Meine erste Woche bei NETWAYS

meine ersten Tage bei NETWAYS waren sehr aufregend und boten einiges an Input.

Alles war neu und man weiß nicht was einem erwartet, zum Glück war ich nicht der einzige neue, mit mir waren es noch 4 weitere Kollegen aber in anderen Teams, die bei NETWAYS im Februar anfingen.

Woche KW05:
Uns wurden alle Bereiche in der Firma gezeigt, auch wo der Kaffeeautomat steht und wie der funktioniert (wichtig).

Sehr interessant war auch der Rundgang im Rechenzentrum (RZ), Kesselhaus, Dachterrasse und Lager. Vor allem das RZ war eine Sicht wert, viele Serverschränke aus denen viele LED blinkten mit ziemlich lauten Gebläse – das Ganze war schon beeindruckend.

Am Nachmittag zeigt Azubi Marius uns die Tools mit den wir in Zukunft arbeiten werden und wie man sie bedient und was man zu beachten hat. Jeder von den neuen Kollegen sollte über eins unserer Produkte ein 15 min. Referat ausarbeiten und das Produkt erklären, mein Part war OpenNebula, die Open Source Cloud, was mir sehr Spaß gemacht hat.

An den zwei restlichen Tagen der Woche rauchte uns der Kopf, denn Sebastian erklärte Tim und mir im groben die Netzwerk-Struktur von NETWAYS und einige Produkte (z.B. VLAN’s, Firewalls, Icinga, OpenNebula, Puppet, Foreman, Ceph), wie funktioniert was, viel Stoff und Input, aber sehr interessant.

Ich finde es Klasse, dass man bei NETWAYS als neuer Mitarbeiter Schulungen/Trainings bekommt, da könnte sich so manche Firma eine Scheibe abschneiden. Natürlich kann auch jeder andere Interessent auf unsere Schulungen kommen.

Woche KW06:
Anfang dieser Woche fand bei uns die Übergabe eines großen Kunden-Setups und ein Podium zu CoreOS in unserem Team statt.

Von Dienstag bis Donnerstag machen wir eine 3 tägige Puppet-Fundamentals Schulung. Dort bin ich natürlich auch dabei, ohne Puppet geht bei uns nichts :)

Ich bin im Support-Team und für technischen Anfragen unserer Kunden zuständig und befinde mich derzeit in der Einarbeitung. Schon bald werde ich auch die Anfragen unserer Kunden bearbeiten.

Übrigens – wir sind noch immer auf der Suche nach neuen Kollegen, vielleicht ist hier auch was dabei.

Johannes Carraro

Autor: Johannes Carraro

Bevor Johannes bei NETWAYS anheuerte war er knapp drei Jahre als Systemadministrator in Ansbach tätig. Seit Februar 2016 verstärkt er nun unser Managed Services Team als Systems Engineer. In seiner Freizeit spielt Johannes E-Gitarre in einer Metalband, bastelt an Linux Systemen zuhause herum und ertüchtigt sich beim Tischtennisspielen im Verein, bzw. Mountainbiken, Inlinern und nicht zuletzt Skifahren

OSDC 2016: Der Countdown läuft – noch 11 Wochen bis Berlin

OSDC-Countdown 2016: Timo Derstappen “Microservice Orchestration”:

 

 

Open Source Data Center Conference | DIE Konferenz zum Einsatz von Open Source Software in Rechenzentren und großen IT Umgebungen. – Diesmal vom 26. – 28. April 2016

International anerkannte OS-Spezialisten berichten über die neuesten Entwicklungen im Bereich Data Center Solutions und geben ihre Erfahrungen und Best Practices an erfahrene Administratoren und Architekten weiter. Eine super Gelegenheit in entspannter Atmosphäre das eigene Know-how zu vertiefen und auszubauen wie auch Kontakte zu knüpfen und die Open Source Community näher kennen zu lernen.

Zusätzlich bieten drei Intensiv-Workshops am 26.April umfassendes Praxiswissen in den Bereichen Docker, Logstash und Advanced Graphing.

Alles zur OSDC 2016 unter: www.netways.de/osdc

Wir sehn uns!

Pamela Drescher

Autor: Pamela Drescher

Pamela hat im Dezember 2015 das Marketing bei NETWAYS übernommen. Sie ist daher speziell für die Corporate Identity unserer Veranstaltungen sowie von NETWAYS insgesamt verantwortlich. Die enge Zusammenarbeit mit Events ergibt sich aus dem Umstand heraus, dass sie vor ein paar Jahren mit Markus zusammen die Eventsabteilung geleitet hat und diese äußerst vorzügliche Zusammenarbeit nun auch die Bereiche Events und Marketing noch enger verknüpft. Privat ist sie Anführerin einer vier Mitglieder starken Katzenhorde, was ihr den absolut schmeichelhaften Vergleich mit einer gewissen "Crazy Cat Lady" eingebracht hat...

SSHave your Puppets!

SSHave your Puppets! - Slide 01Diese Woche fand wieder das Config Management Camp in Gent (Belgien) statt, und wir von Netways waren wie immer mit dabei. Bernd hatte bei seinem Vortrag über das APIfizierte Icinga2 natürlich volles Haus. Ich hingegen hatte beschlossen mich einmal an einem Ignite-Talk zu versuchen. Dabei hat man für 20 Slides exakt 5 Minuten Zeit, jede wird für 15 Sekunden angezeigt.

Weil das so einfach ist wie es klingt, das Ganze natürlich auch gleich noch auf Englisch. Der Aufwand für die Vorbereitung war dabei fast größer als bei einem “gewöhnlichen” Vortrag. Man muss sich nämlich ganz schön konkrete Gedanken darüber machen, was man zu den einzelnen Slides sagen möchte.

Mein Titel war SSHave your Puppets! Die Message die ich vermitteln wollte lautet “Lasst eure Werkzeuge für euch arbeiten, es darf nicht andersrum sein”. Wenn sie das nicht tun sollten: passt sie an oder werft sie weg.

Als konkretes Beispiel nahm ich den Versuch, Puppet über SSH laufen zu lassen. Also so richtig. Nicht bloß Katalog auschecken & puppet apply. Nein, als ernsthaften Ersatz, zentralisiert, samt Reporting und allem was ein Master so leisten kann. Das mag auf den einen befremdlich wirken, für den anderen ist es genau das wovon er immer geträumt hat.

SSHave your Puppets! - Slide 03Im Vortrag habe ich gezeigt dass es geht, und wie man so was erreichen kann. Aber darum ging es nur vordergründig. Was ich dem Zuschauer vermitteln wollte war, dass man gerade Open Source Software nicht immer so benutzen muss wie es alle machen. Best Practices? For Sissies. Zieht euch das raus, was ihr brauchen könnt. Nur das was euch hilft, und Zeit spart. Den Rest lasst weg, ersetzt ihn durch etwas Besseres. Oder biegt ihn einfach so um, dass er wieder zu euch und eurer Umgebung passt.

Sicherlich ist es keine gute Idee, aus Prinzip und immer dorthin zu laufen, wo die anderen nicht hinwollen. Aber habt ihr nicht auch manchmal das ungute Gefühl, dass irgendwas nicht so läuft wie es soll? Ihr versucht zwar alles richtig zu machen, es will sich aber kein zufriedenstellendes Erfolgserlebnis einstellen? Ihr fragt euch, wozu ihr euch den Quatsch überhaupt antut? Dann muss das nicht unbedingt an euch liegen!

Die Best Practices der Marktschreier aus der Cloud passen vielleicht einfach nicht zu eurer Umgebung. Doch wendet euch dann nicht gleich vollständig ab, irgendwas Wahres findet sich bei jeder Religion. Zieht euch aus den ganzen coolen Tools nur das raus, was euch hilft. Und der Rest? Darf weiterleben. Aber halt nicht bei euch in eurem Rechenzentrum!

SSHave your Puppets! - Slide 04SSHave your Puppets! - Slide 05  SSHave your Puppets! - Slide 08  SSHave your Puppets! - Slide 10 SSHave your Puppets! - Slide 19

 

 

Und wenn ihr dann vorsichtshalber doch noch eine zweite Meinung hören wollt, könnt ihr ja immer noch die coolen Jungs und Mädels von Netways zu Rate ziehen.

Also dann. Franken, Helau!

Thomas Gelf

Autor: Thomas Gelf

Der gebürtige Südtiroler Tom arbeitet als Principal Consultant für Systems Management bei NETWAYS und ist in der Regel immer auf Achse: Entweder vor Ort bei Kunden, als Trainer in unseren Schulungen oder privat beim Skifahren in seiner Heimatstadt Bozen. Neben Icinga und Nagios beschäftigt sich Tom vor allem mit Puppet.

CPAN Minus

CpanPerl ist ein etablierter Kanndidat wenn es darum geht, mit kleiner Software Probleme zu lösen. Zum Beispiel ist die nahtlose Integration von Textverarbeitung in Kombination mit regulären Ausdrücken ein unschlagbares Feature.

Perl erweitert seine Funktionalität mit Modulen welche im Comprehensive Perl Archive Network zu Verfügung gestellt werden, kurz CPAN genannt. Unglücklicherweise ist die Nutzung von CPAN immer mit schmerzhaften Erfahrungen verbunden. Builden, Testen, fehlende Abhängigkeiten und megabyteweise Ausgaben führen oft zu einem Fehlschlag und rütteln an der Akzeptanz des Tools.

Seit einiger Zeit wird CPAN Minus immer populärer. Ein Grund ist vermutlich die einfache Arbeitsweise. So kann man ohne Konfiguration und Kommandozeilenschlachten, Module und deren Abhängigkeiten installieren. Na bitte, so geht es also auch.

Beispiele:

Installation unter Ubuntu / Debian:
$ apt-get install build-essential perl # Abhängigkeiten
$ apt-get install cpanminus

Alternativ kann das Skript auch einfach mit Curl oder Wget runter laden:
$ curl -L http://cpanmin.us > cpanm
$ chmod +x cpanm

Die Installation von Modulen kann jetzt auf zwei Arten erfolgen. Entweder installiert man ein einzelnes Modul:
$ sudo cpanm --installdeps Date::Holidays

Oder eine Gruppe von Modulen wird in einer Datei bereitgestellt:
$ head -n3 cpanfile
# Core
requires 'Apache::Session', '1.53';
requires 'CGI', '3.38';
$ cpanm --installdeps .

Alles übrige wird im Hintergrund erledigt.

Nach Jahren der Selbstkasteiung ist das mal ein gutes Tool!

Marius Hein

Autor: Marius Hein

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Monthly Snap January: Dev Tools, Clusters & Events and Trainings

January offered tips for cluster admins, programmers and technophiles, plus news on the events front. weekly snap

Pamela counted 13 weeks to the OSDC and introduced the thematic focuse of the conference. She went on to announce our participation and sponsorship of the OpenNebula TechDay in June. Daniela, meanwhile, explained how to become a Puppet expert in just 5 days.

Micheal shared tips to work with the git subtree and MarkusW then showed how to generate pdf´s with Showoff.

On clusters, Blerim looked at distributed containers with CoreOS, while Johannes introduced Bottle, a web-framework for Python.

Lastly, MariusH presented building automation systems as Cornelius presented the Raspberry Pi Touch Display.

Stephanie Kotilge

Autor: Stephanie Kotilge

Steffi kümmert sich bei NETWAYS ums Office-Management und ist die gute Seele der Fabrik. Auch unsere Kunden kommen an ihr nicht vorbei und wollen dies natürlich auch nicht. Da sie ein überdurchschnittliches sprachliches Talent besitzt und neben Deutsch noch fliessend in Englisch und Französisch unterwegs ist, kümmert sie sich auch um einen Großteil der Übersetzungen. In diesem Sinn ... Merci