Nagios in der öffentlichen Verwaltung

Auf dem diesjährigen Open Source Meets Business Kongress in Nürnberg hielt Markus Kösters von der Bundesstelle für Informationstechnik einen Vortrag über den Einsatz von Nagios beim Bundesverwaltungsamt in Köln.

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In seinem Beitrag beschrieb er die, im Zuge der Einführung von ITIL, vorgenommene Umstellung des gesammten Monitorings des BVA auf Nagios. Die dafür notwendigen Schnittstellen zu den eingesetzten Tools in Bereichen wie Service Desk, Netzwerkmanagement oder Jobsteuerung, wie auch die Anbindung an das SAN-Management wurden mit unserer Unterstützung umgesetzt. Für die Darstellung der Statusimformationen und die Alarmierungssteuerung kommt jetzt TYPO3 in Verbindung mit Nagios zum Einsatz. Asterisk realisiert die Alarmierung aus dem Nagios Sytem heraus.

Der Schwerpunkt seines Vortrags lag unter anderem auf der Darstellung des Prozesses der Entscheidungsfindung und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Open Source Software. Dabei war insbesondere die in diesem Zusammenhang präsentierte Wirtschaftlichkeitsprüfung, die das BVA im Vorfeld hatte durchführen lassen, äußerst interessant: durch den Einsatz von Nagios werden insgesamt 6 Millionen Euro eingespart.

Da in diese Wirtschaftlichkeitsprüfung nur die Hälfte aller Fachverfahren mit einbezogen wurden, werden, sobald Nagios flächendeckend im Einsatz ist, die Einsparungen bei etwa 12 Millionen Euro liegen werden. Die Überwachung eines Servers mit Nagios kostet ca. 25 Euro und dies unter Berücksichtigung aller Kostenblöcke. Andere betrachtete Systeme kamen dafür auf einen Wert von 1.600 Euro bis 2.000 Euro pro Server.

Die Folien zum Vortrag von Markus Kösters sind hier zu finden.

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