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TYPO3 Version 4.2.3 veröffentlicht

Gestern wurde auf der TYPO3 Announce-Mailingliste die Veröffentlichung der neuen Version 4.2.3 bekannt gegeben. Es handelt sich um ein reines Wartungsrelease und liefert daher nur Fehlerbehebungen. Dazu gehören vor allem Änderungen am Editor htmlArea. Die genauen Details finden sich im Changelog und hier gibts den Download.

Mac OS X Command Key

Quelle: Flickr “cogdogblog” unter CC Lizenz

Komische Sache: Ich bin seit einem Jahr Apple User und habe mich noch nie gefragt, was dieses komische Symbol auf der Command/Apple Taste eigentlich bedeutet. Aber jetzt habe ich zufällig im ApfelBlog dieses Bild gesehen, bin den Links ein bisschen gefolgt und in der Wikipedia wirds erklärt:

Ursprünglich hatte die Taste ein Apple Logo enthalten, aber Steve Jobs wollte nicht so viele Apple Logos an den unterschiedlichen Stellen verwenden. Da wohl eine Deadline bevorstand, hat die Tastaturdesignerin verschiedene Logobücher durchwälzt und dabei dieses Symbol gefunden. Es stammt aus Skandinavien und weist dort auf eine besondere touristische Attraktion hin. Da es den anderen Leuten im Team gefiehl, wurde es das Comman Logo auf dem 1984er Macintosh.

Mich erinnert es am ehesten noch an ein Autobahnkreuz.

Matrix Easter Egg in Wordpress

Ist zwar schon alt, aber ich habe es gerade erst bei Gilly gelesen: Die neueren Wordpress Versionen unterstützen Versionierung, d.h. man kann verschiedene Überarbeitungen eines Artikels speichern und diese später aufrufen und miteinander vergleichen. Wenn man nun versucht eine Version mit sich selbst zu vergleichen, erscheint in Wordpress eine lustige Animation. Zuerst wird der Bildschirm komplett weiss, in der Titelleiste erscheint “Danger” und wie auf einer Schreibmaschine erscheint der folgende Text:

Danger !
Self-comparison detected.
Initiating infinite loop eschewal protocol.
Self destruct in… 3
2
1
Wake up, Julian Hein …
The Matrix has you…
Follow the white rabbit.
Don’t let this happen again. Go Back.

Hier noch der Film dazu:

YouTube Preview Image

Der Computervirus wird heute 25 Jahre alt

Heute vor 25 Jahren, am 10. November 1983 wurde der erste sich selbst fortpflanzende Computervirus erschaffen. Fred Cohen, Doktorand an der Southern California University in Los Angeles, ahnte damals schon das seine Entdeckung gefährlich ist, aber das der Virus in der Zukunft eine solche kriminelle Karriere hinlegen würde konnte er sich damals noch nicht ausmalen.
Längst sind uns die Begriffe: Viren, Würmer, Trojaner, Spyware und Phishing eingeprägt und verursachen bei vielen einen leichten Schauer über den Rücken.
Eine ganzer Industriezweig verdient sein Geld heute mit dem Schutz der Computer und ihren Daten.
Hat sich nicht schon jeder des öfteren die Frage gestellt: “Werde die Bedrohung von Computerviren nicht selbst von den Antivirus Herstellern verursacht?…

Und was macht der Erfinder Fred Cohen heute?
Er verdient heute sein Geld mit einer Beratungsfirma für “den Schutz von Informationen”.

Erster Schulungstermin abgeschlossen

Wir freuen uns die erste Schulung “NAGIOS - Availability Monitoring” im NETWAYS Training-Center erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Die nächsten Termine für Einsteiger und Fortgeschrittene stehen schon fest und können unter http://www.netways.de/training auch bereits gebucht werden. Wir hoffen den Teilnehmern hat es Freude und neues Wissen beschert, für das leibliche Wohl war auf jeden Fall bestens gesorgt.

Vielen Dank an dieser Stelle für die sehr angenehme Zusammenarbeit, vielleicht dürfen wir ja den ein oder Anderen beim fortgeschrittenen Workshop “NAGIOS - Advanced Monitoring” wieder begrüßen.

Eclipse 3.4.1 Ganymede

Eclipse 3.4.1 IconFür einen Softwareentwickler ist die Entwicklungsumgebung eines der wichtigsten Werkzeuge. In der Version 3.2 Europa gab es in der Vergangenheit unter Ubuntu einige Probleme. Beispielsweise stürzte die Entwicklungsumgebung alle 15 Minuten ab, auch eine Speicherzuweisung von 512 MB oder die Verwendung der neuesten Java Version halfen da nicht. Aber auch die Editoren haben ab und zu eine Denkpause eingelegt, d.h. man konnte zum Beispiel 20 Zeichen tippen und genau beobachten wie die einzelnen Zeichen in Zeitlupe erschienen.

Glücklicher Weise erschien am 17.06.08 Eclipse 3.4.0 Ganymede und mittlerweile wird schon Version 3.4.1 zum Download angeboten. Diese Eclipseversion läuft äußerst stabil und der Startvorgang ist deutlich schneller als die Vorgängerversion. Die Softwareupdatefunktion wurde zwar überarbeitet, aber dennoch klappen manche Installationen nicht beim 1. Mal. Aber man kann auf die klassische Softwareupdate zurück greifen. Unter “Preferences -> General -> Capabilities -> Classic Update” kann man diese Option freischalten und wie gewohnt benutzen.

Entwickler, die mit Hibernate und JBoss arbeiten, mussten 2 Monate warten bis die erste Version des JBoss Tools erschien. Diese Alphaversion läuft sehr stabil, auch wenn die Entwickler des Plugins vor Schäden am Rechner gewarnt haben, traten weder Fehler auf noch wurde der Rechner beschädigt.

Am 3.11.2008 erschien die Beta1 Version dies Plugins. Diese Beta1 Version ist ein wenig enttäuschend, denn schon die Installation ist frustrierend und klappte auch erst nach mehreren Anläufen. Möglicherweise liegt es auch an der neuen und überarbeiteten Softwareupdate von Eclipse. Die Beta1 Version läuft wesentlich schlechter als die Alphaversion, vom Gebrauch dieser Version ist abzuraten, denn einige Runtimevariablen wurden nicht erkannt oder ignoriert. Dadurch lassen sich die Fehler in der Fehlerkonsole nicht beseitigen. Auch die Darstellungen der Icons sind nicht korrekt, einige Editoren beispielsweise der JSP-Editor kann den gesamten Quellcode nicht farbig hervorheben. Der Quellcode wird stattdessen als simplen Text in Schwarz-weiß dargestellt und die Funktion zur Autoverfollständigung funktionierte auch nicht richtig.

Wer vernünftig arbeiten möchte, sollte unbedingt Eclipse 3.4.1 verwenden. Mit dem JBoss Tools in der Alpha Version ist man bestens bedient, empfehlenswert ist auch das Web Tools Platform Plugin. Dieses Plugin erweitert die Webeditoren um eine weitere Ansicht und ist ein Muss bei der Webentwicklung.

Erste Vorträge zur OSDC online

Zu unserer neuen Open Source Data Center Conference (OSDC) haben wir in den letzten Tagen die ersten Referenten und Vorträge online gestellt. Als Referenten haben bisher zugesagt:

  • Henning Sprang, FAI Entwickler
    Automatische Installationen und Change-Management mit FAI
  • Volker Lendecke, Samba Entwickler
    Clustered Samba
  • Balazs Scheidler, Balabit, Syslog-ng Founder
    syslog-ng 3.0, opening new possibilities
  • Kristian Köhntopp
    Managing growth - How I learned to love the message queue.
    MySQL Architecture and Performance in Large Scale Deployments.
  • Florian Haas, Linbit
    DRBD Hochverfügbarkeit

Viele weitere sind natürlich noch in der Pipeline. Aktuell sprechen wir mit Heartbeat und Puppet und beide Projekte wollen einen ihrer führenden Köpfe aus den USA schicken.

Weitere Informationen zur OSDC, den Referenten und dem Programm gibt es auf unseren Websiten.

Links 001

Leider kommen wir mangels Zeit nicht dazu über jedes Thema, das uns interessiert einen eigenen Blogeintrag zu verfassen. Trotzdem stolpert man im Alltag natürlich über eine Menge Informationen und Links. Damit diese Infos aber nicht komplett verloren gehen, habe ich mich entschlossen eine neue Kategorie Linktipps einzurichten. Darin posten wir dann alle Links und Linktipps mehr oder weniger unkommentiert. Heute gehts los mit diesen Nagios- und Monitoring Links:

Running multiple nrpe binaries on debian/ubuntu

MessPC Ethernetbox 2 and Nagios

Monarch Configuration Tips and Tricks to manage Nagios Configuration Files

Installing Nagios NRPE on OS X Server 10.5

Starting NRPE via launchd on Mac OS X

Using Webinject with Nagios to monitor Webapplications

Linux Monitoring - top

In der MySQL-Performance-Serie haben wir uns ja bereits ausführlich mit den Möglichkeiten beschäftigt, einen MySQL-Server zu beschleunigen. Das grundlegende Speicherverhalten eines Linux-Systems ist jedoch für alle darauf laufenden Anwendung von größter Wichtigkeit. Die gängigen Distribution liefern nahezu alle notwendigen Werkzeuge mit, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

In den nächsten Wochen werden wir auf einige dieser Kommandos etwas näher eingehen und versuchen einen Überblick über Einsatz und Interpretation zu geben.

Als erstes Kommando, wollen wir in diesem Post top unter die Lupe nehmen. Wahrscheinlich gibt es keinen Linux Administrator, der dieses Kommando nicht kennt, jedoch wird es meist nur dafür verwendet, den CPU intensivsten Prozess schnellstmöglich ausfindig zu machen. Durch die interaktiven Konfigurationsmöglickeiten bietet Top aber vielmehr Möglichkeiten. Bei laufendem top kommt man über die Taste “h” zur Hilfe für die Interactive Commands. Dort besteht Konfigurationsmöglichkeit zur Sortierung, Anzeige und auch Beeinflussung bestimmter Prozesse durch Veränderung der Prozesspriorität (renice). Auch die Ergebnisfilterung auf Userbasis ist hier möglich und kann bei Bedarf auch gespeichert werden. Lediglich das dedizierte Monitoring einzelner Prozesse Bedarf den Neustart mit Angabe (-p) der zu überwachenden Prozesse. Übrigens gibt es auch einen Batchmode, welcher mit der Option (-b) aktiviert wird und eine leichte Protokollierung der Ausgabe ermöglicht.

Für längerfristigen Analysen ist jedoch sar die bessere Alternative auf die wir demnächst auch im Blog eingehen werden.

Nagios 3.0.5 released

Trotz der Präsidentschaftswahl am gestrigen Dienstag war Ethan fleissig und hat Nagios 3.0.5 veröffentlicht. Laut Changelog bringt die neue Version vor allem Security-Bugfixes und einige Erläuterungen zu diesem Thema in der Dokumentation. Da die Schwachstelle in der cmd.cgi einem Angreifer erlauben würde, beliebigen Code auf dem Nagios System auszuführen, ist ein Update dringend angeraten.

Wie immer steht die aktuelle Version auf Sourceforge zum Download bereit.