In January, we were focusing a lot on all the news that are happening in the Icinga cosmos. Gunnar told us about the new cameraFeatures in Icinga 2.3 like setting conditional statements, the development console or the manipulation of dictionaries with datatypes.

Johannes schmoozed about one of our favorite projects at the moment: a barrier-free version of Icinga Web2.  Alexander followed up the topic with giving some examples on the HTML level for how a barrier-free software works.

Besides all Icinga related news, I gave the starting signal for the Call for papers at Open Sounce Backup Conference on Bareos.

Eva Häusler

Autor: Eva Häusler

Eva ist bei NETWAYS für das Marketing zuständig. Gerüchten zufolge wurde sie vor etwa einem Jahrzehnt in einer Kiste Braunschweiger Honigkuchen von Niedersachsen nach Franken geschmuggelt und wird seitdem hier in Geiselhaft gehalten. Nach einem Germanistikstudium mit begleitenden Ausflügen in die Nürnberger Literaturszene, hat sie bei NETWAYS in der Eventabteilung angefangen. Inzwischen kommt ihre geballte Wortgewalt im Marketing nutzbringend zum Einsatz.

Docker ist ein fantastisches Stück Software. Es ist immer wieder Thema bei unseren Konferenzen, wir bieten passende Workshops an, nutzen es selbst und bloggen darüber. Docker wirbelt seit einiger Zeit den Markt für Container richtig auf, auch wenn es erst mal unter der Haube nichts großartig Neues entwickelt hat. Docker nutzt in erster Linie Mechanismen die schon da sind, aber auf kreativ-konsequente Art und Weise. Durch seine Popularität trug und trägt es natürlich intensiv dazu bei, seine Grundbausteine zu verbessern. Docker nutzt alles was der Kernel so rund um Container bereitstellt und je nach persönlicher Vorliebe echte oder virtuelle Filesysteme, für die exzessives Erstellen von Snapshots per Design eh schon vorgesehen und damit nicht teuer ist. Du wolltest immer schon wie du das von der Software-Entwicklung kennst bei Bedarf nach jedem Handgriff einen “Commit” eines ganzen Servers? Docker könnte deine neue Liebe sein!

Du gehörst zu den Snapshot-Geschädigten, denen schon mal das sündhaft teure Storage-System dank Snapshot-Voodoo fast um die Ohren geflogen wäre? Bist geprägt von der erbärmlichen Performance von LVM-Snapshots? Keine Sorge, richtig gemacht sind auch tausende von Snapshots auf einem System heute kein Problem mehr. Klar, der Haken ist wie immer dieses “richtig gemacht”, aber da hilft Docker. Man hat out-of-the-box zwar keinen Ferrari, aber einen halbwegs aktuellen Diesel-Golf der zuverlässig ohne ohne zu murren dahintuckert. Wobei Tuckern keinesfalls im Sinne eines alten Traktors zu verstehen ist. Man kriegt mit Docker ohne ölverschmiert rumwerkeln zu müssen frei Haus zumindest einen richtig sportlichen GT oder dergleichen. Und wer sich die Hände schmutzig machen will kriegt das Ferrari-Pferdchen nicht nur als Aufkleber auf die Motorhaube sondern mit all seinen schnellen Freunden auch unter selbige.

Was ich absolut jedem empfehlen kann: eine Probefahrt! Schnapp dir Docker und probier es aus. Spiel damit! Wenn dir das Spielen allein keinen Spaß macht, dann komm zu einem unserer Workshops, gerne auch zur OSDC 2015, mit Gleichgesinnten macht es definitiv mehr Freude! Auch wenn es nicht das richtige Tool für dich ist – es erweitert definitiv den eigenen Horizont. Es tickt und “denkt” anders, als du das gewohnt bist. Warum es nicht das richtige Tool sein könnte? Weil sehr viele Anwendungen sich nur schwer so kapseln lassen, als dass sie mit Docker sofort Spaß machen würden. Ich kann zwar problemlos mit Docker vollwertige Systeme mit SSH, lokalem Mailer und allem was dazugehört betreiben – aber das ist eigentlich nicht im Sinne des Erfinders. Docker möchte nämlich je eine Applikation pro Container betreiben. Die meisten Applikationen sind dafür schlicht nicht ausgelegt. Wer jetzt also mal eben schnell seine Oracle-Datenbank in einen Docker-Container packen will, der wird sich schwer tun. Was nicht heißt dass es nicht geht, aber so war’s halt erst mal nicht gedacht.

Es ist gar nicht so einfach in wenigen Worten zu beschreiben, wie so eine “eigenständige” Applikation aussehen soll. Eine interessante Lektüre rund um dieses Thema bietet die Twelve-Factor App. Wenn deine Anwendung diese zwölf Punkte umsetzen kann stehen die Chancen gut, dass sie sich in einem Default-Docker-Container pudelwohl fühlt. Was nicht heißen muss, dass man jetzt all seine Anwendungen sofort umschreiben muss. Mit dem Thema beschäftigen sollte man sich auf alle Fälle, auch hier stehen die Chancen nämlich gut, dass man hinter der Cloud plötzlich wieder ein neues Stück Horizont entdeckt.

Docker setzt eine ganz neue Arbeitsweise voraus und nimmt damit Einfluss auf alles. Quer durch die Bank wird vom Testing über das Konfigurationsmanagement, vom Logging und Mail-Routing bis zum Monitoring alles durcheinandergewirbelt. Für den einen ist das der neue heilige Gral, der andere nutzt es nur um den durch automatisierte Tests generierten Overhead zu minimieren. Was ich aber ausnahmslos jedem ans Herz legen möchte sind die dem Prinzip von Docker zugrunde liegenden Techniken.

Egal ob mit Docker “so wie es sein soll”, ob mit zu System-Containern aufgeblasenen Docker-Containern oder gleich klassisch mit LXC, du solltest diese Werkzeuge kennen, nutzen und lieben lernen! Der Linux-Kernel stellt schon eine ganze Weile mächtige Komponenten zum Verwalten von Containern bereit. Und noch viel viel länger gibt es Kernel-Patches die ähnliches bieten konnten. Ich habe schon vor über 10 Jahren Container unter Linux in sensiblen Umgebungen produktiv einsetzen können und es nie bereut. Die laufen immer noch! Auf meinem Arbeits-Notebook lebt ein ganzer Zoo an internen LANs, Bridges, Firewalls und Containern. Wenn ich ein paar neue leere Debian-Container brauche, habe ich die in wenigen Sekunden am Laufen. Auch wenn ich offline bin. Cgroups erlauben es, Prozessgruppen gezielt zu isolieren und deren Resourcen-Nutzung fein granular zu steuern. Braucht nicht jeder, aber gut zu Wissen, dass es bei Bedarf möglich ist.

Und einen ganz speziellen Charme hat natürlich das ganze Snapshotting-Thema. Aber bevor ich dazu auch noch weiter aushole, was rede ich mir eigentlich den Mund fusselig? Probiert es einfach aus. Jetzt. Gleich. Oder geht doch lieber Skifahren.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!!

Thomas Gelf

Autor: Thomas Gelf

Der gebürtige Südtiroler Tom arbeitet als Consultant für Systems Management bei NETWAYS und ist in der Regel immer auf Achse: Entweder vor Ort bei Kunden, als Trainer in unseren Schulungen oder privat beim Skifahren in seiner Heimatstadt Bozen. Neben Icinga und Nagios beschäftigt sich Tom vor allem mit Puppet.

Neues Jahr – neues Glück. Wir starten in das Jahr 2015 mit einer Übersicht unserer aktuellen Angebote im NETWAYS-Online-Store.

Multi-Tech iSMSMultiTech iSMS
Das iSMS ist ein netzwerkbasiertes SMS Gateway und eignet sich optimal zum Versand von Alarmierungs-SMS über Nagios und Icinga. Unser MultiTech iSMS gibt es aktuell für unschlagbare 799,00 € 549,00 €.

 

HWg-STE_IP_SNMP_Thermometer_800

HW group HWg-STE
Mit dem HWg-STE überwachen Sie die Temperatur an jeden beliebigen Ort in Ihrem Netzwerk. Die Messwerte kommen via E-Mail, Webinterface oder per SNMP – falls Sie möchten auch direkt an Ihr Monitoringsystem. Das HWg-STE inkl. 3m Temperatursensor gibt es aktuell für 149,00 € statt 179,00 €.

AKCP-SP2AKCP SensorProbe 2
Die erfolgreichen AKCP SensorProbe2 gibt es nun ab 237,50 € anstatt ab 280,00 € im Store.

 

nagios-usb-wandampelMonitoring-Wandampel
Neu im Sortiment und schon im Angebot – so geht es unserer Wandampeldiese gibt es bei uns jetzt im Angebot (die Tischampel auch) für 69,90 € anstatt 79,90 €. Mit der Ampel sehen Sie sofort, ob bei Ihrer Infrastruktur noch alles rund läuft.

Multi-Tech Multimodem MTCBA-G2-EN2-ED-EUMultiTech Multimodem
Auch unser Multimodem gibt es im Januar günstiger. Aktuell für 350,00 € statt sonst 378,00 €.

 

neonNeon 110 Netzwerkthermometer
Kein Produkt hat einen so erfolgreichen Start hingelegt wie unser Neon 110 – ein simples und günstiges Netzwerkthermometer zum äußerst attraktiven Preis. Das Neon 110 gibt es schon ab 99,00 € inkl. Temperatur- und Luftfeuchtesensor sowie das Netzteil. Günstiger geht es nicht, aber überzeugen Sie sich selbst!

Das war noch nicht alles, aber schauen Sie sich doch selbst einmal um!

Georg Mimietz

Autor: Georg Mimietz

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Noch während der Ausbildung hat Georg die Vertretung für den Shop übernommen und dort immer mal wieder ausgeholfen. Dabei haben wir sein hervorragendes Verkaufstalent erkannt und ihn sofort nach Ausbildungsabschluss in das Sales Team zwangsversetzt. Neben der Kundenberatung im Presales kümmert er sich um unseren Online-Shop.

While writing and updating training material for our Icinga 2 courseware, we are also re-evaluating the installation and configuration process by practical example and learning curve. Certain parts of the Icinga2 documentation are updated similar to the training material from training participants feedback and also by the trainers themselves.

In this special example, we found it tremendously hard to install the icinga rpm repository from packages.icinga.org inside the CentOS 7 training VM. By default you would just type a long string to fetch the yum repository information.

# wget http://packages.icinga.org/epel/ICINGA-release.repo -O /etc/yum.repos.d/ICINGA-release.repo
# yum makecache

training_install_icinga_repositoryWhile this works pretty well for release repositories, how about the snapshot repository for testing bleeding edge stuff? Similar to EPEL release package we’d just want that for Icinga as well.

The RPM package called ‘icinga-rpm-release’ contains the repository’s GPG key as well as the yum configuration for the release repository which is enabled by default. The snapshot repository is installed, but disabled. You may use it with the “–enablerepo” yum parameter.

Example for el7:

Name:           icinga-rpm-release
Version:        7
Release:        1%{?dist}
Summary:        Icinga Package Repository

Group:          System Environment/Base
License:        GPLv2
URL:            http://packages.icinga.org/epel/
Source0:        %{name}-%{version}.tar.gz
Source1:        http://packages.icinga.org/icinga.key
Source2:        http://packages.icinga.org/epel/ICINGA-release.repo
Source3:        http://packages.icinga.org/epel/ICINGA-snapshot.repo

BuildRoot:      %{_tmppath}/%{name}-%{version}-%{release}-root-%(%{__id_u} -n)

BuildArch:      noarch

Requires:       redhat-release >=  %{version}

%description
This package contains the Icinga package repository GPG key
as well as configuration for yum.

%prep
%setup -q -c -T
install -pm 644 %{SOURCE0} .

%build

%install
rm -rf $RPM_BUILD_ROOT

#GPG key
install -Dpm 644 %{SOURCE1} $RPM_BUILD_ROOT%{_sysconfdir}/pki/rpm-gpg/RPM-GPG-KEY-ICINGA

#yum
install -dm 755 $RPM_BUILD_ROOT%{_sysconfdir}/yum.repos.d
install -pm 644 %{SOURCE2} %{SOURCE3} $RPM_BUILD_ROOT%{_sysconfdir}/yum.repos.d

%clean
rm -rf $RPM_BUILD_ROOT

%files
%defattr(-,root,root,-)
%config(noreplace) /etc/yum.repos.d/*
/etc/pki/rpm-gpg/*


%changelog

All distribution releases are organized in git branches, which keeps it fairly simply for Jenkins package builds.

Tip: Downloading the url-referenced sources (“SourceX: Url”) works using spectool.

$ cd sources
$ spectool -g ../icinga-rpm-release.spec
modify, add, commit

In the end, you’ll get a nice rpm which installs just fine. No need to worry about the GPG key or where to store the configuration files.

# rpm -i http://packages.icinga.org/epel/7/release/noarch/icinga-rpm-release-7-1.el7.centos.noarch.rpm

# yum search icinga2

See you in the icinga2 training sessions!

Michael Friedrich

Autor: Michael Friedrich

Michael ist Icinga-Core-Developer und im Rahmen des Icinga-Projekts schon viele Jahre mit NETWAYS in Kontakt. Im Dezember 2012 hat er das schöne Wien verlassen und ist nun bei uns in den Bereichen Development und Consulting im Einsatz. Durch seine unglaubliche Aktivität im Monitoring-Portal und auf diversen Mailinglisten ist Michael in den vergangenen Jahren für ca. 20% des österreichischen Webtraffics verantwortlich.

schulung_icinga_kombiSeit einiger Zeit könnt ihr bei unseren Icinga-Schulungen gleich das Doppelpack buchen. Die Kombipakete werden geschnürt aus der Icinga- und Icinga Advanced-Schulung (Icinga Kombi) oder Icinga 2 und Icinga 2 Advanced (logischer Weise die Icinga 2-Kombi).

Warum sollte euch das interessieren?
Nun ja, ihr könnt in unseren Schulungen jetzt in entspannten 4 Tagen vom Greenhorn zum Supertopchecker werden – und zwar am Stück. Das ist doch viel besser, als drei Wochen zwischen den Einzelschulungen zu warten und dafür noch mal eine Weltreise auf sich zu nehmen!

Außerdem spart ihr bei den Kombipaketen so viel (nämlich 705,- Euronen), dass ihr von der Differenz 7,12 mal zum Puppet Camp gehen könnt, oder 2,83 mal zur Open Source Backup Conf. In Printmedien wären das 119,49 Ausgaben des aktuellen Yps-Heftes, die ihr euch zusätzlich zur Kombischulung leisten könntet! Da muss man kein Sherlock sein um zu verstehen, dass kombinieren hier lohnt!

schulung_icinga2_kombiUnd was gibt’s dafür?
Für € 2.795,- netto bekommt ihr eine Extraportion Wissen rund um die Installation und Konfiguration von Icinga/Icinga 2, den Aufbau einer verteilten Umgebung, das Logmonitoring mit Logstash und vieles, vieles mehr!

Dabei könnt ihr in einer Kleingruppe (max. 10 Teilnehmer) auch ganz viele Fragen loswerden und selbst ausprobieren. Die Übernachtung direkt im Tagungshotel, ist im Schulungspreis auch schon enthalten.

Noch viel mehr Infos zu den Kombischulungen findet ihr hier (Icinga) und hier (Icinga 2).

Eva Häusler

Autor: Eva Häusler

Eva ist bei NETWAYS für das Marketing zuständig. Gerüchten zufolge wurde sie vor etwa einem Jahrzehnt in einer Kiste Braunschweiger Honigkuchen von Niedersachsen nach Franken geschmuggelt und wird seitdem hier in Geiselhaft gehalten. Nach einem Germanistikstudium mit begleitenden Ausflügen in die Nürnberger Literaturszene, hat sie bei NETWAYS in der Eventabteilung angefangen. Inzwischen kommt ihre geballte Wortgewalt im Marketing nutzbringend zum Einsatz.

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