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OpenNebulaConf Logo 125 f Blog1 Der Himmel über Berlin … die weltweit allererste OpenNebula Conf kommtWir haben ja schon länger eine ziemlich heiße Affäre mit C12G am Laufen.
Vor Kurzem wurde aus unserem langjährigen Flirt dann, mit der OpenNebula-Premiumparnerschaft, eine ganz ernste Sache. Und wie das so ist, wenn zwei sich finden und sich auch langfristig aneinander binden wollen, wird dieser Schritt mit einem sozialen Ereignis besiegelt.
Und hier setzt für mich als Wedding-… ähm… Eventmanagerin der interessante Part unseres Techtelmechtels ein:

Vom 24. bis 26. September werden wir mit euch gemeinsam, auf der weltweit ersten OpenNebula Conf, auf Wolke sieben schweben! Ort unseres Zusammentreffens wird die Weltstadt Berlin sein. Für euch gibt es dabei genau das, was Ihr schon von unseren größeren Konferenzen kennt: Speis und Trank en Masse, Gelegenheit zum Austausch und Feierei und selbstverfreilich ein spitzenmäßiges Vortragsprogramm mit allem, was ihr über OpenNebula wissen wollt! Auch Workshops sind wieder angedacht und diesmal im Buchungspaket enthalten!

Im Moment halten wir grad Ausschau nach den Menschen, die unser Beisammensein auch zum schönsten Tag in unserem Leben machen – den Referenten!
Eure Vortragsvorschläge könnt Ihr (ganz unromantisch) über unser Onlineformular einreichen.
Und auch Sponsoren sind für das Gelingen unser Konferenz wichtig. Dafür könnt Ihr uns hier, oder per Mail an sponsors@OpenNebulaConf.com. erreichen.

51.thumbnail Der Himmel über Berlin … die weltweit allererste OpenNebula Conf kommt

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

This entry is part 1 of 3 in the series Was ist eigentlich dieses RootCamp?

RootCamp Banner 125 Unkonferenz, BarCamp, RootCamp wtf?Ich hatte ja bereits in meinem RootCamp-Nachbericht im vergangenen Jahr kurz gemutmaßt, dass das Phänomen BarCamp vermutlich noch nicht bei Jedem bis in die letzten Verästelungen der Hirnwindungen vorgedrungen ist und der eine oder andere gar nicht genau weiß, was Ihn bei unserem RootCamp am 24. und 25. Mai überhaupt erwartet.

Außer Freibier wird es dort nämlich auch Inhalte informativer Natur geben und anders als bei gängigen Konferenzen werden die in einem unkonferenzigen Rahmen vermittelt. Genau das macht meine geheime Mission „Bringing the idea of RootCamping to the world“ auch etwas komplizwickelt, denn die bloße Erklärung „Das RootCamp ist ein BarCamp mit speziellem Themenschwerpunkt und ein BarCamp ist eine Unkonferenz.“ ist ungefähr so hilfreich wie die Feststellung, dass ein Tapir ein Säugetier ist und ein Säugetier keine Topfpflanze.
Und? Haben nun Menschen, die nicht wussten was ein Tapir  ist eine konkrete Vorstellung von unserer Nicht-Topfpflanze? Nicht so richtig, oder?

Der Kasus Knacktus ist also erstmal das Wort Unkonferenz, das zwar ganz toll rüberbringt, dass ein BarCamp keine Konferenz ist, aber nicht beschreibt was es denn nun jetzt eigentlich ist.

Was ist also eine Unkonferenz?
Die Sache ist die: Unkonferenzen heißen Unkonferenzen, weil ihrem Erfinder Tim O’Reilly 2003 auffiel, dass bei stinknormalen Konferenzen das Wesentliche in den Kaffeepausen passiert. Hier dösen die Teilnehmer nicht mehr nur im geistigen Dämmerzustand vor sich hin und versuchen aufzunehmen, was der Vortragende ihnen vorkaut, sondern sind aktiv mit dem gemeinsamen Ideenspinnen und Netzwerken beschäftigt. Die Pausen sind aus Teilnehmersicht also der produktive Teil der Konferenz, aus dem sie Anregungen, Kontakte und Wissenswertes von anderen Teilnehmern mitnehmen.
O’Reillys Idee war es, das Prinzip der klassischen Konferenzen auf den Kopf zu stellen und die Kaffeepause zur Konferenz zu machen um den produktivsten Teil der Veranstaltung, nicht durch unnötige Vortragsparts zu unterbrechen.
Damit wären wir der Frage danach, was eine Unkonferenz ist nun schon ein ganzes Stück näher: Es ist eine echt produktiv genutzte Kaffeepause!

Der aktive TeilGEBER
Um zu erreichen, dass Teilnehmer ihre Kaffeepausenproduktivität auch tatsächlich vollumfänglich ausschöpfen können, muss man sie dazu bringen sich auch tatsächlich aktiv einzubringen – sie sollen keine TeilNEHMER, sondern TeilGEBER sein, denn erstens ist geben seliger denn nehmen und zweitens aktiver.
Dieses ganze ungewohnte aktive Einbringen muss man Menschen, die nur klassische Konferenzen kennen natürlich erstmal irgendwie vermitteln. Also noch mal ganz deutlich die vier grundlegenden Regeln aller Unkonferenzen:

•   Jeder ist willkommen, das Event ist für alle Interessierten offen
•   Alle Teilnehmer sind gleichberechtigte Individuen in einer offenen Gemeinschaft
•   Führung ist nicht gegeben sondern kann von überall aus entstehen
•   Es gibt keine Zuschauer, jeder ist aktiver Teilnehmer

Und speziell die letzten beiden Punkte sollte man für Unkonferenz-Greenhorns noch mal genauer auseinanderdröseln.
Was heißt es denn nun konkret, wenn Führung nicht gegeben ist, sondern von überall aus entstehen kann und wie genau soll das aussehen, wenn jeder Teilnehmer aktiver, gleichberechtigter Teil der Veranstaltung ist?
Die beiden Punkte hängen miteinander zusammen und spiegeln sich in der Praxis unter anderem darin wider, dass der oder die Veranstalter einer Unkonferenz sich in erster Linie darum kümmern den Rahmen der Veranstaltung zu stellen und dafür sorgen, dass die Teilnehmer ihn dann inhaltlich füllen. Gegeben wird lediglich Raum und Infrastruktur mit allem, was man bei einer gelungenen Kaffeepause so braucht: Verpflegung, Internetzugang, ein gemütliches Arbeitsumfeld und ein ganz grober zeitlicher Ablaufplan, der sicherstellt, dass alle Beteiligten zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Geführt wird hier  also nicht, vielmehr dafür gesorgt, dass ein Rahmen geboten wird, in dem die Teilnehmer sich selbst organisieren können.

Und was ist mit den Vorträgen?
Vorträge sind bei einer Unkonferenz gar keine Vorträge, sondern Sessions – ganz einfach um nicht wieder in die Konferenzfalle zu tappen und gleich klar zu machen, dass nicht zwangsläufig eine Person an einem Beamer stehen und eine Powerpoint-Präsentation kommentieren muss, während der Rest andächtig lauscht und erst wieder in der Pause zum Leben erwacht. Sessions können nämlich auch Workshop-Charakter haben, was das Ganze dann wieder für alle Beteiligten zu einer aktiven Sache werden lässt. Genauso ist es möglich, dass jemand aus dem Stehgreif über ein Thema spricht, das ihm besonders am Herzen liegt und eine Diskussion anregt.
Eine Vorauswahl der Sessions gibt es von Seiten der Veranstalter dabei nicht – die kommt dadurch zustande, dass sich im Vorfeld und während der Veranstaltung die Teilnehmer darüber abstimmen, welche Session sie besonders gerne hören möchten – gibt es Interessenten und Vortragende für ein Thema, wird es (je nach verfügbaren Räumen und Zeit) auch aufgenommen. Aufgabe der Organisatoren ist es dabei, allen die Möglichkeit zu geben, diesen Prozess auch zu koordinieren. Die erste Filterung findet bei unserem RootCamp zum Beispiel über die Abstimmung auf unserer mixxt-Seite statt.

Und was ist jetzt ein BarCamp?
Das, liebe Kinder, erzähle ich euch morgen….

51.thumbnail Unkonferenz, BarCamp, RootCamp wtf?

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

Am vergangenen Dienstag fand in Berlin unter dem Motto “von Android bis Zuse” das erste Forum Open Source der BITKOM statt. Bereits vor einigen Monaten sind wir der BITKOM, dem größten Interessenverband unser Branche, beigetreten und werden uns auch in dem ein oder anderen Arbeitskreis engagieren. Das Programm des Forums war abwechslungsreich und bot einen Themenmix aus Anwendern und Lösungsanbietern unserer Branche.

Highlights der Veranstaltung waren die Vorträge von Dr. Stefan Ferber über den Einsatz von Open Source bei der Firma Bosch Software Innovation GmbH und Elmar Geese, Vorstand der tarent AG. Letzt genannter Vortrag bot mit vielen Vergleichen zur Fussball-Nationalmannschaft einen lockeren Gegenpol zu manch starren Vorgängervorträgen.

Es ist schön zu sehen, dass auch beim BITKOM Open Source und darauf aufbauende Lösungen einen immer höheren Stellenwert geniessen und die Veranstaltung fast 200 Teilnehmer nach Berlin locken konnte.

Am Abend fand dann noch das Sommerfest der BITKOM für Politik und Presse statt. Wir sind beides nicht, waren aber trotzdem dabei. Schön wars!

14.thumbnail Forum Open Source der BITKOM

Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen Schaschlik-Kultur.

Um ehrlich zu sein war bis vor ein paar Wochen noch gar nicht klar, ob das RootCamp überhaupt stattfinden kann. Das Pfingstwochenende ist nun mal häufig anderweitig verplant und wenn man zudem vielleicht noch gar nicht weiß, was dieses mysteriöse RootCamp überhaupt sein soll, packt man eher seine Koffer für einen feiertagsbedingt praktisch gelegenen Kurzurlaub, als für einen Messebesuch inklusive einer Veranstaltung, die einem nichts sagt.

Letzterem Problem, der düsteren Ahnung, dass vermutlich keiner so richtig weiß womit er es zu tun hat, haben wir versucht mit knallharter Aufklärung entgegenzuwirken.  Ersterem, der Tatsache, dass ein verlängertes Pfingstwochenende naturgemäß die Versuchung weckt extatisch zu feiern, und sich deshalb nicht mit einem (scheinbar) schnöden Messebesuch verträgt, war mit dem Ausschank von Freibier und kulinarisch wertvoller Verköstigung beizukommen.

Schlussendlich waren dann also doch noch die Weichen für unsere RootCamp-Premiere gestellt. Da behaupte noch mal jemand, dass Alkohol keine Probleme lösen würde.

Was sich dann letztlich in Berlin abspielte war jedoch trotz heimeliger Atmosphäre vollgepackt mit Sessions, in denen es um die Wurst ging: zum Beispiel bei der Open Nebula-Session von Hector Sanjuán, IPv6 mit Jens Link, oder der Eucalyptus-Session von Olivier Renault, der für das RootCamp extra seinen Deutschlandaufenthalt verlängerte.

Fazit: nächstes Jahr sehen wir uns wieder. Dann fällt das RootCamp auf den 24. Und 25. Mai und es ist definitiv kein Feiertag, der uns Konkurrenz machen könnte in Sicht. Kulinarisch wertvolle Verköstigung wird es trotzdem wieder geben. Und natürlich auch Bier – immerhin sind wir als Franken auch dazu verpflichtet ein wenig fränkische Kultur in die Hauptstadt zu bringen und wie Gerhard Polt einst so schön sagte „The idea of Freibier is deeply reigious“ es geht dabei also gewissermaßen um Nächstenliebe.

Und Marketing.

51.thumbnail RootCampBerlin 2012: The Idea of Freibier is deeply religious

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

camera Weekly Snap: RootCamp & Linux Tag, Syslog NG & NSClient++21 – 25 May reported live from RootCamp and Linux Tag in Berlin, and shared a couple of ideas for developers, sys admins and monitoring buffs.

Eva and Markus kept us posted on the developments of the first RootCamp in Berlin, from the sleepless nights before and the program’s emergence to the evening drinks and start of sessions.

Not too far away, were Thomas and Bernd at the related Linux Tag Berlin holding presentations on ‘Building Your Own Cloud from the Linux Toolbox” and “Icinga – Best Practices of a Fork” respectively.

Sharing his best practices, Marius gave us a peek into the team’s scrum-inspired meetings for creative exchange in software development.

In the meantime, Achim put a log server together with the help of syslog-ng while Philip looked at the latest NSClient++ 0.4.0 version, continuing onto part 5 of his series.

20.thumbnail Weekly Snap: RootCamp & Linux Tag, Syslog NG & NSClient++

Autor: Amanda Mailer

Amanda unterstützt das NETWAYS Team im Bereich Marketing und da vor allem bei allen englischen Aktivitäten. Als Australierin mit einem deutschen Mann verheiratet, fällt ihr das auch besonders leicht. Neben NETWAYS arbeitet sie auch im Icinga Team mit.

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