Zum fünfjährigen Geburtstag wurden die DevOpsDays wieder in Ghent veranstaltet. An zwei Tagen gab es Vorträge, Ignites und Open Spaces. Von den gehaltenen Vorträgen möchte ich besonders drei erwähnen. Lindsay Holmwood hat in seinen Vortrag 5 Years of metrics and monitoring einen Überblick gegeben wie man am besten Daten sammelt, speichert und analysiert. Ein besonders Augenmerk hat er auch auf die Darstellung der Daten gelegt. Spannend war auch der Vortrag von Brian Troutwine, welcher über komplexe Systeme gesprochen hat. Er ging vor allem darauf ein wie man diese kontrollieren kann und wann Automatisierung (nicht) sinnvoll ist. Nigel Kersten hielt einen interessanten Vortrag über die fehlerhafte menschliche Wahrnehmung und daraus resultierenden fehlerhaften Entscheidungen. Dieser hält übrigens auch einen Vortrag auf der nächsten OSDC in Berlin.

In den Ingites wurden in Kurzvorträgen neue Tools und andere interessante Dinge vorgestellt, unter anderem auch Icinga 2. Am Nachmittag gab es in mehreren abgegrenzten Bereichen offene Diskussionen über vorher vorgeschlagene Themen. Dort hatten die Teilnehmer die Möglichkeiten über alles was einem auf dem Herzen liegt zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Dort wurde quasi über alles geredet was DevOps aktuell beschäftigt wie z.B. Datenpersistenz und Docker, sammeln und analysieren mit Collectd, Grafana und Logstash, Metamodelle für Puppet-Module, flexibles Konfigurationsmanagement und sehr vieles mehr.

Achim Ledermueller

Autor: Achim Ledermueller

Der Exil Regensburger kam 2012 zu NETWAYS, nachdem er dort sein Wirtschaftsinformatik Studium beendet hatte. In der Managed Services Abteilung ist unter anderem für die Automatisierung des RZ-Betriebs und der Evaluierung und Einführung neuer Technologien zuständig.