bin ich für die Telefonzentrale, den Empfang, Reisekosten, Einkäufe, allgemeine Korrespondenz, Telekommunikation, Buchhaltung, Rechnungsstellung und Mahnungen zuständig. Kurz gesagt: Ich bin das Mädchen für Alles ;-)

Welche großen Projekte und besonderen Herausforderungen hast Du bei NETWAYS bereits bewältigt?

Als ich vor ca. 1,5 Jahren zu NETWAYS gekommen bin, war ich ein kompletter Neuling, was das Büromanagement angeht. Somit war für mich die größte Herausforderung die Eingewöhnung. Vorher habe ich 4 Jahre im Geschäftskundenservice eines Handyanbieters gearbeitet und saß in einem Büro mit 60 Kolleginnen und Kollegen. Da fiel eine Person nicht ins Gewicht, aber in einem kleinen Team sieht das ganz anders aus. Außerdem hätte ich nie gedacht an wie viele kleine Details man im Büro denken muss und was alles zu tun ist, damit „ der Laden läuft“.  Die Abwechslung ist einfach toll und mein Wechsel zu NETWAYS war einfach eine der besten Entscheidungen überhaupt.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan? Wie ist da der Stand?

Mein Großprojekt ist der Umzug von NETWAYS ins Deutschherrnkarree. Auch diese Organisation ist eine Premiere für mich, aber ich denke der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Langsam aber sicher werde ich etwas nervös, weil noch nicht alles so läuft wie geplant, aber ich denke, das kriegen wir hin :-)

Welche größeren oder besonders interessante Projekte stehen zukünftig an?

Der Umzug wird mich wohl noch eine ganze Zeit beschäftigen. Selbst wenn wir Mitte Oktober in den neuen Räumen sind, wird es noch viel zu erledigen geben. Ansonsten ist meine Arbeit ja weniger Projektarbeit und doch viel mehr Tagesgeschäft.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

In erster Linie gefällt mir die Abwechslung - jeder Tag sieht bei mir anders aus. Ich suche mir meine Aufgaben zum größten Teil selbst und habe Spaß daran, meinen Tagesablauf selbst zu strukturieren. Dazu kommt, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen sehr gern mag!

Wie hat Dir die NETWAYS NAGIOS KONFERENZ gefallen?

Da ich in unserem Headquarter die Stellung gehalten habe, habe ich leider nicht viel von der Konferenz selbst mitbekommen. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass es sehr gut gewesen sein muss. Im nächsten Jahr bin ich aber sicherlich bei der Abendveranstaltung dabei um ein wenig Konferenzluft zu schnuppern!

Nenne uns Deinen persönlichen Webtipp!

Wenn ich nicht Mitglied bei www.sekretaria.de wäre, hätte mich schon manches Mal die Verzweiflung gepackt. Hier findet man alles rund um das Officemangement und die Community ist einfach spitze. Es gibt verschiedene Foren in denen man seine Fragen bezüglich verzwickter Themen wie z.B. Abgeltungssteuer oder Reisekostenpauschalen eingeben kann und man erhält innerhalb von wenigen Minuten eine passende Antwort. Außerdem gibt es Checklisten zu allen möglichen Bereichen. Das spart Zeit und Nerven!

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Ich treffe mich gern mit Freunden, gehe aus, fahre mit meinem neuen Fahrrad oder widme mich meinem Lieblingsspiel dem „Schafkopfen“!

Gibt es ansonsten Pläne für die Zukunft?

Ich möchte spätestens mit 30 verheiratet (verpartnert) sein.

:-) Wahrscheinlich fällt gerade jemandem der Stift aus der Hand. Ansonsten denke ich schon an Familie und aufs Land ziehen, mal sehen.

Das war sie, die 3 NETWAYS Nagios Konferenz


Nach monatelanger Vorbereitung war nun alles wieder viel schneller vorbei als wir uns vorgestellt hatten. Zwar sind hier nun alle etwas erschöpft, aber dennoch happy, dass alles ohne größere Katastrophen geklappt hat. Einen kurzen Schreckensmoment gab es am Donnerstagmorgen, als die für das Live Streaming notwenige DSL-Leitung kurzzeitig nicht mehr erreichbar war. Aber da einer der großen Vorteile einer IT-Veranstaltung ist, dass immer zumindest ein paar Leute mit technischen Grundkenntnissen anwesend sind, war das Problem ziemlich schnell wieder behoben ;). Alles in allem war die Konferenz auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und wir möchten uns bei allen Kollegen von NETWAYS für Ihren Einsatz und Ihre Mühe bedanken! Die Bilder hat Birger mit seinem Handy geschossen und sie zeigen den Abbautrupp, der bis zum Schluss eingespannt war. Natürlich möchten wir uns auch bei allen Teilnehmern der Konferenz für zwei sehr schöne, anregende und interessante Tage in Nürnberg bedanken! Momentan werten wir noch die eingereichten Feedbackbögen aus und bereiten den Teilnehmerbereich vor, der in ca. 2 Wochen zur Verfügung stehen wird. Darin werden dann zu finden sein: Fotos, Vorträge und Zugangsdaten zum LINUX Vortrags-Archiv.

Hier einige allgemeine Fakten der diesjährigen Veranstaltung:

  • Teilnehmerzahl im Jahr 2008: 233, im Jahr 2007: 210
  • Augebucht: 2 Wochen vor der Konferenz
  • Teilnehmer aus 17 verschiedenen Ländern: Belgien, Denmark, Deutschland, England, Estland, Frankreich, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Schottland, Spanien, Ukraine, USA
  • 28 Vorträge: 12 deutsche - 16 englische; 6 Worshops
  • Von 260 Zimmern des Hotels waren 220 für Konferenzteilnehmer reserviert
  • 8 von 8 Konferenzräume

Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Veranstaltungen im nächsten Jahr und hoffen wieder zahlreiche Besucher bei uns in Nürnberg begrüßen zu dürfen:

NETWAYS Konferenz on Nagios 2009: 28.+29. Oktober 2009

OSDC | Open Source Data Center Conference: 29.+30. April 2009

NETWAYS stellt sich vor - Markus Kornprobst

Name: Markus Kornprobst

Alter: 33

Position bei NETWAYS: Senior Consultant

Wie bist Du zur IT und speziell Linux und anderer Open Source Software gekommen?

Schon seit meiner Schulzeit hat mich die IT, damals noch ganz deutsch EDV genannt, fasziniert. Nach Ausbildung und Wehrdienst bekam ich 1998 die Chance, als Quereinsteiger, in einem PC-Benutzerhelpdesk anzufangen, der damals von AUDI neu aufgebaut wurde. Diese Gelegenheit ließ ich nicht verstreichen, schrieb eine Bewerbung und wurde eingestellt. Hier wurde ich dann auch das erste Mal mit Unix-artigen Betriebssystemen wie Linux, Solaris, SGI, etc. konfrontiert. Zuerst dachte ich mir: ‘Text-OS das ist nichts für mich - ich hab ja schon immer MS-DOS gehasst…’. Da ich aber vom schonenden Umgang mit Ressourcens fasziniert war, habe ich mir das ganze dann doch näher angesehen. Außerdem war Linux etwas Neues neben all dem Windows-Zeug. Privat sprach damals auch der Geldbeutel eher dafür, mir „Freie Software“ anzutun. Durch Schulungen vertiefte ich mein erlerntes Wissen. Beruflich musste ich mich allerdings weiter mit Windows und seinen Fehlern herumärgern.

Vor 5 Jahren fing es dann so richtig an: In meiner damaligen Firma wurde eine Machbarkeits-Studie ins Leben gerufen, das die Windows NT 4.0 Server und Domänen auflösen und durch Linux mit Samba und LDAP ablösen sollte. Hier war ich an der Entwicklung des gesamten Konstrukts beteiligt, so beispielsweise dem Entwurf des Systemdesigns für ca. 500 Domänen, der LDAP-Konfiguration und Replikation, der Einrichtung von Samba Print- und Filesystemen, der Erstellung des Migrationsablaufes und der Migrationsskripte von User- und Computerkonten, der Schulung der Windows-Admins und vielem mehr. Diese intensive Arbeit mit Linux, und den dazugehörigen Produkten, hat mich auf den Plan gerufen hier auch in Zukunft weiter zu machen und zu Qualifizieren. Natürlich kam ich durch das Projekt auch mit verschiedenen Monitoring-Lösungen und so auch mit Nagios in Berührung. Übrigens wurde Nagios dort damals als „Übergangslösung“ eingeführt und läuft bis heute noch zur Überwachung der Systeme ;-) .

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Ich bin bei NETWAYS im Consulting und Support eingesetzt. Im Consulting implementiere ich, zusammen mit dem Kunden, Nagios und die Nagios-Addons zum Monitoren ihrer Systemlandschaft. Im Support stehe ich mit Rat und Tat, unseren Kunden in der Weiterentwicklung und der Maintenance ihrer Nagiosumgebung zur Verfügung.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan?

Zurzeit bin ich hauptsächlich als Consultant bei der Teambank in Nürnberg tätig. Dort betreue ich die Nagios-Installation und die damit gemonitorten Systeme und unterstütze teilweise die IT-Abteilung im daily Business rund um Open Source. Zusätzlich Pflege ich die neuen Nagios-Community-Seiten NagiosWiki.org, NagiosForge.org und NagiosExchange.org.

Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?

Die Weiterentwicklung unserer Community-Plattformen NagiosWiki.org und NagiosForge.org ist natürlich ein Dauerbrenner. Interessanten Projekte sind eh die, die über mehrere Manntage (20 -50MT’s) gehen. Hier steht in naher Zukunft noch einiges an. Auch die Mitwirkung in Internen Projekten wie dem neuen NETWAYS NagiosGrapherV2, u.a. wird sehr interessant werden. Mehr möchte ich noch nicht rauslassen… lasst euch überraschen!

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Im IT-Umfeld lernt man jeden Tag etwas Neues dazu. Ich komme immer wieder mit den neuesten Technologien zusammen, und muss darauf angepasste Lösungen bereitstellen, was immer wieder eine schöne Herausforderung darstellt. Aber auch der Kontakt zu anderen Menschen ist mir persönlich sehr wichtig, und das ergibt sich aus dem Consulting- und Support-Bereich ja automatisch.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

Die Entwicklung von Linux auch im Desktop-/Notebook–Bereich, also Enduser freundlich, ist einer der wichtigsten Schritte in Bezug auf Akzeptanz von Open Source überhaupt. Privat setze ich ein (fast) reines Linuxnetzwerk ein und vermisse für meine Bedürfnisse keine Funktion, die mir ein kommerzielles Produkt bieten könnte. Einzig in einer VM läuft zu Testzwecken noch Windows. Auch die rasante Entwicklung von Open Source von Anfang der 90’er Jahre bis heute ist faszinierend.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

In meiner Freizeit bin ich viel mit unserem Hund Jonny unterwegs, fahre auch ab und zu (wenn’s Wetter passt) mal mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad ne kleine Tour. Aber die beste Stressbewältigung für mich ist, wenn ich mich in unserem Garten verausgaben kann.

NETWAYS stellt sich vor - Martin Krodel

Name: Martin Krodel

Alter: 34

Ausbildung: Jurist

Position bei NETWAYS: Support Manager

Welche großen Projekte und besonderen Herausforderungen hast Du hier bereits bewältigt?

Ich habe zusammen mit meinen Kollegen das Dokumentationswesen bei NETWAYS grundlegend überarbeitet und den Supportbereich organisatorisch neu aufgestellt.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan? Wie ist da der Stand?

Für mich steht Schwerpunktmäßig im Moment der Ausbau unseres Hardwaregeschäfts an. Hier werden wir in den nächsten Monaten einige sehr interessante Produkte anbieten können. Dieses Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase.

Welche größeren oder besonders interessante Projekte stehen zukünftig an?

In Kürze werden wir unseren internen RT (Request Tracker) dem Wachstum von NETWAYS anpassen. Zu diesem Punkt haben wir schon sehr interessante Ideen gesammelt, welche bestimmt auch bei dem ein oder anderen Kunden in Zukunft zum Einsatz kommen können und sicher auch werden.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Sowohl im Support- als auch im Shopbereich habe ich ständig mit unseren Kunden Kontakt. Auch wenn es manchmal im Support das ein oder andere „schwierigere“ Gespräch gibt, ist dieser Kontakt der interessanteste Teil meiner Arbeit.

Wie hat Dir die Nagios Konferenz im letzten Jahr gefallen?

Mein erster Arbeitstag bei NETWAYS fiel auf den ersten Tag der Nagios Konferenz 2007. Man hat dort jede Minute gemerkt, dass es sich um das Highlight des Jahres bei NETWAYS handelt und ich freue mich schon auf die Konferenz 2008, am 11. und 12. September.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im IT-Bereich?

Aus aktuellem Anlass ist dies meines Erachtens der Siegeszug von Firefox. Ich nutze den Browser seit Jahren, noch bevor er die Version 1.0 erreicht hat und möchte ihn nicht mehr missen.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Ich versuche, mich am Wochenende auch mal vom Schreibtisch wegzubewegen und steige hin und wieder eine Runde auf mein Mountainbike. Ansonsten bin ich durch meine Heimkinoanlage doch relativ oft auf meinem Sofa zu finden ;-).

NETWAYS stellt sich vor - Marius Hein

Name: Marius Hein

Alter: 26

Ausbildung: Fachinformatiker, Anwendungsentwicklung

Position bei NETWAYS: Application Developer

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Mein Aufgabenbereich umfasst die interne und externe Entwicklung und Erweiterung von Software ganz allgemein. Speziell arbeite ich derzeit am NagiosGrapher, am NagiosPortal und dem RequestTracker. Ich unterstütze die Vertriebsabteilung bei Entwicklungsfragen und bin außerdem noch im Consulting tätig, das heißt, dass ich zur Ausführung und Unterstützung von NETWAYS Software Projekte bei Kunden durchführe.

Welche großen Projekte und besonderen Herausforderungen hast Du hier bereits bewältigt?

Die größten Projekte, die ich bis jetzt betreut habe, waren die Integration des NagiosPortals in große Installationen, wie denen des Bundesverwaltungsamtes und des Auswärtigen Amtes. Auch den Request Tracker haben wir bereits in sehr große Installationen integriert, wie zum Beispiel bei der Daimler AG oder T-Mobile.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan? Wie ist da der Stand?

Derzeit bin ich gerade am NagiosForge Layout dran und habe das zu 40% fertig. NagiosForge ist eine Distributionsplattform für Software (ähnlich wie SourceForge oder vergleichbaren ‘Forges’). Es bietet die Möglichkeit der Interaktion für Enduser, Entwickler, Entscheider und Kunden um innerhalb ihres Fachbereiches auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen. Also eine Kombination aus Quellcodeverwaltung, Releasesystem, Bugtracker, Forum, Zeitplanungssoftware und Dokumentationsverwaltung. Im Moment versuche ich gerade das Erscheinungsbild von NagiosForge an unsere Designvorstellungen anzupassen und insoweit eine Balance zu schaffen z.B. zu unserem Webkatalog NagiosExchange.

Welche größeren oder besonders interessante Projekte stehen zukünftig an?

Am interessantesten dürften wohl die neue Version des NagiosGrapher v2 und NagiosForge sein. Natürlich arbeiten wir auch noch an anderen Projekten, die sind aber leider noch geheim, so dass ich dazu nichts verraten kann… :-)

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Das Coden an sich und natürlich einen sauberen und robusten Code zu produzieren. Modelle in Sprachen umsetzen und mit neuen Technologien zu arbeiten. Aber auch Paradigmen zu erweitern und Datenbanken und Daemonen unter Linux, welche mit LowLevel Funktionen spielen, zu entwickeln - Natürlich immer den Open Source Gedanken im Hinterkopf! ;-)

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

AJAX (Web2.0 – warum man da nicht früher drauf gekommen ist …) PHP5 und noch Besser den Weg zu PHP6. Auch das SOAP und REST sich endlich manifestiert haben und es mittlerweile in jeder Sprache möglich ist, Komponenten zu dezentralisieren und Methoden und Objekte entfernt aufzurufen – man muss nicht immer gleich mit Bohnen werfen.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Fahrradfahren in den Bergen und Wäldern, wandern und klettern, mich um meine eigene Software und die Server kümmern und Gitarre zupfen.

Gibt es sonst irgendwelche großen Dinge, die Du vor hast?

It’s time to put a slinky on an escalator! – So langsam denke ich vielleicht mal ans Kinderkriegen und Familie gründen, nach dem ich mit guter Geschwindigkeit auf die 30 zu gehe. Ansonsten würde ich dieses Jahr gerne mal mit dem Fahrrad zum Gardasee radeln.

NETWAYS stellt sich vor - Peter Putz

Peter PutzName: Peter Putz

Alter: 32

Ausbildung: BWL-Studium

Titel: Diplom Kaufmann

Position bei NETWAYS: Account Manager

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Ich bin in erster Linie für den Vertrieb unserer Dienstleistungen zuständig. Dazu zählen neben unserer Hauptbeschäftigung mit dem Netzwerk-Monitoring-Tool Nagios auch noch Datacenterlösungen für Hosting und Managed Services und andere Open-Source-Tools wie beispielsweise der Request Tracker.
Als Ansprechpartner stehe ich für Kunden und Interessenten zur Verfügung und versuche deren Bedarf so genau und umfassend, wie möglich, zu erfassen. Daraufhin erstelle ich Zeit- und Aufwandsschätzungen, aus denen ein Angebot resultiert. Unterstützung erhalte ich hierbei, wenn nötig, durch unsere Consultants. Im Bereich Request Tracker bin ich auch selbst im Consulting tätig und berate die Kunden bei der Konfiguration des Tools. Wenn der Kunde eine speziell auf ihn zugeschnittene Anpassung wünscht, erfasse ich den konkreten Bedarf und vermittle zur Entwicklungsabteilung. Daneben gibt es, gerade in einer Firma unserer Größe, viele weitere Tätigkeiten wie den Einkauf von Server- und RZ-Hardware für uns und unsere Kunden, sowie Supportanfragen, die ich gerne bearbeite, wenn es um weniger technische Themen geht. Nebenbei halte die Website in meinen Bereichen aktuell.

Welche großen Projekte und besonderen Herausforderungen hast Du hier bereits bewältigt?

Im Prinzip ist jeder neue Kunde eine Herausforderung. Im Nagios-Vertrieb bin ich erst seit einiger Zeit tätig, daher ist es auch noch eine Herausforderung die Vielfalt zu erfassen, die dieses Tool bietet und die sich dadurch ergebende Komplexität, die in den unterschiedlichen Systemanforderungen der Kunden stecken. Außerdem habe ich den Onlineshop von NETWAYS eingeführt und war maßgeblich an der Organisation der ersten NETWAYS Nagios Konferenz im Jahr 2006 beteiligt. Besonders interessant sind für mich die RT-Projekte beim Kunden, da man hier ein noch direkteres Feedback erhält, als im reinen Vertrieb.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan? Wie ist da der Stand?

Für die Internetplattform des Shopping Portals Tradoria betreiben wir seit letztem Jahr die Infrastruktur. Aufgrund des äußerst postitiven Wachstums bei Tradoria wird die Hostingplattform aktuell im Bezug auf Performance und Hochverfügbarkeit ausgebaut. Hier können wir auf unser langjähriges Know-How für anspruchsvolle Hosting- und Clusterlösungen mit anderen Kunden wie z.B. StayFriends zurückgreifen. Wir freuen uns für Tradoria und sind mit dem neuen Setup auch für weiteres Wachstum gut gerüstet. Weiterhin sind wir derzeit dabei unsere Angebotspalette zu überarbeiten, besonders in den Bereichen Support, RT als SaaS (Software as a Service) und Hosting. Im RT-Bereich bin ich momentan in einem Projekt bei der arvato Systems GmbH tätig, bei dem es um Prozessoptimierung geht. Hauptsächlich bin ich derzeit aber mit dem Vertrieb beschäftigt.

Welche größeren oder besonders interessante Projekte stehen zukünftig an?

Mit dem Kreuzfahrtveranstalter AIDA Cruises veranstalten wir in Kürze einen Workshop zur Nagios-Projektierung und würden uns freuen, wenn wir damit den Grundstein für eine längerfristige, fruchtbare Zusammenarbeit legen könnten.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht mir der Kontakt mit den Kunden. Deren Bedürfnisse zu erkennen und mit unseren Dienstleistungen und Produkten best möglich zu unterstützen.

Wie hat Dir die Teilnahme von NETWAYS an der CeBIT gefallen?

Bis auf die schmerzenden Füße war es sehr interessant und neben dem persönlichen Kontakt zu Interessenten konnte auch das Abendprogramm überzeugen. Ich war zum ersten Mal selbst auf der Seite der Aussteller auf der CeBIT, was eine ganz neue Perspektive bedeutete.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

Die allgemein steigende Akzeptanz von Open-Source-Software ist, denke ich, ein Indikator für deren Qualität und Potenzial.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Wenn es klappt mache ich viel Sport und versuche gerade meine Badehosenfigur für den Sommer wieder zu erlangen, was sich aber schwerer gestaltet, als gedacht ;)

NETWAYS stellt sich vor

In den nächsten Monaten werden wir in loser Abfolge eine Blogserie über die bei NETWAYS beschäftigten Mitarbeiter herausbringen. Ziel soll sein, eine genauere Vorstellung von NETWAYS und den dahinter stehenden Köpfen zu ermöglichen. Wir werden darin auf den jeweiligen Aufgabenbereich der Kollegen näher eingehen und auch versuchen ein paar privatere Dinge heraus zu bekommen. In diesem Sinne darf man also gespannt sein, was es alles zu erfahren geben wird.