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Seit nun mehr als drei Wochen bin ich Mitarbeiter bei NETWAYS. Ich will mich auf diesem Wege offiziell bei all denen vorstellen, denen ich nicht jeden Tag im Büro begegne. Mein Name ist Blerim Sheqa und wie der ein oder andere hier schon bemerkt, bin ich nicht gebürtiger Franke.

Bevor ich zu NETWAYS kam, war ich in einem kleinen Softwareunternehmen hier in der Region tätig und habe mich dort um alle anfallenden systemadministratorischen Aufgaben gekümmert, vor allem aber war Nagios ein großes Thema für mich. Meine Hauptaufgabe hier wird darin bestehen, das “Managed Services“-Team besonders im Bereich Icinga zu unterstützen. In den ersten Wochen konnte ich bereits viel über die Unterschiede zu Nagios und die Erweiterungsmöglichkeiten erfahren.

Wie viele andere vor mir, habe auch ich die Erfahrung machen dürfen, wie gerne bei NETWAYS gegessen und genascht wird icon smile Hallo, ich bin der Neue Das Highlight bisher bot allerdings die OSDC mit anschließendem Puppetcamp. Zum ersten Mal konnte ich diesen Events beiwohnen und alles sogar aus Sicht des Veranstalters erleben. Die vielen interessanten Vorträge haben mich gleichermaßen überwältigt und auch motiviert. Ich freue mich nun auf interessante Projekte bei denen ich mitwirken darf.

74.thumbnail Hallo, ich bin der Neue

Autor: Blerim Sheqa

Blerim ist seit 2013 bei NETWAYS. Nachdem er seine Ausbildung zum Fachinformatiker abgeschlossen hat, hat er in einem kleinen Softwareunternehmen gearbeitet. Jetzt ist er als Systems Engineer bei uns und kümmert sich vor allem um alles was mit Icinga zu tun hat.

Ich möchte nicht schleimen, aber wir haben ganz besonders nette Teilnehmer.
Eigentlich immer, aber auf dieser Konferenz ganz besonders. Ich bin schon ein ganz kleines bisschen bezaubert von den vielen schmeichelhaften Dingen die Markus und ich gestern Abend so zu hören bekommen haben. Aber beginnen wir mal chronologisch:

Während der letzten Vorträge des gestrigen Konferenztages sind Markus und ich zu unserer Abendveranstaltungslocation gedüst und haben dort mit dem Team der INDABAHN die letzten Vorbereitungen getroffen. Als wir eintrafen waren Caterer und INDABAHN-Team schon fleißig dabei Essen, Deko und alles was man sonst noch für einen gelungenen Abend braucht, bereitzustellen. Dabei ging es so ratzfatz und super koordiniert zur Sache, wie wir es wirklich nur selten erleben und alles war so punktgenau fertig, dass noch locker Zeit blieb um sich seelisch auf das Eintreffen unserer Gäste einzugrooven. Die kamen dann alle gesammelt über den roten Teppich in die „Haupthalle“ und wurden vom wieselflinken Personal mit Begrüßungsdrinks versorgt. Nach Bernds Buffeteröffnung ging es dann weiter zum kulinarischen Highlight des Abends, das von unserem Caterer der Genussschmiede zubereitet wurde.
Für Markus und mich war speziell das Catering diesmal ein kleines Wagnis, gehen wir doch normalerweise immer vorab zu einem Probeessen – mit Caterer klappt das schlichtweg nicht und wir mussten der Genusschmiede einfach vertrauen. Das hat sich angesichts der vielen großen und kleinen Gaumenfreuden, die diese für uns vorbereitet hatten voll und ganz gelohnt!

Für das Event-Team war damit der Mischt-euch-unaffällig-unter-die-Teilnehmer-und-sorgt-dafür-dass-sich-jeder-wohlfühlt-Part des Abends angebrochen. Allerdings lief es dabei diesmal eher so, dass unsere Gäste dafür sorgten, dass wir vor lauter Schmeicheleien bis über beide Ohren rot wurden. Meinereiner schwebt ja sogar heute noch vor lauter lieben Komplimenten zu unserem tollen Team auf Wolke sieben.

Nicht zuletzt auch, weil wir natürlich wieder bei unserer Lieblingsjenny waren, die uns inzwischen schon mit mütterlicher Umarmung begrüßt. Nicht nur mir geht dabei das gestern ohnehin schon geschwollene Herz auf. icon smile OSDC 2013: die Abendveranstaltung

Jetzt geht es für uns und einen Teil der Teilnehmer, schon langsam in Richtung Verabschiedung und ich muss bei allem Stress, den so eine Veranstaltung auch immer mit sich bringt sagen, dass mir dieser Teil der Konferenz diesmal ganz besonders schwer fällt.
Nächstes Jahr sehen wir uns aber wieder – dann in Berlin! icon smile OSDC 2013: die Abendveranstaltung

51.thumbnail OSDC 2013: die Abendveranstaltung

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

Martin Loschwitz hat auf der OSDC mit Ceph eine Storage Lösung vorgestellt, die horizontal skalierbar ist und keinen Single Point of Failure hat. Falls mehr Speicher benötigt wird, reicht es aus einen weiteren Node hinzuzufügen. Dieser Node wird als OSD (Object Store Daemon) in den sogenannten RADOS Object Store mit eingebunden. Für einen OSD benötigt man keine teure Hardware und auf RAID, teure Platten und mehrere Netzteile kann verzichtet werden, da ein Ausfall eines einzelnen Node weniger tragisch ist, da eine Replikation bereits integriert ist. Die Redundanz der Daten kann frei konfiguriert werden und es kann auch auf die Standorte der einzelnen Nodes Rücksicht genommen werden.

Für den Zugriff auf den RADOS Object Store gibt es verschiedene Clients. librados bietet direkten Zugriff und bietet Unterstützung für die gängigsten Programmiersprachen. Mit RADOS Block Devices (RBD) kann man einen Blockdevice erstellen und einbinden, welcher über das RADOS Protokoll auf den Object Store zugreift. Snapshots und Copy-on-Write werden ebenfalls unterstützt. Mit CephFS gibt es auch ein POSIX kompatibles Dateisystem, welches auf den RADOS Cluster zurückgreift. Dieses kann wie gewohnt mit mount eingebunden werden (Achtung: CephFS ist noch experimentell!).

 mount -t ceph 192.168.1.1:6789:/ /mnt/ceph

Zudem gibt es mit RADOSGW noch ein RESTful Gateway, mit dem man über HTTP auf den Object Store zugreifen kann.

An welchen OSD die Clients Daten senden müssen, erfahren diese von einem Monitor (MON) und die Daten werden anschließend von den Clients direkt an einen OSD gesendet, welcher sich auch um deren Replikation kümmert.

Weitere Details und was das Ganze mit qemu zu tun hat findet ihr in der Dokumentation von Ceph und natürlich in den Slides und Artikeln von Martin Loschwitz.

58.thumbnail Skalierbarer Storage mit Ceph

Autor: Achim Ledermueller

Der Exil Regensburger kam erst 2012 zu NETWAYS, nachdem er dort sein Wirtschaftsinformatik Studium beendet hatte. Da er dort Erfahrungen bei der IT-Administration verschiedener Lehrstühle sammeln konnte hat er bereits ein sehr breites Admin Wissen. In der Managed Services Abteilung is er zusammen mit seinen Kollegen für die Betreuung von Kundenservern und den Monitoring-Support zuständig.

… in the logs. Zumindest, wenn man hier in Nürnberg auf der OSDC ist, hat man das vorhin im Saal Elisabeth gelernt. Wie so vieles andere lehrreiche an diesem ersten Tag. Meine erste OSDC ist nun schon halb wieder vorbei (die Massen harren der Abendveranstaltung bzw spielen in der Lobby Ingress während ich hier einige Zeilen zu meinen persoenlichen Highlights des Tages verfasse).

Grob zusammengefasst reicht die Bandbreite von philosophischen Ansätzen, die eine These erst mal erforschen um dann erst relativ spät auf den Punkt zu kommen, und mit dem ultimativen “Aha!”-Effekt zu enden, bis hin zu den technisch versierten Vorträgen mit Code und Demos. Der philosophische Fall war sehr schön von illustriert am Beispiel “Deconstructing the Cloud“, und wie wenig man sich Gedanken darueber macht, was da eigentlich im Hintergrund so abgeht. Trifft meine Denkweise eigentlich ziemlich gut, da ich das ganze Cloudmarketing immer mit Skepsis verfolgt habe, und eine philosophische Kritik an der Cloud wirklich sehr erfrischend ist.

Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Rene Koch zum Thema RHEV bzw oVirt – man stellt fest, dass das interne Monitoring bzw Reporting da doch nicht ausgegohren ist, und Rene mit check_rhev3 auch gleich ein Icinga/Nagios Plugins für besseres Monitoring implementiert hat. Das freut den Icinga Entwickler umsomehr icon smile OSDC 2013   The truth is ...

Dass Racktables bei XING verwendet wird und deren Management wie überall spezielle Anforderungen hat, weiss ich nun auch. Und ich erkenne den Ansatz den Verbosy verfolgt – eine CMDB ist ja auch so ein schönes Modewort, was alles und nichts bedeuten kann, aber meist dann doch irgendein starres Schema vorgibt, wie man Daten und Attribute verwaltet, oder externe Quellen einbindet. Verbosy macht da vieles anders – ich freu mich schon, wenn ich mal Zeit finde nach der OSDC um mir beide Tools mal anzusehen und gegebenenfalls die Entwickler mit Fragen zu quälen.

Last but not least – graylog2, logstash und kibana (und natürlich auch Elasticsearch) hab ich schon länger auf meiner Roadmap (Devops Meetings in Wien in 2012). Jan Doberstein hat mit pfiffiger Vortragsweise dafür gesorgt, dass es bis zum Schluss spannend und informativ geblieben ist. Und man kanns mit Icinga für Monitoring koppeln, was die Sache doppelt interessant macht.

Mit Freude verfolge ich auch die #osdc Tweets, denn meist sind die beiden parallelen Tracks so interessant, dass eine Entscheidung fast schon schwerfällt. Meine persönliche To-Attend-Liste für morgen: Postgresql, OpenNebula und Foreman.

69.thumbnail OSDC 2013   The truth is ...

Autor: Michael Friedrich

Michael ist Icinga-Core-Developer und im Rahmen des Icinga-Projekts schon viele Jahre mit NETWAYS in Kontakt. Im Dezember 2012 hat er das schöne Wien verlassen und ist nun bei uns in den Bereichen Development und Consulting im Einsatz. Durch seine unglaubliche Aktivität im Monitoring-Portal und auf diversen Mailinglisten ist Michael in den vergangenen Jahren für ca. 20% des österreichischen Webtraffics verantwortlich.

Heute haben wir nun mit der eigentlichen Konferenz durchgestartet und diesmal auch mit Unterstützung unserer netten Dame am Empfang. Das ist heute auch dringend nötig, denn neben all den kleinen und größeren Dingen, die bei der Koordination einer Veranstaltung bei der größere Menschenmassen aufeinandertreffen, naturgemäß spontan zu regeln sind, sind wir noch mit Umbauten beschäftigt und bereiten noch für die heutige Abendveranstaltung vor. Diesmal geht es in die INDABAHN, wo ein erlesenes Menü auf uns wartet und jede Menge Gelegenheit zum Austausch über die Vorträge des heutigen Tages sein wird. Die sind auch schon fast alle gelaufen und kamen prima an. Nur noch zwei Referenten pro Raum und es geht zum (für mich) wichtigsten Teil der Konferenz. icon smile OSDC 2013: Der erste Konferenztag ist schon fast vorbei

51.thumbnail OSDC 2013: Der erste Konferenztag ist schon fast vorbei

Autor: Eva Häusler

Eva arbeitet bei NETWAYS im Bereich Marketing und Events. Zusammen mit Markus ist sie für die beiden großen Konferenzen und jede Menge weiterer Schulungen und Veranstaltungen verantwortlich. Dass Texten und Schreiben zu ihren Vorlieben gehört, kann man hier im Blog häufig nachlesen.

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