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OpenVPN unter Leopard ohne Tunnelblick

Bernd hat neulich ja schon mal über OpenVPN geschrieben: Wie man damit beispielsweise die Internetzensur in China umgehen könnte. Wir setzten OpenVPN auch intern als VPN Lösung ein und verbinden damit die beiden Rechenzentren mit unserem Büro und ermöglichen den Notebook Usern von unterwegs Zugriff auf alle notwendigen Ressourcen. Der große Vorteil von OpnVPN in diesem Szenario ist, dass es den Client für alle wichtigen Betriebssysteme gibt: Linux, Windows und Mac OS X.

Für den Mac gibt es vor allem das Tunnelblick Projekt, das OpenVPN zusammen mit einer GUI ausliefert. Das Programm ist schnell und einfach zu installieren und erlaubt dem User die VPN Verbindungen selbst zu steuern. Leider ist die Version für Leopard sehr instabil, denn sie ist bei mir immer wieder abgestürzt, so dass ich OpenVPN manuell killen und dann Tunnelblick neustarten musste. Dazu kommt, dass ich die GUI eigentlich gar nicht brauche. Als ich noch ein Windows Notebook hatte, hab ich OpenVPN als Dienst installiert, so dass es, wann immer möglich, automatisch eine VPN Verbindung aufgebaut hat.

Das wollte ich auch unter dem Mac wieder haben: Ein stabiles OpenVPN, keine GUI und das ganze vollkommend automatisch und transparent laufend. Mit MacPorts geht das und hier ist die Anleitung, wie man das ganze unter Leopard installiert und konfiguriert:

  1. Installation von Mac Ports
    1. Installieren der Apple Xcode 3.0 Developer Tools von der Apple CD
    2. Installieren der Apple X11 User und SDK Pakete von der Apple CD
    3. Herunterladen und Installieren des DMG Archivs von der MacPorts Website
  2. Installation von OpenVPN unter MacPorts
    sudo ports selfupdate
    sudo ports install openvpn2
  3. Installation des TUN/TUP Treibers für OS X von SourceForge
  4. Anlegen der Konfigurationsdateien
    sudo mkdir /etc/openvpn2
  5. Nun erstellt man sich eine entsprechende OpenVPN Kopnfiguration oder nimmt eine bestehende und kopiert dies, zusammen mit den Zertifikaten in diesen Ordner
  6. Als nächstes kann man OpenVPN testweise manuell starten:
    sudo /opt/local/sbin/openvpn2 /etc/openvpn2/myconfig.conf
  7. Wenn man möchte, dass OpenVPN automatisch als Demon startet, legt man sich eine entsprechende Datei an
    touch /Library/LaunchDaemons/net.openvpn2.plist
  8. Und konfiguriert in der Datei seinen Demon:

    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    <!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN"
            "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
    <plist version="1.0">
    <dict>
            <key>Label</key>
            <string>net.openvpn2</string>
            <key>OnDemand</key>
            <false/>
            <key>ProgramArguments</key>
            <array>
                    <string>/opt/local/sbin/openvpn2</string>
                    <string>--cd</string>
                    <string>/etc/openvpn2</string>
                    <string>--config</string>
                    <string>/etc/openvpn2/netways.conf</string>
            </array>
            <key>RunAtLoad</key>
            <true/>
            <key>TimeOut</key>
            <integer>90</integer>
            <key>WatchPaths</key>
            <array>
                    <string>/etc/openvpn2</string>
            </array>
            <key>WorkingDirectory</key>
            <string>/etc/openvpn2</string>
    </dict>
    </plist>
  9. Danach meldet man den Demon im System an, und er startet automatisch:
    sudo launchctl load -w /Library/LaunchDaemons/net.openvpn.plist
  10. Ich hatte noch Probleme mit den Namensservern, aber da bei uns alle internen Namen sowieso über einen internen DNS Server aufgelöst werden, kann man /etc/resolver benutzen. Dazu legt man in diesem Verzeichnis pro Domain, für die man einen anderen Namensserver verwenden will, ein File an und schreibt dort seine Namensserver rein. Beispielsweise:
    touch /etc/resolver/int.meinefirma.de
    mit folgendem Inhalt:
    nameserver 192.168.1.10
    nameserver 192.168.1.11

Das wars. OpenVPN ist damit installiert und läuft im Hintergrund als Demon. Wenn es im Einzelfall Probleme mit OpenVPN gibt, killt man einfach den Demon und Launchd startet ihn dann automatisch wieder neu. OpenVPN baut im Hintergrund, sobald es das Gateway erreichen kann eine VPN Verbindung auf. Wichtig ist, dass man innerhalb von OpenVPN die passenden Routen setzt oder sie vom Server an den Client pushen lässt. Bei uns blockiert die Firewall im Büro das VPN Gateway, so dass es da keine Verbindung aufbauen kann. Es geht nur ausserhalb des Büros.

Bei mir läuft das jetzt mehr als 6 Monate sehr stabil. Immer wenn ich Probleme hatte und dachte es liegt an OpenVPN hat sich nachher herausgestellt, dass es doch etwas anderes war. Tunnelblick vorher, ist mir mindestens zweimal pro Tag abgestürzt.

Fluid - Websites in Desktopapplikationen verwandeln

Fluid ist ein Tool, mit dem man aus web basierten Applikationen lokale Anwendungen bauen kann. Natürlich baut das nicht die Anwendung um, aber es generiert quasi einen eigenen Webbrowser, der nur eine einzige Anwendung enthält und integriert diese in den Finder oder das Mac OSX Dock. Im Ergebnis sieht das dann so aus, als wenn es sich um eine selbständige Anwendung handeln würde. Dabei kann das Tool alles simulieren was man sonst auch gerne im Browser nutzt und noch viel mehr. Beispielsweise User Scripts mit Greasemonkey, JavaScript, Tabbed Browsing oder Growl Notifications.

Noch interessanter ist das ganze beispielsweise mit lokal installierten Webapplikationen, wie beispielsweise TWiki. Wenn das Programm auf dem lokalen System läuft und unter http://localhost/twiki erreichbar ist, kann man das TWiki ganz einfach in das Dock einbauen.

Tools zum Festplatte aufräumen

Das Problem kennt vermutlich jeder: Festplatten haben einen eingebauten Mechanismus, der sie voll werden lässt. Jede neue Festplatte, egal ob in Arbeitsplatzrechner oder Notebook, platzt nach ca. 3 Monaten aus allen Nähten - und zwar unabhängig von der Ausgangsgröße. Zwar bekommt man mit jedem neuen Rechner eine Harddisk, die mindestens doppelt so groß ist, wie die des alten Rechners, aber trotzdem ist es besser den alten Schrott nicht einfach rüberzukopieren.

Aber so einfach ist das konsequente Aufräumen gar nicht, denn die Daten verteilen sich in der Regel ja schön gleichmäßig über die Harddisk und so nehmen auch viele kleine Dateien zusammen eine ganze Menge Platz weg. Oder besonders große Dateien verstecken sich in Ordnern in denen man sie gar nicht vermuten würde. Aber die findet man in den Standardtools wie Windows Explorer oder Mac Finder kaum.

Die beiden Tool WinDirStat (für Windows) oder Disk Inventory X (für den Mac) erledigen den Job wesentlich besser. Denn sie stellen den Platzverbrauch auch visuell dar. Die Größe der Blöcke symbolisiert den Platzverbrauch und durch die Farben werden gleichartige Dateien zusammengefasst. Also obwohl die private Fotosammlung aus lauter einzelnen Dateien besteht, ergibt sie doch einen großen, gleichfarbigen Block, den man sofort identifizieren kann. Am besten einfach mal ausprobieren. Beide Programme sind Open Source unter der GNU Lizenz. (via imgriff.com)


SP1 für MS Office 2008 Mac erschienen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass MS Office 2008 für Macintosh nicht wirklich zu den stabilsten Programmen für den Mac gehört. Gerade Excel und PowerPoint stürzen bei mir recht häufig ab und auch Entourage hat einige Probleme. Deswegen hoffe ich, dass einige dieser Schwierigkeiten durch das soeben erschienene ServicePack 1 für MS Office 2008 behoben werden. Zwar klingt die Liste der Verbesserungen noch ein bisschen nebulös, aber meine Probleme könnten sich durchaus darunter verstecken:

  • compatibility fixes across the suite
  • printing issues across the suite
  • Excel’s custom error bars get their formatting options back
  • several Exchange improvements in Entourage
  • improved AppleScript support in Entourage and PowerPoint

Weitere interessante Neuigkeit am Rande: VBA kommt wieder. Nachdem es vor ungefähr 2 Jahren abgekündigt wurde, hat sich die Apple Business Unit bei MS entschieden es in Office 2008 nachzurüsten. Es gibt dazu eine offizielle Pressemeldung und einen Blogpost, der die Hintergründe erläutert.

MacHeist - Mac Shareware zum kleinen Preis

Das Shareware Bundle MacHeist geht in eine weitere Runde. Diesmal gibt es zum Start 12 Programme zusammen für 49 US Dollar statt normalerweise mehr als 250 Dollar. Zum Start sind die folgenden Programme im Bundle enthalten:

  • Awaken: Weckersoftware mit iTunes Integration
  • Cha-Ching: Private Finanzverwaltung
  • CoverSutra: iTunes Steuerung auf dem Desktop
  • DEVONthink Personal: Dokumentenmanagement
  • iClip: Erweiterung für die Zwischenablage
  • Overflow: Application Launcher ähnlich wie Stacks
  • Wallet: Verwaltung von persönlichen Daten
  • WriteRoom: Absichtlich einfach gehaltene Textverarbeitung
  • XSlimmer: Optimiert Programme durch entfernen ungenutzter Programmteile
  • Enigmo: 3D Puzzle
  • Bugdom: 3D Action Adventure
  • Nanosaur: Action Game

Das Angebot gilt ab sofort bis zum Ende April. Bei den letzten beiden Bundles wurden im Laufe der Angebotszeit noch weitere Programme freigeschalten, die auch die früheren Käufer nachträglich bekommen haben. Aus der Website geht das nicht ganz klar hervor, aber man darf auch nach dem Kauf noch gespannt sein. Zusätzlich werden 25% der erzielten Einnahmen an wohltätige Organisationen gespendet. Welche genau kann man bei der Bestellung sogar mitbestimmen. Neben dem wirklich guten Preis tut man sogar noch etwas Gutes.

Steve Jobs Keynote in 60 Sekunden

Eigentlich ist das Thema mit der Keynote von Steve Jobs auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco ja inzwischen ein alter Hut und alle eingefleischten Mac Jünger haben sich den Vortrag sicher schon in voller Länge angeschaut. Oder gleich die Bestellung für das MacBook Air aufgegeben. Für alle anderen gibt es inzwischen eine Zusammenfassung auf 60 Sekunden. Das reicht, damit alle wichtigsten Infos rüberkommen.

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Microsoft klaut doch nicht bei Apple

Zumindest in den Werbeunterlagen behauptet Microsoft, dass Windows Vista voller neuer Features wäre. Persönlich habe ich aber noch keines gefunden, das ich wirklich vermissen würden, wenn ich wieder XP auf dem Laptop hätte - oder zumindest nicht über eine günstige Shareware nachrüsten könnte. Aber selbst bei den kleinen Verbesserungen, kann man sich fragen, wo denn all die Ideen dazu hergekommen sind und böse Zungen behaupten längst, dass sich Microsoft da gehörig bei Apples OS X bedient hat. Das wurde jetzt aber entgültig und gründlich widerlegt. Sehen Sie selbst:

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Schnellstes Vista Notebook von Apple

macbookvista.jpgLaut der Website der PC Welt ist das schnellste Notebook mit Windows Vista, dass bei ihnen dieses Jahr getestet wurde, von Apple und zwar ein MacBook Pro. Unwahrscheinlich, dass viele Apple User jetzt Windows auf ihren MacBooks installieren werden. Umgekehrt könnte aber der ein oder andere Windows Anwender auf die Idee kommen, sich ein MacBook zuzulegen und dann weiterhin Windows zu verwenden. Neben dem Design des Gehäuses, dass vermutlich jedem gefällt, egal welchem Lager er zuzurechnen ist, kommt ja jetzt auch noch die tolle Performance dazu. Wenn nur der Apple Service nicht so schlecht und teuer wäre.

Gefunden via ApfelBlog.

Apple Feeling für Vista

Manche Sachen kann Apple ja wirklich gut. Haltbare Hardware gehört zwar meiner Meinung nach nicht dazu, aber gute Benutzeroberflächen schon. Eine sehr schöne Sache von OS X ist das Dock. Quasi die Apple Alternative für Startmenü und Taskleiste bei Windows. Mit dem ObjectDock kann man das jetzt auch bei Vista oder XP nachrüsten.

Apple vs. DELL

Bei uns kann jeder machen was er will - zumindest bei der Wahl des Betriebssystems für den Arbeitsrechner. Einige Kollegen haben Debian oder Ubuntu auf ihren Rechnern, manche Windows XP oder Vista und inzwischen gibt es auch einige Apple User. Mir persönlich wäre es am liebsten, möglichst die Vorteile aller Betriebssysteme nutzen zu können. Der schönste Weg dazu wäre vermutlich ein MacBook Pro. Da könnte ich mit Parallels noch ein Windows und mit Fink auch ein Linuxsystem nutzen. Leider halten mich immer noch zwei Dinge davon ab:

Für Notebooks gibt es kaum etwas praktischeres als eine Docking Station. Man kommt morgens ins Büro und klickt das Teil einfach ein. Dann sind gleich Monitor, Maus, Tastatur, Netzwerk, Strom und all die nützlichen USB Dinge angeschlossen. Abends dockt man ab und geht nach Hause. Bei einem MacBook würde es mich wirklich nerven, wenn ich all diese Dinge erst anschließen müsste. Viele davon auch noch links und rechts und nicht auf der Rückseite.

Das Fehlen der Docking Station könnte ich gerade noch verschmerzen, nicht aber das Fehlen des kompletten Notebook. Wenn an dem MacBook was kaputt ist, dann muß man es einschicken und hat 3 Wochen oder mehr keinen Rechner. In meinem Bekanntenkreis befinden sich an die 10 Mac User und bis auf einen, war bei allen das Teil schon einmal kaputt - all die iPods gar nicht mit eingerechnet. Das ist nicht wirklich ein guter Schnitt. Ich denke zwar, dass Notebooks allgemein nicht besonders viel aushalten und häufig kaputt gehen, aber bei meinem DELL Latitude kommt am nächsten Tag der Mann von Unisys und bringt alles wieder in Ordnung. Da muss ich nicht zum Appple Händler laufen und dann 3 Wochen warten.

Der letzte Punkt ist für mich ein absolutes K.O. Kriterium. Entweder gehen die Teile gar nicht erst kaputt oder Apple denkt sich ein besseres Servicekonzept aus. Beispielsweise, dass sich immer 10 Apple User zusammentun müssen und ein 11. Ersatzgerät geschenkt bekommen. Das bekommt dann immer derjenige, dessen Notebook gerade kaputt ist. Oder ich leihe mir das immer aus :-)