Auch wenn fast alle Linux Anfänger VIM hassen, ist er wahrscheinlich doch einer der besten Editoren. Zumindest wenn man sich mal an das Konzept gewöhnt und sich ein bisschen eingearbeitet hat. Wobei diese Einarbeitung vermutlich nie zu Ende sein wird, denn die Zahl der Tastenkombinationen und Funktionen ist wirklich beeindruckend. Zwei besonders interessante Shortcuts habe ich neulich bei aptgetupdate gelesen:

ctrl-a & crtl-x: Das erste erhöht die Zahl unter dem Cursor und die zweite Kombination erniedrigt diese Zahl um eins. Besonders praktisch ist das für alle Arten von Konfigurationsdateien mit Seriennummern, wie beispielsweise Bind.

Auch nicht ganz uninteressant ist die Tatsache, dass es VIM inzwischen für fast jedes OS gibt. Auf der Downloadseite von VIM finden sich Pakete oder zumindest Links für Linux, Unix, Dos, Windows, Amiga, OS/2, Macintosh und viele weitere Plattformen. Gibt also keine Ausreden mehr VIM nicht zu verwenden.

Julian Hein

Autor: Julian Hein

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.