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Ziel für diesen Blog war es eigentlich, den Post selbst kürzer als die Überschrift zu halten. Dies wird mir, wie ich gerade feststelle, nicht ganz gelingen.

 Puppet Modul für Corosync oder Die Puppen tanzen jetzt auf mehreren KistenDa ich im Puppet Modul puppetlabs-corosnyc die Möglichkeiten vermisste Resourcen zu klonen, Resourcen Standards zu setzen oder mit Locations zu arbeiten, habe ich dieses Modul kurzerhand auf github geforkt und um die genannten Typen (cs_clone, cs_rsc_defaults u. cs_location) erweitert. Mit cs_location ist es nicht nur möglich eine Resource an einen Knoten zu binden, sondern die Verteilung auch regelbasiert vornehmen zu lassen. Puppet Modul für Corosync oder Die Puppen tanzen jetzt auf mehreren Kisten

Eine ausführliche Dokumentation befindet sich im Readme.md des Moduls und somit auch auf meiner Projektseite.

Das Schreiben eigener Typen und Provider in Ruby vermitteln wir übrigens auch in unserer nächsten Extending Puppet Schulung Anfang Juli.

37.thumbnail Puppet Modul für Corosync oder Die Puppen tanzen jetzt auf mehreren Kisten

Autor: Lennart Betz

Der diplomierte Mathematiker arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting und bereichert seine Kunden mit seinem Wissen zu Icinga, Nagios und anderen Open Source Administrationstools. Im Büro erleuchtet Lennart seine Kollegen mit fundierten geschichtlichen Vorträgen die seinesgleichen suchen.

PL logo vertical RGB sm Webinar Puppet Enterprise and VMwareNach unserem sehr erfolgreichen Webinar zur “Einführung in Puppet” veranstalten wir in wenigen Tagen unser zweites Puppet Webinar mit dem Thema “Puppet Enterprise and VMware“.

PuppetLabs hat vor kurzem ein neues Set an Puppet Modulen für das Management von VMware Umgebungen veröffentlicht. Diese Integration und die weiteren Features von Puppet Enterprise sind Thema des Webinars.

Das einstündige Webinar findet am 14.05.2013 um 11:00Uhr statt und wird von dem sehr erfahrenen Puppet Labs engineer Reid Vandewiele in englischer Sprache durchgeführt. Natürlich sind auch Kollegen von uns mit dabei, die alle aufkommenden Fragen (auch auf deutsch) beantworten können.

Die Registrierung kann hier durchgeführt werden. Bitte nicht von der Zeitangabe beeindrucken lassen (in UTC), das Seminar startet um 11:00h.

Wer sich nochmals das erste Webinar ansehen möchte, kann dies gerne hier machen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

15.thumbnail Webinar Puppet Enterprise and VMware

Autor: Martin Krodel

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

Frisch gestärkt ging es in den Vortrag von Ohad Levy, Entwickler bei Red Hat für Foreman. Für diejenigen die es nicht kennen: Foreman ist ein Frontend für Puppet inklusive Reporting und ENC, zusätzlich dazu bietet der Vorarbeiter Provisioning-Komponenten. Diese können sowohl für Bare-Metal-Deployment genutzt werden also auch zum Klonen von Systemen auf Knopf-Druck. Spätestens nach der Live-Demo dürfte wohl jeder Teilnehmer von der Lösung überzeugt gewesen sein. Mich persönlich begeistert immer wieder die hohe Flexibilität und Erweiterbarkeit.
Ach ja, hier haben wir wieder eine Rekursion, denn auch Foreman bietet Puppet-Manifeste zur Installation an! icon wink Puppet Camp 2013   Teil 2: Nachmittag

In der zweite Case-Study des Tages zeigte Lindsay Holmwood von Bulletproof Networks wie man den Herausforderungen vieler getrennter Kundenumgebungen mit starkem Wachstum begegnen kann. Die Umgebungen reichen hierbei von einzelnen Puppen ohne Puppenspieler bis zu ganzen Inseln voller Puppen mit ihrem eigenen Meister und natürlich unterscheiden sich die einzelnen Systeme ebenso. Eines der größten Hilfsmittel um die Puppet-Manifeste so transportabel zu machen, dass sie in allen Umgebungen und für alle Rollen, die ein Server einnehmen kann, nutzbar sind, ist hierbei Hiera. Als Orchestration kommt Capistrano zum Einsatz, da es bereits für andere Arbeitsschritte wie Bootstrapping verwendet wird. Natürlich müssen die modularen Manifeste nun noch zum Orchestrieren zwischen den Umgebungen transportiert werden wofür in der ersten Phase eine eigene Forge zum Einsatz kam und in aktueller Ausbaustufe puppet-librarian.

Zum Abschluss der Konferenz stellte Jonas Rosland von EMC dem Publikum Razor vor. Hierbei bootet ein Mirkokernel inklusive Facter zum Erkennen der Hardware und sucht dynamisch ein entsprechendes passendes Image für die Installation, welches durch eine Policy festgelegt wird. Nach der Installation verbindet das System sich dann mit einem Broker, was nicht nur Puppet sondern auch andere Konfigurationsmanagement-Lösungen oder gar ein vCenter sein kann. Diese event-basierende Deployment-Lösung gehört übrigens zu den zukünftigen Features von Puppet. Und auch wenn Razor laut eigener Aussage noch nicht produktionsreif ist, machte die Live-Demo einen sehr guten Eindruck.

Die moderierte offene Diskussion fiel dann aus, da wohl bereits alle Fragen im Vorfeld beantwortet wurden oder weil sich alle Teilnehmer schnell ein Lunch-Paket schnappen und zum “DrinkHub” wollten. icon biggrin Puppet Camp 2013   Teil 2: Nachmittag

Abschließend nochmal Danke an alle Vortragenden für die interessanten Vorträge und Danke an die Teilnehmer für ebenso interessante Diskussionen in allen Pausen. Und allen Puppet-Neulingen viel Spaß in den nächsten Wochen beim Automatisieren des kompletten Rechenzentrums. Ich hoffe man sieht sich nächstes Jahr wieder, dann allerdings in Berlin!

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Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

Nach einer ganz kurzen Begrüßung von Bernd Erk (Bernd, ich vermiss die bunten und lustigen Präsentationsfolien!) begann das Puppet Camp mit Nigel Kersten von Puppet Labs und allem was Neu in Puppet ist. Das reicht von einem Modulo-Operator für die Beschreibungssprache über Support für OpenWRT und mehr Support für Windows zu einem Future-Parser, der es erlaubt in einer stabilen Umgebung bereits zukünftige Features zu testen. Auch die neuen Features für Facter und MCollective begeistern mich da sie noch weiter die Flexibilität erhöhen. Und für alle die Puppet Agents nicht als Dienst laufen lassen wollen oder können, verspricht der MCollective Puppet Agent eine sehr interessante Erweiterung zu sein. Ebenfalls sehr interessant fand ich zu hören wie die Puppet-Community gewachsen ist, aber dies konnte ich auch am vollen Saal ablesen.

Im zweiten Vortrag bekam ich dann die bunten und lustigen Folien, die ich von der Begrüßung vermisst habe. Aber James Fryman von GitHub hielt nicht nur eine unterhaltsame Präsentation, sondern hat auch ein Thema angesprochen, das wohl jeder kennt der eine Umgebung länger betreibt: Warum sollten Puppet-Manifeste (oder auch Code im allgemeinen) überarbeitet werden und wie sollte dabei vorgegangen werden. Damit die Praxis auch nicht zu kurz kommt wurden sogar die entsprechenden Tools vorgestellt, die den Administrator dabei unterstützen.

Michael Haslgruebler von Porsche Informatik zeigte in seiner Case-Study wie Puppet genutzt werden kann um den Lebenszyklus vieler Web-Applikationen zu verwalten. Natürlich inklusive eines sich selbst mittels Puppet konfigurierenden Web-Frontend zur Konfiguration, um das Operating glücklich zu machen. Rekursion ist was Feines!

Direkt vor dem Mittagessen beantwortete mein Kollege Thomas Gelf zusätzlich zu einer grundlegenden Erklärung der Zertifikatsinfrastruktur eine Frage, die sich die meisten Puppet-Nutzer bereits irgendwann einmal gestellt haben. Viele stellen die Frage “Was tun wenn die Zertifikate in der Umgebung ablaufen?” bereits zu Anfang, ich hoffe keiner als es zu spät war.

Nun gehts zum Mittagessen, Teil 2 mit den Vorträge des Nachmittags folgt dann später. Hoffentlich vor dem spontanen “DrinkHub” gesponsort von GitHub! icon wink Puppet Camp 2013 – Teil 1: Vormittag

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Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

Bereits gestern pünktlich um 19 Uhr ist das Puppet Camp 2013 gestartet und zwar mit der Einstiegsveranstaltung “puppet getting started”. 2,5 Stunden Einstiegshilfe und Best Practices zum Aufbau einer Puppetumgebung gehalten von Bernd Strößenreuther vor einem Publikum von über 40 sehr interessierten Teilnehmern.

Thema sollte es nicht sein wie man schöne Module schreibt und so war dies auch am Ende das einzige Thema, das nicht angeschnitten wurde. Ein kurzer Einblick in die Syntax als Einstieg in die Thematik und hilfreiche Vorschläge wie man den Roll-Out starten sollte als Eisbrecher. Dies gefolgt von Hinweisen zum Einsatz von Versionskontrollsystemen inklusive Syntax- und Styleguide-Checks und unter dem Aspekt Staging. Weiter ging es mit einer interessanten Lösung um Security-Compliance zu erreichen, wenn eine DMZ an einen Puppetmaster im LAN angebunden werden muss. Bis zur abschließenden Live-Demo blieb dann wohl keine Frage mehr offen, denn auch ENC und Hiera wurden auf Publikumswunsch angesprochen.

Vielen Dank an dieser Stelle auch im Namen des Publikums an Bernd, ein toller Einstieg in die Konferenz nach dem sich nun auch völlige Neueinsteiger auf die weiteren Vorträge freuen können. Zu diesen dann mehr im nächsten Blogpost!

Puppet getting started1 Puppet Camp 2013 gestartet mit puppet getting started

64.thumbnail Puppet Camp 2013 gestartet mit puppet getting started

Autor: Dirk Götz

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Nagios, Puppet und andere Systems Management Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich.

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