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Open Source Data Center Solutions
Name: Birger Schmidt
Alter: 36
Ausbildung/Titel: Dipl. Informatiker
Position bei NETWAYS: Senior Consultant
Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?
Ich berate unsere Kunden vorrangig im Themenkomplex Monitoring aber auch Systems Management. Das beinhaltet von der Konzeption über Implementation bzw. Development bis hin zur Schulung die gesamte Bandbreite unseres Dienstleistungsangebotes. Darüber hinaus unterstütze ich auch im Bereich Support via Remotezugriff im Rahmen unserer Supportverträge.
Welche großen Projekte und besonderen Herausforderungen hast Du hier bereits bewältigt?
Jedes Projekt birgt seine eigenen Herausforderungen. Meistens sind es Besonderheiten in Details. Manchmal ist die Systemlandschaft besonders exotisch und manchmal ist es der Kunde selbst. Immer wieder ist es spannend sich auf die individuellen Anforderungen einzustellen und mit dem Kunden die beste Lösung für ihn zu finden.
Besonders interessant sind natürlich die größeren Projekte. Ich habe bei Bosch in der IT Abteilung im Bereich der Überwachung der Infrastruktur unterstützt. Dabei sind die enormen Anforderungen an die Verfügbarkeit der Komponenten an der Linie, die früher wohl am ehesten als Fließband bezeichnet worden wäre, natürlich besonders spannend.
Bei der Deutschen Welle hatte ich im Rahmen meiner Tätigkeit Kontakt zu modernster Fernsehtechnik.
An welchen Projekten arbeitest Du momentan – wie ist da der Stand?
Ich bin gerade in der Endphase des Migrationsprojektes für das StayFriends Ticket System. Die besondere Herausforderung ist dabei nicht das Update an sich, sondern die vielen individuellen Anpassungen im Open Source Ticket System Request Tracker.
Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?
Vielleicht ja Monitoring bei einem großen deutschen Automobilhersteller?
Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?
Die Gestaltungsfreiheit. Als Berater habe ich die Chance dem Kunden ein Konzept vorzulegen welches meine Idealvorstellung widerspiegelt. Der Kunde könnte zwar auch das absolute Gegenteil verlangen, aber das tut er natürlich nicht. Er kauft ja nicht ohne Grund Beratungsleistung ein. Gemeinsam haben wir bisher jedes mal eine für den Kunden passende Lösung gefunden. Darüber hinaus schätze ich es die verschiedenen Kunden und ihre Arbeitsweise kennenzulernen.
Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?
Ich finde es besonders bemerkenswert, dass die Arbeitsweise und Weltanschauung der Open Source Gemeinde inzwischen ihren Weg in die Gesellschaft findet. Das meine ich ganz allgemein, aber auch ganz speziell – angefangen bei Online Petitionen bis hin zur Piratenpartei.
Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?
Ich kümmere mich um meine Familie und freue mich die Kinder nicht nur aufwachsen zu sehen, sondern groß zu ziehen.
Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?
Who knows – auf jeden Fall fröhlich. Vielleicht bringt einer der nächsten Kunden ja eine Tätigkeit im Ausland mit sich.
Bereits vor einigen Wochen sind wir am Webmontag in Nürnberg auf das junge Startup-Unternehmen Sculio aufmerksam geworden. Die Idee hinter Sculio ist die Suche von Sponsoren zur Finanzierung von Projekten woraus in den letzten Monaten auch ein Vorteilsclub für Schüler entstanden ist. Die Idee ist einfach; Sculio-Mitglieder erhalten bei den am Programm teilnehmenden Firmen Rabatte und die entsprechenden Firmen somit ein größeres Kundenpotential.
Das junge Unternehmen wurde bereits im Oktober 2009 zum Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs der Erlanger Wirtschaftsjunioren gekürt und hat mit ihrer Idee schon viele Interessenten finden können.
Seit dieser Woche sponsern wir Sculio mit dem Hosting ihrer Website und hoffen auf viele weitere Partner und ein erfolgreiches Jahr für dieses tolle Konzept.
NSClient++ seems to be whizzing away with Project Maintainer Michael Medin working on a 0.4 branch towards as beta. Perhaps due to his ever active development, or because NSClient++ has become the standard Windows monitoring daemon for Nagios and other monitoring systems such as OpenMNS and Icinga… for some reason there has been over 60 GB traffic loading its web server monthly.
As you may already be aware, NETWAYS has been hosting the NSClient++ website since mid last year. Just yesterday, our Managed Services team had to carry out some performance tuning on the good old NSClient++ web server which was in need of extra speed. Hopefully now, we will be able to keep up with NSClient++ and its ever growing downloads and popularity. Kudos to Michael Medin for keeping us on our toes!
Im vierten Teil der NSClient++ Serie geht es um die Überwachung des Windows Eventlogs und weitere kleine Features des NSClients wie z.B. check_multiple.
Die Prüfung des Windows Eventlogs kann über mehrere Wege stattfinden.
In unserer Serie erfolgt die Prüfung über CheckEventlog und die dazugehörige Filtersprache, durch Angabe verschiedener Filter sind auch hier komplexe Abfragen möglich. Beispielsweise kann mit folgender Abfrage auf vorkommen von Fehlermeldungen (nicht success) innerhalb des Systemlogs geprüft werden die einen Tag alt sind und von einem Service erzeugt wurden. Eine CRITICAL Meldung wird in diesem Fall ab dem ersten Treffer erzeugt.
$ ./check_nrpe -H srv-ts.int.netways.de -p 5666 -c CheckEventLog -a file=system filter=new filter=out filter-eventType==success filter+eventSource=substr:Service 'filter-generated=>1d' MaxCrit=1
Dabei wird ausgegeben welche Services den Fehler verursacht haben, zur genaueren Diagnose sollte dann das Eventlog herangezogen werden.
Die Ausgabe kann je nach Gusto noch mit verschiedenen Parametern angereichert werden. Zu finden ist die Dokumentation der Filtersprache unter http://www.nsclient.org/nscp/wiki/CheckEventLog/CheckEventLog
Ein weiterer interessanter Check des NSClients ist im Modul CheckHelpers enthalten. Das Kommando CheckMultiple ermöglicht es ähnlich zu check_multi unter Linux/Unix in einem Connect mehrere Abfragen auszuführen. CheckMultiple erwartet als Argumente die auszuführenden Checks, um Beispielsweise die Festplattenauslastung sowohl auf prozentualer als auch auf absoluter Basis zu messen kann beispielsweise dieses Kommando verwendet werden:
$ ./check_nrpe -H srv-ts.int.netways.de -p 5666 -c CheckMultiple -a command=CheckDriveSize Drive=c MaxWarnUsed=80% MaxCritUsed=95% ShowAll=long command=CheckDriveSize Drive=c MinWarnFree=2G MinCritFree=1G ShowAll=long WARNING: c:: Total: 40G - Used: 36G (90%) - Free: 3.99G (10%) > warning, OK: c:: Total: 40G - Used: 36G (90%) - Free: 3.99G (10%)|'c:'=90%;80;95; 'c:'=36.00G;37.99;38.99;
Die Verknüpfung der von CheckMultiple ausgeführten Prüfungen ist immer oder, d.h. der schlechteste Status der ausgeführten Subprüfungen wird immer in das Ergebniss übernommen. In unserem Testfall ist die Prüfung also ein WARNING Status. Die Textuelle Ausgabe der beiden Prüfungen wird ausschließlich bei den Performancedaten kombiniert, so bleibt jede Information der eigentlichen Prüfungen erhalten.
Nachdem in Teil eins und zwei der Blogserie über den NSClient++ die Grundlagen und Installation durchgeführt wurden kann es nun ans Überwachen der ersten Komponenten gehen. Ziel dieses Teils ist es eine Basisüberwachung des Betriebssystems abzudecken, daraus ableiten lässt sich dann auch eine erweiterte Überwachung diverser Dienste, Festplattten oder Prozesse.
Die Kommunikation hin zum Client erfolgt über das Plugin check_nrpe, wichtig hierbei ist NRPE mit aktivierten Kommandoargumenten übersetzt zu haben. Die benötigte Option hierfür heißt “–enable-command-args” und muss zur Kompilezeit angegeben werden.
Generell funktionieren die verschiedenen Abfragen ähnlich, einzig das auszuführende Kommando (Parameter “-c”) und die dazugehörigen Argumente (Parameter “-a” für check_nrpe) unterscheiden sich je nach Prüfung.
Ein Beispielhafter Aufruf für die Prüfung der CPU Auslastung über einen Zeitraum von 5 Minuten sieht wie folgt aus:
$ ./check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckCPU -a warn=80% crit=95% time=5m ShowAll=long
Sieht das Ergebnis wie gewünscht aus können wir uns den weiteren Checks widmen. Als Basisüberwachung werden folgende Prüfungen auf jedem Windowssystem eingerichtet:
Die Kommandozeilen für die genannten Prüfungen:
$ ./check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckCPU -a warn=80% crit=95% time=5m ShowAll=long OK: 5m: average load 1%|'5m'=1%;80;95; $ ./check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckDriveSize -a Drive=c MaxWarnUsed=80% MaxCritUsed=95% ShowAll=long OK: c:: Total: 40G - Used: 24.6G (61%) - Free: 15.4G (39%)|'c:'=61%;80;95; $ ./check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckMEM -a MaxWarn=70% MaxCrit=85% type=physical ShowAll=long OK: physical memory: Total: 2G - Used: 840M (41%) - Free: 1.18G (59%)|'physical memory'=41%;70;85; $ ./check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckUpTime -a ShowAll=long OK: uptime: 0:13 $ ./check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckServiceState -a Server OK: All services are in their apropriate state.
Funktionieren diese Abfragen können dazu noch passende Nagios bzw. Icinga Kommandos definiert werden:
define command {
command_name check_win_load
command_line $USER1$/check_nrpe -H $HOSTADDRESS$ -p 5666 -c CheckCPU -a warn=$ARG1$ crit=$ARG2$ time=$ARG3$ ShowAll=long
}
define command {
command_name check_win_drive
command_line $USER1$/check_nrpe -H $HOSTADDRESS$ -p 5666 -c CheckDriveSize -a Drive=$ARG1$ MaxWarnUsed=$ARG2$ MaxCritUsed=$ARG3$ ShowAll=long
}
define command {
command_name check_win_mem
command_line $USER1$/check_nrpe -H $HOSTADDRESS$ -p 5666 -c CheckMEM -a MaxWarn=$ARG1$ MaxCrit=$ARG2$ type=physical ShowAll=long
}
define command {
command_name check_win_uptime
command_line $USER1$/check_nrpe -H $HOSTADDRESS$ -p 5666 -c CheckUpTime -a ShowAll=long
}
define command {
command_name check_win_service
command_line $USER1$/check_nrpe -H $HOSTADDRESS$ -p 5666 -c CheckServiceState -a $ARG1$
}

Vor einigen Tagen ist im Linux Technical Review ein Artikel zum Thema Jasper Reporting von mir erschienen. In dem Artikel geht es um den allgemeinen Aufbau des Reporting-Frameworks, sowie Tipps & Tricks rund um iReport und Auswahl der verwendeten Daten. Ich freu mich, dass es nach langer Zeit mal wieder geklappt hat einen Artikel zu vervollständigen und arbeite schon am nächsten.
Alle Interessierten sei die Online-Ausgabe des Technical Review als Quelle für detailreiche Berichte und Artikel wärmstens empfohlen.
Freitag Abend, 29. Januar 2010. Draußen schneit es und es ist kalt, sehr kalt. Was liegt da näher als ein leckerer, warmer Glühwein! Also läuten wir den Beginn der NETWAYS WEIHNACHTSFEIER – die schon fast traditionell im neuen Jahr statttfindet – mit Glühwein ein. Unsere Sinne stellen wir nach dem Glühwein erneut auf die Probe: es
geht in den Turm der Sinne, ein innovatives naturwissenschaftlich orientiertes Hands-on Museum rund um das Thema Wahrnehmung. Da wurden von der gesamten NETWAYS Truppe Düfte geschnüfelt und salzige, bittere und umami Stäbchen gelutscht (Bild unten) was das Zeug hält! Aber auch neuere Ansätze zur Verbesserung der Performance unserer Consultants wurden genaustens unter die Lupe genommen: so z.B. das Monitoring-Pad (Bild rechts), das einem auch ganz deutlich sagt wann etwas “falsch” ist. Danach gab es in der Nürnberger Skybar leckere mediterrane Vorspeisenplatten, Double-Beef Burger, Gemüse für unsere Veggies und jede Menge fruchtiger Cocktails, Wein und Bier. Diejenigen, die danach noch nicht genug hatten, liesen den Abend in der Karaoke-Bar mit Song-Klassikern wie last christmas, Lemontree oder 99 Luftballons ausklingen. Ein schöner Abschluss eines schönen Abends!
Für die Installation des NSClient++ zur Windowsüberwachung gibt es generell zwei Möglichkeiten.
Variante eins ist die Installation auf Basis von zum Download bereitstehenden MSI Paketen. Bei dieser Installationsweise werden während des Installationsvorgangs die benötigten Parameter abgefragt.
Bei der zweiten Installationsvariante wird das ZIP Archiv heruntergeladen und auf die Systeme ausgerollt. Vorab sollte allerdings eine Anpassung der globalen Konfigurationsdatei “nsc.ini” erfolgen um die gewünschten Parameter zu setzen. Danach kann dieses Archiv einfach auf beliebig viele Rechner verteilt werden, wobei nach Entpacken des Archives manuell der Windows-Dienst registriert und gestartet werden muss.
Die Registrierung und der Start des Dienstes erfolgt in einer Kommandozeile mit den Befehlen:
# nsclientpp.exe -install # net start nsclientpp
Beiden Installationswegen gemein ist jedoch der automatische Start des “nsclientpp” genannten Dienstes beim nächsten Neustart des Systems. Wer sich für den manuellen Installationsweg entscheidet muss in der NSC.ini folgende Parameter an die vorhandene Umgebung
Aktivieren der gewünschten Checks in derr [modules] Sektion:
FileLogger.dll CheckSystem.dll CheckDisk.dll NRPEListener.dll CheckEventLog.dll CheckHelpers.dll
Durch die Aktivierung der oben genannten DLL’s wird die Funktionalität des NSClient++ bestimmt, eine Erklärung der Funktionen innerhalb der Bibliotheken findet sich in der Dokumentation unter http://www.nsclient.org/nscp/wiki/CheckCommands
Anpassungen im [settings] Abschnitt:
allowed_hosts=<Kommaseparierte IP Adressliste der Monitotingserver> use_file=1
Die Direktive use_file weist den NSClient an die Konfigurationsdatei anstatt von Registryeinträgen zu verwenden. Bei der Installation wird also lediglich der Dienst registriert, weitere Einstellungen werden nicht in die Windows Registrierung geschrieben.
Zusätzlich müssen noch Kommandoargumente und Sonderzeichen für diese freigeschalten werden, dazu gibt es in der Sektion [NRPE] folgende Parameter die jeweils auf 1 zu setzen sind:
allow_arguments=1 allow_nasty_meta_chars=1
Werden Änderungen an der Konfiguration durchgeführt muss der Dienst durchgestartet werden. Dies erfolgt entweder über den Dienste-Manager oder durch die Kommandozeile:
# net stop nsclientpp # net start nsclientpp
Ist die Installation und Konfiguration abgeschlossen und der Dienst erfolgreich gestartet kann vom Monitoringserver aus ein erster Test erfolgen:
# /usr/local/nagios/libexec/check_nrpe -H srv-app.int.netways.de -p 5666 -c CheckVersion
Als Antwort des Clients wird hierbei die Versionsnummer der aktuell Installierten NSClient Version zurückgegeben. Sollten hier Fehler auftreten bietet der NSClient die Möglichkeit den Dienst über eine Kommandozeilenoption in den Debugmodus zu schalten und so eventuell auftretenden Fehler zu lokalisieren. Dazu wird als erstes der Dienst gestoppt und der NSClient manuell mit der Option “-test” gestartet.
# net stop nsclientpp # nsclientpp.exe -test
Normaler Weise denkt man bei Überwachung in Verbindung mit der Staatsanwaltschaft an schlimme Finger oder Verbrecher. Doch es kann auch einen zwar gewichtigen aber absolut harmlosen Zusammenhang haben. So gesehen bei der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg. Wir waren dort zur Unterstützung und haben im Rahmen einer Hands-On Schulung Wissen vermittelt.
Also sollte die Arbeit der Rechtschaffenen auch fortan, unterstützt durch die Nagios Überwachung, reibungslos laufen und die bösen Buben das fürchten lehren.
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