In dem Blog Coding Horror schreibt der Autor einen Artikel “The One Button Mystique“, dass er den Home-Button auf dem iPhone aus Usability Geschichtspunkten problematisch findet (Aber immer noch besser als gar keinen physischen Knopf). Man kann vermutlich geteilter Meinung sein, ob man das gut oder schlecht findet. Irgendwie kommen die meisten iPhone User aber ja wohl damit zu recht.

Sehr interessant finde ich allerdings wie er die Komplexität dieses einen Buttons veranschaulicht. Er hat sich die Mühe gemacht die verschiedenen Funktionen des Buttons, je nach der aktuellen Umgebung in ein Ablaufdiagramm zu packen:

Das ist doch ein wunderbares Beispiel für die Aussage “Der Teufel steckt im Detail”. Eigentlich denkt man, dass es sich bei diesem Knopf um eine recht einfache Sache handelt, die man ein, zwei oder dreimal drücken kann. In Wirklichkeit sieht das aber ein bisschen anders aus und erklärt eigentlich ganz gut, warum viele Softwareprojekte teuer werden als gedacht. Eine winzige Zusatzfunktion kann die Komplexität ungemein erhöhen ODER wenn man die Sache nicht gut durchdenkt, dann funktioniert es am Ende auch nicht ganz so wie gewünscht.

(via aptgetupdateDE)

Julian Hein

Autor: Julian Hein

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.