Puppet Camp 2012 in Edinburgh

Bernd Erk —  23.03.2012 — 2 Comments

Da wir wegen der Floss UK Spring Conference schon in Edinburgh sind, ist es eine glückliche Fügung, dass das Puppet Camp hier am Folgetag in der selbigen Location stattfindet. Im Vergleich zum letzten Jahr in Amsterdam, gibt es kein großes europäisches Puppet Camp, sondern verschiedene kleinere Camps in Edinburgh, Stockholm, Amsterdam und New York Ende April.

Die Eröffnung übernahm Teyo Tyree, Co-Founder von Puppet Labs, mit einem aktuellen Status zum Projekt und bevorstehenden Neurungen. Besonders hervorzuheben sind die anstehenden Neuerungen bei Puppet-Forge. Hier möchte man den Entwicklern das Leben leichter machen und so zu mehreren und qualitativ hochwertigen Modulen kommen. In die gleich Kerbe schlägt auch der Vortrag von Ken Barber, der anhand vieler Praxisbeispiele die möglichen Wege zur Modulentwicklung beschreibt. Neben der großen Verbreitung von Puppet sind die verfügbaren Module und deren Qualität definitiv verantwortlich für den Erfolg, was man sichtbar erkannt hat.

Im Anschluss gibt Kris Buytaert mit seinem Vortrag “Developing Puppet modules with Vagrant, git, and Jenkins” noch einen Einstieg in seine Entwicklungsumgebung und den Einsatz von Vagrant zur einfachen programmatischen Steuerung von VMs. Der Blick auf Vagrant lohnt sich auch für alle Developer und Admins, die mit Puppet nichts zu tun haben, aber immer mal wieder eine Test- oder Devumgebung brauchen und dafür keinen halben Tag investieren wollen.

Kris hat mich im Pup gestern übrigens zu belgischem Bier genötigt, was ich ihm bei der OSDC im April mit Tucher-Bier zurückzahlen werde.

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Autor: Bernd Erk

Bernd ist einer der Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet das Tagesgeschäft. Da er in einem früheren Leben mit Java und Oracle Datenbanken gearbeitet hat, kümmert er sich immer noch gerne um das Thema Reporting - sowohl bei NETWAYS, als auch im Icinga Team. In seiner knappen Freizeit streitet er sich mit seinem Sohn, wer das iPad gerade benutzen darf und widmet sich der Weiterverbreitung der gehobenen Schaschlik-Kultur.