Archive for the 'OSMB' Category

Kongressprogramm der OSMB 2009 steht

Heute hat der Heise Verlag das Kongressprogramm der Open Source Meets Business 2009 (OSMB) veröffentlicht. Als Partner waren wir ja auch an der Programmauswahl beteiligt und haben selbst einige Vorträge eingereicht, von denen vier auch angenommen worden sind. Insgesamt umfasst das Programm nun 14 Keynotes, 96 Projekt- und Anwendervorträge, eine Podiumsdiskussion und 3 Workshops. Außerdem wird zum zweiten Mal – in Zusammenarbeit mit der Open Source Business Foundation – der Open Source Business Award verliehen, dieses Mal dotiert mit insgesamt 78.000 Euro für innovative Business-Pläne, die zu wesentlichen Teilen auf Open Source basieren.

Unsere Vorträge auf der OSMB 2009

Ich sitze gerade in der Programmkomitee Sitzung und wir besprechen die Vorträge für 2009. Nachdem inzwischen die meisten Themen durch sind, kann ich vermelden, dass alle Vorträge, die wir eingereicht haben, angenommen wurden. Nicht weil wir Partner der OSMB sind, sondern weil die Vorträge so gute Noten bekommen haben.

Im einzelnen sind es die folgenden Vorträge:

  • Xen-Virtualisierung in hochverfügbaren Umgebungen (Bernd Erk, NETWAYS GmbH)
  • Skalierung von Web-Anwendungen mit Open Source (Benjamin Ohloff, StayFriends GmbH)
  • Lösungen für das Open Source Data Center (Bernd Erk, NETWAYS GmbH)
  • Überwachung großer IT-Umgebungen mit Nagios (Julian Hein, NETWAYS GmbH)

In den nächsten Tagen werde ich zu allen Vorträgen noch den Abstract und eine Sprecher Bio nachreichen.

OSMB 2009 sind wir wieder dabei

Auch im nächsten Jahr, werden wir wieder an der Open Source Meets Business Veranstaltung des Heise Verlags in Nürnberg teilnehmen. Unser Logo habe ich schon auf den Heise Seiten entdeckt. Die letzte Veranstaltung im Januar diesen Jahres hatte mehr als 600 Open Source Interessierte in das CCN Ost der Nürnberger Messe gelockt und wir waren erstmalig als Partner dabei. Und auch einige unserer Kunden, beispielsweise die Oberschwabenklinik oder das Bundesverwaltungsamt hatten Vorträge über gemeinsame Projekte gehalten. Die kommende, 4. Auflage der Veranstaltung findet statt vom 27. bis zum 29. Januar 2009. Als Partner können wir unseren Kunden vergünstigte Eintrittskarten organisieren. Wenn Sie vorhaben zu kommen, melden Sie sich vorher bei uns unter info@netways.de.

Interview auf der OSMB

Auf der OSMB (Open Source Meets Business) im Januar war Mario Behling mit seiner Kamera unterwegs und hat für www.perspektive89.com Impressionen und Informationen eingefangen. Auch bei uns hat er einen Stop eingelegt. In dem Blog ist jetzt auch ein Interview zu NETWAYS und Nagios aufgenommen worden. Hier kann man sich das Interview ansehen.

Vielen Dank an Mario für die Mühe.

Passgenaue Lösungen mit Nagios

logo3.gifAuf der OSMB 2008 hielt der Leiter der EDV-Abteilung der Oberschwaben Klinik im Landkreis Ravensburg, Herr Jörg Napp, seinen Beitrag über die dort im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit NETWAYS eingeführte Schnittstellen- und Systemüberwachung mittels Nagios. Sein Thema lautete: „Lösung zur Systemüberwachung auf Open-Source-Basis“.

Der Vortrag gab einen Einblick in die Überwachung verschiedenster Systeme zur Unterstützung der medizinischen und administrativen Prozesse, die mit dem zentralen Krankenhausinformationssystem unter SAP R/3 mit ISH und i.s.h.med angebunden sind. Dies wird nun mit Hilfe des Monitoring-Systems Nagios realisiert.

Bei der Implementierung lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Monitoring der Schnittstellen zwischen den verschiedenen Subsystemen, da es hierfür keine fertigen Out-Of-The-Box-Lösungen gab.

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Der Zeitaufwand der Implementierung betrug nur knapp fünf Wochen. NETWAYS trug zur schnellen Realisierung des Projektes mit der Aufsetzung des Basisystems, der Implementierung von NagVis und des abschließenden Feintunings im Bereich Berechtigungen und Alarmierung bei. In der Zwischenzeit sind bereits über 500 Services in die Überwachung eingebunden.

Die Folien zum Vortrag von Herrn Jörg Napp finden Sie hier.

Nagios in der öffentlichen Verwaltung

Auf dem diesjährigen Open Source Meets Business Kongress in Nürnberg hielt Markus Kösters von der Bundesstelle für Informationstechnik einen Vortrag über den Einsatz von Nagios beim Bundesverwaltungsamt in Köln.

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In seinem Beitrag beschrieb er die, im Zuge der Einführung von ITIL, vorgenommene Umstellung des gesammten Monitorings des BVA auf Nagios. Die dafür notwendigen Schnittstellen zu den eingesetzten Tools in Bereichen wie Service Desk, Netzwerkmanagement oder Jobsteuerung, wie auch die Anbindung an das SAN-Management wurden mit unserer Unterstützung umgesetzt. Für die Darstellung der Statusimformationen und die Alarmierungssteuerung kommt jetzt TYPO3 in Verbindung mit Nagios zum Einsatz. Asterisk realisiert die Alarmierung aus dem Nagios Sytem heraus.

Der Schwerpunkt seines Vortrags lag unter anderem auf der Darstellung des Prozesses der Entscheidungsfindung und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Open Source Software. Dabei war insbesondere die in diesem Zusammenhang präsentierte Wirtschaftlichkeitsprüfung, die das BVA im Vorfeld hatte durchführen lassen, äußerst interessant: durch den Einsatz von Nagios werden insgesamt 6 Millionen Euro eingespart.

Da in diese Wirtschaftlichkeitsprüfung nur die Hälfte aller Fachverfahren mit einbezogen wurden, werden, sobald Nagios flächendeckend im Einsatz ist, die Einsparungen bei etwa 12 Millionen Euro liegen werden. Die Überwachung eines Servers mit Nagios kostet ca. 25 Euro und dies unter Berücksichtigung aller Kostenblöcke. Andere betrachtete Systeme kamen dafür auf einen Wert von 1.600 Euro bis 2.000 Euro pro Server.

Die Folien zum Vortrag von Markus Kösters sind hier zu finden.

Nagios spart dem Steuerzahler 12 Millionen

Auf der OSMB hat Markus Kösters vom Bundesverwaltungsamt einen Vortrag über das Monitoring Projekt des BVA gehalten. Vor der Entscheidung über die Software wurden alle berücksichtigten Systeme in einer Wirtschaftlichkeitsprüfung miteinander verglichen. Das Ergebnis: Durch den Einsatz von Nagios würden insgesamt 6 Millionen Euro eingespart. In der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurden allerdings nur die Hälfte aller Fachverfahren des BVA berücksichtigt. Wenn Nagios komplett ausgerollt sein wird, werden aber alle Verfahren überwacht und die Einsparungen damit bei etwa 12 Millionen liegen. Unter Berücksichtigung aller Kostenblöcke, also auch Training, externes Consulting oder interne Aufwendungen, kostet die Überwachung eines Servers mit Nagios etwa 25 EUR. Bei den anderen betrachteten Systemen lag dieser Wert zwischen 1.600 EUR und 2.000 EUR pro Server

Open Source bei der Deutschen Flugsicherung

Interessanter Vortrag auf der OSBM: “Einsatz von Open Source Software bei der Deutschen Flugsicherung GmbH“. Dort hat man 2005 beschlossen alle neuen Systeme auf Linux laufen zu lassen und die bereits bestehenden nach und nach auf Linux umzustellen. Einen noch sicherheitskritischeren Bereich als Luftüberwachung kann man sich vermutlich kaum vorstellen. Wenn die Deutsche Flugsicherung jetzt nach mehr als 2 Jahre diese Entscheidung nicht bereut, ist das der finale Beweis, dass Linux und die darauf laufende Software inzwischen eine reife Technologie ist und auch in höchst kritischen Umgebungen eingesetzt werden kann.

Folien des Nagios Vortrags auf der OSMB

Auf den “Open Source Meets Business Kongress” habe ich am Dienstag einen Vortrag über Nagios gehalten. Das Thema war eine allgemeine Vorstellung von Nagios und wie man es mit AddOns um weitere sinnvolle Zusatzfeatures erweitern kann. Hier sind die Folien des Vortrags.

Open Source Business Intelligence

Auf der OSMB-Konferenz hatte ich heute die Gelegenheit zwei große Business Intelligence Suites im direkten Vergleich anzusehen. Hierbei handelte es sich um die beiden Suites von Jaspersoft und Pentaho.

Beide Unternehmen bieten eine sehr ausgereifte Suite mit ähnlichem Funktionsumfang. Deutliche Unterschiede gibt es jedoch in den entsprechenden Firmenphilosophien. Im Gegensatz zu Pentaho schein der Communityanteil bei Jaspersoft deutlich größer zu sein und auch einzelne Komponenten genießen eine größere Verbreitung. Pentaho hat einen deutlich größeren Fokus auf Produktstrategie, Produktentwicklung und professionelle Steuerung der Entwicklergemeinde, was auch an der Art und Ausführung der Präsentation deutlich merkbar war.

Einzelne Komponenten der beiden Suites lassen sich wunderbar miteinander verbinden, so ist es z. B. möglich das ETL-Tool von Jaspersoft und das Reporting von Pentaho zu verwenden. Hier ist es wirklich sehr schön zu sehen, was sich auch in diesem oft unterschätzten Marktsegement in den letzten Jahren getan hat und welche Produkte hier mit fleissiger Unterstützung der Community entstanden sind.

Ohne auf die einzelnen Details einzugehen, steht jedoch fest, dass sich beide Suites nicht hinter den Großen dieses Segments wie Oracle, Microstrategy und Cognos verstecken müssen.