Archive for the 'Windows' Category

Tools zum Festplatte aufräumen

Das Problem kennt vermutlich jeder: Festplatten haben einen eingebauten Mechanismus, der sie voll werden lässt. Jede neue Festplatte, egal ob in Arbeitsplatzrechner oder Notebook, platzt nach ca. 3 Monaten aus allen Nähten - und zwar unabhängig von der Ausgangsgröße. Zwar bekommt man mit jedem neuen Rechner eine Harddisk, die mindestens doppelt so groß ist, wie die des alten Rechners, aber trotzdem ist es besser den alten Schrott nicht einfach rüberzukopieren.

Aber so einfach ist das konsequente Aufräumen gar nicht, denn die Daten verteilen sich in der Regel ja schön gleichmäßig über die Harddisk und so nehmen auch viele kleine Dateien zusammen eine ganze Menge Platz weg. Oder besonders große Dateien verstecken sich in Ordnern in denen man sie gar nicht vermuten würde. Aber die findet man in den Standardtools wie Windows Explorer oder Mac Finder kaum.

Die beiden Tool WinDirStat (für Windows) oder Disk Inventory X (für den Mac) erledigen den Job wesentlich besser. Denn sie stellen den Platzverbrauch auch visuell dar. Die Größe der Blöcke symbolisiert den Platzverbrauch und durch die Farben werden gleichartige Dateien zusammengefasst. Also obwohl die private Fotosammlung aus lauter einzelnen Dateien besteht, ergibt sie doch einen großen, gleichfarbigen Block, den man sofort identifizieren kann. Am besten einfach mal ausprobieren. Beide Programme sind Open Source unter der GNU Lizenz. (via imgriff.com)


Das Video zum Windows Vista Service Pack

Ist jetzt schon nicht mehr ganz neu, aber vielleicht kennt es ja jemand noch nicht. Bei YouTube ist vor einiger Zeit ein internes Salesvideo von Microsoft aufgetaucht. In dem Musikvideo besingt “Bruce Servicepack and the Vista Street Band” die bisherige Geschichte von Windows Vista, von den Schwierigkeiten beim Verkauf an Firmenkunden und verspricht Besserung durch das neue Service Pack. Angeblich ist das Video nur als interne Belustigung entstanden und wurde versehentlich veröffentlicht. Da dem ganzen ein gewisser viraler Effekt nicht abzusprechen ist, könnte man auch vermuten das ganze wurde absichtlich lanciert.

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Geschlossene Programme wiederherstellen

Das passiert hin- und wieder jedem: Man schließt ein Programm und vergisst, dass man noch nicht alle Daten abgespeichert hat. Oder schließt das Programm und braucht es einige Sekunden später wieder. Die wichtigsten Programme fragen meistens sicherheitshalber, ob man nicht doch lieber speichern will, aber es gibt einige Ausnahmen. Oder man muss sich wieder umständlich durch viele Menüs oder Einstellungen klicken, bis man wieder dort ist wo man vorher war.

Das Programm GoneIn60s löst genau dieses Problem. Wenn man ein Programm schließt, dann wird es in Wiklichkeit nur versteckt und erst nach 60 Sekunden wirklich geschlossen. Innerhalb dieses 60 Sekunden hat man immer die Möglichkeit mit einem Klick den letzten Stand wiederherzustellen.

Via imgriff.com

Linux Support bei Microsoft kaufen?

Es ist schon ein paar Tage her, dass Microsoft das Linux Abkommen mit Novell geschlossen hat. Aber seitdem verkauft Microsoft Linux Support und hat anscheinend auch schon eine Menge Kunden dafür gefunden. Nach diesen Meldungen bei Heise und Golem haben inzwischen Credit Suisse, die Deutsche Bank und sogar BMW und Siemens zugegriffen. Und laut dieser Pressemitteilung sollen schon 44% der erworbenen Linux Gutscheine verteilt oder zumindest von Novell an Microsoft berechnet worden sein. Klingt also wie ein einträgliches Geschäft. Den Sinn dahinter kann ich allerdings nicht wirklich verstehen. Insbesondere warum die eine Supportleistung quasi bei der Konkurrenz einkaufen. Auf der anderen Seite: In den Zeiten, wo man beim Kaffeeröster einen DSL Anschluß, eine Golfreise und jetzt sogar ein Studium kaufen kann, gibts halt bei Microsoft auch Linux Support. Ich würde das trotzdem lieber direkt einkaufen.

Virtual Desktops auch für Windows

Für Linux und OS X gibt es ja schon sehr lange virtuelle Desktops und die entsprechenden Tools mit denen man dazwischen hin und her schalten kann, aber für Windows ist mir bisher noch nichts vergleichbares untergekommen. In den Microsoft PowerToys gab es zwar ein kleines Tool namens Virtual Desktop Manager, das versucht hat den Effekt nachzubauen, aber leider war das viel zu langsam. Im Prinzip hat sich das Programm nur Zustand und Position von Fenstern gemerkt und dann zwischen vier verschiedenen Zuständen umgeschaltet. In Codeplex, Microsofts Antwort auf SourceForge, gibt es aber jetzt ein neues Tool namens Vista/XP Virtual Desktop Manager. Das funktioniert gut und ist auch ausreichend schnell.

Microsoft klaut doch nicht bei Apple

Zumindest in den Werbeunterlagen behauptet Microsoft, dass Windows Vista voller neuer Features wäre. Persönlich habe ich aber noch keines gefunden, das ich wirklich vermissen würden, wenn ich wieder XP auf dem Laptop hätte - oder zumindest nicht über eine günstige Shareware nachrüsten könnte. Aber selbst bei den kleinen Verbesserungen, kann man sich fragen, wo denn all die Ideen dazu hergekommen sind und böse Zungen behaupten längst, dass sich Microsoft da gehörig bei Apples OS X bedient hat. Das wurde jetzt aber entgültig und gründlich widerlegt. Sehen Sie selbst:

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Schnellstes Vista Notebook von Apple

macbookvista.jpgLaut der Website der PC Welt ist das schnellste Notebook mit Windows Vista, dass bei ihnen dieses Jahr getestet wurde, von Apple und zwar ein MacBook Pro. Unwahrscheinlich, dass viele Apple User jetzt Windows auf ihren MacBooks installieren werden. Umgekehrt könnte aber der ein oder andere Windows Anwender auf die Idee kommen, sich ein MacBook zuzulegen und dann weiterhin Windows zu verwenden. Neben dem Design des Gehäuses, dass vermutlich jedem gefällt, egal welchem Lager er zuzurechnen ist, kommt ja jetzt auch noch die tolle Performance dazu. Wenn nur der Apple Service nicht so schlecht und teuer wäre.

Gefunden via ApfelBlog.

Apple Feeling für Vista

Manche Sachen kann Apple ja wirklich gut. Haltbare Hardware gehört zwar meiner Meinung nach nicht dazu, aber gute Benutzeroberflächen schon. Eine sehr schöne Sache von OS X ist das Dock. Quasi die Apple Alternative für Startmenü und Taskleiste bei Windows. Mit dem ObjectDock kann man das jetzt auch bei Vista oder XP nachrüsten.

Windows Programme schneller starten

Ein Bekannter hat mir das Tool Launchy empfohlen. Es nennt sich Open Source Keystroke Launcher. Es indiziert regelmäßig das Startmenü, aber auch Dokumente oder Bookmarks, die man dann mit wenigen Tastendrücken starten kann. Das Bedienungskonzept ist für Mausbenutzer etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit ein paar Tagen Übung wird man den Geschwindigkeitsvorteil kaum mehr hergeben wollen. Das Programm ist Open Source und kostet nix. Zusätzliche Plugins integrieren einen Taschenrechner oder die Command Shell in das Tool.

Apple vs. DELL

Bei uns kann jeder machen was er will - zumindest bei der Wahl des Betriebssystems für den Arbeitsrechner. Einige Kollegen haben Debian oder Ubuntu auf ihren Rechnern, manche Windows XP oder Vista und inzwischen gibt es auch einige Apple User. Mir persönlich wäre es am liebsten, möglichst die Vorteile aller Betriebssysteme nutzen zu können. Der schönste Weg dazu wäre vermutlich ein MacBook Pro. Da könnte ich mit Parallels noch ein Windows und mit Fink auch ein Linuxsystem nutzen. Leider halten mich immer noch zwei Dinge davon ab:

Für Notebooks gibt es kaum etwas praktischeres als eine Docking Station. Man kommt morgens ins Büro und klickt das Teil einfach ein. Dann sind gleich Monitor, Maus, Tastatur, Netzwerk, Strom und all die nützlichen USB Dinge angeschlossen. Abends dockt man ab und geht nach Hause. Bei einem MacBook würde es mich wirklich nerven, wenn ich all diese Dinge erst anschließen müsste. Viele davon auch noch links und rechts und nicht auf der Rückseite.

Das Fehlen der Docking Station könnte ich gerade noch verschmerzen, nicht aber das Fehlen des kompletten Notebook. Wenn an dem MacBook was kaputt ist, dann muß man es einschicken und hat 3 Wochen oder mehr keinen Rechner. In meinem Bekanntenkreis befinden sich an die 10 Mac User und bis auf einen, war bei allen das Teil schon einmal kaputt - all die iPods gar nicht mit eingerechnet. Das ist nicht wirklich ein guter Schnitt. Ich denke zwar, dass Notebooks allgemein nicht besonders viel aushalten und häufig kaputt gehen, aber bei meinem DELL Latitude kommt am nächsten Tag der Mann von Unisys und bringt alles wieder in Ordnung. Da muss ich nicht zum Appple Händler laufen und dann 3 Wochen warten.

Der letzte Punkt ist für mich ein absolutes K.O. Kriterium. Entweder gehen die Teile gar nicht erst kaputt oder Apple denkt sich ein besseres Servicekonzept aus. Beispielsweise, dass sich immer 10 Apple User zusammentun müssen und ein 11. Ersatzgerät geschenkt bekommen. Das bekommt dann immer derjenige, dessen Notebook gerade kaputt ist. Oder ich leihe mir das immer aus :-)