Auch bei der Robert Bosch GmbH im Bereich Automotive Electronics wird Nagios als Monitoring Lösung eingesetzt. Wir konnten dort unser KnowHow einbringen und helfen ein System aufzusetzen, welches Übersicht und Sicherheit gewährleistet.
Mit Hilfe der bekannten Nagios Add-Ons - Business Process View sowie NagVis ist dort eine, über das reine Monitoring hinaus gehende Lösung implementiert worden, die sowohl in der Lage ist den bird eyes view auf die verschiedenen Standorte als auch die direkt an der Linie relevanten Informationen übersichtlich darzustellen.
Zun Einsatz kommen natürlich verschiedene standard Hardwarechecks und der Klassiker NagiosGrapher. Es werden Performance Counter von Windows Applikationen abgefragt und Graphen daraus generiert. Besondere Beachtung verdient sicherlich auch der Einsatz des check_logfiles Plugins von Gerhard Laußer. Hier konnte die bereits vorhandene Überwachung von Logfiles auf Windows Systemen erneuert und auf eine zuverlässige Basis gestellt werden.
Heise berichtet über eine mögliche DoS-Schwachstelle im TCP-Protokoll und da fällt mir wieder ein dass es doch zur Motivation der Einführung von IPV6 ein Lied gab. Das kann man sich übrigens auch auf YouTube ansehen: 
Und um nun zum Punkt zu kommen, den Text des Liedes (The Day The Routers Died…) kann man sich wie folgt holen:
whois -h whois.ripe.net poem-ripe55-song
Für gewöhnlich laufen HA-Cluster im hot standby. Doch sowohl aus ökologischem Blickwinkel betrachtet, als auch aus technischen Beweggründen, muss das nicht in jeden Fall die beste Vorgehensweise sein.
Schon auf der NETWAYS Nagios Konferenz 2007 hielt Gerd Müller einen Vortrag über die Möglichkeiten des Monitoring IPMI Konformer Systeme. Dieser hat unseren langjährigen Kunden iwis motorsysteme GmbH & Co. KG in München angeregt IPMI als Lösungsmöglichkeit für Ihren Einsatzfall in Betracht zu ziehen.
Dort haben wir daraufhin eine auf IPMI basierende cold standby HA-Cluster-Lösung implementiert.
Ein Nagios Eventhandler übernimmt im Notfall die Koordination der zwei identisch konfigurierten Server. Zuerst wird versucht die Applikation neu zu starten und erst wenn dies nicht erfolgreich war, zwischen den Servern umgeschaltet. Das bedeutet in diesem Fall, dass Server1 letztlich komplett abgeschaltet, und Server2 hochgefahren wird, wenn sich die Anwendung auf dem ersten Server nicht mehr aktivieren lässt. Mittels eines via Fibre Channel angeschlossenen SAN-Systems werden dafür die Daten hochverfügbar vorgehalten.
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