Archive for August, 2002

Microsoft empfiehlt NETWAYS als Partner für IT Security

Im Rahmen der Sicherheitsinitiative “Get Secure – Stay Secure”, empfiehlt Microsoft seinen Unternehmenskunden auf den deutschen Microsoft Webseiten, ausgewählte Certified Partner als Spezialisten für IT Security. Unter den ca. 60, in ganz Deutschland aufgenommenen Microsoft Certified Partnern, befindet sich auch NETWAYS. Da es deutschlandweit mehrere Tausend Certified Partner gibt, ist das eine besondere Auszeichnung.

Der deutsche B2B-Handel wird bald brummen

Der europäische B2B-Handel wird laut Forrester Research sein Online-Handelsvolumen von 2003 bis 2004 verdoppeln. Die Analysten erwarten im kommenden Jahr einen Umsatz von 465 Milliarden Euro, der sich bis 2004 auf 946 Milliarden Euro erhöhen soll.

Bis 2006 vollziehen laut Forrester die drei größten europäischen Märkte Frankreich, Deutschland und Großbritannien mindestens 23 Prozent ihres Vertriebs per Internet. Anders sieht es in Italien und Spanien aus, die nach EU-Schnitt nur 57 beziehungsweise 46 Prozent in entsprechende IT investiert haben und kaum Wachstum erwarten können. Auch für Griechenland und Portugal fallen die Prognosen düster aus. Keines dieser vier Länder können laut Forrester bis 2006 auf mehr als zehn Prozent B2B-Anteil kommen, wenn sie nicht weiter in IT-Anwendungen investieren.

Wer mit Peanuts zahlt, kann nur Affen anlocken

Die billigsten Anbieter sind oft auch die schlechtesten. Dieser branchengängigen Erfahrung fühlte das Consulting-Unternehmen E-Benchmarking auf den Zahn. Dazu forderten die Stuttgarter 100 Systemhäuser zum Angebot auf und untersuchten unter anderem auch die Preisgestaltung der Anbieter.

Das Ergebnis: Zwischen 100.000 und 200.000 Euro erstreckten sich die Angebote – bei identischer Anforderung. Den Beratern fiel dabei auf, dass in der Preisspanne 100.000 bis 130.00 Euro – hier lagen etwa 40 Prozent der Angebote – zum überwiegenden Teil Mängel in Sachen Qualität zu entdecken sind. „Notwendige Produkte wurden weggelassen, Server- und Backup-Lösungen waren unterdimensioniert, der Schulungsaufwand wurde zu gering kalkuliert und Hardware-Service wurde teilweise überhaupt nicht angeboten”, beschreibt E-Benchmarking-Chef Dieter Mayer seine Erkenntnisse.

Mayer ist sich deshalb sicher: Kompetente Systemhäuser sollten selbstbewusst ihre Angebote der Kundschaft vorlegen. Leistung koste nun mal seinen Preis. Die Herausforderung bestehe darin, dem Kunden die Leistung klar zu kommunizieren, damit für ihn erkennbar ist, warum man teurer als ein Mitbewerber ist. Denn nach Meinung von Mayer sollte auch der Kunde wissen: „Wer mit Peanuts zahlt, kann nur Affen anlocken”.

TCO-Studie: Linux ist die unschlagbar günstigste Server-Plattform

Im Web-Servereinsatz ist Linux unschlagbar günstig. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie der Robert Frances Group (RFG) über die Total Cost of Ownership (TCO) von vergleichbaren Linux-, Solaris- und Windows-Serverlandschaften auf Basis der X86-Architektur. Um eine gemeinsame Rechengrundlage zu schaffen, geht RFG für eine Verarbeitungseinheit (Processing Unit) je nach Betriebssystem von einer unterschiedlichen Zahl von Servern aus. Demnach sind Windows-Systeme über die ersten drei Jahre im Schnitt 2,7 Mal teurer als solche auf Linux-Basis, Solaris-Maschinen kosten sogar mehr als das Zehnfache. Die größten Einsparungen ergeben sich für Linux natürlich durch den niedrigen Anschaffungspreis für die Software und die Tatsache, dass in den Folgejahren keine weiteren Lizenzgebühren anfallen. Aber auch in Sachen Hardware, Wartung, Support und Systemadministration ist Linux der RFG-Studie zufolge mit Abstand die günstigste Plattform. Auch was die Stabilität und Sicherheit angeht, sei Linux durchaus eine Überlegung wert. Nur wo es auf hohe vertikale Skalierbartkeit ankommt, sei Solaris aufgrund der Vielzahl von Prozessoren, die angesprochen werden können, unübertroffen.

Service Pack 3 für Windows 2000 fertig

Das dritte Service Pack für Windows 2000 ist offensichtlich fertig. Die Einstiegsseiten für den Service-Pack-Download hat Microsoft noch nicht aktualisiert, und auch auf der Windows-Update-Site ist noch keine Spur davon zu sehen; dies soll angeblich am morgigen Donnerstag folgen, nachdem die großen Firmenkunden von Microsoft bereits informiert wurden. Aber den eigentlichen Download gestattet Microsoft bereits in allen gängigen Sprachvarianten — schon beim Service Pack 2 wählte Microsoft eine vergleichbare Vorgehensweise. Das rund 125 MByte große Paket ist etwa in Deutsch und Englisch erhältlich.

Mehr als ein Jahr ist seit der Veröffentlichung des letzten zweiten Service Pack für den Windows-XP-Vorgänger vergangen. Im dritten Service Pack hat Microsoft über 900 Fehlerkorrekturen zusammengefasst, die bisher nur einzeln in Form so genannter Hotfixes oder in Teilen als Sicherheitssammelpatch erhältlich waren. Das Service Pack 3 ist ein kumulativer Patch, enthält also auch alle Korrekturen der Services Packs 1 und 2 für Windows 2000. Eine Übersicht der im Service Pack 3 enthaltenen Korrekturen ist noch nicht zu haben. Momentan sieht es allerdings so aus, als hätten einige Hotfixes bisher keinen Einzug ins Service Pack 3 gehalten — und sie finden sich auch nicht im bereits existierenden Sammelordner für das Service Pack 4 auf Microsofts ftp-Server, der immerhin auch schon über 200 Hotfixes beherbergt.

Nach einer Installation des Service Pack 3 kann man aber nicht nur Bugfixes, sondern auch einige Neuerungen entdecken. Unter anderem führt die Installation dazu, dass auch Windows 2000 mit einer automatischen Update-Funktion bestückt wird. Das dem Service Pack beiliegende EULA (End User License Agreement) ist dahingehend überarbeitet, dass diese Funktion auch Daten an Microsoft übertragen muss: Letztlich ein Passus, der vor einigen Wochen schon bei einer Aktualisierung der Online-Update-Funktion für Diskussionen gesorgt hatte. In der Systemsteuerung findet sich nach der Installation des Service Pack ein Applet, mit dem man die standardmäßig aktivierte Update-Funktion abschalten kann.

Auch die ursprünglich für Windows XP in Aussicht gestellte Funktion, mit der sich nicht nur der standardmäßig von Windows 2000 bemühte Web-Browser, sondern auch das E-Mail-Programm, Media Player und Java-VM einstellen lässt, hat das Service Pack 3 an Bord. Damit will Microsoft der vom Gericht noch nicht offiziell abgesegneten außergerichtlichen Vereinbarung entsprechen, mit der der Software-Konzern und das US-Justizministerium die jahrelange juristische Auseinandersetzung über wettbewerbswidriges Verhalten von Microsoft beenden wollen.

Quelle: c’t News