“Ahoy, me hearty!”. Denn heute ist wieder “Internationaler Talk Like A Pirate Day” (ITLAPD). Das ganze wurde schon 1995 von John Baur (Ol’ Cumbucket) und Mark Summers (Cap’n Slappy, beide aus Corvallis, Oregon, USA) erfunden und ist inzwischen, zumindest in den USA schon recht bekannt. Immerhin haben es die beiden mit ihrem Quatschtag schon zu einem Artikel in der deutschen und der englischen Wikipedia gebracht. Also, vor allem am Telefon heute immer schön wie ein Pirat sprechen. Der Typ am andere Ende der Leitung wird schon bescheid wissen
Fehlerseiten von Webservern kennt ja jeder. Entweder sind die Bookmarks veraltet und man bekommt einen “404 Not Found” Fehler oder vielleicht hat die Anwendung ein Problem und es meldet sich der ungeliebte “500 Internal Server Error”. Normalerweise liefert der Server nur den reinen Error Code zurück, aber man kann den Webserver auch so einstellen, dass er statt zusammen mit dem Code eine spezielle Fehlerseite ausliefert. In der Regel sehen diese Seiten nicht besonders interessant aus, aber man hat zumindest die Möglichkeit den User wieder auf die Startseite zu lotsen oder ihm eine Suchmaske anzubieten. Manche Admins haben sich aber anscheinend doch etwas mehr Arbeit gemacht und besonders interessante oder witzige Fehlerseiten erstellt. Die besten davon kann man sich in den 404 Research Labs anschauen.
Eigentlich dachten wir, dass diese beiden Themen herzlich wenig miteinander zu tun haben. Inzwischen wurden wir aber eines besseren belehrt, denn NagiosExchange lässt sich auch als Nagio-SEX-change betohnen. Bemerkt hat das Ton Voon, der Maintainer der offiziellen Nagios Plugins, schon auf der letzten Nagios Konferenz und hat den Witz in seine Präsentation eingebaut, aber inzwischen hat es NagiosExchange dadurch schon in eine “10 Easily Mispronounced Domain Names” Liste geschafft. Wobei wir noch ganz glimpflich davon kommen, denn auf der Liste sind manche Domains um einiges zweideutiger.
Also wir haben ja auch schon viele Wege gesehen, wie man die Nagios Daten präsentieren kann. Manche haben einen eigenen Flatscreen über der Tür des NOC montiert und Andere nutzen eine an Nagios angebundene Ampel. Aber dieser Weg ist schon ganz besonders verrückt: Ein paar Japaner haben einen R2-D2 Projektor so an Nagios angebunden, dass er bei einem Fehler automatisch aktiviert wird und den Nagios Status Bildschirm an die Decke projiziert.
Hier noch die Übersicht, wie die das realisiert haben. Die genaue Funktionsweise erklären die Kollegen in einem eigenen Blogeintrag:
Ist jetzt schon nicht mehr ganz neu, aber vielleicht kennt es ja jemand noch nicht. Bei YouTube ist vor einiger Zeit ein internes Salesvideo von Microsoft aufgetaucht. In dem Musikvideo besingt “Bruce Servicepack and the Vista Street Band” die bisherige Geschichte von Windows Vista, von den Schwierigkeiten beim Verkauf an Firmenkunden und verspricht Besserung durch das neue Service Pack. Angeblich ist das Video nur als interne Belustigung entstanden und wurde versehentlich veröffentlicht. Da dem ganzen ein gewisser viraler Effekt nicht abzusprechen ist, könnte man auch vermuten das ganze wurde absichtlich lanciert.
Heute ist mal wieder Towel Day. Kennt Ihr nicht? Das ist der Gedenktag für den Schriftsteller Douglas Adams. Der Autor der Buchreihe “Per Anhalter durch die Galaxis” ist am 11. Mail 2001 gestorben. Seitdem findet der Towel Day jedes Jahr am 25. Mai statt. Das Datum hat keinerleih historische Relevanz, sondern ist zufällig gewählt. Der 42. Tag des Jahres hätte besser gepasst, wurde aber nicht als Feiertag akzeptiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Towel_Day
Zumindest in den Werbeunterlagen behauptet Microsoft, dass Windows Vista voller neuer Features wäre. Persönlich habe ich aber noch keines gefunden, das ich wirklich vermissen würden, wenn ich wieder XP auf dem Laptop hätte - oder zumindest nicht über eine günstige Shareware nachrüsten könnte. Aber selbst bei den kleinen Verbesserungen, kann man sich fragen, wo denn all die Ideen dazu hergekommen sind und böse Zungen behaupten längst, dass sich Microsoft da gehörig bei Apples OS X bedient hat. Das wurde jetzt aber entgültig und gründlich widerlegt. Sehen Sie selbst:
Ein großer Teil meiner Arbeit bei NETWAYS besteht darin uns, unsere Leistungen und auch die von uns verwendete Software, wie Nagios oder Request Tracker bei potentiellen Kunden vorzustellen und dann natürlich ein gemeinsames Projekt zu initiieren . Da auf meinem Rechner noch Windows läuft, verwende ich für die Präsentationen natürlich PowerPoint. Trotz der vielen Multimediafeatures versuche ich aber mehr durch den Inhalt und meinen Vortrag zu überzeugen und so sind meine Folien eher einfach und sachlich gehalten und ich habe das Gefühl das das in der Regel auch ganz gut ankommt.
Trotzdem ist richtiges Präsentieren eine Wissenschaft für sich, der man sich ernst, aber auch sehr humorvoll nähern kann. Ein sehenswertes Beispiel von Don McMillan habe ich hier gefunden:
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