NETWAYS stellt sich vor – Christoph Niemann

Christoph Niemann —  21.03.2012 — Leave a comment
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CNiemann Blog FINAL3 NETWAYS stellt sich vor – Christoph NiemannName: Christoph Niemann

Alter: 27

Ausbildung: Fachinformatiker der Systemintegration

Position bei NETWAYS: Consultant

Christoph, was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Als Consultant bei NETWAYS bin ich meist direkt beim jeweiligen Kunden und führe Open Source Monitoring Projekte durch. Dazu gehören lange, manchmal über Monate andauernde Projekte mit vielen kleinen Anpassungen genauso, wie die Basisüberwachung von IT-Landschaften in interessanten Firmen. Oftmals müssen auch neue Programme entwickelt werden um exotische Überwachungswünsche zu erfüllen.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Das Tolle an meinem Beruf ist die Abwechslung. Als Consultant habe ich die Möglichkeit in vielen Bereichen und Branchen Erfahrungen zu sammeln. Ich habe bei NETWAYS z.B. im Managed Service angefangen und konnte dort vieles im Hosting lernen, mit dem man normalerweise selbst als interessierter ITler nicht in Berührung kommt. Am liebsten bastele ich in letzter Zeit neue Plugins in Perl oder erweitere bereits vorhandene.

Wie bist Du zur IT und speziell Linux und anderer Open Source Software gekommen?

Ich interessiere mich schon so lange ich denken kann für Computer. Nach der Schule habe ich dann eine Ausbildung in der metallverarbeitenden Industrie gemacht. Da mein Abschlussprojekt im Bereich Monitoring lag, und ich für die damalige Firma in verschiedenen deutschen und französischen Werken Nagios einführen durfte, war mein Weg zu NETWAYS quasi schon vorgezeichnet. Meine ersten Gehversuche mit Linux habe ich, wie wahrscheinlich 90% der deutschen Linuxbenutzer, mit Suse gemacht. Jedoch habe ich relativ schnell zu Debian gewechselt. In Frankreich habe ich größtenteils mit Red Hat (franz. Sprechweise REDAT) gearbeitet.

An welchen Projekten arbeitest Du momentan – wie ist da der Stand?

Momentan bin ich gerade bei einem großen bayerischen Automobilhersteller und arbeite dort an der An- und Einbindung neuer Standorte und Systeme. Besonders die Entwicklung neuer Plugins macht mir dort sehr viel Spaß. Natürlich gibt es gerade in einer so komplexen Umgebung immer neue Ansatzmöglichkeiten zur Optimierung und meine Aufgabe ist noch nicht beendet.

Wie hat Dir die Teilnahme an der NETWAYS Open Source Monitoring Conference gefallen?

Die OSMC ist jedes Jahr wieder ein Highlight. Ich finde es toll bei dieser Gelegenheit auch zu hören was andere aus der Branche machen. Auch die Abendveranstaltungen sind sehr interessant, weil man die Möglichkeit hat, in lockerer Atmosphäre, bei einem Bier/Wein/Cocktail, mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Man bekommt dadurch einfach eine andere Sichtweise auf bestimmte Dinge und erfährt von Kuriositäten und Verrücktheiten der IT, die sonst nie jemand erzählen würde.

Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?

Ich freue mich darauf, in den nächsten Wochen neue Kunden zu besuchen und dort das Basismonitoring für eine vorhandene IT Landschaft einzuführen. Zu den Kunden zählen ein größerer Chemiebetrieb, eine Bank und ein Lebensmittelhersteller. Vor allem diese Vielfalt an Branchen reizt mich dabei. Meine Einsatzorte liegen dabei zwischen Hamburg und Frankfurt.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

In den letzten Jahren ist der Einsatz von Linux als Desktop System tatsächlich ohne besondere Abstriche möglich geworden. Ich habe vor einem Jahr das letzte Windows Betriebssystem aus meinem privaten IT-Park verbannt und lebe rundum zufrieden mit Ubuntu und Unity, welches meiner Meinung nach völlig zu Unrecht von vielen Seiten kritisiert wird. Die meisten, die da meckern, benutzen Unity gar nicht.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Momentan verbringe ich viel Zeit auf dem Motorrad – die Saison beginnt ja gerade. Ansonsten versuche ich möglichst viel Zeit mit meiner Freundin zu verbringen und pendele deswegen mehrmals im Monat zwischen Nürnberg und dem wunderschönen Marl.

Was bringt die nahe Zukunft?

Beim aufmerksamen Blick in die frisch polierte Glaskugel offeriert sich mir ein Bild, auf dem ich mit einem Cocktail in der Hand auf einer kanarischen Insel im Liegestuhl sitze und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse. Dann verschwimmt das Bild und ich sehe mich wieder an meinem Arbeitsplatz, wo mir von allen Seiten für meine tolle, professionelle Arbeit gratuliert wird und mir Blumen überreicht werden.
Möglicherweise irrt sich die Kugel im einen oder anderen Fall, ich hoffe aber das Beste.

Und zum Schluss: wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

1.) Das endlich das beamen erfunden wird. Das würde meine Wochenreisezeit extrem verkürzen.
2.) Für den Fall, dass Punkt 1. nicht eintritt, eine pünktlichere und schnellere Bahn.
3.) Der obligatorische Weltfrieden.

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Autor: Christoph Niemann

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinander gesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.